News x86-Prozessoren: Größter Absatzrückgang bei CPUs seit 30 Jahren

cypeak schrieb:
wegen software.
die x86 welt hat so viel legacy software und abhängigkeiten dass es wahrscheinlich locker 10-20 jahre dauert die entsprechenden systeme umzustellen. bei linux ist arm kein problem, aber in der windows welt eben schon.
Nicht nur. Der klassische PC-Markt funktioniert so gut, weil er durch eine Fehleinschätzung von IBM vor Jahrzehnten komplett offen ist und jeder mitmischen kann. Den Fehler wird es nicht noch einmal geben, also wird es auch keine neue vergleichbare Plattform geben.

Ich sehe momentan nicht, wie es 2 ARM-CPU-Hersteller gibt, 10 Mainboard-Hersteller dafür, alles munter kompatibel untereinander ist (jaja, bis auf die CPU-Sockel) und du irgendwo in so eine Konstruktion einen Boot-Stick steckt und es einfach tut. Dazu kommt dann noch der ganze ATX-Kram, damit das easy mit Strom versorgen und in ein Gehäuse packen kannst.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kai85, AlphaKaninchen, Klever und eine weitere Person
Was vergessen wurde sind die Platformkosten die einfach mal 30-40% über den Vorgängern rangieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kai85
Fujiyama schrieb:
Für sehr viele reicht ja auch ne CPU von vor 10 Jahre
Ja nutze aktuell einen Mac mini 2014 als Desktop um externe HDDs zwecks aufräumen anzuschließen, beim nutzen merke ich keinen unterscheid zum Ryzen 7 5800u im Yoga Slim 7 welches ich für Darktable nutze, sicher würde ich das auf dem Mac mini machen wäre es extrem träge, aber Problemlos nutzbar (keine Hänger oder ähnliches)
Ergänzung ()

pseudopseudonym schrieb:
onstruktion einen Boot-Stick steckt und es einfach tut.
Ja nicht mal bei den SBCs hat sich irgendein standard als alternative zum UEFI auf x86 entwickelt, obwohl es grade die kleineren deutlich interessanter machen würde
 
AMD einen Marktanteil von 31,3 Prozent im vierten Quartal 2022 ermittelt. Ein Jahr zuvor waren es noch 28,5 Prozent gewesen. Im Gegenzug sank Intels Anteil auf 68,7 Prozent.
Muss man das so gegenüberstellen? Ich meine 10 minus 6 ist halt 4... 🤣
100 minus 31,3 sind eben 68,7...
 
sikarr schrieb:
Und in welcher Qualitätsstufe? Laufen und Gut laufen sind auch 2 paar Schuhe. Aber klar kommt auch immer auf den Anwendungsfall an.
Angepasst in Mittel bis Hoch. Natürlich kein Cyberpunk, aber die meisten Spiele sind da besser optimiert. Natürlich darf man keine 60 FPS erwarten und mit weniger zufrieden sein. Wie schon gesagt, er ist noch zufrieden damit.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sikarr
Seit einem 2500k wechsele ich meine CPU praktisch nicht aus der Not heraus zum Zocken. Selbst heute könnte ich mich damit notfalls arrangieren auch wenn das heisst, dass ein oder andere Game gar nicht mehr zocken zu können . Die Erwartungshaltung ist in manchen Branchen m.E. nicht realistisch , das Jammern, falls sie das machen, nicht nachvollziehbar. Schwierigere Zeiten und hohe Preise tun ihr Übriges . Ob die Rechnung für die Hersteller durch höhere Preise aufgeht wird sich zeigen . Dazu gibt es heute viel mehr ansprechendere Alternativen um komplett auf Desktop verzichten zu können .
 
Man hat halt die letzten Jahre aufgerüstet und solange die Grafikkarten so unverschämt teuer sind, braucht auch keiner eine neue CPU. Bei Intel gibt es ab der nächsten Gen einen neuen Sockel und bei AMD ist der Leistungssprung der neuen Gen. zu niedrig das sich der Wechsel lohnt (ggf. bringen die 3D Teile, AMD einen Schub, denke viele warten auf die Teile)- die meisten upgraden mit dem Ryzen 5000 Ihr altes Ryzensystem.

Ich brauch aber auch erst ne neue CPU wenn die Grafikkartenpreise um weitere 30% fallen, denn die Kartenpreise sind einfach nicht normal. Und dann werde ich auch nur einen Ryzen 5700x/5800x3D/5900x nehmen. Denn Zen4 braucht mir im Idle zu viel Strom 70 Watt (sind die doof?).

