Wochenrückblick: Lara Croft die Dritte trifft auf drei neue iPhones

Wolfgang Andermahr 12 Kommentare
Wochenrückblick: Lara Croft die Dritte trifft auf drei neue iPhones

Mit Shadow of the Tomb Raider (Test) ist diese Woche der letzte Teil der aktuellen Trilogie erschienen, in dem Lara Croft „zum bekannten Tomb Raider“ wird – so die Entwickler. Auf ComputerBase hat diese Woche der Technik-Bericht zu dem Spiel das meiste Leserinteresse geweckt und auf den ersten Platz des Test-Rankings geschafft.

Das Highlight von Shadow of the Tomb Raider: Das Spiel bietet eine quasi perfekte Umsetzung von DirectX 12. Und das egal ob die Grafikkarte von AMD oder Nvidia ist oder das Spiel im CPU- oder im GPU-Limit läuft. Shadow of the Tomb Raider läuft mit DirectX 12 mindestens gleich schnell wie mit DirectX 11, oft auch schneller. Teils derart viel schneller, dass DirectX 11 mit unschönen Rucklern zu kämpfen hat, während dasselbe Spiel mit DirectX 12 butterweich läuft. Auch davon abgesehen weiß die Technik zu überzeugen. Denn das Spiel sieht teils atemberaubend aus. Darüber hinaus gibt es eine sehr gute Kantenglättung, zudem gibt es keine technischen Probleme. Der einzige Haken: Es braucht für Shadow of the Tomb Raider eine schnelle Grafikkarte.

Die neue Technik der Nvidia GeForce RTX

So ganz haben es die neuen GeForce-RTX-Grafikkarten von Nvidia noch nicht auf die Bühne geschafft – aber zumindest auf den dritten Platz des Wochenrückblicks. Es darf nun ausführlich über die neue Technik der Turing-Architektur berichtet werden. Und es gibt viel zu berichten. Denn die GeForce RTX 2080 Ti, GeForce RTX 2080 und GeForce RTX 2070 setzen mit TU102, TU104 und TU106 nicht nur auf drei verschiedene GPUs, diese bieten darüber hinaus zahlreiche Neuerungen. Und zwar wirkliche Neuerungen, die es so in dieser Form noch nicht gegeben hat.

Mit dabei ist das namensgebende Raytracing, das Spiele zu realistischen Grafikeffekten verhelfen soll, die so vorher nicht möglich gewesen sind. Neu sind zudem die Tensor-Cores für die Ausführung von KI-Algorithmen. Hinzu kommen eine neue Kantenglättung, eine neue Cache-Struktur, neue Shader-Techniken und noch etliche weitere Verbesserungen. Nur Benchmarks stehen wohl noch bis zum 19. September aus, deshalb lässt sich auch schwer abschätzen, was die Neuerungen in Turing in der Praxis wert sind.

Drei neue iPhones angekündigt

Bei den Tagesmeldungen standen dagegen drei neue Smartphones im Fokus. Apple hat mit dem iPhone Xs, Xs Max sowie dem iPhone Xr die eigene Produktpalette überarbeitet. Das Flaggschiff iPhone Xs Max bietet unter anderem ein 6,5 Zoll großes OLED-HDR-Display, eine neue Dual-Kamera und sowohl mehr CPU- als auch GPU-Leistung. Das iPhone Xs belässt es bei einem 5,8 Zoll OLED-HDR-Display, macht bei Leistung und Kamera aber den gleichen Sprung. Das iPhone Xr ist mit einem 6,1 Zoll großen LC-Display ausgestattet und verzichtet auch auf die Dual-Kamera. Dafür bleibt das neue SoC identisch. Die neuen iPhone Xs wird es ab dem 21. September für mindestens 1.149 Euro (Xs) und 1.249 Euro (Xs Max), das iPhone Xr ab dem 26. Oktober ab 849 Euro geben.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!