Zum Frühaufsteher werden

da hab ich ja glück ;-)

wurde während des zivildienstes mehrmals mit mehreren tagen schlafentzug und den unsinnigsten kombinationen aus tag- und nachtschichten konfrontiert....hab dadurch gelernt meinen tag flexibler zu planen....
nun hab ich weniger von diese lustigen kombinationen nebenberuflich mit festen arbeitszeiten beim zweit- und drittjob kombiniert....dazu kommt noch nen vierter, wo ich ziemlich unregelmäßig aber auch schonmal zwei tage am stück unterwegs bin...

aber alles in allem kann ich recht gut damit umgehen....kram den ich alleine machen kann wird halt auf die nachtstunden verschoben, sofern ich da nich doch mal schlafe, und soziales wird zwischengeschoben....passt....

mfg, monti
 
Ich hab schon siet einger Zeit Schlafstörungen (vermutlich psychisch bedingt) und mir ist es kaum möglich einen Rythmus zu finden. Aber ich komm ganz gut klar. Nur einwas kann ich überhaupt nicht ab: aufstehen wenns noch dunkel ist. Dann fühl ich mich den ganzen Tag richtig dreckig und mieß. :mad:
Deswegen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, das man bei Dunkelheit anfangen muss zu arbeiten oder zur Schule zu gehen, das ist doch überhaupt nicht in der Natur des Menschen.

Deswegen: hör auf deinen Körper, das is das wichtigste ;)
 
Also ich muss seit 3 Jahren immer um 7 Uhr aufstehen um in die Arbeit zu fahren.
Komischerweise macht es mir mittlerweile nichts mehr aus.
Im Gegenteil, ich brauch sogar keinen Wecker mehr weil ich komischerweise immer um ca. 7 Uhr aufwache (Innere Uhr???)
Sogar am Wochenende steh ich meistens so früh auf, bei mir ist es aber da auch wie bei Noxman.
Wenn ich zu lange schlafe, hab ich nix vom Wochenende.
Ich verpass den ganzen Tag.
 
Also früh aufstehen find ich schon recht wichtig, weil man wirklich viel vom Tag verpaßt wenn man bis 10.00-11.00 im Bett liegt. An meinen freien Tagen schlafe ich aber auch mal aus, da steh ich nicht vor 7.00 Uhr auf. Das ist dann schon recht lange für mich weil an Arbeitstagen geht es um 4.50 Uhr raus aus den Federn...... da ist 7.00 Uhr schon richtig lange ausschlafen.

Hat 3-4 Monate gedauert bis ich das drin hatte, am Anfang war es hart aber jetzt stört es mich nicht mehr um die Zeit aus den Federn zu kommen.
Vorher hatte ich auch Arbeitsstellen wo ich erst um 8.00 Uhr anfangen mußte da stand man dann ahlt auch erst um 6.30 auf.
 
Dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben :).
Ich habe Zivildienst im Schlaflabor gemacht.

Das wichtigste haben eigentlich die meisten schon gesagt! Regelmäßig zu bestimmten Uhrzeiten ins Bett gehen und zu geregelten Uhrzeiten aufstehen. Auch erleichtern bestimmte Routinen das Einschlafen (Fernsehen ist damit nicht gemeint ;))

Sonst könnte ich dir nur ein paar Tipps geben, wie man den Schlaf effektiver gestalten kann oder wie wie einem das Aufstehen erleichtert wird:
Trinke keinen Alkohol vor dem Schlafen. Er erleichtert zwar das Einschlafen, aber der Schlaf während der Nacht wird ineffizienter!
Beim Aufstehen gleich das Licht anmachen oder die Vorhänge aufmachen, so dass viel Licht ins Zimmer kommt. Bei Tageslicht wird die Synthese von Melatonin gehemmt. Melatonin wird bei Dunkelheit ins Blut abgegeben und wirkt schalffördernd. Es wird, wenn mich nicht alles täuscht, unter anderem in der Netzhaut des Auges gebildet.
Für weitere Tipps bitte eine PM an mich ;). Das würde jetzt zu weit führen.
 
Achte drauf, das dass Bett nicht allzu bequem ist

alternativ leg noch nen Weibchen rein, dann wird man morgens komischer weise immer früher wach als der Wecker bimmelt und muss sich nur noch rausschleichen
 
alternativ leg noch nen Weibchen rein

Hm, müßt ich mal ausprobieren. Haste noch eins übrig, mein altes ist mir abhandengekommen ;). Mit dem aufstehen hats damit aber auch nicht geklappt, war wohl defekt :D
 
wenn defekt auf jeden Fall zurück geben und beim Hersteller beschweren

hab noch eins, is aber schon gebraucht ;-)
 
Hab grad neulich im Fernsehen gesehen, dass es in Dänemark jetzt extra Arbeitsverträge für Langschläfer gibt. Da hat wohl einer geklagt und ist damit durchgekommen...Es ist nachgewiesen dass es von Natur aus Leute gibt die früher ins Bett gehen und früher aufstehen ->Lärchen und eben die, die beides Später tun ->Eulen. Diese Bezeichnungen haben sie von den Schlafforschern, keine Verunglimpfungen der jeweils anderen Gruppe. Da eine "Eule" nix dafür kann dass die Gesellschaft zu 75-85% aus Lärchen besteht, dürfen sie laut dänischem Gesetz nicht gesundheitlich beeinträchtigt werden. Bei uns müssen sich Spätaufsteher aber weiterhin jeden morgen quälen, oder sich nen Job als Nachtwächter, Barkeeper oder sonstwas suchen. Ich selbst schlaf auch gerne lang und bin nachts lange fit (was mir auf Partys am Wochenende zu Gute kommt), hab mich aber mit dem früh aufstehen spätestens seit der Bundeswehr arrangiert. Jetzt arbeite ich aber Gleitzeit und fange, da ich es mir aussuchen kann, erst 8.45 an. Bin also ne glückliche Eule.

:eek: <-Glückliche Eule
 
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