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Lian Li O11 Vision-M Display: Trennwand trifft Display und Radiator-Versteck

Max Doll
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Lian Li O11 Vision-M Display: Trennwand trifft Display und Radiator-Versteck
Bild: Lian Li

Das O11 Vision-M ist als Vitrinen-Gehäuse mit großen Panaorma-Fensterflächen konzipiert. Radiatoren versteckt es allerdings. Stattdessen zeigt es ein großes Display, sofern es denn mitgekauft wurde. Der Schlüssel zu beidem ist eine Trennwand.

Dass das O11 in seinen Grundzügen dem Layout anderer Glaskasten-Gehäuse folgt, erschließt sich auf den ersten Blick. Die rechte Kammer für Netzteil und Festplatten hat hier aber noch einen zweiten Zweck: Sie nimmt Lüfter auf, die teils die linke Kammer entlüften, teils Luft in die rechte Seite führen. Denn dort sitzt beim O11 Vision bei Bedarf ein 360-mm-Radiator an der Oberseite unter dem Mesh-Teil des Deckels, der inklusive seiner Lüfter 55 Millimeter hoch werden darf. Ihm verschafft ein vorinstallierter 140-mm-Lüfter Frischluft.

Trennwand hat Doppelfunktion

Abgedeckt wird er von einer vorstehenden Trennwand im oberen Bereich des Gehäuses. Sie erlaubt es, das Fenster auch an den Deckel zu führen und erleichtert es, den Rechner aufgeräumt aussehen zu lassen. Es braucht dann keinen teuren Design-Kühler, um gut auszusehen.

Darüber hinaus dient die Trennwand dazu, entweder Lian Lis universellen 8,8"-Bildschirm oder das zum Gehäuse passende 9,2"-LCS-Kit aufzunehmen. Es enthält einen 237 × 73 Millimeter großen Bildschirm mit einer Auflösung von 1.920 × 462 Bildpunkten. Angezeigt werden über die L-Connect-Software Hardwareinformationen, Animationen und Grafiken entweder in vorgegebenen oder selbst entworfenen Zusammenstellungen. Wird der PC heruntergefahren, aber noch mit Strom versorgt, zeigt der Bildschirm auf Wunsch Datum und Uhrzeit an.

Für Komponenten schafft Lian Li ansonsten viel Platz. Kühler können 162 Millimeter hoch werden, Erweiterungskarten über 400 Millimeter lang. Die Nutzung einer Triple-Slot-Grafikkarte verhindert allerdings den Einsatz von Lüftern am Gehäuseboden. Festplatten nimmt das Gehäuse zudem nur an der rückseitigen Lüfterhalterung in der rechten Kammer, also anstelle von Lüftern auf.

Preis und Verfügbarkeit

Die Display-lose Basisversion O11 Vision-M soll in Schwarz und Weiß zu einer Preisempfehlung von rund 70 US-Dollar in den Handel kommen. Für das O11 Vision-M Display mit Bildschirm liegt sie bei knapp 130 US-Dollar. Das passende Display-Kit zum Nachrüsten liegt bei 70 US-Dollar, 10 US-Dollar höher als „Bundle“. Angaben zum Marktstart hat Lian Li noch nicht gemacht.

Lian Li O11 Vision-M
Mainboard-Format: Micro-ATX, Mini-ITX
Chassis (L × B × H): 395 × 275 × 420 mm (45,62 Liter)
Seitenfenster
Material: Stahl, Aluminium, Glas
Nettogewicht: ?
I/O-Ports / Sonstiges: 2 × USB 3.0 (USB 3.2 Gen 1), 1 × USB 3.0 (USB 3.2 Gen 1) Type C, HD-Audio
Einschübe: 1 × 3,5"/2,5" (intern)
2 × 2,5" (intern)
Erweiterungsslots: 5
Lüfter: Heck: 2 × 120 mm (optional)
Deckel: 3 × 120 mm (optional)
Seitenteil rechts: 1 × 140 mm oder 4 × 120 mm (optional) (1 × 140 mm inklusive)
Boden: 3 × 120 mm (optional)
Staubfilter: Boden
Kompatibilität: CPU-Kühler: 162 mm
GPU: 410 mm
Netzteil: 182 mm
Preis: 70 $
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