Zwei SSD + Zwei HDD?

Missor

Lt. Junior Grade
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Mai 2012
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450
Hallo,
Ich habe zurzeit eine NVME SSD mit 512gb in meinem Rechner. Diese hat meine alte M4 mit 64GB abgelöst.
Gibt es irgendeine Sinnvolle Möglichkeit die SSD weiter zu verwenden?

Habe außerdem eine 2TB Platte und eine 1TB Platte drinnen.
Zurzeit habe ich nur die Auslagerungsdatein von Windows drauf

Ist es möglich die SSD zum preloaden der HDDs zu verwenden?

Gruß
 
Das Preloaden kenn ich nur im Sinne dieser Hdd-Ssd-Kombis (gibts die überhaupt noch?), bei denen eine große HDD mit einer kleinen SSD in einem Gehäuse kombiniert wurde, um (wiederholende) Zugriff zu beschleunigen. Ob es dafür eine Softwarelösung gibt für Deinen Fall, weiß ich nicht, allerdings sehe ich keinen Vorteil für Dich, vor allem, wenn Du auf der HDD nur die Auslagerungsdatei hast. Wenn der RAM für Dich ein Probelm ist, dann solltest hier besser aufrüsten.
 
Sinnlos.

a) Hau auf die 64 GB SSD ein Spiel drauf oder b) vertick das Ding.
 
Genau.
Ich dachte das wäre mit preloaden geklärt... soweit ich weiss hat ja zb Intel dieses Optane mittels ssd
 
Bei der nvme ssd braucht man keine Auslagerungsdatein die ist auch ohne diese flott genug... ich bin auch gegen diese Auslagerungsdatein auf ssds weil die die Lebensdauer durch die ganzen lösch und schreib Vorgänge reduziert wird
Ergänzung ()

Wird aber wohl darauf hinauslaufen dass ich da einfach nen paar spiele oder Linux drauf tun werde...
 
Hi,

Bei der nvme ssd braucht man keine Auslagerungsdatein die ist auch ohne diese flott genug...

ähm...in dem Satz ist so ziemlich alles falsch.

Eine Auslagerungsdatei macht nicht das Gerät schneller, sondern wird von Windows erzeugt, wenn Speicher benötigt wird. Ich zitiere mal Wiki:

Die Auslagerungsdatei (englisch swap file oder page file) bezeichnet eine Datei bzw. die Swap-Partition (englisch swap partition) eine Partition auf einem Massenspeichermedium eines Computers, die verschiedene Betriebssysteme im Rahmen ihrer Speicherverwaltung verwenden, um Prozessen einen größeren Adressraum zur Verfügung stellen zu können als durch den physisch vorhandenen Arbeitsspeicher eigentlich möglich wäre.

Diese Datei sollte natürlich auf dem schnellsten Medium liegen, damit der Performance-Einbruch nicht unnötig vergrößert wird.

Und wenn du es schaffst, deine SSD durch "die ganzen lösch und schreib Vorgänge" kaputt zu schreiben: Glückwunsch, du bist der Erste!

VG,
Mad
 
Kann natürlich sein das sich das geändert hat... ich hab früher immer nur gelesen dass man die Auslagerungsdatein nicht auf den ssds lassen soll um die Lebensdauer höher zu halten.
 
schau dir mal die lebensdauer von SSDs an, da kannst du ruhigen gewissens die auslagerungsdatei draufpacken.

es macht wenig sinn, die auf der langsamten festplatte im system zu parken.
 
Hi,

das war auch früher schon Käse. Ich hatte eine SSD ab dem Zeitpunkt im Rechner als man die ersten Exemplare käuflich erwerben konnte. Noch nie ist eine SSD kaputtgeschrieben worden, einige waren jahrelang als reine Pufferplatten mit sehr hohen Schreiblasten (Videoencoding) im Einsatz. Dazu gibt es auch mehr als genug Tests und Abhandlungen. Das schaffst du nicht.

VG,
Mad
 
Okey stelle ich mal später um zurzeit sind diese auf der kleinen ssd
 
Die SSD halten mehr als genug TBW aus, die paar Daten die auf die Auslagerungsdatei geschrieben werden, machen den Kohl nicht fett, deswegen wird auch kein Heimanwender die NANDs seiner SSD kaputtschreiben. Der Sinn des Vermeidens von Schreibzugriffen war auch nicht die NANDs zu schonen, sondern diese wurde gemacht weil die ersten SSDs gerade bei zufälligen Schreibzugriffen sehr langsam waren, ähnlich wie USB Sticks es heute noch typischerweise sind. Der damals recht verbreitete JM602 konnte sich schon mal bis zu 2s Bedenkzeit genehmigen. Dann war die Kapazität der SSDs damals meist sehr gering, daher gibt es auch so viele Tipps wie man Platz auf der SSD einsparen kann, aber bei 500GB sollte dies nun wirklich kein Problem sein, weshalb die ganzen "Optimierungsanleitungen" einfach ignoriert werden sollten.

Caching mit dem RST funktioniert nur für das Systemlaufwerk, ein Datenlaufwerk kann man damit meiner Wissens nach nicht cachen.
 
Diese ganzen SSD tips die im Internet rumgeistern, stammen noch aus einer anderen Zeit und haben heute keine Gültigkeit mehr.

Die Aussage, man bräuchte keine Pagefiles mehr, ist wieder typisches Stammtischgeblubber
 
Zuletzt bearbeitet:
eine 64gb ssd kann man auch getrost wegwerfen, wenn man nicht gerade vor hat einen kleinen rechner für server anwendungen zu bauen, sowas braucht i.d.r. kein mensch mehr, besonders nicht gebraucht für ein paar €, wenn man das doppelte oder 4 fache für ein wenig mehr bekommt.
 
Hi,

also wegwerfen würde ich jetzt auch nicht. Kleines schickes USB 3.0 Gehäuse und man hat schnellen mobilen Speicher in ansprechender Größe. Kommt z.B. bei mir immer mal wieder vor, dass ich größere Dateien mitnehmen muss. Finde ich praktisch.

VG,
Mad
 
64GiB eignen sich für einen alten Laptop, auf dem nur Schriftstücke oder andere Dateien kleiner Speichergröße vorhanden sind und in welchen bislang nur eine herkömmliche HDD verbaut war.

Oder halt als Backup für wirklich wichtige Daten. (oder Musik)
 
Völlig Sinnfrei eine Auslagerungsdatei von einer schnellen SSD auf eine langsame HDD zu packen. Wer hat dich denn auf sowas gebracht? Und nun eine SSD als Cache einsetzen. Im Grunde genommen eine gute Idee, aber nur Sinnvoll, wenn die HDD als Windows Platte beschleunigt werden soll. Wenn die HDD als "Datengrab" genutzt wird ist das Caching der HDD auch Sinnfrei. Alles in Allem machs wie die anderen sagen. Nutze die neue SSD für Windows und alle Programme. Verkauf die 64er SSD und mach einfach die HHD`s ohne schnick schnack in den PC für Daten.
 
mackenzie83 schrieb:
eine 64gb ssd kann man auch getrost wegwerfen
Das wäre übertrieben, man kann sie auch verkaufen.
mackenzie83 schrieb:
wenn man nicht gerade vor hat einen kleinen rechner für server anwendungen zu bauen
Eben z.B. an Leute die sowas vorhaben, wenn man selbst sich keinen Heimserver bauen will.
 
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