Zum Informatik studieren geeignet?

Also die Beruf = mehr können fraktion vl ist euer Uni auch nur schlecht ausgerichtet.
Muss dem aber allgemein stark wiedersprechen.
Von einem Informatik studenten wird erwartet das er sich das Programmierer selbst im laufe der Übungen selbst beibringt. Im Studium werden paradigmen beigebracht welche unersetzlich sind wenn du ein guter Programmierer werden willst.
Medieninformatik ist auch kein programmier studium, da müsste man schon softwarenegineering oder etwas equivalentes studieren.

Zusammenfassend Uni ist keine vorbeten egal was man studiert.

Edit:
Zu mir selbst bin im Masterstudium liege in vl bissl unter mindeszeit. Mathe ist in der Regel alles machbar, man muss die Übungen einfach alle selbst machen und nicht den leichten weg gehen.
Größer fehler von 90% aller studenten ist das verschieben von Prüfungen dann machens es 1 Jahr nach der Prüfung und die Katastrophe beginnt.
 
Wenns dich Interessiert, und ich meine wirklich Interessiert, dann mach es. Evtl. wirds dir leicht von der Hand geh'n oder du musst dich abrackern. Wie auch immer schaffen kannst das schon.

Ich würd aber empfehlen, mach erstma ne Ausbildung zum Applikationsentwickler und wenn du dann immernoch zur UNI / FH whatever willst, kannst du das dann so machen. (Ist auch mein Plan^^).
 
Informatik ist am Anfang fast nur Mathe, es gibt aber große Unterschiede von Uni zu Uni. Schau dir doch einfach die Studien- und Prüfungsordnungen an und bewirb dich dort, wo der Matheanteil am geringsten ist.

Wenn Du Karriere machen willst, dann mach eine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung mit Dualem BWL-Studium, gibt es zum Beispiel hier:

B.A. in Business Administration/IT-Consultant inkl. IHK-Beruf
https://www.siemens.de/jobs/schulab...ot/Seiten/unser-angebot.aspx?PagePreview=true
 
Vergiss die Pflichttests von öffentlichen Stellen.

Du sagst dich interessiert Informatik allgemein. Programmieren kannst Du nicht studieren und wie einige hier schon korrekterweise angemerkt haben, ist Programmieren im Informatikstudium quasi nur ein kleiner Bereich.

Wenn dich aber z. B. auch etwas wie Compilerbau interessiert, findest Du das auch im Informatikstudium. In einer wie auch immer gearteten Ausbildung zum Programmierer wohl ehr nicht. Eben sehr viele Grundlagen, die interessant sind und - auch wenn viele das immer bezweifeln - einem doch immer wieder ein Mal nützlich sein können. Grundsätzlich eröffnen sich nach einem Studium idR. mehr Möglichkeiten, Ausnahmen gibt es natürlich immer. Das liegt nicht daran, dass Du nach einem Studium besser programmieren kannst als jemand, der vier Jahre gearbeitet hat (idR ist es andersherum, wobeis auch da Ausnahmen gibt), sondern daran, dass ein Studium immer noch als gute Grundqualifikation gilt.

Wenn es Dich wirklich interessiert dann studier es.

Viele Grüße
Winni
 
KnolleJupp schrieb:
[...]Und das sieht (z.B. an einer Fachhochschule) so aus:
Mathematik 1. Vorlesung: Mathe Klasse 11
Mathematik 2. Vorlesung: Mathe Klasse 12
Mathematik 3. Vorlesung: Mathe Klasse 13
Mathematik 4. Vorlesung: Wie? Du kommst nicht mehr mit? Dann biste hier falsch!
[...]
*Hust* das hat doch nichts mit Informatik zu tun. So ist das allgemeine Tempo auf der Uni und sollte auf einer FH gleich sein.

Ich hatte das erste Jahr Mathematik, Physik, Chemie und Biologie nach diesem Schema. Obwohl ich nur eines davon studiere wird alles als mathmatische-naturwissenschaftliche Grundlage benötigt.
 
Ich hab übrigens mal vor einem Monat so einen Einstufungstest im Internet mitgemacht, keine Ahnung von welcher Hochschule der war. Angabe alter Noten, Interessen etc pp.

Laut deren Angaben hätte ich aufgrund der eigenen Einschätzung und Schulnoten nie Informatik studieren sollen.... und es hat trotzdem geklappt in Regelstudienzeit mit jeweils Fächern im Wert von über 10 CP aus eigenem Interesse zusätzlich.

Vergiss die Tests.
 
