Zwei neue Server

Michi777

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Liebe Community!

weil die jeweiligen Server des Büro's schon ~7 Jahre alt sind und mit Windows 2008R2 bestückt sind (End of Life 01\2020) werde ich eine Erneuerung bei der Geschäftsführung vorschlagen und möchte mir dazu Angebote einholen.

Ich kontaktiere natürlich auch Systemhäuser, finde es aber sinnvoll bereits einige Referenzen davor zu haben und ich bin für die gesamte IT zuständig und bzgl. Leistungsrechner auch immer am aktuellen Stand, aus Interesse und baue Diese auch selbst zusammen.
Aktuell ist ein ML350G6 mit Xeon E5605\24GB RAM\400GB SAS 15k und 1TB SAS 10K im Einsatz und die CPU\Festplatten chillen auch dort eher, somit brauche wir keine zu übertriebene Hardware, eher im Mittelbereich mit tollem P\L-Verhältnis, weil die GF doch sehr sparsam ist.

Es wird pro Büro nur ein starker Server als Host bereitstehen und alle werden im Raid geführt.
Der alte Server wird sobald das Projekt erfolgreich abgeschlossen ist auch formatiert und als Backup-Hostserver bereitstehen, solle es einen Defekt geben.

Was auf dem Server läuft (alles virtuell):
Exchange 2016 (40 Benutzerpostfächer\300 Projektpostfächer)
Domain
DHCP
DNS
Backup (SyncbackPro auf NAS & VEEAM)
Fileserver
Weiterer leistungsschlanker virtueller Server für das Büroprogramm


Somit folgende Fragen:

1)Welches Servermodell ist zu empfehlen?
...weil wir bisher auch HP-Server nutzen (G5 & G7) und gute Erfahrung damit haben geht meine Intention zu den HP G10 Servern.

2)SSD Einsatz
Ist eine SSD vs SAS 15K für meinen Einsatz spürbar besser und wenn ja 6G oder 12G?
...kann mir schwer vorstellen dass man 6G überschreitet.

Im Anhang die Zusammenstellung aus meiner tiefen Recherche und dem Gespräch mit dem Systemhaus.

Greetz
 

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Bruzla

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Entscheidend ist, was die Server bereitstellen sollen.

sind das die einzigen beiden Server?

Virtualisierung ist bei "kritischen" System eigentlich der einzige Weg zum Glück. Natürlich nur mit einer vernünftigen Backup- und Sicherungsstruktur.
 

Muffknutscher

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Wenn es um Server geht die in einem produktiven Geschäftsfeld verwendet werden, geht man zu einem Systemhaus und lässt sich beraten. Meist bekommt man diverse Hersteller angeboten, was eben zu den Anforderungen passt. Sowas in einem "Zockerforum" zu erfragen ist sinnlos.
 

Bruzla

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Tamron

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Wer heutzutage nicht virtualisiert, hat die Kontrolle über seine Server verloren.

ESXi auf SD Karte. Dann kannst du entscheiden, ob du Flash brauchst oder nicht. Exchange oder so braucht nicht auf Flash liegen, SQL Server vielleicht, kommt aber auch auf die Größe an. Habt ihr ein Storage oder nur Platten im Server? Denk mal über vMotion sonst mal nach, falls das nicht euren Rahmen schon völlig sprengt.
Wende dich jedenfalls an ein größeres Systemhaus. Die können dir adäquat hoffentlich helfen. Such dir keine kleine 5 Mann Bude aus.
 

weagle

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Auf solche Dinge sollte ein Systemhaus selbst kommen @Bruzla . Und mit der Fülle an Informationen kann man auch "beraten"........

Wofür werden die Server benötigt? Welche Backup Lösungen gibt es? Welche Software wird eingesetzt/benötigt? Welche Reaktionszeiten werden benötigt usw..

Und "Angebote" dafür, was der TE sucht, wird er hier nicht unbedingt finden!

