Zu langsames Internet?! Hier lesen!

dizzel

Ensign
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Nov. 2012
Beiträge
151
Hallo, ich weiss nicht ob es bei jedem klappt, aber ich hoffe ich kann euch damit helfen.

Ich schreibe das mal als eine Art Tutorial.

1. Vorrausetzungen
2. Eine kleine Geschichte
3. Der mögliche weg zum schnelleren Internet
4. Mögliche Konsequenzen

1. Vorrausetzungen:

-Geduld
-Nerven
-Telefon
-Beharrlichkeit
-Durchsetzungs vermögen
-WICHTIG!!! langsameres Internet als bestellt ( ich rede hier von 50% der Leistung)

2. Nun zu meiner kleinen Geschichte:

Wir haben eine 6000er Leitung bei Vodafone bestellt, diese wurde uns auch zu gesichert. Es kam aber nur die Leistung einer 1000er Leitung an also 1/6 von dem was uns versprochen wurde.
Als ich bei Vodafone anrief bekam ich die tollsten Antworten, machen waren kompletter schwachsinn, andere nur die halbe Wahrheit.
Hier mal ein ungefährer Wortlaut eines Mitarbeiters aus dem Technischenkundencenter:"Die Leistung ist normal, sie wohnen zu nah an der Nachbarstadt." - Also kompletter schwachsinn.
Nach 12 Telefonaten bekam ich aber doch noch eine schnellere Leitung mit 780 KB/s im Schnitt, also soger schneller also eine 6000er Leitung.

3. Der mögliche Weg zum schnelleren Internet:

Ihr werdet mit vielen unkompetenten Mitarbeiten sprechen, wenn ihr merkt die haben keine Ahnung beendet das Gespräch das kostet nur Zeit und Nerven.

Sagt den Mitarbeitern, das euer Internet zu langsam ist, die gängisten aussreden sind dann die Dämpfungen der Leitung(diese können verursachen das euer Internet zulangsam ist, das muss aber nicht sein.) Oder ihr wohnt zuweit weg vom Verteiler.

Macht aber die Speedtest usw. von denen mit und wendet dann ein, da ihr wisst das es technisch möglich ist, die Leitungen "offen" zumachen, viele werden sagen nein das geht nicht, aber es geht.

Wenn ihr das geschafft habt, bzw. der Mitarbeiter die Leitung "öffnet" oder den Auftrag an die Techniker gibt, kann es bis zu einer Woche dauern, bis der Effekt eintritt, sollte er nicht eingetreten sein, ruft erst den Provider an und fragt nach ob die Leitung "offen" ist. Ist sie "offen" habt ihr leider Pech die Störfaktoren sind zu groß.
Habt ihr schnelleres Internet Glückwunsch.

4. Mögliche Konsequenzen:

Dadurch das eure Leitung jetzt "offen" ist, kann es laut meinen Provider häufiger zu Verbindungseinbrüchen kommen ( war bei mir noch nie der fall) und ihr sollt ein Vertrag unterschreiben wo ihr euch damit Einverstanden erklärt.

Ich weiss nicht ob es Glück war aber ich habe nie ein Brief erhalten und Surfe jetzt seit 5 Monaten mit angenehmen Speed.

Ich hoffe ich kann damit vielen Menschen helfen.

Falls es noch Fragen, Anregungen oder sonstiges zu diesem Thema oder Providerverträgen gibt, stehe ich gerne mit Rat und Tat zur Seite. Ich nehme auch gerne Hinweise in die "Anleitung" auf.

Ps: ich werde den Text noch mal überarbeiten und ausbessern es ist 5:32 in der früh :P

To-do:
- Übersichtlicher gestalten
- Fehler ausbessern
 
Viel Text um nichts. Mir tun jetzt schon Hotliner Leid, welche so technisch versierte Kunden am Hörer haben, die nach einer "offenen Leitung" verlangen. Ganz ehrlich: Hier muss man schon genauer wssen was man möchte bzw. sich dahinter verbirgt. Eine "offene Leitung" kann dir nämlich der Techniker auch mit dem Teppichmesser vor Ort machen.