Zuallererst Einmal danke ich allen für ihre schnellen und hilfreichen Antworten ,

nun muss ich aber auch sagen, dass es mir durchaus bewusst ist das Informarik mehr ist alls nur
Programmieren .

Ich habe bereits ein Buch zur Einführung in die Informatik und ein Buch zur Einführung in Algorithmen gelesen.

Zudem scheinen mich hier ein paar nicht richtig verstanden zu haben , denn Mathe ist wohl mein bestes fach und interessiert mich ebenfals sehr.( und nein ich muss dafür nicht viel lernen .......ich würde sagen mein Mahtematisches Verständniss ist dafür gut genug ausgeprägt.)

Ich danke nochmals allen für ihre Hilfe ......ich werde warscheinlich an einer Fachhochschule Studieren.

Thema closed
 
GTX480 schrieb:
Zudem scheinen mich hier ein paar nicht richtig verstanden zu haben , denn Mathe ist wohl mein bestes fach und interessiert mich ebenfals sehr.( und nein ich muss dafür nicht viel lernen .......ich würde sagen mein Mahtematisches Verständniss ist dafür gut genug ausgeprägt.)

Schulmathe hat aber nichts mehr mit Uni-Mathe zu tun, zumindest nicht in der Informatik ;)
Man wird zwar hier und da Parallelen ziehen können, aber das Niveau von Uni-Mathe ist um ein vielfaches höher. Du musst nicht wie in der Schule einfach Dinge berechnen (Kurvendiskussion) sondern viel mehr Dinge beweisen, etwas was du mit Sicherheit noch nie getan hast. Auch hast du nicht mehr wie in der Schule pro Halbjahr nur eine Hand voll Formeln, sondern einen ganzen Stapel, und auch die kannst du nicht einfach so anwenden, sondern musst die Vorbedingungen kennen, unter denen diese anwendbar sind - vor allem in der Numerik. Ich sehe immerwieder wie die Erstsemestler reihenweise durch Mathe 1 fallen, weil man den Kurs massiv unterschätzt. Da reicht kein Wochenende mehr zum Lernen des Stoffes, wie in der Schulzeit, um zweistellige Punktzahlen abzuholen, da sitzt man Wochen am Lernen.
Also falle ja nicht auf den Trugschluss rein, dass du Schulmathe mit Unimathe vergleichen kannst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für deine Anmerkung aber mir ist bewusst das Mathe an der Uni nicht viel mit Mathe an der Schule gemeinsam hat.

So wie du es beschreibst klingt es sehr interessant und für genau soetwas bin ich bereit viel Zeit zum lernen zu investieren.
 
Ich weiß nicht warum die Leute hier dauernd sagen, das habe nix mit Programmieren zutun, wenn du gut Programmieren kannst ist das ein riesiger Vorteil für dich. Hier baut fast alles auf Programmieren auf und selbst im Praktikum heißt es dauernd, dass man nur mit C++ arbeitet!

€: Ich rede jetz von einer Fachhochschule, was wohl gar nicht so verkehrt ist, wenn du mehr praktisch veranlagt bist!
 
Wenn ich das so lese, hat sich offensichtlich seit Abschluss meines Studiums (94, FH) nicht so viel geändert: Uni: Immer noch viel theoretische Mathe, Beweisen, beweisen, beweisen. FH-Studium: Mathe! aber machbar (für mich als Mathe-LKler wars die direkte Weiterführung, die FOsler taten sich aber sehr schwer). Programieren lernt man, wie angemerkt schon, aber es ist nur ein kleiner Teil. Ich schätze heutzutage gibts eh nur noch die Grundlagen und dann so Java, PHP-Sprachen. Ich habe mich noch mit Assembler, Pascal, C und C++ herumschlagen müssen ;-). Fakt ist: Wenn Du die ersten zwei Semester packst (Mathe) dann packst Du auch das Studium, erst im Hauptstudium wirds interessant (gilt jetzt für Diplom, wie Bachelor/Master da aufgeteilt sind - keine Ahnung)
 
Ich habe mir nicht alle Antworten durchgelesen, also ist es gut Möglich, dass alles bereits gesagt wurde (dann bestätige ich es halt nochmal).