Sein Einsatz ist löblich, er kann es auch gerne bei seiner Geschäftsführung vorschlagen, dass man eine Erneuerung anstreben sollte. Evtl. ist der TE auch für die IT verantwortlich, keine Ahnung. Doch man spricht hier über Server für eine Firma. Da wendet man sich an Systemhäuser und gut.

Anregungen, Tipps usw. kann er sich gerne in einem Forum einholen, aber Angebote???
 

Masamune2

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Wer heutzutage nicht virtualisiert, hat die Kontrolle über seine Server verloren.
Haha sehr gut^^

Ja Virtualisierung wäre auch bei einem einzelnen Server zu bevorzugen, macht das Leben einfach leichter.
Ansonsten kann ich mich nur anschließen, ohne genaue Infos wird es schwer etwas zu empfehlen. Wenn du ein Angebot eines Systemhauses brauchst schreib mir einfach eine PM mit etwas mehr Details.
 

snaxilian

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@Loopman Nein, ist es nicht, da der eine Server dann Single Point of Failure ist. Habe ich zwei oder mehr Server mit einem Hypervisor, dann kann ich bei Hardware-Schaden die VMs auf dem anderen Host starten lassen (oder habe diese automatisch migrieren lassen) und habe so weiterhin meine Verfügbarkeit sichergestellt.
Weiterer Vorteil: Anstatt viele Server, die dann entweder am "Limit" betrieben werden oder Leerlauf haben, hat man so eine bessere Auslastung seiner Komponenten wie CPU, RAM und Storage.

@TE: HPE kann man machen oder du schaust dir auch mal Dell an. Es ist generell immer sinnvoll zu vergleichen und nicht marken-verliebt blind zu kaufen "weil man das früher schon so gemacht hat".
Viele offene Fragen wurden bereits gestellt: lokaler Storage vs. Shared Storage? Backup- & Restore Strategie vorhanden und auch schon einmal getestet?
 

RedGunPanda

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Kauf normale Büchsen mit 'nem ordentlichen Threadripper und ordentlichem Equipment, Proxmox rauf, Backups auf ein NAS mit Raid 6 laufen lassen und an die Offsite-Sicherung denken. Wer heute noch etliche 1.000€ in irgendwelchen HPE Servern oder sonst was versenkt, den versteh ich nicht - zumindest im Bezug auf Standards wie 'n DC, AD, FileServer, TS oder ähnliches. Wer irgendwelche hochkritischen Systeme für Medizintechnik oder sonstiges benötigt, der wird kaum hier im Forum fragen.

Anbei mal 'ne Konfig, so hab ich die Kisten immer geordert, läuft alles mögliche drauf. TS, AD, Lizenztools, Warenwirtschaft usw usw.

Von den 970er Samsungs haben wir je zwei pro Server im RAID-Verbund eingerichtet. Sämtlicher anderer Speicher kommt von einem RS3618XS von Synology das insgesamt 40Tb zur Verfügung stellt.

Screenshot_7.png
 
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weagle

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Du glaubst garnicht, was und wer sich alles Systemhaus nennt und was die alles so anstellen..
Meinst du? Ich glaube, da kannn ich schon aus Erfahrung sprechen. Wie überall, es gibt Gute und Schlechte! Dafür kann man dem TE auch Tipps an die Hand geben.
Ergänzung ()

@RedGunPanda Und wer soll die Sachen alle pflegen? Ich vermute, dass sich in der Firma vom TE kaum einer gut mit IT auskennt. Da kann ganz schnell der Baum brennen. Verstehen kann ich deine Aussage, jedoch finde ich die schon ein wenig gewagt!
 

RedGunPanda

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Ergänzung ()

@RedGunPanda Und wer soll die Sachen alle pflegen? Ich vermute, dass sich in der Firma vom TE kaum einer gut mit IT auskennt. Da kann ganz schnell der Baum brennen. Verstehen kann ich deine Aussage, jedoch finde ich die schon ein wenig gewagt!
Natürlich braucht es auch jemanden, der sich damit auch auskennt. Wenn man wirklich gar keine Ahnung hat, sollte man auf jeden Fall zum Systemhaus gehen, keine Frage!

