Unitymedia KabelBW : 200 Mbit/s ohne Aufpreis ab dem 3. November

, 196 Kommentare
Unitymedia KabelBW: 200 Mbit/s ohne Aufpreis ab dem 3. November
Bild: umkbw.de

Auch der Kabelnetzbetreiber Unitymedia KabelBW wird ab November Internetanschlüsse mit einer maximalen Geschwindigkeit von 200 Mbit/s vermarkten. Das Angebot gilt im gesamten Netz und soll „einem Großteil der Kunden“ zur Verfügung stehen. Der Preis bleibt gegenüber dem aktuell schnellsten Tarif mit 150 Mbit/s unverändert.

Auch der aktuelle 100-Mbit/s-Tarif erfährt eine Überarbeitung zum selben Preis: Mit 120 Mbit/s zu 100 Mbit/s fällt der Aufschlag im Download allerdings kleiner aus. Beim Upload verhält es sich genau anders herum: Mit 6,0 zu 2,5 Mbit/s legt der kleine Tarif deutlicher zu als der große mit 5,0 zu 10,0 Mbit/s. Als Endgerät stellt der Anbieter in den TV-Tarifen (3play) den Horizon HD Recorder zur Verfügung, der Modem, WLAN-Router und HD-Recorder in einem Gerät vereint.

Die einmaligen Gebühren für die Aktivierung belaufen sich in den Tarifen mit TV auf 50 Euro, in denen ohne fallen 30 Euro an. Bestandskunden werden nicht automatisch in die neuen Tarife gebucht. Sie müssen, sofern möglich, den Vertrag zu den neuen Konditionen verlängern.

Tarif Preis pro Monat* Inkl. TV Download Upload
Tarife ab 3. November 2014
2play Plus 120 20/35 Euro nein 120 Mbit/s 6,0 Mbit/s
2play Premium 200 35/42 Euro nein 200 Mbit/s 10,0 Mbit/s
3play Plus 120 25/40 Euro ja 120 Mbit/s 6,0 Mbit/s
3play Premium 200 43/50 Euro ja 200 Mbit/s 10,0 Mbit/s
Tarife bis 3. November 2014
2play Plus 100 20/35 Euro nein 100 Mbit/s 2,5 Mbit/s
2play Premium 150 35/42 Euro nein 150 Mbit/s 5,0 Mbit/s
3play Plus 100 25/40 Euro ja 100 Mbit/s 2,5 Mbit/s
3play Premium 150 43/50 Euro ja 150 Mbit/s 5,0 Mbit/s
Preise für 1.–12. Monat/13.–24. Monat

Die Erhöhung der Download-Geschwindigkeit auf 200 Mbit/s ist eine Momentaufnahme“, erklärt der Anbieter. Bereits im nächsten Jahr werde es neue maximale Bandbreiten in neuen Tarifen geben.

Auch Vodafone und Kabel Deutschland werden ab November 2014 auf 200 Mbit/s über das Kabelnetz setzen, vorerst allerdings nur in ausgewählten Ortsnetzen wie Koblenz, Saarbrücken oder Wilhelmshaven und zu höheren Kosten.

Kunden der Telekom können in ausgewählten regionalen Netzen bereits 200 Mbit/s über Glasfaser beziehen. Das Bandbreitenmaximum im DSL-Netz über Kupferkabel liegt hingegen bei 100 Mbit/s mit VDSL-Vectoring. Mit G.fast kündigen sich höhere Bandbreiten für DSL-Anschlüsse allerdings für das nächste Jahr an.

196 Kommentare
Themen:

Ergänzungen aus der Community

  • Nafi 23.10.2014 12:20
    Zu beachten ist folgendes:

    Bei Vertragsumstellung bekommt man bei Unitymedia nativ IPv6 + Dualstack light ipv4 !
    Wer also auf seine aktuell noch vorhandene IPv4 Adresse in vollem Funktionsumfang wie Portfreigabe angewiesen ist, sollte auf keinen Fall den Tarif wechseln!!
  • TheWalle82 23.10.2014 12:25
    Aber Achtung bei Verlängerung!
    Habe eben gelesen das auch diese neue Horizon BOx dann in BW angeboten wird, diese alles in eine Kiste von Samsung , das Ding soll aber extrem mies sein! Um einiges schlechter als der "normale" router, zumindest hacken sie in Onlineforen sehr auf dem gerät rum also da sollte man vielleicht aufpassen das man das blöde Ding nicht aufgedrückt bekommt.
  • checks0n 23.10.2014 12:29
    Achtung, alle Bestandskunden die eine IPv4 haben, werden mit einer Tarifumstellung sehr wahrscheinlich eine IPv6 bekommen!
  • Don Kamillentee 23.10.2014 12:45
    Kleine Anmerkung mal zu IPv6:

    Ich hatte Anfang des Jahres wegen Routerwechsel eine IPv6 zugewiesen bekommen, mit der - ich nenne sie mal "virtuellen IPv4".