Das richtige Upgrade lohnt sich erst mit Zen5 oder Intel14xxxx/15xxxx
 
Bei den Preissteigerungen der Mainboards und CPUs kein Wunder. Ich werde, wenn überhaupt, erst 2025 mal nach neuer Hardware schauen.

Die einzige Hardware die ich noch bis dahin kaufen werde ist neuer DDR4 Arbeitsspeicher.

Hier wird mein Optiplex 3070, der aktuell mit 16 GB RAM sowie Windows Server Datacenter 2022 als Hyper-V Host fungiert, auf 64 GB RAM geupgraded werden. Und selbst hier finde ich 150€ für den Speicher bereits zu teuer.
 
Riou schrieb:
Größter Absatzrückgang nachdem...
  • die Unterschiede zwischen den Prozessorgenerationen immer marginaler werden, weshalb Otto-Normal-Verbraucher keinen Vorteil aus einem Wechsel zieht...
Das stimmt nicht. Punkt.
 
sikarr schrieb:
jetzt haben wir eigentlich von allem ausreichend
Wie KANNST du es überhaupt wagen, unsere heilige Mutter Marktwirtschaft derart mit Füßen zu treten, du Frevler? "Genug hier, genug da". Es ist NIE genug. Immer mehr mehr mehr. Du gehst jetzt gefälligst los und kaufst kaufst kaufst :D

Mal im Ernst. Niemand außer Biontech hat in der Coronazeit so geboomt wie die Chip Industrie. Was die Rückgang nennen, nenne ich Rückkehr zur "Normalität", wenn man sie so bezeichnen darf.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: AlphaKaninchen und sikarr
BDR529 schrieb:
Das stimmt nicht. Punkt.
Kannst du das auch näher ausführen? Oder ist das so eine Aussage frei nach dem Motto: "das ist so weil ich es sage."

Ich sehe diesen erwähnten Punkt von @Riou genauso, dem normalen Nutzer bringt es nichts von zum Beispiel einem 8700K auf einen 13700k zu wechseln weil man im Alltag keinen Unterschied spüren dürfte. Die Unterschiede bemerkt man erst wenn man auch wirklich die Leistung abruft durch aufwendiges Rendering zum Beispiel.

MFG Piet
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Riou
Preise sind halt Absurd und viele Menschen wirtschaftlich am straucheln. Wenn man sich ein aktuelles Gaming System für 1440p 100Fps+ zusammenstellen will ist man halt 1700€ los ohne irgendetwas tolles zu haben. Dann fehlen noch Monitor und Periferie. Sprich man ist mal eben über 2k€ los um einen modernen Rechner zu haben der in der oberen Mittelklasse ist. Preise von Mainboards und Grafikkarten verderben einem halt den Spaß. Für das Geld hat man ja noch absolut keinen Luxus und die Grafikperformance von 2020.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kai85
ich arbeite hauptsächlich an meiner Lenovo W540, mit dem kleinsten i7-Mobile-Quadcore aus der 4. Gen, dazu 3K Display, 32GB RAM & 3 SSDs. Das ganze sitzt in einer Dockingstation mit reichlich Anschlüssen.
^^ ich sehe keinen Grund zum Aufrüsten

Der Haupt-PC ist ein 2J alter i7 der 10. Gen mit 16GB RAM + mATX-Mainboard mit B-Chipsatz. Letztes Jahr kam eine 1TB SSD dazu.
Der Rest (Gehäuse, 550W NT, die anderen SSDs, GTX1060) waren vom Vorgänger-PC (Xeon E3-1231v3)
^^ kein Grund zum weiter Aufrüsten

