[xp verschlüsselt] win7 dazu?

gogoland2002

Lt. Commander
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nAbend,

habe folgende Situation:

HDD-A:
  • xp-partition
  • datenpartition

HDD-B:
  • (designierte) win7-partition - NOCH LEER und unformatiert
  • datenpartition

ALLE Partitionen, bis auf die win7-Partition sind verschlüsselt; also das ganze System.
Ich gebe also beim Truecrypt-Bootloader mein SystemPW ein und alles startet in XP.


Demnächst möchte ich auf die designierte Win7-Partition Win7 installieren.
  • a) Hat damit schon jemand Erfahrung?
  • b) Wie gehe ich da am besten vor?
  • c) Muss ich vorher XP wieder entschlüsseln?
  • d) Wie schaffe ich es, dass der Bootmanager dann beide Systeme erkennt?

Wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte..

/EDIT: Um das nochmal klar zu sagen:
1. Ich möchte XP weiterhin nur verschlüsselt - also mit dem Truecrypt-Bootloader nutzen.
2. Mittelfristig möchte ich auch Win7 verschlüsseln; dafür aber das selbe PW benutzen, wie für XP.
3. Die Startauswahl möchte ich dann natürlich nach Eingabe des Bootloader-PWs haben.


Danke & greetz,
gogo
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde einfach bei der W7-Installation die andere Festplatte abklemmen. Dann W7 für sich allein drauf.
Damit hast du die beiden Betriebssysteme unabhängig voneinander zur Verfügung. Bootmanager-Funktion übernimmt das BIOS (bei mir F8). Je nach dem welche Platte du auswählst, wird eben von der einen oder von der anderen gebootet.
Daher brauchst du auch nichts am XP zu ändern und auch nicht befürchten, dass die dir Installation etwas zerschießt, wenn das LW erst gar nicht dran ist.
 
Wird schwierig, da im normalfall die Bootmanager nur von der primären Festplatte booten können, wie es bei Windows 7 aussieht weiß ich nicht genau.
Wenn der Win7 Bootloader beides kann, dann geht es ganz einfach (ich geh mal von nem unverschlüsselten XP aus, bei Trucrypt weiß ich nicht genau, aber wenn du das PW vor Windows 7 eingibst, dann müsste es für das Windows doch schon lesbar sein.)
auf HDD-B Partition anlegen und als aktiv markieren.
(Zur sicherheit erste Platte abstöpseln)
Windows installieren
HDD-A wieder dran und Partitionen mounten (von HDD-B für immer booten)
boot.ini ntldr und NTDECTECT.COM von XP auf die Windows 7 - Platte.
Mit EasyBCD ein neuen Booteintrag erstellen (Achtung Laufwerk ist C:)
Dann sollte es klappen.

Anmerkung:
Wenn die Fehlermeldung kommt ungültiger Eintrag, oder irgendwas fehlt, dann kann es sein, dass durch
das Booten von der B die Reihenfolge der Laufwerke verändert wurde ->
boot.ini
multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)
nach
multi(0)disk(0)rdisk(1)partition(1)
bei beiden also unter Defalut und [Operating Systems]
 
Abklemmen!

Aufjedenfall die TC XP Platte abklemmen. Mir hat das Win 7 Setup schon ne TC HDD zerschossen. Dabei hatte die einfach mal rein gar nix mit dem Setup zu tun. Win 7 hat einfach versucht sie zu mounten und dabei wohl irreperablen Schaden verursacht.

Noch ein Tipp: Führe niemals checkdisk aus. Auch wenn dir das Windows 7 rät. Mein Truecrypt will z.B. ständig dass ich chkdsk auf einer TC platte ausführe und warnt mich aber gleichzeitig davor. Und heute morgen wollte Win 7 von sich aus meine alte XP Installation "checken". Alles abbrechen zumal man auch sehr schnell mit den Buchstaben durcheinander kommt und checkdisk kann sehr schnell mehr Schaden verursachen ales beheben.
 
Beater schrieb:
Mir hat das Win 7 Setup schon ne TC HDD zerschossen. Dabei hatte die einfach mal rein gar nix mit dem Setup zu tun.
Ach dann bin ich damit also nicht alleine :P
Nebst der Installation auf der ersten Festplatte und Partition, die noch dazu wegen einer defekten Datei auf dem Installationsmedium mitten drin abbrach, hat es mir noch ein ganz anderes Laufwerk warum und wie auch immer bearbeitet. Die Datensicherung war zum Glück nur ein paar Stunden alt.

edit: Im zweiten Anlauf hatte ich dann alle Laufwerke abgeklemmt, bis auf eins. Der zweiten Partition darauf wurde aber nichts angetan.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah! Du Glücklicher :D Naja aus Fehlern lernt man. Ich hatte kein Backup. Ab jetzt zieh ich nur noch Stecker oder deaktviere die Laufwerke im BIOS. Wobei selbst danach Win7 noch die deaktivierten HDDs erkannt hat o.0
 
Danke für Eure Antworten!

