Wochenrückblick: GeForce RTX und AMD Radeon HD 5870 bis RX Vega 64

Jan-Frederik Timm 20 Kommentare
Wochenrückblick: GeForce RTX und AMD Radeon HD 5870 bis RX Vega 64
Bild: EA & Nvidia

Gut zwei Wochen vor dem erwarteten Fall des Test-Embargos zu Nvidia Turing stoßen Berichte zum Thema erwartungsgemäß auf großes Interesse. In dieser Woche im Fokus standen erste offizielle Eindrücke der neuen Funktion RTX. Stark aufgerufen wurde aber auch der 3. Teil im AMD-High-End-GPU-Generationen-Vergleich.

Wie schnell ist Nvidia Turing?

Wie schnell ist Turing auf GeForce RTX 2080 Ti, 2080 oder 2070? Erste offizielle Aussagen von Nvidia zum Leistungsvorteil abseits der neuen Funktionen wie RTX konnten bisher nicht unabhängig bestätigt werden, das werden aller Voraussicht nach erst Tests am 14. September tun. Unter NDA zur Gamescom eingefangene Eindrücke aus Battlefield V mit aktiviertem RTX, die vergangene Woche veröffentlicht werden durften, gaben hingegen bereits einen Ausblick auf das, was Spieler unter Nutzung von Echtzeit-Raytracing erwarten wird. Und was ComputerBase darüber zu berichten hatte, wurde nicht nur mit großem Interesse gelesen, sondern auch heiß diskutiert.

Der Generationenvergleich der High-End-Grafikkarten von AMD seit der Radeon HD 5870 hat es diese Woche da nur auf den zweiten Platz geschafft, in vielen anderen Wochen wäre hingegen locker der 1. Platz drin gewesen. Überraschend hoch steht wiederum der kontrastreiche Tower NZXT H700i in der Rangliste – für ein PC-Gehäuse ist es im Jahr 2018 oftmals schwer, auf große Aufmerksamkeit zu stoßen.

Ryzen in 7 nm kommt von TSMC

Bei den News zog Globalfroundries Ankündigung, aus dem 7-nm-Wettrennen auszusteigen, die meisten Blicke auf sich. Nicht ohne Grund: Der Auftragsfertiger von Chips war bisher tragende Säule in der Produktion von CPUs von AMD. Auch Ryzen-Prozessoren in 14 und 12 nm kommen aktuell von Globalfoundries. Mit TSMC hatte AMD zuletzt allerdings erste Tape Outs bei GPUs (Vega) und Zen 2 erfolgreich meistern können und ist sich sicher, in naher Zukunft keine Kapazitäten bei 7 nm von Globalfoundries reservieren zu müssen.

Auf dem zweiten Platz findet sich bei den News abermals Turing wieder, in diesem Fall mit inoffiziellen und nicht zwangsläufig zutreffenden Ergebnissen im 3DMark – also einem potentiellen Ausblick auf die Leistungsfähigkeit abseits von RTX. Auf dem dritten landete wiederum ein von vielen Lesern mit Interesse beäugter Trick, mit dem GeForce-Grafikkarten zur Nutzung von FreeSync gebracht werden können: Indem die GeForce rendert, die Bildausgabe aber über eine Radeon oder eine APU von AMD erfolgt.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!