Resonance: A Plague Tale Legacy im Test: Fazit
4/4Das Spiel kann so gut aussehen!
Resonance: A Plague Tale Legacy kann unglaublich schön sein, in der richtigen Situation gar eine wahre Augenweide! Vor allem die Außensequenzen und die Darstellung der Gesichter sind absolut beeindruckend. Das ist in Anbetracht dessen, dass Asobo Studio kein riesiges Entwicklerteam ist, absolut beeindruckend.
Das Team kann das Niveau aber nicht konstant so hoch halten. Bei den Animationen fällt die Güte der Präsentation beispielsweise sichtbar ab. Und noch stärker trifft das auf die handgebackene Rasterizer-Beleuchtung zu. Sie funktioniert stellenweise zwar gut, macht aber auch immer mal wieder sichtbare Probleme. Dasselbe gilt für die Reflexionen, die schnell zu einem Problem werden können. Dem Spiel fehlt für beides schlicht eine Technik: Raytracing.
Das war eine absichtliche Entscheidung der Entwickler, um die Performance zu verbessern. Doch hat das funktioniert? Teilweise vielleicht.
Die Performance ist okay
Resonance: A Plague Tale Legacy benötigt auch ohne RT eine Grafikkarte mit einer ordentlichen Rechenleistung. Die RTX 5060 schafft zum Beispiel keine 60 FPS in WQHD. Und für Ultra HD benötigt es direkt eine RTX 5070 Ti. Die Anforderungen sind schon etwas geringer als bei einem typischen Unreal-Engine-5-Spiel, aber nicht sonderlich. Optionales Raytracing hätte dem Spiel optisch auf jeden Fall gut getan.
| Nvidia | AMD | Intel | |
|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | RTX 5060 Ti RTX 4070 |
RX 9060 XT RX 7800 XT |
Arc Pro B70 |
| 3.440 × 1.440 | RTX 5070 RTX 4070 Super |
RX 9070 GRE RX 7900 XT |
X |
| 3.840 × 2.160 | RTX 5070 Ti RTX 4070 Ti Super |
RX 9070 RX 7900 XTX |
X |
AMD- und Nvidia-Grafikkarten arbeiten in Resonance: A Plague Tale Legacy auf einem vergleichbaren Niveau. Die GeForce-Riege hat kleinere Vorteile, die entsprechenden Radeons sind aber nie weit entfernt. Das gilt für die aktuelle RX-9000-Generation. Die ältere RX-7000-Serie muss dagegen mehr Federn lassen. Intels Arc-Beschleuniger zeigen sich in „normaler“ Form, sodass die Arc B580 die Leistung einer RTX 4060 erreicht. Bäume reißt man damit aber nicht aus, denn zu 60 Bildern pro Sekunde fehlt noch ein gutes Stück.
Intel XeSS lässt sich dabei nicht zur Leistungssteigerung nutzen, denn das gibt es nicht. Das Spiel setzt auf DLSS 4.5 sowie FSR 4.1 und alternativ auf FSR 3.1 und das engineeigene TSR. DLSS 4.5 ist mit Blick auf die Qualität der Gewinner der Upsampler, FSR Upscaling 4.1 erreicht aber einen guten zweiten Platz. Die Wahl zwischen FSR 3.1 und TSR ist hingegen erneut einfach: TSR ist nicht wirklich gut, aber definitiv besser als AMDs altes Upsampling.
Ohne Probleme auf dem Gaming-PC
Resonance: A Plague Tale Legacy hat während des Testens auf dem PC problemlos funktioniert. Abstürze oder Bugs jeglicher Art gab es keine. Einzig die merkwürdige Konfiguration von DLSS Frame Generation hat das Feature zumindest in der Preview-Version quasi unbrauchbar gemacht. Ob dies zum Release behoben ist, ist unklar. Wer Resonance: A Plague Tale Legacy also spielen möchte, kann dies bedenkenlos auf dem PC tun.
Resonance: A Plague Tale Legacy ist ein tolles Spiel! Vor allem die erste Hälfte hat mir richtig gut gefallen. Das heißt nicht, dass die zweite Hälfte schlecht gewesen ist – an die Qualität der ersten kommt sie meiner Ansicht nach aber nicht heran. Was sicherlich auch daran liegt, dass das Spiel zum Ende fast nur noch unterirdisch spielt. Auch das hat seine optisch tollen Momente, aber deutlich weniger davon.
Dann macht sich auch das fehlende Raytracing negativ bemerkbar. Also, liebe Entwickler: Ich habe nichts gegen einen gut optimierten Rasterizer-Renderer. An Raytracing führt am Ende aber dennoch im Jahr 2026 nichts mehr vorbei. Zumindest nicht, wenn man wert auf die Optik legt. Was Resonance: A Plague Tale Legacy tut, hier gibt es entsprechend einen Widerspruch.
| Resonance: A Plague Tale Legacy | Eigenschaften |
|---|---|
| Entwickler | Asobo Studio |
| Publisher | Focus Entertainment |
| Engine | Zouna |
| API | DirectX 12 |
| Nvidia Reflex | ✓ |
| Nvidia Reflex 2 | Nein |
| AMD Anti-Lag 2 | Nein (evt. in Kombination mit FG) |
| Intel XeLL | Nein |
| HDR | ✓ |
| Widescreen (21:9) | ✓ (Screenshot-Vergleich) |
| Kantenglättung | TAA |
| Temporales Upsampling | |
| Nvidia DLSS Super Resolution | ✓ (DLSS 4.5 für Performance-Modus im Spiel DLSS 4.5 komplett per Nvidia-App) |
| Nvidia DLSS Frame Generation | ✓ |
| Nvidia DLSS Multi Frame Generation | ✓ (6×) |
| Nvidia DLSS Dynamic-MFG | Nein |
| Nvidia DLSS Ray Reconstruction | Nein |
| AMD FSR Upscaling | ✓ (4.1 im Spiel) |
| AMD FSR Frame Generation | ✓ (4.0 im Spiel) |
| AMD FSR Ray Regeneration | Nein |
| Intel XeSS Super Resolution | Nein |
| Intel XeSS Frame Generation | Nein |
| Epic UE TSR | ✓ |
| Native Auflösung + Upsampling | ✓ (DLAA, FSR + TSR Native) |
| Manuelles Nachschärfen | Nein |
| Direkt zur Upsampling-Analyse | |
| Raytracing | Nein |
| 60 FPS im Benchmark ab (mit DLSS/FSR) | |
| WQHD | RTX 5060 Ti / RTX 4070 / RX 9060 XT / RX 7800 XT / Arc Pro B70 |
| UWQHD | RTX 5070 / RTX 4070 Super / RX 9070 GRE / RX 7900 XT |
| UHD | RTX 5070 Ti / RTX 4070 Ti Super / RX 9070 / RX 7900 XTX |
| Direkt zu den Benchmarks | |
| Release-Datum | 27. August 2026 |
| Preis zum Release | 50 Euro |
ComputerBase hat Resonance: A Plague Tale Legacy von der für das Spiel zuständigen PR-Agentur zum Testen erhalten. Das Spiel wurde unter NDA zur Verfügung gestellt. Die einzige Vorgabe war der frühstmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme der PR-Agentur auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
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