Blitzmerker schrieb:
Wenn die Fehlermeldung kommt ungültiger Eintrag, oder irgendwas fehlt, dann kann es sein, dass durch das Booten von der B die Reihenfolge der Laufwerke verändert wurde
Muss ich ja von ausgehen. Wenn ich vorher die HDD-A abklemme, gibt es ja nur eine, die als HDD0 bleibt ;)

CPat schrieb:
Würde einfach bei der W7-Installation die andere Festplatte abklemmen. Dann W7 für sich allein drauf.
Damit hast du die beiden Betriebssysteme unabhängig voneinander zur Verfügung. Bootmanager-Funktion übernimmt das BIOS (bei mir F8). Je nach dem welche Platte du auswählst, wird eben von der einen oder von der anderen gebootet.
Daher brauchst du auch nichts am XP zu ändern und auch nicht befürchten, dass die dir Installation etwas zerschießt, wenn das LW erst gar nicht dran ist.
Wäre eine Möglichkeit. Aber da wäre der Aufwand dann auch wieder relativ hoch, immer ins BIOS zu gehen.
Das Hauptproblem bliebe außerdem. Am liebsten hätte ich halt gerne PW-Eingabe und DANN Bootmanager.

Beater schrieb:
Noch ein Tipp: Führe niemals checkdisk aus. Auch wenn dir das Windows 7 rät. Mein Truecrypt will z.B. ständig dass ich chkdsk auf einer TC platte ausführe und warnt mich aber gleichzeitig davor. Und heute morgen wollte Win 7 von sich aus meine alte XP Installation "checken". Alles abbrechen zumal man auch sehr schnell mit den Buchstaben durcheinander kommt und checkdisk kann sehr schnell mehr Schaden verursachen ales beheben.
Danke, werde ich beherzigen. Hab sowas auch schon woanders gelesen...

Fazit:
So richtig glücklich werde ich mit Euren Vorschlägen noch nicht. Trotzdem DANKE!
Kennt noch jemand andere Möglichkeiten? Insbesondere bzgl. Truecrypt und einer kompletten "Einarbeitung" von Win7 in den TC-Bootloader?

MfG gogo
 
Zuletzt bearbeitet:
Du musst nicht in BIOS. Wie gesagt bei mir F8. Welche Taste bei dir das Bootmenü aufruft, entnimmst du dem Handbuch zum Board. Während des Bootvorgangs einfach entsprechende Taste drücken und ein Auswahlbildschirm erscheint von welchem Laufwerk gebootet werden soll. Völlig unabhängig der eingestellten Werte im BIOS.
Eben Bootmanager-Funktionalität.

Danach wird von dieser Festplatte gestartet. Egal, ob es noch eine oder zehn andere gäbe mit was auch immer darauf. Neben der Sicherheit zwei Bootloader zu haben, sodass selbst bei einem zerschossenen noch ein System zur Rettung bereit steht, ist es auch einfach das alles wieder los zu bekommen. Man muss nämlich gar nichts beachten. Nimmt man die eine Festplatte raus oder formatiert sie - dann ist sie halt nicht mehr da und sonst ändert sich nichts. Einfach weil die beiden Laufwerke unabhängig voneinander sind und jedes für sich bootet.
 
Zitat:
Zitat von Blitzmerker
Wenn die Fehlermeldung kommt ungültiger Eintrag, oder irgendwas fehlt, dann kann es sein, dass durch das Booten von der B die Reihenfolge der Laufwerke verändert wurde

Muss ich ja von ausgehen. Wenn ich vorher die HDD-A abklemme, gibt es ja nur eine, die als HDD0 bleibt
Damit meinte ich, wennd du wieder die HDD-A anklemmst und Windows XP booten willst, dann kann es sein, dass durch das Umsortieren der HDDs dein Eintrag nicht gültig ist.
 
