Core Ultra X9 388H im Test: Gaming-Benchmarks
3/6Die Leistung in Spielen
Die für diesen Test alle in der Redaktion neu erstellten Benchmarks bestätigen den sehr guten ersten Eindruck von der CES: Die iGPU Intel Arc B390 mit 12 Xe2-Clustern, bis zu 2.500 MHz Takt im Core Ultra X9 388H und LPDDR5X-9600 stellt den direkten Gegenspieler Radeon 890M im Ryzen AI 9 HX 370 klar in den Schatten. Sowohl bei ca. 25 Watt als auch bei Richtung 50 Watt ist der Unterschied signifikant groß.
Bei ca. 25 Watt kann sich der Core Ultra X9 388H bereits um 63 Prozent von der Radeon 890M absetzen, bei 65 Watt TDP sind es sogar 77 Prozent – obwohl der Ryzen mehr verbraucht (Details auf der letzten Seite).
Zu erwähnen gilt es allerdings, dass die beiden Ubisoft-Titeln (Anno 117, Avatar) erst beim Anschluss eines externen Monitors die volle Leistung zeigten, weil die Spiele auf dem internen 16:10-Display offensichtlich die manuell auf dem Desktop und im Spiel eingestellte Auflösung „FHD“ ignorierten. Zu Abstürzen oder Grafikfehlern kam es in den genutzten Benchmarks hingegen nicht.
Die Leistung in Spielen am Akku
Intel wirbt damit, dass Core Ultra 300 die hohe Leistung auch am Akku abrufen kann. Der Core Ultra X9 388H im Zenbook Duo bestätigt das in der Stichprobe im höchsten Leistungsprofil.
XeSS MFG 3×
Mit der neuen Panther-Lake-iGPU führt Intel nach XeSS 2 Frame Generation im Dezember 2024 nun auch Multi Frame Generation mit den Faktoren 2× und 3× ein. Der Review-Treiber für Core Ultra 300 bietet den Override bereits, der letzte öffentliche Arc-Treiber hingegen noch nicht. Das Feature wird aber kurzfristig auf allen GPUs, die bereits XeSS FG unterstützen, freigegeben. Das sind:
- Panther Lake (Core Ultra 300)
- Arrow Lake (Core Ultra 200)
- Lunar Lake (Core Ultra 200V)
- Meteor Lake (Core Ultra 100)
- Battlemage (Arc B-Serie)
- Alchemist (Arc A-Serie)
Intel empfiehlt eine Basis-FPS-Rate vor dem Aktivieren von (Multi) Frame Generation von 30, was deutlich unter dem Niveau liegt, das AMD und Nvidia vorgeben und mit Blick auf den Input-Lag auch zu niedrig erscheint – es sei denn, es geht nur um die maximalen FPS und nicht um das Spielgefühl.
ComputerBase plant sich XeSS 2 MFG in kürze in einem separaten Artikel genauer anzusehen – Benchmarks, Bildqualitäts- und Latenz-Analysen inklusive.
De- und Encoding
Mit der neuen Xe3-GPU gehen auch neue Video-En- und -Decoder einher. Gegenüber Lunar Lake ist Hardware-Enoding und – Decoding für die Farbunterraumabtastung 4:4:4 in AV1 hinzugekommen.