Der PC meiner Eltern wurde vor kurzem von Ivy Bridge auf Skylake (gebraucht) aktualisiert, dazu eine gebrauchte 1050 Ti, der Rest vom alten System
^^ kein Grund zum weiter Aufrüsten
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sikarr
Wechsler schrieb:
Ich werde in diesem Leben keinen Desktop-Computer mehr kaufen: zu ortsgebunden und damit zu unflexibel.
[....]
Naja, lange Arbeit am Rechner mit geradem Rücken und gerader Halswirbelsäule, um langfristig Wirbelsäulenschäden zu vermeiden, also damit ein Monitor auf Augen und nicht auf Bauchnabelhöhe, eine ergonomische Maus und ein Fingergelenke schonendes mechanisches Keyboard bleiben im 21. Jh. Grundlage langer Rechnerarbeit und werden mit dem höhenverstellbaren Tisch, der zwischen Sitz- und Steharbeit flexibel wechseln kann, kombiniert. Deswegen gibt es Docks für Laptops. Weil aber so ein Thinkpad-Dock schon alleine 400 Euro kosten kann und bei einem Laptop jedes mal, wenn der Prozessor veraltet ist, der Laptop-Bildschirm mit weggeworfen werden muss, bleibt uns der Desktop-Rechner halt auch weiterhin erhalten. NIcht notwendigerweise in ATX-Form, vielleicht als Mac Mini - aber wenn als MacMini, dann ist das ja auch nur die Halbe Wahrheit, weil der dann mit Desktop-2 namens NAS kombiniert wird. Dann hat man 2 kleine Rechner für einen großen, weil man aus unerfindlichen Gründen glaubt, einer der beiden kleinen müsse unbedingt rund um die Uhr angeschaltet bleiben, obwohl Wake-on-LAN 20. Jh. ist. :p

P.S.
Ich empfinde es auch schon seit vielen Jahren konstant als Rückschritt, dass jeder Lehrer gewzungen wird, seinen eigenen Schlepptop von Klassenraum zu Klassenraum zu tragen, um ihn dort mit den Smartboards zu verbinden, statt die Smartboards als vollständige Rechner zu benutzen und nur die Dateien zu transportieren. Ist so ein bisschen, wie mit den Bio- und Chemiebüchern früher, wo man als Kind ein dickes Buch für 3 Schuljahre gleichzeitig jeden Tag im Rucksack haben musste.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer benutzt denn noch 400€ Thinkpad docs wenn für <100€ richtig gute USB C docs gibt? Logitech Lift und irgend ein keyboard und ab gehts. Wenn ein modernes Laptop veraltet ist, dann ist dein Standrechner auch so veraltet, dass sich ein einfaches CPU upgrade nicht mehr lohnt. Laptops wiegen schon lange nicht mehr so viel, dass sie als schlepptops bezeichnet werden sollten ....
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: AlphaKaninchen
e-hahn schrieb:
Wenn man nicht gerade ständig was rechenintensives macht, macht es ja auch keinen Sinn ständig was neues zu kaufen. Bei mir gibt es ca. alle 5 Jahre einen wechsel.
Die Zeiten sind doch schon lange vorbei, wo man sich jedes Jahr was neues kaufte und die Sprünge gewaltig in der Performance waren ...
bei mir waren es jetzt im Oktober annähernd 11Jahre die mein AMD FX 6 Kerner System gelaufen ist.
Und ja ich habe es nicht wegen hauptsachlich der Performance ausgetauscht, sondern wegen Stromverbrauch.
Mit dem 5700G und DDR4 habe ich jetzt zwar etwa 55% mehr Leistung, aber wichtig war das ich mit undervoltig bei etwas mehr Performance (ca.43%) deutlich weniger Strom verbrauche. (max. 75Watt)
Und würde ich nicht in der Zwischenzeit wieder Spielen, würde ich nicht mal eine extra GPU benötigen.;):rolleyes:

ZeT schrieb:
Da ich diesen GPU Wahn nicht mit mache, benötige ich logischer Weise auch keine neue CPU mehr.

Alles über WQHD braucht ja zwingend diese Wattmonster, und für alles drunter braucht man nichts neues wenn man halbwegs aktuell unterwegs ist.
Genau so ist es, wer nicht grade Hardcore Gamer oder Videoeditor ist benötigt das nicht.
Brauch mir nur die Laufzeit meinen letzten drei Desktop System anschauen.
ca. Sep, 2005 Intel System (6 Jahre)
Dez. 2011 AMD FX System mit 6 Kernen ohne "virtualen CPU's" (10 Jahre, 6 Monate)
Okt. 2022 AMD mir 5700G.

