5/9 SSDs im Test : Nova Series gegen Ultradrive GX2 gegen X25-V G2

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Realtests

Bootzeiten

Bei unserem Test der Systemstartzeit haben wir wie in der Vergangenheit nicht auf eine komplett frische Installation gesetzt. Um das Szenario so realistisch wie möglich zu gestalten, wurde bei allen Tests eine vollständige Installation von Windows 7 Professional 64 Bit mit allen Treibern und diversen Programmen verwendet. Beim Start wurden automatisch das Programm AntiVir, die Firewall Outpost Pro von Agnitum und ein paar Widgets für Wetter, Uhrzeit und Kalender geladen. Gemessen wurde die Zeit vom Ende des POST bis zum vollständigen Laden der Widgets und Autostartprogramme. Die Bootzeit wurde jeweils drei Mal gemessen. In unserem Diagramm werden die arithmetischen Mittel dieser Tests dargestellt, um die Fehlertoleranz, welche durch das manuelle Messen mit der Stoppuhr entsteht, zu minimieren.

Bootvorgang
Angaben in Sekunden
  • Bootzeit Windows 7:
    • SSDNow V+ 128 GB (genutzt)
      27,9
    • Postville 80 GB (genutzt)
      28,0
    • Postville 80 GB
      28,2
    • SSDNow V+ 128 GB
      28,4
    • Ultradrive GX 64 GB
      28,5
    • Ultradrive GX 64 GB (genutzt)
      28,5
    • Ultradrive GX2 (Toshiba) 128 GB
      28,5
    • Falcon II 64 GB (genutzt)
      28,8
    • Ultradrive GX2 (Micron) 128 GB
      28,8
    • Corsair Nova 128 GB (genutzt)
      28,8
    • Falcon II 64 GB
      28,9
    • Corsair Nova 128 GB
      28,9
    • X25-V 40 GB
      29,1
    • Ultradrive GX2 (Micron) 128 GB (genutzt)
      29,2
    • X25-V 40 GB (genutzt)
      29,3
    • Ultradrive GX2 (Toshiba) 128 GB (genutzt)
      30,5
    • Velociraptor (genutzt)
      58,6
    • Velociraptor
      59,9
    • Caviar Blue
      63,2
    • Caviar Blue (genutzt)
      66,8

Bei den Bootzeiten zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei unserem letzten Test. Alle MLC-SSDs sind ungefähr gleich schnell. Die realen Unterschiede sind sehr gering. Trotzdem fällt auf, dass die X25-V nicht ganz mit Intels Postville mithalten kann und das die 64-GB-Versionen der Indilinx-SSDs bei Booten tendenziell minimal schneller sind als die Varianten mit einer Kapazität von 128 GB. Der größte Unterschied zeichnet sich im Vergleich zu konventionellen Festplatten ab. Selbst die langsamste SSD im Testfeld sorgt im Vergleich zu einer Velociraptor immernoch für eine Halbierung der Bootzeit, obwohl die Geschwindigkeit der CPU und des Arbeitsspeichers beim Booten ebenfalls eine wesentliche Rolle spielen.

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