ALLE Partitionen, bis auf die win7-Partition sind verschlüsselt; also das ganze System.
Ich gebe also beim Truecrypt-Bootloader mein SystemPW ein und alles startet in XP.
Kennt noch jemand andere Möglichkeiten? Insbesondere bzgl. Truecrypt und einer kompletten "Einarbeitung" von Win7 in den TC-Bootloader?
Einfach Passwort eingeben und dann Win7, bzw. ein anderes System installieren wird wahrscheinlich nicht gehen, denn das BIOS legt fest, wann ein Boot-Manager/-loader gestartet wird und wenn man ein neues System, z.B. Windows Vista oder 7 installieren möchte, "muss" man von CD/DVD starten. Dabei wird die Ausführung des TrueCrypt-Boot-Managers nie erreicht, sondern die des Boot-Managers bzw. der Bootloaders auf dem eingelegten Datenträger.
Das Problem ist halt, dass Betriebssysteme keine verschlüsselten Betriebssysteme erkennen können, da sie eben verschlüsselt sind. Windows Vista und 7 sollten bereits installierte Systeme der Familie Windows erkennen (natürlich nur alle abwärts, nie aufwärts), wenn sie das auch können. Das geht aber nur bei unverschlüsselten Systemen, außer Windows Vista / 7 unterstützen es auch verschlüsselte Daten zu erkennen, was ich mal nicht glaube. Höchstens welche mit Bitlocker-verschlüsselte Systeme (bin mir aber nicht sicher).

ich würde also pauschal mal sagen, alles Entschlüsseln, Windows Vista / 7 druff bügeln und hinterher TrueCrypt installieren und alles neu verschlüsseln. Dabei verschlüsselt man gleich beide Systeme und der TrueCrypt-Bootmanager wird neu installiert. Insofern der TrueCrypt-Bootmanager Windows 7 erkennt, sollte ein verschlüsseltes Dual-Boot-System mit XP und Vista / 7 möglich sein.

Du musst nicht in BIOS. Wie gesagt bei mir F8. Welche Taste bei dir das Bootmenü aufruft, entnimmst du dem Handbuch zum Board. Während des Bootvorgangs einfach entsprechende Taste drücken und ein Auswahlbildschirm erscheint von welchem Laufwerk gebootet werden soll. Völlig unabhängig der eingestellten Werte im BIOS.
Eben Bootmanager-Funktionalität.

Danach wird von dieser Festplatte gestartet. Egal, ob es noch eine oder zehn andere gäbe mit was auch immer darauf. Neben der Sicherheit zwei Bootloader zu haben, sodass selbst bei einem zerschossenen noch ein System zur Rettung bereit steht, ist es auch einfach das alles wieder los zu bekommen. Man muss nämlich gar nichts beachten. Nimmt man die eine Festplatte raus oder formatiert sie - dann ist sie halt nicht mehr da und sonst ändert sich nichts. Einfach weil die beiden Laufwerke unabhängig voneinander sind und jedes für sich bootet.
Das ist so nicht richtig. Ein Zugriff findet dann trotzdem noch auf beiden Laufwerken statt. Man startet dann nur von einer anderen, mehr auch nicht.
Und von richtiger Bootmanager-Funktionalität kann man auch nicht sprechen, da hier keinerlei Betriebssysteme verwaltet werden, sondern nur die zu booteten Laufwerke.
Ein Bootmanager ist für die reine Verwaltung von installierten Betriebssystemen zuständig (im Falle von TrueCrypt noch zur Entschlüsselung) und das Bootmenü (bei vielen Mainboards über F8 zu erreichen) für die zu starteten Laufwerke.

Ich frage mich, warum sich manche hier das Leben unnötig schwer machen.
Man benötigt kein BIOS, kein Bootmenü, etc. Einfach TrueCrypt deaktivieren bzw. alles entschlüsseln, alles installieren, wie man es möchte und TrueCrypt, sowie TrueCrypt-Bootmanager neu drauf bügeln. Dann gibts auch keine Probleme. Und wer erfolgreich Dualbootsysteme haben möchte, sollte sich darüber informieren. Aber TrueCrypt sollte stehts zum Schluss angewandt werden, niemals davor oder währenddessen.