Wir (2 Personen) haben für den gesamten Umbau der IT hier (inkl. neuer Serverschrank, Patchfelder, Basisaustattung) 5 Tage gebraucht. Antivirus auf allen Clients installieren, VPN Zugriff für berechtigte Personen einrichten, Firewall konfigurieren (Sophos XG 135), neue Telefonanlage inkl. neuer Telefon, Patchfelder tauschen, neuen Serverschrank einbauen etc. - und natürlich nur nach Feierabend und am Wochenende, damit alle einfach weiter arbeiten können. Man kann sich ja ausrechnen was dabei rauskommt, wenn sowas ein Externer macht.

Für die Hardware haben wir zwischen 30 - 50k gezahlt.
 
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Michi777

Lt. Commander
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@All:
Ich kontaktiere natürlich auch Systemhäuser, finde es aber sinnvoll bereits einige Referenzen davor zu haben und ich bin für die gesamte IT zuständig und bzgl. Leistungsrechner auch immer am aktuellen Stand, aus Interesse und baue Diese auch selbst zusammen.

Es wird pro Büro nur ein starker Server als Host bereitstehen und alle werden im Raid geführt.
Der alte Server wird sobald das Projekt erfolgreich abgeschlossen ist auch formatiert und als Backup-Hostserver bereitstehen, solle es einen Defekt geben.
Exchange 2016 (40 Benutzerpostfächer\300 Projektpostfächer), Domain, DHCP, DNS, Backup (SyncbackPro auf NAS & VEEAM), Fileserver und ein weitere virtueller Server für das Büroprogramm werden so grob drauf laufen.
Aktuell ist ein ML350G6 mit Xeon E5605\24GB RAM\400GB SAS 15k und 1TB SAS 10K im Einsatz und die CPU\Festplatten chillen auch dort eher, somit brauche wir keine zu übertriebene Hardware, eher im Mittelbereich mit tollem P\L-Verhältnis, weil die GF doch sehr sparsam ist.

@RedGunPanda:
Dein Vorschlag ist interessant und hatte ich bzgl. Dauerlaufleistung, hoher Ausfallssicherheit und Firmenbereich nicht in Erwägung gezogen, ist aber deutlich preisgünstiger, stimmt.
Was denkt ihr anderen davon?
 

Loopman

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@Loopman Nein, ist es nicht, da der eine Server dann Single Point of Failure ist. Habe ich zwei oder mehr Server mit einem Hypervisor, dann kann ich bei Hardware-Schaden die VMs auf dem anderen Host starten lassen (oder habe diese automatisch migrieren lassen) und habe so weiterhin meine Verfügbarkeit sichergestellt.
Weiterer Vorteil: Anstatt viele Server, die dann entweder am "Limit" betrieben werden oder Leerlauf haben, hat man so eine bessere Auslastung seiner Komponenten wie CPU, RAM und Storage.
Mir sind die Vorteile von VMs schon klar, ich manage und administriere hier eine IT für ca. 170 Personen.
Trotzdem gibt es Fälle, gerade in kleinen Firmen, wo Virtualisierung nicht immer sinnvoll ist. So etwas kann man aber nicht nach 5 Zeilen Posting herauslesen, da muss ein Systemhaus ran.


