Videoschnittsoftware: DaVinci Resolve 21 mit vielen Neuheiten erschienen
DaVinci Resolve 21 von Blackmagic Design steht ab sofort zum Download bereit. Neben zahlreichen Änderungen bietet das jüngste Update einen neuen Arbeitsbereich für die Fotobearbeitung. Damit wächst der Funktionsumfang der Software, die für Videoschnitt, Farbkorrektur, Audiobearbeitung und mehr genutzt werden kann, weiter an.
DaVinci Resolve ist eine kommerzielle Software, die für die Videobearbeitung genutzt werden kann und nicht nur für Windows und macOS, sondern auch in einer Linux-Version angeboten wird. Nach mehreren Beta-Versionen hat das australische Unternehmen Blackmagic Design jetzt die finale Version von DaVinci Resolve 21 veröffentlicht.
DaVinci Resolve 21 bringt zahlreiche Änderungen
Das Highlight der Version 21.0 von DaVinci Resolve ist die neue „Photo“-Seite. Hierbei können Bilder organisiert und durch die bekannten Farbkorrekturwerkzeuge bearbeitet werden. Zudem ist eine nicht-destruktive Bearbeitung dank des Node-Editors sowie ein Bildzuschnitt und mehr in der „Photo“-Suite enthalten. Dadurch findet nun auch Bildbearbeitung Einzug in die bereits zuvor umfangreiche Software-Suite, die neben Videoschnitt unter anderem für Color-Grading, Audiobearbeitung, Videoeffekte und die Synchronisierung mehrerer Kameras genutzt werden kann.
Doch auch im Bereich Videoschnitt und Editing gibt es eine ganze Reihe an Neuerungen. So haben beispielsweise die Keyframe- und Kurven-Editoren zusätzlich Modi erhalten und Fusion-Effekte können jetzt im Keyframe-Editor bearbeitet werden. In der Compositing- und VFX-Werkzeug Fusion hat Blackmagic Design die Krokodove-Bibliothek erweitert und der Macro-Editor hat weitreichende Optimierungen der Benutzeroberfläche inklusive einer Inspektor-Anzeige bekommen.
DaVinci Resolves Programmbestandteil Fairlight, das zur Audiobearbeitung genutzt werden kann, hat ebenfalls neue Funktionen erhalten. Dazu gehören die Verwaltung von Audiotracks mit Ordnern, um für mehr Übersicht in der Timeline-Ansicht zu sorgen und der Clip-Equalizer wurde auf 6 Bänder erweitert. Ferner können Plugin-Ketten jetzt mit den Einstellungen zusammen als Preset gespeichert werden. Und es gibt nun einen dynamischen EQ-Abgleich und eine Referenzclip-Anpassung.
Starker Fokus auf KI-Funktionen
Ein weiteres Augenmerk liegt auf KI-Werkzeugen „einer neuen Generation“, wie es auf der Produktseite von DaVinci Resolve 21 heißt. So können Personen und Gegenstände dank „AI IntelliSearch“ gefunden werden und der „AI Speech Generator“ bietet die Möglichkeit, bereits aus kurzen Sprach-Snippets neue Sprachaufnahmen mittels KI zu erzeugen.
Darüber hinaus können mit dem „AI Face Reshaper“ Gesichtsbestandteile mittels KI abgeändert werden, während ein anderes KI-basiertes Werkzeug Hautunreinheiten reduzieren kann. Zudem können Filmtafeldaten jetzt automatisch erkannt werden, was Hersteller Blackmagic Design „AI Slate ID“ nennt. Unschärfen aufgrund von Hochskalierungen oder bei Bewegungsunschärfen sollen dank KI-Werkzeugen nun ebenfalls einfach nachgeschärft werden können.