Gruß

DITTY :):):)

PS: Der Text dieses Posts ist GFDL v1.3 und höher lizenziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@DITTY
Zugriff auf beiden Laufwerken? Wie wo was worauf bezieht sich das? Verstehe den Satz irgend wie nicht, da ich weder dazu noch zum Gegenteil etwas geschrieben hätte aber ja angeblich etwas nicht richtig wäre Oo

Und wegen des Bootmanagers habe ich auch extra nur Bootmanager-Funktionalität geschrieben, damit keiner meint er muss jetzt den Neunmalklug spielen und schreiben das wäre ja kein echter Bootmanager, da der ja eigentlich im MBR sitzt und überhaupt. Hat wohl nichts gebracht.
Ein halbwegs aktuelles BIOS besitzt eben sehr wohl Bootmanager-Funktionalität, da auch darüber verschiedene Betriebssysteme auf verschiedenen Festplatten gestartet werden, indem einfach ein anderes Boot-LW eingerichtet wird. Aber das weißt du ja sicher selbst und wolltest nur nochmal die Definition 'Bootmanager' ausgraben.


Wir machen uns das Leben unnötig schwer? Das kann ich nicht glauben, dass du das jetzt geschrieben hast. Deine Methode ist doch weitaus aufwendiger. Sowohl von den Arbeitsschritten, die man selbst macht, als auch von der Zeit, die das System benötigt, als auch von der Sicherheit.
Es ist doch zehn mal einfacher und schneller das andere LW ab zu klemmen und los zu legen.

Bezüglich der Sicherheit hat man so, wie gesagt, zwei Bootloader, die Daten auf der anderen Platte bleiben während des Vorgangs sicher verschlüsselt und man spart sich alles wieder erneut zu verschlüsseln und womöglich irgend wo einen Bedienfehler einzubauen. Zu guter Letzt wird ja XP irgend wann nach einer Übergangsphase nicht weiter genutzt. Dann müsste er bei deinem Weg zuerst mal den Bootloader sichern und auf die andere Festplatte bringen. Denn käme die XP-Festplatte abhanden, wäre es das auch mit W7.

Der einfachste, schnellste, sicherste Weg ist: LW ab, go.
'Multi-Boot' rückgängig: XP-LW formatieren, W7 geht weiterhin.
 
Danke @all, besonders auch an Ditty.

CPat schrieb:
@DITTY
(...)Ein halbwegs aktuelles BIOS besitzt eben sehr wohl Bootmanager-Funktionalität, da auch darüber verschiedene Betriebssysteme auf verschiedenen Festplatten gestartet werden(...)
Das ist eben nich der Sinn der Sache. Man verschlüsselt ja das System mit TC, damit man einen Sicherheitszugewinn hat. Dazu gehört aber auch, die Boot-Aushahl-Option zu deaktivieren und das BIOS mit einem PW zu schützen. Wenn also jedermann, der Zugriff auf den Rechner bekommt, dann quasi auch von ner CD booten kann, ohne das BIOS-PW auszuschalten - was man als Besitzer des PCs aber i.d.R. hinterher merkt!! - kann man den Verschlüsselungsaufwand gleich sein lassen.
Daher kommt die F8-Option nicht in Frage. Ich werde es wohl so machen müssen, wie Ditty es vorgeschlagen hat.

Gruß,
gogo
 
Das geht aber trotzdem. Leg einfach mal ein BIOS-Passwort fest und drücke deinen 'Boot-Button'. Du kannst trotz eingestellter Boot-Reihenfolge im BIOS und trotz benötigtem Passwort für den Zugriff auf dass BIOS noch im Bootvorgang die Auswahl ändern. Weil du ja auch nicht auf das BIOS zugreifst, sondern lediglich auf eine Schnellauswahl zur Bootreihenfolge.

TC hat damit aber eh nichts zu tun. Das ist für die Verschlüsselung des Datenträgers da.
Von CD booten ist kein Problem bei TC verschlüsselten Festplatten. Aber wieso kann man deswegen TC gleich sein lassen? Das hat doch keinen Einfluss darauf.
Du solltest dich bei physikalischem Zugriff auf deinen PC eher Sorgen, um einen Keylogger machen.


edit: Wenn du es besonders sicher willst, bist es sowieso du, der von CD bootet, um etwaige Modifikationen am Bootloader auszuschließen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@CPat: Die Gedankenspiele sind mir bekannt, werden schließlich auch in den TC-FAQ ausführlich angesprochen und diskutiert.

Deine allgemeine Aussage bzgl. der Bootoption ist aber nicht ganz richtig, oder ist möglicherweise vom BIOStyp abhängig. Ich habe aus Sicherheitsaspekten alle Bootoptionen außer meiner HDD-A deaktiviert. Daher kann ich trotz F8 nicht von einem anderen Medium booten, was ich ja auch erreichen wollte.