Kauf normale Büchsen mit 'nem ordentlichen Threadripper und ordentlichem Equipment, Proxmox rauf, Backups auf ein NAS mit Raid 6 laufen lassen und an die Offsite-Sicherung denken. Wer heute noch etliche 1.000€ in irgendwelchen HPE Servern oder sonst was versenkt, den versteh ich nicht - zumindest im Bezug auf Standards wie 'n DC, AD, FileServer, TS oder ähnliches. Wer irgendwelche hochkritischen Systeme für Medizintechnik oder sonstiges benötigt, der wird kaum hier im Forum fragen.
LOOOOOOOOL!
Genau, im Businessumfeld einen Selbstbau einsetzen. Das geht vielleicht in ner 2-Mann Klitsche, aber sicher nicht in einem richtigen Unternehmen.
Viel Spass wenn dann mal die Kiste abraucht und du über einen Händler deiner Wahl erst mal Ersatz beschaffen musst.
Fällt hier ein Server aus, steht 2 Stunden später ein Techniker mit Ersatzteilen auf der Matte ;)

Und wir haben nix mit Medizintechnik am Hut. Nur 170 Leute die gerne Arbeiten möchten....
Kannst dir wahrscheinlich gar nicht vorstellen, was es kostet, wenn so viele Leute mal ein paar Tage nicht arbeiten können.
 

RedGunPanda

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@weagle hat es schon ganz richtig geschrieben. Wenn Du in der Lage bist, die von mir ins Spiel gebrachten Systeme selbst und vollständig zu administrieren, dann könnte es Dir egal sein, was die anderen davon halten. Denn wenn etwas nicht läuft, wird keiner hier aus dem Forum zu Rate gezogen, sondern die Mitarbeiter stehen an Deinem Schreibtisch und kotzen sich bei Dir aus. Wenn Du Dich sicher genug fühlst, das so zu lösen, dann kannst Du es so lösen - es ist zumindest eine Option. Ansonsten bleibt eben nur der Gang zum Systemhaus.

Vielleicht poste ich die Tage mal ein Review zu unserer gesamten Umstellung hier auch bzgl. der von uns eingesetzten Lösungen etc.

@Loopman genau auf solche Kommentare wie Deinen kann ich nach dem ersten Absatz "... sowas geht in einer 2-Mann Klitsche" eigentlich schon wieder verzichten. Wir beschäftigen 17 Personen, aber eben keine 170. Bei 170 Mitarbeitern gibt es eine eigene IT-Abteilung die ein eigenes Budget für den ganzen Kram hat. Bei uns ist das eben alles etwas anders, kleiner dimensioniert. Da will das Geld wohl investiert sein und Du brauchst eben jemanden, der die Verantwortung im Falle eines Falles übernimmt. Wenn bei uns von den Server einer mal 4 Stunden nicht läuft, ist das nicht weiter dramatisch. Wichtig ist ein sauberes Backup-Konzept und Prozesse für diverse Eventualitäten. Wenn man das gewährleisten kann, ist so eine Lösung wie wir sie einsetzen absolut denkbar! Wie ich oben bereits geschrieben habe, ist es aber wirklich davon abhängig, was das Ziel ist.
 

nosti

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Moin,
wir haben gerade mehrere G9 & G10 verbaut und sind soweit recht zufrieden. Wir betreiben das Ganze allerdings mit VMware ESX, VSAN und NSX.
Unabhängig davon würde ich für geschäftliche Anwendungen immer entsprechende Serverhardware kaufen, ich käme nicht auf die Idee da irgendwas selbst zu bauen, gerade bei Einsatz von Virtualisierung sollte man tunlichst auf zertifizierte Hardware achten. Selbstbau im Geschäftsumfeld mag im StartUp gehen, alles andere ist für mich rumkrauten und basteln, da mittlerweile auch für Serverhardware zu vernünftigen Preisen verfügbar ist.

Du bist bei einem Systemhaus sicherlich besser aufgehoben, für einen ersten Blick kann man aber auch mal hier schauen.

Was für konkrete Anforderungen hast du denn? Wie lange wollt ihr die neuen Server betreiben? Soll virtualisiert werten? Datenwachstum? Zukünftige Softwareprojekte die mehr Ressourcen benötigen? Also wo soll die Reise so grob hingehen?
Gern auch per PM

VG
 
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