Jede Hochschule bietet verschiedenen Unterricht an, deshalb ist es nicht möglich zu verallgemeinern.
Einige sind praxisorientiert, andere eher theoretisch. Meistens arbeiten FH's deutlich praktischer als Universitäten, das heißt, dass an Unis viel Mathematik gemacht wird, meist mit den Mathematikern oder auf deren Niveau.
Sowas kann ziemlich trocken werden, wenn man keinen Spaß daran hat, ABER es ist auf jeden Fall machbar.
Wenn man Lust darauf hast, ist, mMn. jeder Abiturient (nicht nur die) in der Lage diesen Teil zu bewältigen.
Programmiert wird an Universitäten relativ wenig an FH's etwas mehr. Dafür ist der Mathematikteil an FH's meist besser erklärt (praxisorientiert) und nicht so theoretisch.
Das ist aber alles, wie gesagt, sehr abhängig von den einzelnen Hochschulen.

Deine Vorkenntnisse in der Programmierung werden Dir aber so-oder-so einen Vorteil geben in diesem Studium (in vielen anderen übrigens auch!).
Wenn Du Dich also dafür interessierst, dann solltest Du Dich auf KEINEN Fall von den Hürden abschrecken lassen.
Ich habe schon Matheluschen (wie ich eine bin/war) die schwersten Scheine holen sehen, es ist allerdings mit viel Aufwand verbunden, dafür wird man dann aber auch belohnt, denn man kommt in den Kreis derjenigen, für die Mathematik kein Buch mit sieben Siegeln ist.

Was für Dich auch interessant sein könnte sind "Schwester"-Studiengänge von Informatik, wie Wirtschaftsinformatik (ein paar BWLer Vorlesungen haben niemandem geschadet).
In diesen Disziplinen wird oft mehr wert auf Praxisorientierung gelegt, was nur von Vorteil sein kann.

Die Theorie wird wichtiger, je mehr Deine Vorstellung von späterem Job in Richtung Forschung geht.
Wenn Du also Programmieren willst, ist die Praxis das, wonach Du ausschau halten solltest.
Auch musst Du unbedingt gucken, dass Du selber Praxis sammelst, denn Programmierer, die frisch von der Hochschule kommen sind meist nicht sehr kompetent, die Realität sieht nunmal anders aus, als der Java-Prof das gerne hätte (die sind nämlich, meiner Erfahrung nach, meist von Vor-Vor-Gestern).
Praktika oder Nebenjobs sind da eine gute und sehr wichtige Sache!

Wenn Du also wirklich Lust darauf hast, dann solltest Du Dich umschauen welche Hochschulen für Dich überhaupt in Frage kommen (Standort, Kosten, usw.).
Dann aus diesen das Profil suchen, welches Dir am ehesten zusagt, also Praxisorientierung usw..
Und dann schaffst Du das schon, wenn Du Spaß dran hast. Solche Tests sagen in der Regel wenig aus (genauso wie Abi-Noten).

Ich würde mich nach einer guten FH umsehen die praxisorientiert lehrt (das tun die meisten), bezahlbar und gut erreichbar ist (oder wo Du Dir eine Wohngelegenheit in der Nähe leisten kannst).
Und dort würde ich mich für etwas einschreiben, was noch einen anderen Bereich abdeckt, da profitiert man meist deutlich mehr von, als von noch mehr Mathematik und theoretischer Informatik.

Viel Glück und Spaß!

Edit: Ich schreibe aus eigner Erfahrung ;)
 
GTX480 schrieb:
nun muss ich aber auch sagen, dass es mir durchaus bewusst ist das Informarik mehr ist alls nur
Programmieren .

Das Informatikstudium hat zunächst mal gar nichts mit Programmieren zu tun. Das Thema wird allenfalls am Rande behandelt und gehört nicht zum Kernstoff! Ich kenne selbst diverse Informatikstudenten, die zwar gute Abschlüsse haben, aber trotzdem keine guten Programmierer sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, bei einer Mathe-Klausur musste ich echt zittern, und hab es dann als einer von den besten mit 3,3 bestanden. Durchfallquote war 60%.

Die letzte Aufgabe hat mich gerettet, sie gab ca 6 von 40 Punkten, war also echt wichtig. Sie lautete:

Beweisen Sie: √2 !Є Q

:D :D :D

Da hat sich unser Prof nen echten Scherz erlaubt, das war streng genommen nicht mal wirklich Stoff, sondern halt einfach Mathe. Fach war: "Höhere Analysis"... Ich hab aber 4 Punkte auf die Aufgabe eingesackt, weil ich den Beweis noch einigermaßen wusste. Erstmal haben wir den damals in der Schule mal kurz angeschaut, und zweitens, habe ich mal ein Mathe-Buch zum Spaß gelesen, und da kommt der auch vor. Es gibt so ein paar Klassiker: Warum gibt es unendlich viele Primzahlen (nach Euklid), Kleiner Gauß-Algorithmus, Diagonalverfahren von Cantor, etc. die sollte man sich mal anschauen, ...

