Zum Frühaufsteher werden

Nisch

Lt. Junior Grade
Registriert
Nov. 2006
Beiträge
336
Guten Morgen,

ich würde einfach mal gerne wissen, ob man zum Frühaufsteher werden kann.

Ich weiß, dass das weitestgehend genetisch veranlagt ist, aber ich hab echt keine Lust ne Nachteule zu bleiben. :D

Nervt nämlich ziemlich wenn man, egal was passiert, nicht aufstehen will/kann.


Hoffe ihr habt eine (ernst gemeinte, hilfreiche ;) ) Antwort parat.


mfg

Nisch


PS: Ich war noch nicht im Bett und gehe auch nicht mehr. ;)
 
Ja das geht wirklich!

Du musst nur früh ins Bett gehn.
Zudem musst du etwas ähnliches in seiner Gewohnheit verändern, z.B. vor dem Schlafengehen nen Apfel essen. Die Besten Einschlafzeiten -> 21:00, 22:30.
Mitternacht ist schon nicht mehr fein zum eindösen und alles darüber schon relativ spät.

Wenn du kaum schlaf hast ist es klar, dass du morgens schlecht aufstehst. Auch das kann zur Gewohnheit werden. !Versuchs! einfach mal, geh um 21:00 pennen. Man hat danach ein komplett neues Zeitgefühl.

mfg,
Markus
 
Vielen Dank, hört sich sehr gut an.

Werde ich heut' Abend gleich mal probieren.
 
Ich versuch immer einmal die ganze Nacht aufzubleiben damit ich dann um 21Uhr Saumäßig Müde bin, jetzt im moment bin ich auch ziemlich Müde aber dann gegen Abend lässt das nach und ich bleib trotzdem locker bis 1-2 Uhr Wach, und dann schlafe ich immer bis 16-17 Uhr...

Naja... solange Ferien sind.. ;)
 
Versprech dir nur nicht zu viel davon... Dauert ziemlich lange bis du dich daran gewöhnst (zumindest bei mir so *g*)
Aber es stimmt schon geh einfach früher ins Bett, dann wird das aufstehen leichter.
(bei mir geht es langsam, vom notorisch zuspätkommenden schüler zum um 06.00 aufstehenden "Arbeiter" => ja sind nur 2 Stunden früher, aber das ist auch schon schwer genug :P )

Was mir auch was gebracht hat ist die Stereoanlage mit Musik bestücken die man mag, per Timer morgens angehen lassen (Fernbedinung vom Bett weit weit weglegen *g*) und schwupps gehts noch a weng einfacher als mit dem doofen Wecker.
 
Es ist aber nicht einfach Frühaufsteher zu sein. Ich bin so ein Kandidat, hab diese Woche Urlaub gehabt und bin jeden tag vor 6Uhr früh auf (ohne Wecker). Man hat zwar was vom Tag aber man kann sich auch nie mehr richtig auschlafen.

Wenn du das wirklich möchtest dann mach es so wie markus1234 bereits erwähnt hat. Geh zwischen 21 und 22 Uhr schlafen und stell den Wecker in der früh so gegen 6, halb 7. Das ganze machst dann so ein halbes Jahr oder länger dann wird das schon ;) und nicht auf das Frühstück vergessen!
 
mmh .. also ich empfinde das nich so extrem schwer

Habe damals während dem Abi in den Ferien in einer Gießerei gearbeitet da hatte ich Schicht von 22.00Uhr - 06.00 morgens ... ok ich geb zu die ersten 5 Tage waren happig, aber dann war ich schon in dem Zeitrhythmus drin. Der Körper brauch einfach eine gewisse Zeit, bis er sich dran gewöhnt hat.. im Endeffekt musst du dich zwingen zum schlafen, damit du reinkommst, ansonsten wird das nix

Als viel schlimmer sehe ich die 4*12 Schicht.
1* Tagschicht
1* Nachtschicht
2* Tage frei

sowas könnte ich nicht, aber es gibt ja auch Leute die so arbeiten

B3utl!n schrieb:
Ich bin so ein Kandidat, hab diese Woche Urlaub gehabt und bin jeden tag vor 6Uhr früh auf (ohne Wecker). Man hat zwar was vom Tag aber man kann sich auch nie mehr richtig auschlafen

geht mir genauso ... ich kann samstags nie lange schlafen auch wenn ich das wollte
 
geht mir genauso ... ich kann samstags nie lange schlafen auch wenn ich das wollte

Das Problem lässt sich mit einer Runde Biertrinken beseitigen.
Wenn du etwas Alkohol (3, 4 Bier) im Blut hast, schaltet der Körper automatisch auf "Erholungsphase". Wenn zudem kein Wecker klingelt, schläft man auch garantiert länger.

I.d.R. ist es nicht schwer, Freitag Abends z.B. eine kleine Pokerrunde mit Kollegen zu veranstalten.

mfg,
Markus
 
Also das Thema ist für kein Problem.
Ich habe habe momentan 2 wochen urlaub, bin die erste woche erst um 1,2h ins bett gegangen. Penne trotzdem nur bis 8h, weil ich mich daran gewöhnt habe früh aufzustehen, wenn es zur Arbeit geht. Jetzt langsam lässt es nach und ich selber gehe früher ins bett und stehe früher auf.

Was auch hilft zum einschlafen, leise gute Musik hören, bei mir ist es Delta Radio.
 
@8

das ist mir klar, aber soll auch ma freitage geben, wo ich nichts unternehme :) wenn man morgens um 2-3 erst heim kommt, und (bissle) angetrunken ist penn ich auch bis 11-12Uhr :)
 
Schaff´dir Kinder an! :lol:

Dann hast du nämlich nicht mehr die Entscheidungsmöglichkeit, liegen zu bleiben oder nicht ;) - diese Entscheidung wird dir abgenommen!
 