Dazwischen nur ein paar neue SSD und zwei Grafikkarten.
Wenn die Entwicklung bei mir so weiter geht, sollte das aktuelle System also 13 bis 14 Jahre halten.:D
Und bis dann bin ich in Rente, mal schauen ob ich dann noch was neues brauche.;):mussweg:
 
McMoneysack91 schrieb:
Wie KANNST du es überhaupt wagen, unsere heilige Mutter Marktwirtschaft derart mit Füßen zu treten, du Frevler?
Es gibt auch in der Marktwirtschaftl kennt man das Konzept der Sättigung... Irgendwann bestehen die Käufe vor allem aus Ersatz für defektes.

http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/marktsättigung/marktsättigung.htm
Ergänzung ()

tnev schrieb:
Wer benutzt denn noch 400€ Thinkpad docs wenn für <100€ richtig gute USB C docs gibt?
Warum überhaupt ein Dock, gib mehr als genug Monitore die direkt USB C haben... Einzige was mir einfällt ist einfacher zu abgraden wenn z.B. das neue Notebook USB 4 hat, oder PD mit 240W kann man einfach Updaten wird bei dem im Monitor schwierig
 
Zuletzt bearbeitet:
MountWalker schrieb:
Naja, lange Arbeit am Rechner mit geradem Rücken und gerader Halswirbelsäule, um langfristig Wirbelsäulenschäden zu vermeiden, also damit ein Monitor auf Augen und nicht auf Bauchnabelhöhe, eine ergonomische Maus und ein Fingergelenke schonendes mechanisches Keyboard bleiben im 21. Jh. Grundlage langer Rechnerarbeit
Gott sei Dank muß ich mich im 21. Jahrhundert nicht mit gerader Halswirbelsäule an einen Bildschirmarbeitsplatz zwängen, sondern darf mit Menschen arbeiten. Letzteres heißt mobil sein, der Rechner ist Mittel zum Zweck, nicht der Hauptgrund meiner Beschäftigung.

Deswegen gibt es Docks für Laptops. Weil aber so ein Thinkpad-Dock schon alleine 400 Euro kosten kann und bei einem Laptop jedes mal, wenn der Prozessor veraltet ist, der Laptop-Bildschirm mit weggeworfen werden muss, bleibt uns der Desktop-Rechner halt auch weiterhin erhalten.
Das macht wenig, wenn der ganze mobile Rechner mit Bildschirm und Netzteil weniger kostet, als ein Desktop. (Man muß den ja nicht bei Apple kaufen.) Ich komme da wunderbar mit fünf Jahren Nutzungszeitraum - also zwei Notebook-PCs pro Jahrzehnt - hin. Es gibt da auch kein Leistungsproblem mehr, so daß der SoC auch gern "veraltet" sein darf. Der Lucienne in meinem ein Jahr alten ThinkPad ist für alles schnell genug.

Was die Firmen Intel und AMD dann an gesockelten "Desktop"-Prozessoren auf den Markt werfen, wird in meinem Lebensalltag nie wieder eine Rolle spielen. Das da

[IMG]https://i0.wp.com/allthingsdos.com/wp-content/uploads/2013/03/5015-Alice-with-Power-Center-V3.jpg[/IMG]

war das 20. Jahrhundert.

MountWalker schrieb:
NIcht notwendigerweise in ATX-Form, vielleicht als Mac Mini
Nein, das muß nicht der Rechner mit 8GB-Sparausstattung von der Firma extra teuer sein.

MountWalker schrieb:
Ich empfinde es auch schon seit vielen Jahren konstant als Rückschritt, dass jeder Lehrer gewzungen wird, seinen eigenen Schlepptop von Klassenraum zu Klassenraum zu tragen, um ihn dort mit den Smartboards zu verbinden, statt die Smartboards als vollständige Rechner zu benutzen und nur die Dateien zu transportieren.
Das ist nun einmal die Definition des "persönlichen Rechners" und hat enorme Vorteile auch für den Datenschutz. Zudem hat sich das Gewicht einen Standard-Notebook-PCs inzwischen mehr als halbiert.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: AlphaKaninchen
Mac-4-Life schrieb:
x86 ist veraltet und tot. Arm ist die Zukunft. Fragt sich nur ob Intel und AMD auch noch verstehen werden oder ob sie mit untergehen wollen. Apple baut die mit Abstand schnellsten Prozessoren die auch noch mit Abstand am sparsamsten sind. DAS ist Zukunft.
Der Tod von x86 wird seit 25 Jahren prophezeit und trotzdem geschieht es nicht. Der Grund ist die Software- Kompatibilität und das die x86 ISA nichts damit zutun hat ob nun sparsame Prozessoren damit baut oder nicht. Das hat nur was mit der physischen Implementation zutun. Auch ein Intel oder AMD könnten Prozessoren designen, welche Ihren Performance/Watt Sweetspot im mittleren 2 GHz Bereich haben, allerdings sind diese Kerne dann nicht unbedingt so universell einsetzbar in Notebook/Desktop und Server.