Ich konnte bei mir 1-2MBit aus der Leitung kitzeln, indem ich in einer gefreetzten FritzBox die Leitungsparameter geändert habe. Von 5 auf 7 Mbit. Aber das muss das DSLAM zulassen.
 
danke @DaZpoon und Pitam. wir brauchen hier technische aussagen, mit hintergrundwissen und expertise. und keine anleitung die klingt wie aus einem schlechten werbeprosepekt kombiniert mit einer glaskugel voller halbwissen ;)
 
Das ist keine Anleitung da oben, sondern ein Meckerthread über deinen Anbieter.
 
Also mal zusammengefasst: Gegen Kapazitive oder Induktive Dämpfung ist dein Provider machtlos. Die "letzte Meile" lässt sich nach Ausschöpfung der Technischen Möglichkeiten wie Vektoring, RAM ect zwar minimal verbessern aber ein umschalten von 1k auf 6k in einem schlecht ausgebauten Gebiet muss durch Physisches Eingreifen in dein Doppeladerpaar vom DSLAM zu deinem APL erfolgen(Ergo aufbuddeln und neue Leitung legen... Sofern du es zahlst) und kann nicht durch jammern verändert werden.


Ich würde in deinem Fall davon ausgehen, dass du nu auf einen anderen Port geschaltet wurdest, dafür vllt ein anderer Nutzer welcher am besten sogar bei der Telekom zahlt von diesem Port auf deinen vorherigen gelegt wurde (physisch am DSLAM), ergo sobald dieser den Einbruch seiner Geschwindigkeit bedingt durch erhöhte Leitungsdämpfung oder Störeinstrahlung bemerkt und meldet wirst du wieder zurückgeklemmt und fertig ist die Kiste.
 
Ich möcht auch eine "offene Leistung" dann kann ich die Bit´s und Byte´s durchfliegen sehen...

Also ehrlich schöne Geschichte ganz tolle Rahmenhandlung ... aber Fachwissen sieht anders aus .
 
:Freak
Bei Providern wo du ne "offene Leitung" hast bringt das nichts und bei Providern wo deine Leitung "geschlossen" (lol'd) ist, wird die auch nicht freiwillig geöffnet ;)

Der Text meist sich so als hättest du nicht wirklich viel Ahnung vom DSL Gsechäfft ;) ist nicht böse gemeint, aber der thread ist sinnlos.
 
Hört sich für mich einfach nach Risikoschaltung an, sprich es wird ein höheres Profil geschalten als eigentlich berechnet wurde und der Kunde soll schauen ob es läuft oder nicht.
Meistens hat man aber Probleme wenn es nicht läuft, da man für die Schaltung extra einen Wisch unterschreiben muss.
 
Es gibt eben Anbieter, die geben dir sofort das maximal mögliche, obwohl die Leitung dann mit etwaigen Verbindungsabbrüchen zu kämpfen hat. Das ist bei mir teilweise der Fall, v.a. wenn es vom Provider zu Hardwareupdates am Verteiler kommt. Dann bin ich manchmal einen halben Tag ohne Netz. Ich bin bei einem lokalen Anbieter, der mir das dreifache gegeben hat (3mbit down, 1mbit up + Fastpath - ländlichstes Land, da ist sowas superschnell), obwohl laut Telekom nur 1mbit möglich wäre - ohne Fastpath.


Es gibt eben die großen Anbieter wie die Telekom, die aufgrund der Unmengen an Kunden auf Nummer sicher gehen und nicht die volle Ladung zur Verfügung stellen, damit alles eben reibungslos läuft. Ehrlich gesagt würde ich mir blöd vorkommen, wenn ich jeden Tag 10mal anrufen müsste. Das beste wäre immer noch einen Techniker direkt aufzusuchen, ihm nen 50er oder 100er vor der Nase schmackhaft machen und dann schauen lassen was wirklich möglich wäre. Ohne Hotline.
 
Ich habe nie von Fachwissen oder ähnlichem gesprochen, aber wer sich schon mal an der Hotline durchquälen musste wird merken das die Mitarbeiter dort meistens 0 Ahnung haben. "Haben sie den Router schon neugestartet" diesen Satz bekommt eigentlich jeder als Zauberlösung für jegliches Problem zuhören. Einen Techniker rauskommen zu lassen ist was anderes wobei die auch nicht immer verstehen was sie da tun.
 
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