Kommt auf die Kinder an. Mit einer "guten" Erziehung wirst du Samstags um 11:00 Uhr
geweckt, mit dem Hinweis, daß das Frühstück fertig ist.
 
@topic

Bin diese Woche krankgeschrieben, um aber nicht aus dem Tritt zu kommen hab ich mir meine Termine -hat sich einiges angehäuft- alle auf morgens gelegt.
Das zwingt mich spätestens halb acht aufzustehen.

Wär vllt auch ne Lösung für dich. ;)
 
markus1234 schrieb:
Hier Stand ein überflüssiges Zitat!
Auch wenn ich "angeheitert" oder "voll zu" bin und erst morgens um fünf ins Bett komm schlaf ich garantiert nicht länger als bis neun :grr: In der (Früh)Pension ;) kann ich dann eh genug schlafen :freak:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Früh aufstehen hat auch viel mit der inneren Einstellung zu tun. Ich habe früher auch sehr gerne sehr lange geschlafen, heute habe ich das Gefühl den Tag zu verpassen, wenn ich bis nachmittags im Bett liege. Seit mir dieser Umstand bewusst geworden ist, habe ich keine Probleme mehr zu normalen Zeiten aus der Koje zu kommen.

Gruss Nox
 
phil. schrieb:
Kommt auf die Kinder an. Mit einer "guten" Erziehung wirst du Samstags um 11:00 Uhr
geweckt, mit dem Hinweis, daß das Frühstück fertig ist.

:)

Sag das mal einem 1,5 Jahre alten Jungen und seiner 0,5 Jahre alten Schwester :lol:

...ich glaube, das wird gerade zu OT :)

Grundsätzlich gebe ich Nox recht - man verpasst sooo viel vom Tag, wenn man bis mittags faul rumliegt. Darüber habe ich mir allerdings auch erst "mit zunehmenden Alter" Gedanken gemacht ;)
 
Ich mußte vor einiger Zeit 4 Jahre lang um 4:45 Uhr aufstehen, hab mich nie daran gewöhnt. Mittlerweile stehe ich erst 6:00 auf, kommt mir aber auch nicht wie die pure erholung vor. Wenn ich nicht grad Zocke schlafe ich Abends gegen 21 Uhr im Fernsehsessel ein.

Ich glaub nicht das man sich sowas antrainieren kann.
 
@Noxman

Genau das ist mir auch bewusst geworden. Sobald ich mal bis Mittags oder laenger im Bett liege stell ich fest, dass der Tag fast gelaufen ist (obwohl natuerlich noch recht viel Stunden da sind). Meistens brauch ich dann noch 1-2 Stunden zum warmlaufen und schon isses ruckzuck 15 Uhr.

Auch wenn es natuerlich nicht immer klappt versuche ich schon meistens frueh aus dem Bett zu kommen und mich abends einfach zu zwingen vor 0 Uhr in der Falle zu verschwinden.

Der fruehe Vogel faengt den Wurm^^
 
Also ich musste sieben Jahre lang kurz nach 6 Uhr aufstehen, um noch genügend Zeit zu haben, mit dem Fahrrad in die Schule zu fahren. Das hat mich nie gestört.

Als Zivi um 6 Uhr mit der Arbeit anzufangen, war aber sehr heftig. Ich bin zwar "erst" um kurz vor 5 Uhr aufgestanden, aber in neun Monaten konnte ich mich nicht daran gewöhnen. Stets wurde ich durch den Wecker geweckt und musste den teilweise noch ein zweites Mal klingeln lassen, weil ich nach dem "Ausschalten" (war ja zum Glück immer nur eine Verzögerung) wieder eingepennt bin.

Dafür hats dann am WE immer geklappt und ich war 6:30 wach..

Frühes oder spätes Einschlafen hatten übrigens keine Auswirkung auf meine Morgenmüdigkeit. Ich fiel sowieso spätestens um 21 Uhr ins Bett, war aber morgens dann nicht besser, als 23 Uhr oder später einzuschlafen.

Solange man aber zu einigermaßen akzeptablen Zeiten (alles nach 6 Uhr) aufstehen muss, kann man sich das denke ich angewöhnen. Vorher aufzustehen steht bei mir zumindest intern im Konflikt dazu, irgendeine Serie, die 20:15 beginnt, gucken zu wollen und trotzdem 8 Stunden (halte ich auf Dauer für gesund) zu schlafen.

Es hilft aber in der Tat am besten, wenn man sich bewusst macht, was man alles verpasst, wenn man spät aufsteht. Ich beispielsweise kann nicht länger schlafen als bis um 10 Uhr, weil ich immer "bis Mittags" - "bis 15 Uhr" - "bis 18 Uhr" denke. Bis Mittags mache ich dabei noch alles, was am Tag so anfällt. Bis 15 Uhr habe ich gerne zwischenzeitlich Ruhe, höre mal Musik oder so, will also jedenfalls nicht durchgehend arbeiten. Bis 18 Uhr haben sich bei mir Internet/Hausaufgaben (fällt mittlerweile weg) und Informieren (Zeitung/Nachrichten etc) eingebürgert.

Nach 18 Uhr fange ich sehr ungern mit neuen Sachen an. Da kommt dann meist die "soziale" Zeit, seit einem Jahr hauptsächlich von meiner Freundin bestimmt. ;) Kaum auszudenken, wie wenig ich schaffen würde, wenn ich erst nachmittags aufstünde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben