Martin240
Ensign
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- Mai 2007
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Es mag sein, dass das Grundprinzip nicht zu einem der tollsten gehört, aber es befriedigt den Drang nach Jagen und Sammeln, genauso wie es schon Diablo 2 getan hat. Und dieses Konzept funktioniert. Außerdem sollte man nicht immer nur an der Oberfläche kratzen. WoW hat unter anderem auch noch Tonnenweise Story zu bieten in Form von Quests (wenn man nicht immer NUR auf das eigentliche Ziel der Quest schaut), Büchern zum Lesen, Textausgaben von und zwischen NPCs sowie vereinzelter Sprachausgabe. Der einfache Aufbau und das schnelle Erlernen der Steuerung, das durch viele Tipps und Hilfen gefördert wird tun ihr übrigens dazu. Spieler, die mehr wollen als der Durchschnitt, können sich auch größeren Herausforderung und damit stärkeren Belohnungen zuwenden. Dass man dafür mehr Zeit investieren muss ist wohl logisch. Wer gute Noten in der Schule schreiben möchte muss dafür auch mehr Zeit investieren (hier gibt es Ausnahmen, genauso wie in WoW). Und der letzte Punkt, den ich hier ansprechen möchte und den viele vergessen ist der Spieler selbst, der das Spiel zu dem macht was es ist. Du entscheidest was du möchtest, es bilden sich Interessengruppen innerhalb des Spiels, man lernt neue Leute kennen, mit denen man Dinge erleben und Erfahrungen teilen kann. Der Kreativität sind in diesem Fall nur die Ingamegrenzen gesetzt und das reicht, um jede Menge Events zu organisieren. Was auch noch wichtig ist sind die dadurch entstehenden Ideen der Leute aus der Community, die sich mehr oder weniger direkt an die Programmierer wenden können. Durch die ständige Erweiterung kommt bei vielen nicht so schnell der Leerlauf ins Spiel, wie es bei Titeln der Kokurrenz der Fall ist. Und ohne diese Leute wäre WoW auch heute nicht das, was es ist: das wohl größten MMORPG dieser Zeit.
Zum Thema Süchtige:
Dass es unter 10 Mio WoW Spielern sicherlich zahlenmäßig mehr "Süchtige" gibt, als es in einem Spiel mit 1 Mio Usern der Fall ist, sollte irgendwie logisch sein. Aber der Prozentsatz dürfte nicht all zu weit von der "normalen" Quote über alle PC Spiele hinweg gesehen abweichen. Wer aber mit Zahlen zu spielen weiß, der kann dem kleingeistigen Bildkonsumierer sicherlich einiges vormachen, das gebe ich neidlos zu.
Zum Thema Süchtige:
Dass es unter 10 Mio WoW Spielern sicherlich zahlenmäßig mehr "Süchtige" gibt, als es in einem Spiel mit 1 Mio Usern der Fall ist, sollte irgendwie logisch sein. Aber der Prozentsatz dürfte nicht all zu weit von der "normalen" Quote über alle PC Spiele hinweg gesehen abweichen. Wer aber mit Zahlen zu spielen weiß, der kann dem kleingeistigen Bildkonsumierer sicherlich einiges vormachen, das gebe ich neidlos zu.