Apple ist primär vorne, weil sie immer bei der Fertigung an die Grenze des machbaren gehen und die Kerne was Resourcen angeht super riesig sind (was auch nur durch die Nutzung der besten/neusten Fertigungsverfahren funktioniert). Deutlich größer als ein Raptor Cove.

Apple muss außerdem nicht darauf achten das ihre Prozessoren einzeln bezahlbar bleiben, die können das direkt in den Gesamtpreis einer Maschine mit einberechnen und somit größere Chips herstellen.

Wenn man Arm im modularen Bereich, wie x86, einsetzen muss kann man an den aktuell frei verfügbaren Designs sehen, wie weit diese kommen.

TLDR: Apple kocht auch nur mit Wasser, hat aber reineres und viel davon zur Verfügung. ISA hat nichts mit letzendlicher Performance oder Energieeffizienz zutun.
 
@Wechsler

Arbeitsposition
Ich sehe den Verzicht auf einen Schreibtisch tatsächlich ergonomisch als sehr unbequem an, mir wird aber auch ein Roman-Buch im Bett irgendwann zu schwer in der Hand. Halswirbelschäden - medizinisch behandlungswürdige - waren im 20. Jh. gar nicht so selten bei Büroarbeitenden und die Reaktion darauf war eine schwedische Organisation namens TCO, die Ergonomie von solchen Arbeitsplätzen dahingehend untersuchte, wie der Körper dabei den geringsten Schaden nimmt. Der wichtigste Punkt war, entspannt ohne zu starke Wirbelbiegungen auf den Bildschirm sehen zu können. Wenn du den Rechner bei der Arbeit nur benutzt, um ab und zu mal kurz einen Blick auf den Bildschirm zu werfen, ist das egal - aber der PDA für solche Leute wurde ja auch schon im 20. Jh. erfunden. Im 21. Jh. ist jetzt der Schreibtisch durch die variable, laufend anpassbare Höhenverstellung selbst flexibler geworden.

"Vorteil" Datenschutz beim Lehrer-Schlepptopp
Welcher Datenschutz denn? Bring your Own Device ins Unternehmens-LAN ist eine unnötige Gefahrenquelle in der IT, in BigBlueButton/Moodle werden Dateieinreichungen eh digital online erledigt und ein echter Arbeitslaptop, wie er jetzt seit der Pandemie zumindest diskutiert wird, kann potentiell von der Unternehmens-IT überwacht werden - ich seh ja nicht, was mir der Arbeitgeber da in den Hintergrund installiert. Zumal ich da mitunter mit 30 Schülern an irgendwas um die 200 Tagen im Jahr in einem Raum bin, wo mir irgendwann der Fehler passieren wird, dass mir ein Schüler mal bei der Passworteingabe über die Schulter sieht. Ich sehe auch nicht, warum ich meine Honorarrechnungen, meine Einkommenüberschussrechnung, meine Steuerbescheide und pipapo mit in die Schule schleppen soll.

Leistung reicht 5 Jahre und verbraucht weniger
Der MacMini war ja nur ein Beispiel für alle ähnlich kompakten Geräte wie Intel NUC und wie sie alle sonst noch heißen. Ich sehe halt immernoch nicht, warum es gut sein soll, alle fünf Jahre den Monitor wegzuwerfen. Ich selbst habe auch beides - ich habe einen zehn Jahre alten Desktop-Rechner mit AMD FX-6300, der mir für alle Office-Arbeit schnell genug ist, und ich habe ein 12" "Subnotebook", damit ich mich nicht totschleppen muss, das viel weniger alt ist als der Desktop, an dem ich aber Texte mit mehr als 20 Seiten nicht öffnen mag, weil sich der Intel Pentium N4200 (Markteinführung Herbst 2016) im Gegensatz zu m FX-6300 sehr viel lahmer anfühlt. Zum Computerbase-Beiträge schreiben reichts, aber schon Zwei-Finger-Scrollen in langen PDFs oder Word-Dateien wird ruckelig. Der Monitor ist aber gut.

P.S.
Und statt fürs Kollaboriertreffen mit gemeinsamem auf die Dateien schauen in ein Café mit eine Latte Macchiato für 5,20 € zu gehen, gibts ja Skype, Teams, Zoom, Jitsi.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben