Windows 8: Keine neuen Apps für Desktop und Smartphone ab November

Frank Hüber 47 Kommentare
Windows 8: Keine neuen Apps für Desktop und Smartphone ab November

Windows 8.1 erhält schon jetzt nur noch Updates für kritische Sicherheitslücken, ab November wird es dann auch keine neuen Apps mehr für Windows 8.x und Windows Phone 8.x geben, wie Microsoft nun bekannt gegeben hat.

Später wird Microsoft auch die Verteilung von App-Updates für die beiden Betriebssysteme einstellen und Updates für Apps über den Microsoft Store nur noch auf Windows 10 bereitstellen. Ab 31. Oktober 2018 wird Microsoft demnach keine Einreichungen neuer Apps mehr für Windows 8.x und Windows Phone 8.x für den Microsoft Store von Entwicklern akzeptieren. Bereits im Microsoft Store für diese Betriebssysteme erhältliche Programme bleiben aber auch nach diesem Datum für Nutzer zugänglich und können heruntergeladen werden.

App- und Sicherheitsupdates bis 2019 und 2023

Ab 1. Juli 2019 wird Microsoft dann die Verteilung von App-Updates für Windows Phone 8.x einstellen. Neue Software-Versionen sollen dann nur noch Windows-10-Geräten angeboten werden. Vier Jahre später, am 1. Juli 2023, wird dies dann auch für den Desktop umgesetzt und Microsoft wird keine App-Updates mehr für Windows 8.x über den Microsoft Store mehr verteilen. Bereits seit Anfang 2016 erhält Windows 8 keine Sicherheitsupdates mehr, für Windows 8.1 wird Microsoft Sicherheitsupdates hingegen noch bis zum 23. Januar 2023 verteilen. Spätestens Mitte 2023 bleiben Windows 8.1 und alle Apps dann jedoch vor neuen Sicherheitslücken ungeschützt.

Entwickler sollen auf UWP wechseln

Microsoft empfiehlt Entwicklern, ihre existierenden Apps zeitnah auf die Universal Windows Platform (UWP) umzustellen, um sie allen Windows-Nutzern zugänglich zu machen. Um die Attraktivität des Microsoft Store nach dem glücklosen Windows 8 Store für Entwickler zu erhöhen, hat Microsoft mit Windows 10 auch die Verteilung normaler Windows-Anwendungen über den Microsoft Store ermöglicht. Dies führte in der Tat dazu, dass zahlreiche Entwickler ihre separat angebotene Software zusätzlich auch über den Microsoft Store als zusätzlichen Vertriebsweg anbieten.