Spaß an der Mathematik kann einem ungemein helfen. Der Stein ist zwar groß und schwer, aber wenn man ihn mal angestoßen hat, dann rollt er!
 
Das stimmt so nicht, in den ersten 2 Semester ist Programmieren das A u O, fast jedes Fach baut darauf auf, zwar nicht unbedingt auf der C++ Sprache, aber mehr auf Algorythmen etc!

Mathe ist nicht wirklich schwer, wenn du normales Abi hast auf einer FH, an der Uni wirds da wohl umfangreicher.
Mit deinen Kenntnissen kannst du sicher in den ersten beiden Programmierklausuren eine gute Note einfahren, was sehr wichtig ist im Bachelor, da auf die Mathe Note nicht so arg geschaut wird.
Wie schon gesagt egal wo du dich fürs Praxissemester belegst wirst du je nach Wahlfächern aufjedenfall viel Programmieren!
Neben theoretischer Informatik und ein paar Physikgrundlagen (auch ITS) wirst du bisschen BWL und WI ankratzen, im 3ten Semester geht es dann um Datenbanken und SWEG und Compiler auch hier ist eine gute Programmierkenntnis nicht verkehrt!

Wenn du dich für die Uni entscheidest kann ich dir nicht sagen was kommt, wenn du dich weiterhin mit Programmieren auseinandersetzt kannst du wirklich was reißen es gibt interessante Fächer im Vertiefungsstudium die darauf zurückgreifen!
 
g0nZo89 schrieb:
Das stimmt so nicht, in den ersten 2 Semester ist Programmieren das A u O, fast jedes Fach baut darauf auf, zwar nicht unbedingt auf der C++ Sprache, aber mehr auf Algorythmen etc!

1) Ich spreche von Unis, nicht von FHs.
2) Es gibt dort i.d.R. kein Fach "Programmierung" oder Ähnliches wo es ganz konkret um Programmierung als solches geht. Natürlich kommt Programmierung in einigen Vorlesungen zum Einsatz, aber es wird nicht unterrichtet. Es ist vielmehr ein Arbeitsmittel, aber nicht Kern der Ausbildung.
 
An unserer Uni gab es gleich im ersten Semester einen fetten Schwerpunkt auf Programmieren: Einführung in die Informatik 1 (Programmiersprachenkonzepte und Syntax), und Praktikum: Einführung in die Java Programmierung. Wenn man schonmal was von BufferedReader und -Writer gehört hat, sowie Threading und Vererbung beherrscht, ist eine gute Note eigentlich fast sicher, recht viel mehr wurde nicht erwartet. Vielleicht sowas wie "Implementieren sie (auf Papier) eine Traversierung in einem Binärbaum" oder Methodenrümpfe davon vervollständigen, nach dem Motto; getNextChild() oder so.
 
Zuletzt bearbeitet:
F_GXdx schrieb:
An unserer Uni gab es gleich im ersten Semester einen fetten Schwerpunkt auf Programmieren: Einführung in die Informatik 1 (Programmiersprachenkonzepte und Syntax), und Praktikum: Einführung in die Java Programmierung. Wenn man schonmal was von BufferedReader und -Writer gehört hat, sowie Threading und Vererbung beherrscht, ist eine gute Note eigentlich fast sicher, recht viel mehr wurde nicht erwartet. Vielleicht sowas wie "Implementieren sie (auf Papier) eine Traversierung in einem Binärbaum" oder Methodenrümpfe davon vervollständigen, nach dem Motto; getNextChild() oder so.

Auf welcher HS warst Du?
 
http://www.in.tum.de/fuer-studieren...studienplan/studienbeginn-ab-ws-20072008.html

Modul IN0001 Einführung in die Informatik 1
Teilnehmer verstehen die wesentlichen Konzepte der Informatik auf einem grundlegenden, praxis-orientierten, aber wissenschaftlichen Niveau. Sie können in Java oder einer ähnlichen objektorientierten Sprache überschaubare algorithmische Probleme lösen und einfache verteilte und nebenläufige Anwendungen programmieren. Sie verstehen die diesen Programmiersprachen zugrundeliegenden Konzepte und Modelle und sind in der Lage, andere zuweisungs- und objektorientierte Programmiersprachen eigenständig zu erlernen.

Modul IN0002 Praktikum: Grundlagen der Programmierung
Teilnehmer beherrschen die Programmiersprache Java und das Programmieren im Kleinen. Sie können Programme eigenständig entwickeln und dabei die im Modul IN0001 erlernten Konzepte anwenden.
 
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