    Ich hatte mich 2 Wochen lang gewundert, warum meine Downloads dauernd abgebrochen oder nicht weitergelaufen sind. Ich konnte nach einem größeren Patch von BF4 zB diesen Patch nie fertig runterladen, er bliebt immer bei 87% stehen. Selbst auf anderen Geräten traten diese Phänomene auf.

    Wer also einen Haushalt führt oder in einem lebt, der mehr als nur surft, sollte sich erst einmal genauestens informieren und abwarten, was die Foren ab 3.11. dann so hergeben ;) Ich werde für meinen Teil (3Play 150 mit Speedoption) erstmal so weiterfahren wie bisher.

    Ergänzung: mein Problem hatte sich in Luft aufgelöst, nachdem ich zwei weitere Router angeschlossen hatte zum testen (jeweils mit Kabelmodem-Reset). Beim 3. Router bekam ich wieder meine alte IPv4 - auch, als ich dann meinen "1." Router wieder angeschlossen hatte, blieb diese erhalten... Aber auf sowas muss man erstmal kommen.

    Das Forum der UM Community ist da immer hilfreich.
  • Nilson 23.10.2014 12:52
    Kann mir mal jemand die IPv6 Thematik genauer erklären? Was die Nachteile angeht, habe ich das noch nicht ganz begriffen. Smagjus
    Kommt ganz auf den zweck an. Wenn du nur surfst und Daten herunterlädst, macht es nix aus. Es wird dann kniffelig wenn du/jemand von außen in den Netzwerk willst. (Weil du deine eigene Cloud hast, Fernzugriff auf IPCams etc.), dann kann es zu Problemen kommen, da manche Geräte noch nicht mit IPv6 klar kommen.

    UM/KBW nutzen nämlich Dualstack light. Heißt, wenn du einen IPv4 Zugriff startest wir der über IPv6 getunnelt. Als "surfer/downloader" merkt man das nicht. Das Problem ist, dass man den Tunnel nicht selbst in den andere Richtung nutzen kann. Somit funktioniert NAT nicht mehr und damit kein Zugriff auf das Heimnetz von außen.
  • davediehose 23.10.2014 12:58
    diese alles in eine Kiste von Samsung , das Ding soll aber extrem mies sein! TheWalle82
    Horizon ist Routerzwang im Endstadium.

    Ich hatte diese Wundermaschine etwa eine Woche hier. Dachte, so schlimm wirds schon nicht werden. Ich hatte schon damit gerechnet, dass die Einstellmöglichkeiten für einen Poweruser, der OpenWRT gewöhnt ist, nicht im Ansatz reichen werden, daher habe ich die Box in meinem Netz soweit isoliert, dass sie nur Daten vom und zum Internet durchreicht und nichts intern routen oder switchen muss (d.h. Firewall + DMZ + weiterer Router).

    Hat leider nicht gereicht. Im normalen Routerbetrieb gab es einfach mal so Lockups, nur mit Strom raus zu beheben. Schaut man zusätzlich damit fern, geht es noch deutlich bergab. Folge sind beliebige Abstürze, was ich von meinem Samsung "Smart"TV leider schon gewöhnt war, Lagspitzen und Sonstiges. Meine (wahrscheinlich komplett unausgewogene) Meinung ist, dass man bei Samsung viel zu wenig Wert auf das Absichern kritischer Punkte in Firmware und Software legt. Viel zu oft habe ich es schon erlebt, dass Kleinigkeiten oder glatte Nichtigkeiten deren Geräte zum Abschmieren bewegen, wahrscheinlich durch einfach zu vermeidende Race Conditions und/oder fehlende Assertions, Ausnahmebehandlungen und so weiter, sprich Robustheit der Software.

    Sowas ist von vornherein abzusehen und absolut fahrlässig. Man packt auf ein kritisches Gerät wie ein Internetmodem - oder wegen mir auch eine Kombination Router+Modem, so viel will ich zugestehen - einfach nicht Unmengen überflüssiger Komplexität, deren Funktionen noch dazu vom Prinzip her nicht komplementär zueinander sind.

    Ich möchte z.B. auch keine Gerät mit den Funktionen Backofen UND Waschmaschine. Das KANN eine Zeit lang funktionieren, wenn es vernünftig konzipiert und gebaut ist, aber die Funktionen kommen sich dann früher oder später doch in die Quere.