Und TC kann man dann mEn eben gleich sein lassen, da man die Möglichkeit, einen software-keylogger zu installieren, ohne das Gehäuse zu öffnen bzw. das BIOS zu umgehen deutlich erleichtert. Ist ne prinzipielle Frage: Wenn ich das schon so erleichtere, warum verschlüssele ich dann überhaupt?
Das ansonsten TC nicht 100% sicher ist, ist auch klar. Physikalischer Zugriff mit Keylogger ist nur ein Aspekt. Andere Optionen, wie z.B. HDD ausbauen und "extern" mit FW-Keylogger zu versehen ist eine weitere. Auch in der Hinsicht recht sichere HDDs sind ja noch nicht besonders leicht zu bekommen bzw. werden von vielen Boards/ BIOSversionen noch nicht unterstützt.

Es geht mir ja auch nicht darum, mit 100% iger Sicherheit diese Möglichkieten auszuschließen. Da müsste ohnehin entweder jemand bei mir einbrechen, oder es müssten die Ordnungshüter durchsuchen kommen. Die Fälle sind mir zu unwahrscheinlich. Viel eher will ich prinzipiell jeglichen Zugriff auf meinen Rechner durch andere ausschließen. Schließlich wäre es z.B. auch durch ein unachtsames Verhalten eines Dritten, der mit CD bootet, möglich, z.B. einen FW-Keylogger durch Installationsroutinen einzuschleusen. Wenn nur ich an dem Rechner arbeiten kann, kann ich das aber definitiv ausschließen bzw. würde es bemerken, wenn z.B. jemand mein Gehäuse geöffnet oder das BIOS-PW umgangen hat. Insofern hab ich also klare Verhältnisse. Im Zweifel kann ich mein Verhalten nachvollziehen und bin auch selbst verantwortlich ;)
 
@DITTY: Naja...entschlüsseln kommt nur dann in Frage wenn man genug Platz hat. Bei meinen 3TB wäre das unvorstellbar. Da würde das ganze in pausenlosem hin und her kopieren enden. Bzw wenn die HDDs auch noch komplett voll sind, wird das ganze unmöglich.
 
Sers erstmal,

Zugriff auf beiden Laufwerken? Wie wo was worauf bezieht sich das? Verstehe den Satz irgend wie nicht, da ich weder dazu noch zum Gegenteil etwas geschrieben hätte aber ja angeblich etwas nicht richtig wäre Oo
Es ist so, dass bei jedem Mainboard in der Regel immer erst die primäre HDD/SDD geladen wird (ja ich weiß, HDD laden geht nicht, is n bissl blöd ausgedrückt), trotzdem kann man hinterher im Betriebssystem auf die andere(n) Festplatten zugreifen (insofern sie angeschlossen ist/sind).
Das meinte ich mit "Zugriff auf beiden Laufwerken". Selbst wenn eine verschlüsselt ist, ein Zugriff ist immer möglich, außer die HDD/SDD ist abgeklempt oder im BIOS deaktiviert (wobei das auch wieder falsch ist, denn man kann im BIOS keine Festplatten deaktivieren, sondern lediglich die Ports, an denen die hängen).

Sprich, einfach per F8-Menü des Boot-Vorgangs zwischen den Festplatten switchen, bringt überhaupt nichts, da die anderen nicht geladenen Festplatten trotzdem erkannt und genutzt und geändert werden können. Ich meine, ein Bootmanager ist ja bekanntlich auch dazu in der Lage ein Betriebssystem (bzw. dessen Bootloader) zu laden, welches auf einer anderen, als der gestarteten Festplatte liegt.

Und wegen des Bootmanagers habe ich auch extra nur Bootmanager-Funktionalität geschrieben, damit keiner meint er muss jetzt den Neunmalklug spielen und schreiben das wäre ja kein echter Bootmanager, da der ja eigentlich im MBR sitzt und überhaupt. Hat wohl nichts gebracht.
Ein halbwegs aktuelles BIOS besitzt eben sehr wohl Bootmanager-Funktionalität, da auch darüber verschiedene Betriebssysteme auf verschiedenen Festplatten gestartet werden, indem einfach ein anderes Boot-LW eingerichtet wird. Aber das weißt du ja sicher selbst und wolltest nur nochmal die Definition 'Bootmanager' ausgraben.
Und da liegst Du einfach falsch. Ich weiß, was ich geschrieben habe und das meine ich auch so. Selbst aktuelle BIOS´se haben keine "Bootmanager-Funktionalität". Wie ich nämlich schon geschrieben habe, legt das F8-Menü (dynamisch) bzw. die feste Einstellung im BIOS (statisch) lediglich fest, welche Hardware wann geladen wird bzw. im Falle von Laufwerken, von welchen zuerst gestartet werden soll. Erst dann lädt das BIOS den Bootloader (falls nur ein Betriebssystem installiert) bzw. den Bootmanager (Falls Multi-Boot), welcher, wie schon erwähnt wurde im MBR steht.

