Zukunftspläne: Entwickler bei den großen Firmen (Intel AMD und co.)

er wird im Programmierbereich mehr als genug Themen mit der Frage einer Programmiersprache für Anfänger finden, ich denke da muss man nicht auch noch hier damit beginnen.

Der bwinf ist eine sehr gute Empfehlung, die Aufgaben sind jedes Jahr echt interessant und teilweise eine nette Knobelarbeit. Sehe ich mir immernoch gerne an, obwohl ich dafür zu alt bin.
 
DMX schrieb:
Wenn du angst vorm Abi hast dann ist studium wohl doch nicht das richtige, denn Abi ist dagegen ein witz vorallem wenn du in den technischen bereich wie e/i-technik oder informatik willst.

Na na, nicht so streng.
Angst vor dem Unbekannten ist doch nicht ungewöhnlich. Besonders wenn die Zukunft noch so fern ist. :-)
Beim letzten Teil deines Satzes gebe ich dir allerdings Recht.

@TE

http://www.dieelektronikerseite.de/
Gucke da mal unter 'Grundlagen'.
Hab die Seite zwar nur kurz überflogen, sieht aber recht anfängerfreundlich aus.

Für den Einstieg reicht ein kleines Steckbrett: http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=67678;PROVID=2402

Ein billig-Multimeter ~10€ und eine kleine Bauteilauswahl für vielleicht 5€.
(dafür bekommt man eine Menge wenn man das nicht gerade in einer Apotheke wie Conrad kauft.)

Ansonsten nach tutorials suchen. Wenn dein Englisch ok ist findest du vielleicht auch in der 'make-community' ein paar nette Einstiegsprojekte.
Einfach mal beim Youtube-channel vom make magazine vorbeigucken.
Ohne dich und deine naturwissenshaftliche Vorbildung zu kennen ist es schwierig, konkret etwas zu empfehlen.

Gruß,
David
 
Mathe aus der 8.-9. Klasse ist aber auch nichts im Vergleich zur Oberstufenmathematik, wenn man froh um jede Zahl ist, die einem begegnet :D

Wenn du mit Spieleprogrammieren anfangen willst, würde ich dir BlitzBasic empfehlen(Anlaufstelle: www.blitzforum.de). Eine sehr einfache Sprache, die auf Spieleentwicklung zurecht geschnitten ist und einem das Grundverständnis von (Spiele-)Programmierung beibringt. Dann wird auch der Übergang zu einer Industriesprache, wie z.B. C++, dem Standard der Spielebranche, wesentlich einfacher.

Man muss allerdings dazusagen, dass Spieleprogrammierer, für das was sie leisten, ziemlich schlecht verdienen, Überstunden an der Tagesordnung sind, man sich zu 70% mit Bugs suchen beschäftigt, man alles so programmieren muss, wie es vorgegeben wird und man sich dennoch dauernd Beschwerden anhören muss. Für so einen Job muss man geboren sein, sonst ist der Frustfaktor hoch.

Und um in den Entwicklungsbereich von den "Großen" zu kommen, musst du schon ein MIT/Harvard/etc. Überflieger sein.
 
Was versprichst du dir eigentlich von einer Entwickler-Stelle bei einer "großen" Firma? Warum keinen Job bei einer kleinen? Nur mal so interesse halber, bin gespannt. :)
 
@MR2007, Green Mamba

Es war mehr oder weniger ein bespiel natuerlich kann man auch bei kleinen Firmen arbeiten und Spieleentwickler muss auch nicht sein war auch nur ein beispiel gibt ja abertausende entwickler spezifikationen

@mdave

Danke fuer die hilfe werde mir das mal genauer anschauen
 
Zuletzt bearbeitet:
Programmieren ist ein reines Handwerkszeug. Das wirst du in sehr vielen ingenieurstechnischen Richtungen benötigen um etwas "Kleines" auf die Beine zu stellen. als Dipl. Informatiker programmierst du in der Regel nicht mehr. Da stellst du nur noch das Softwaredesign mit irgendwelchen Diagrammen zusammen. Die Programmierung erfolgt dann extern in irgendwelchen Schwellenländern.
Möchtest du wirklich bei AMD oder Intel anfangen, empfielt sich Elektrotechnik, mit der dementsprechenden Spezialisierung im Hauptstudium, oder Halbleiterphysik.
Aber warum willst du gerade da anfangen? Ein großer Name steht noch lange nicht für einen guten Job. Mir würde z.B. nie in den Sinn kommen bei Siemens zu arbeiten.

Generell solltest du jedoch bedenken, dass eine Promotion von Vorteil ist, wenn man in der Entwicklung eines solchen Konzerns arbeiten möchte.
 
Wie schon oft gesagt es waere so ein traum wenn man dann irgentwie dann eine karriere bei einer firma wie dieser hat und dann da schon was zu sagen hat

aber muss ja nicht sein man kann ja auch bei kleineren firmen arbeiten
 
Zisko schrieb:
Die Programmierung erfolgt dann extern in irgendwelchen Schwellenländern.
zum Glück nicht :D
Jede Firma hat es zwar mal ausprobiert, aber die Ergebnisse waren i.R. so miserabel, dass dies nach dem 1. Projekt eingestellt wurde.
Es funktionierte zwar irgendwie, aber war meist nur irgendwie zusammengefrickelt, und die Kommunikation ist auch recht schwer.
Die meisten Firmen haben festgestellt, dass es wirklich zu teuer ist, dort entwickeln zu lassen oder haben eigene qualifizierte Personen dort abgestellt um die Softwareentwickler vor Ort weiterzubilden.

