Wochenrück- und Ausblick: Custom Designs bei Nvidia, Custom SoCs von AMD

ComputerBase 7 Kommentare
Wochenrück- und Ausblick: Custom Designs bei Nvidia, Custom SoCs von AMD

Custom Designs der Nvidia GeForce RTX 2060 und neue Custom SoCs für Konsolen von AMD waren die technischen Themen der Woche auf ComputerBase. Nicht kalt ließ Leser allerdings (erneut) auch die Erkenntnis, dass Nutzerdaten millionenfach über Hacks gewonnen und dann in gigantischen Sammlungen online angeboten werden.

Wie gut ist die GeForce RTX 2060?

Die Nvidia GeForce RTX 2060 (Test) hatte schon zur Präsentation der Founders Edition für viele Diskussionen gesorgt. Die Leistung ist dank kaum beschnittener TU106-GPU in vielen aktuellen Spielen zwar sehr hoch. Doch weiterhin nur maximal 6 GB Speicher sorgen schon heute in Zukunft noch häufiger für Probleme in den höchsten Presets sowie mit Echtzeit-Raytracing und der Preis liegt mit mindestens 360 Euro erneut über dem, was Spieler von einer „60er“ zuletzt erwartet haben. Die zu Beginn dieser Woche freigegebenen Custom Designs der GeForce RTX 2060 (Test) ändern daran nur insofern etwas, als dass sie Vorzüge wie einen besseren Kühler mit einem noch höheren Preis paaren.

AMDs Spielkonsolen-Zukunft

Bei den News ließ das Gerücht um ein neues SoC von AMD für die nächste Generation Spielekonsolen aufhorchen. „AMD Gonzalo“ nennt sich der Chip laut aktuellen Meldungen, der anhand von den bekannten Codename-Matrizen ausgeknobelt werden kann. Demnach wäre es ein Acht-Kern-Prozessor auf Basis der CPU-Architektur Zen+ oder gar Zen 2, der mit einer Navi-Grafikeinheit kombiniert wird. Der Prozessor arbeitet dabei mit einem Basistakt von 1,6 GHz, kann jedoch bis auf 3,2 GHz beschleunigen. Vergleiche zu den bisherigen Konsolenlösungen sind dabei nicht möglich, die alte „Katzen“-Architektur in Form der Jaguar-Kerne aus dem Jahr 2013 unterschiedet sich massiv von Zen sowie deren deutlich intelligenterem Taktverhalten.

Kein Zukunftsprodukt sondern bereits real ist eine besondere Radeon RX 570 von Sapphire, die statt maximal 8 GB Speicher sogar 16 GB bietet und sich bei weiterhin vergleichsweise niedrigen Kosten perfekt zum Berechnen der Blockchain von Grin eignen soll. Sapphire selbst bewirbt die Variante als „Gelddruckmaschine“. Von den Vorgaben der Chiphersteller abweichende Speicherkonfigurationen gibt es mittlerweile zwar eigentlich gar nicht mehr. In diesem Fall könnte das Modell aber sogar den Segen von AMD haben, um dem exklusiven Boardpartner diese Chance auf Absatz und Umsatz nicht auch noch zu verwehren.

Die CES 2019 wirkt noch nach

Mit nur einer Woche Abstand zur CES 2019 sind für die kommende Woche keine wesentlichen Produktneuvorstellungen zu erwarten und auch Tests zur Produkten, die Anfang Januar in Las Vegas vorgestellt wurden, lassen sich noch etwas Zeit. Dafür erscheint am Freitag mit dem Remake von Resident Evil 2 der erste Blockbuster-Titel des Jahres. Eine Demo gibt es bereits seit dem 11. Januar.