Und für die Auswahl (im Falle von MultiBoot), welches der Bootloader der installierten Betriebssysteme geladen wird, ist ein Bootmanager zuständig.

Um nochmals die Unterschiede zu verdeutlichen:
F8-Menü (Boot-Vorgang): Legt fest, von welchen der Laufwerke gestartet werden soll.
Bootmanager: Auswahl, welcher der Bootloader (also eine Datei) geladen werden soll.
Bootloader: Lädt einfach das Betriebssystem.

Die einzigen BIOS/Boot-Technologien, welche ich mir vorstellen könnte, dass sie auch Bootmanager-Funktionalität besitzen, sind:

- Coreboot, ehem. LinuxBIOS
- OpenFirmware
- EFI

Insb. beim Coreboot-Projekt kann ich mir das vorstellen, da man einfach nur einen Bootmanager integrieren müsste, welcher die Rolle des F8-Menüs einnimmt.

Wir machen uns das Leben unnötig schwer? Das kann ich nicht glauben, dass du das jetzt geschrieben hast. Deine Methode ist doch weitaus aufwendiger. Sowohl von den Arbeitsschritten, die man selbst macht, als auch von der Zeit, die das System benötigt, als auch von der Sicherheit.
Es ist doch zehn mal einfacher und schneller das andere LW ab zu klemmen und los zu legen.
Tut mir leid, diesen Gedankengang kann ich nicht teilen.
Es ist doch nicht zu viel verlangt, kurzzeitg alles zu entschlüsseln (TrueCrypt zu deaktivieren), alles Nötige installieren (sprich Betriebssysteme, etc.) und mit TrueCrypt wieder alles zu verschlüsseln (Glaube, dass man dazu TrueCrypt auf allen beteiligten Betriebssystemen installieren muss, kann mich aber auch irren).

Die Arbeitsschritte beider Methoden nehmen sich nicht viel, zumal nach meiner Methode alles mit der Tastatur/Maus gemacht wird, während die andere Methode abverlangt, jedesmal eine Festplatte abzuhängen / bzw. im BIOS zu deaktivieren, was so manche SATA-Festplatten garantiert nicht lange mitmachen (damit meine ich die SATA-Anschlüsse).

Und jedesmal am Anfang F8 drücken, geht auch irgendwann mal auf die Nerven, zumal man selber daran denken muss, da das F8-Menü nicht automatisch geladen wird.
Ne ne, wenn ich alles nach meiner Methode einrichte (ist nicht wirklich schwer, ganz im Gegenteil), wird alles automatisch gemacht. Sprich, Rechner an, Bootvorgang, Bootmanager im MBR der gestarteten Festplatte wird geladen und letztendlich muss dann nur noch das zu startende Betriebssystem ausgewählt werden. Dabei ist es egal, wo es sich befindet, ob auf einer Festplatte in verschiedenen Bereichen (Partitionen) oder auf zwei getrennten physikalischen Datenträgern, ist völlig egal.

Bezüglich der Sicherheit hat man so, wie gesagt, zwei Bootloader, die Daten auf der anderen Platte bleiben während des Vorgangs sicher verschlüsselt und man spart sich alles wieder erneut zu verschlüsseln und womöglich irgend wo einen Bedienfehler einzubauen. Zu guter Letzt wird ja XP irgend wann nach einer Übergangsphase nicht weiter genutzt. Dann müsste er bei deinem Weg zuerst mal den Bootloader sichern und auf die andere Festplatte bringen. Denn käme die XP-Festplatte abhanden, wäre es das auch mit W7.
Tja, bzgl. Bedienfehlern: Übung macht den Meister. Man kann ja mal für Übungszwecke alles in einer VM vormachen und bei Erleuchtung Selbiges auf die RM anwenden.
Und bzgl. des Falles, falls irgendwann ein Betriebssystem (z.B. XP) nicht mehr genutzt wird:
Man muss dazu keinen Bootmanager bzw. Bootloader sichern, da, wie ich schon sagte, jedes Betriebssystem seinen eigenen Bootloader hat und der Bootmanager je nach Auswahl einen dieser lädt. Braucht man z.B. XP nicht mehr, reicht es einfach die Partition, auf der es sich befindet zu formatieren und anschließend den Bootmanager dies mitzuteilen. Anderfalls, wenn man dem Bootmanager nicht mitteilt, dass ein Betriebssystem/Bootloader verschwunden ist, dann tritt nur folgender Effekt ein, dass dieser beim Versuch einen nicht vorhandenen Bootloader zu laden, mit einer Fehlermeldung abschmiert und den PC neustartet bzw. zurück zur Auswahl geht. Aber ein Eintrag in der Bootmanager-Auswahl funktioniert in jedem Falle.