Zisko schrieb:
Möchtest du wirklich bei AMD oder Intel anfangen, empfielt sich Elektrotechnik, mit der dementsprechenden Spezialisierung im Hauptstudium, oder Halbleiterphysik.
Auch hier gilt: AMD und Intel bestehen nicht nur aus Elektrotechnik ;)
 
als Dipl. Informatiker programmierst du in der Regel nicht mehr. Da stellst du nur noch das Softwaredesign mit irgendwelchen Diagrammen zusammen. Die Programmierung erfolgt dann extern in irgendwelchen Schwellenländern.

Vermutlich bin ich billig genug, um als Diplom Informatiker (Uni) in der Java(EE) Entwicklung tätig zu sein. (Im öffentlichen Dienst würde ich dank meines Abschlusses knapp 15% mehr bekommen, hätte Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und eine sinnvolle Überstundenregelung ;-) ).

Das umfasst das reine Runterprogrammieren von Ideen, Konzepten, die man allerdings selbst erst erstellen muss. Konzeptlosigkeit von allen Seiten. Aber auch die Recherche nach Lösungen, neuen Technologien, Evaluierung, Softwaretests etc.

Wäre da nicht der sporadische Kundenkontakt und die vielen Meetings, wäre es für mich perfekt. Im Chaos unter Gleichgesinnten, mit Kaffee, Pizza von morgens um 8 bis abends um fast 19 Uhr entwickeln, rumlaufen, Kaffee trinken...

die Einarbeitung findet selbst statt - das war vor allem in den ersten Tagen und Wochen nicht ganz witzig.
 
CoolHandLuke schrieb:
Wäre da nicht der sporadische Kundenkontakt und die vielen Meetings, wäre es für mich perfekt. Im Chaos unter Gleichgesinnten, mit Kaffee, Pizza von morgens um 8 bis abends um fast 19 Uhr entwickeln, rumlaufen, Kaffee trinken...

du findest es perfekt 11 Stunden auf der Arbeit zu sein? :freak:
 
Green Mamba schrieb:
Was versprichst du dir eigentlich von einer Entwickler-Stelle bei einer "großen" Firma? Warum keinen Job bei einer kleinen? Nur mal so interesse halber, bin gespannt. :)
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass bei einem großen Konzern die Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln um einiges besser sein können. Ich habe für 5+ Jahre bei einem Mittelständler gearbeitet und war beruflich dort ziemlich festgefahren. Nicht ao bei dem Konzern, bei dem ich jetzt arbeite. Und natürlich kann man sich innerhalb des Konzerns beruflich umorientieren, wenn man denn will, und muss nicht gleich den Arbeitgeber wechseln, da man bei einer kleinen Firma relativ festgelegt sein kann.
Die Vorwürfe, dass es beim Konzern unpersönlich zugeht, kann ich nicht bestätigen. Ich habe meinen Wechsel nie bereut.

P.S.: Entwicklung findet auch in Deutschland statt, ist aber in der Tat High Cost und vieles wird in Mid Cost Länder ausgelagert. Wer auslagern kann, der lagert aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicherlich hat beides Vor- wie auch Nachteile. Mich hatte nur interessiert was sich der TO davon verspricht. Eine Anstellung in einem großen Konzern hat ja nun nicht ausschließlich Vorteile. ;)
 
du findest es perfekt 11 Stunden auf der Arbeit zu sein?

das war jetzt nur ein Extrembeispiel, aber in der Regel bin ich von 8:30 bis 18:30 @work. Natürlich arbeitet man nicht immer. Ich mache viele kleinere Pausen und dadurch finde ich es nicht schlimm, etwas länger zu bleiben. Ob ich jetzt um 17:00 Uhr Feierabend mache oder später macht für mich unter der Woche keinen Unterschied. Fahrzeit spielt bei mir keine Rolle: 10~15 min mit dem Auto, 25min mit dem Fahrrad.

Die bloße Anwesenheit im Unternehmen ist ja nicht mit der Arbeitszeit (von 40h pro Woche) gleichzusetzen. 5 bis 6 Stunden Pause buche (mit der elek. Zeiterfassung) ich jede Woche. Hinzu kommen vielleicht 4 Überstunden, die verpuffen. Aber das ist normal, denke ich. Es gibt bei uns niemanden, der wirklich bloß seine 40h leistet.
 
ice-breaker schrieb:
Und viele die z.B. ein Informatik-Studium beginnen, hören nach 1-2 Semestern wieder auf, weil sie etwas ganz anderes erwartet haben (oder gar nichts?).

Genau so ist es. Bin jetzt im 5. und man kann an de hand abzählen wieviel komilitonen aus dem 1. noch geblieben sind. und von denen lassens einige so hängen, dass sie nurn paar scheine haben.
 
ice-breaker schrieb:
zum Glück nicht :D
Jede Firma hat es zwar mal ausprobiert, aber die Ergebnisse waren i.R. so miserabel, dass dies nach dem 1. Projekt eingestellt wurde.

Aber wir sind uns doch einig, dass das Programmieren nicht der Hauptjob des Informatikers ist, sondern ein Basisskill wie das Lösen von fast Fouriertransformationen beim Elektroingenieur. Und wie bei der Kombination FFT+ET-Ing muss nicht jeder Informatiker in einer Programmiersprache sattelfest sein. Ich kenne aus dem Studium in im Unternehmen zumindest eine ganze Reihe Informatiker, die seit Jahren keine Zeile Code mehr geschrieben haben.

Auch hier gilt: AMD und Intel bestehen nicht nur aus Elektrotechnik ;)

In dem Fall könnte er auch BWL studieren ^^ Oder Kleinkinderpädagogik und dort in der KiTa anfangen :D
 
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