Bitte beachtet, wer MultiBoot-Systeme und Bootmanager einsetzt, sollte sich schon mit denen auseinandersetzen. Im Falle bei ungültigen Einträgen im Bootmanager (z.B. falls ein Betriebssystem / Bootlader nicht mehr existiert) muss man immer den Bootmanager neu konfigurieren bzw. einfach neu aufsetzen. Hierfür gibt es viele Optionen:

- Wiederherstllungskonsole und die Tools fixmbr und fixboot (zum neuschreiben von
Windows-Bootloadern -bzw. Managern und MBR´s. Nachteil: nur Windows-Systeme
unterstützt und dann auch nur abwärtskompatibel, nicht aufwärts).
- Im laufenden Betrieb von Windows-Systemen: msconfig, Kommandozeile, bcdedit oder
Dritthersteller-Tools zum Neuschreiben der MBR´s und Bootloader/-Manager.

Der einfachste, schnellste, sicherste Weg ist: LW ab, go.
'Multi-Boot' rückgängig: XP-LW formatieren, W7 geht weiterhin.
Mal den Fall berücksichtigt, dass nur eine physische Festplatte verbaut ist, welche in mehrere logische (Partitionen) unterteilt ist. Da is nichts mit Festplatte abhängen.
Außerdem glaube ich kaum, dass Jeder das Risiko eingehen würde, immer sein PC aufzuboren und an der Hardware herumzuspielen zu müssen, zumal die Hardware dadurch irreparable Schäden erleiden kann (z.B. SATA-Anschlüsse, Elektrostatische Entladungen, etc. etc.).

Das geht aber trotzdem. Leg einfach mal ein BIOS-Passwort fest und drücke deinen 'Boot-Button'. Du kannst trotz eingestellter Boot-Reihenfolge im BIOS und trotz benötigtem Passwort für den Zugriff auf dass BIOS noch im Bootvorgang die Auswahl ändern. Weil du ja auch nicht auf das BIOS zugreifst, sondern lediglich auf eine Schnellauswahl zur Bootreihenfolge.
Trifft nicht immer zu. Bei den meisten Mainboards, die ich kenne, kommt entweder auch eine Passwort-Abfrage, wenn man dass F8-Bootmenü aufrufen möchte oder lange bevor man die Möglichkeit bekommt F8 zu drücken.

Von CD booten ist kein Problem bei TC verschlüsselten Festplatten. Aber wieso kann man deswegen TC gleich sein lassen? Das hat doch keinen Einfluss darauf.
Warum sollte ein Booten bei verschlüsselten Festplatten nicht gehen? Solange durch die Verschlüsselung kein eigenes Filesystem, welches das Live-OS nicht unterstützt, verwendet wird, sollte es keine Probleme geben. Natürlich muss man sich auch wieder darüber informieren, was für Vorraussetzungen erfüllt sein müssen, wenn man ein Betriebssystem von CD/DVD booten möchte. Von CD/DVD gestartete Betriebssysteme (LiveCD/DVD´s) verwenden in Wirklich a.) den Arbeitsspeicher, b.) freien Festplattenspeicher oder c.) Beides, damit sie laufen. D.h. bei nicht genügend freien Fesplattenspeicher und zu wenig Arbeitsspeicher is nix mit Liv-OS booten.

Ein Zugriff auf die vorhanden Daten der Festplatte(n) ist dennoch möglich, selbst wenn Alles verschlüsselt ist. Mit entsprechenden Tools, Algorhitmen und den nötigen KEY kann man auch Dateien (also auch Betriebssysteme) entschlüsseln, selbst wenn das Betriebssystem garnicht gestartet ist. Kripo / LKA / BKA / FBI / CSI lässt grüßen.

Du solltest dich bei physikalischem Zugriff auf deinen PC eher Sorgen, um einen Keylogger machen.
Nur, wenn dieser im MBR sitzt, ansonsten reicht es die Partition des infizierrten Betriebssystem zu löschen (formatieren).

edit: Wenn du es besonders sicher willst, bist es sowieso du, der von CD bootet, um etwaige Modifikationen am Bootloader auszuschließen.
Betrifft nur den Bootloader auf der LiveCD/DVD, nicht die der Festplatte(n).
Wie gesagt, der Bootloader/Bootmanager ist auch nur eine Datei, welche im MBR sitzt. Auch bei einem Live-System kann man auf den MBR einer Festplatte zugreifen.

Wenn nur ich an dem Rechner arbeiten kann, kann ich das aber definitiv ausschließen bzw. würde es bemerken, wenn z.B. jemand mein Gehäuse geöffnet oder das BIOS-PW umgangen hat. Insofern hab ich also klare Verhältnisse.
Das wage ich aber zu bezweifeln. Wenn irgendein Geheimdienst während Deiner Abwesendheit Deinen Rechner hernimmt, wirst Du bei besten Willen nicht bemerken, dass etwas verändert bzw. Dein PC geöffnet wurde. Die haben ganze Listen von BIOS-Masterpasswörtern, ziehen ein 1:1-Abbild von Deinem BIOS, flashen es mit einem ihrer eigenen, haben vollen Zugriff (na gut verschlüsselte Daten müssten ggfl. noch entschlüsselt werden, aber dazu ziehen die einfach 1:1-Abbilder Deiner Festplatten) und letztendlich flashen die das BIOS mit dem zuvor gesicherten 1:1-BIOS-Abbild.
Ich garantiere Dir, wenn Du mal gerade keine versteckte Kamera am laufen hasst, wirst davon die Bohne mitbekommen.
Lang lebe der Bundestrojaner.

@DITTY: Naja...entschlüsseln kommt nur dann in Frage wenn man genug Platz hat. Bei meinen 3TB wäre das unvorstellbar. Da würde das ganze in pausenlosem hin und her kopieren enden. Bzw wenn die HDDs auch noch komplett voll sind, wird das ganze unmöglich.
Verstehe ich nicht, bei einer Verschlüsselung bleiben die Datenmengen entweder gleich groß oder werden größer, außer es kommt noch ein Kompressionsalgorhitmus ins Spiel.
Im letzteren Falle ist es klar, dass bei zu wenig freien Speicher bzw. vollem belegten Speicher ein Entschlüsseln nicht möglich ist. Wenn aber bei der Verschlüsselung nichts noch komprimiert wurde, sollte die Datenmenge nach der Entschlüsselung hinterher gleichgroß bzw. gar kleiner sein.

Gruß

DITTY :):):):)

PS: Der Text dieses Posts ist GFDL v1.3 und höher lizenziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oha ! Was für ein Text :) Da war einer fleißig. Fast schon nen kleiner Artikel.

Das mit dem Entschlüsseln war so gemeint: Wenn man die HDDs entschlüsseln will brauch man ja auch die exakte Menge an GBs.

Beispiel: Ich will eine meiner 1TB Platten entschlüsseln. Dann muss ich doch vorher aus dem gemountetem Volume die Dateien irgendwo anders hin kopieren wo Platz ist, richtig? Und da bräuchte ich halt genau 1TB an freiem Space. Hab ich den nicht kann ich meine Dateien aus dem gemountetem Volume auch nich sichern.
 
Jain.

Das kommt auf die Software und den verwendeten Algorhitmus an.
In der Regel reicht es eigentlich aus, wenn die Produkt-Systemanforderungen erfüllt sind.
Wenn eine z.B. 1TB-Festplatte verschlüsselt ist, so benötigt man keine weitere 1Tb-Festplatte zum Entschlüsseln.

Bei den meisten Verschlüsselungsprogrammen wird das so gemacht, dass immer ein gewisser Teil gecached, entschlüsselt und mit den originalen (verschlüsselten) überschrieben wird.

Gruß

DITTY :):):)

PS: Der Text dieses Posts ist GFDL v1.3 und höher lizenziert.
 
Klingt interesseant allerdings sehe ich diese Option in TrueCrypt nicht.
 
Das ist auch keine Option, die man einstellen kann, sondern die Software bzw. der Quellcode dahinter.
Ich meinte damit, dass diese Vorgehensweise schon bei der Programmierung so festgelegt wurde. Ich sagte doch, dass kommt immer auf den verwendeten Algorhitmus an.

Gruß

DITTY :):):)

PS: Der Text dieses Posts ist GFDL v1.3 und höher lizenziert.
 
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