Resonance: A Plague Tale Legacy im Test: Benchmarks (WQHD, UWQHD & UHD), Frametimes und VRAM
3/4Das Testsystem und die Benchmark-Szene
Alle Benchmarks werden auf einem AMD Ryzen 7 9800X3D (Test) durchgeführt, der mit den Standardeinstellungen betrieben wird. Als Mainboard ist das MSI MPG X870E Carbon WIFI (BIOS: 7E49v1A95) verbaut.
Die CPU wird von einem Noctua NH-D15 G2 mit zentral installiertem 140-mm-Lüfter gekühlt. 48 GB Speicher (Corsair Terminator, 2 × 24 GB, DDR5-6000, CL30-38-38-96) stehen dem Prozessor zur Verfügung. Windows 11 25H2 mit sämtlichen Updates und aktiviertem HVCI ist auf einer NVMe-M.2-SSD mit PCIe 4.0 installiert. Dasselbe gilt für das Spiel.
| Treiberversion | Game Ready | |
|---|---|---|
| AMD Radeon | Adrenalin 26.7.1 | Nein |
| Nvidia GeForce | GeForce 610.88 | Nein |
| Intel Arc | 8974 | Nein |
Die 20 Sekunden lange Testsequenz findet im zehnten Kapitelabschnitt „Parallele Wege“ statt. Bei mittlerer Sichtweite sind eine Menge Vegetation sowie ein Gewässer und damit eine Menge Screenspace-Reflexionen zu sehen. Die Anforderungen an die Grafikkarte sind hoch an dieser Sequenz. Die meiste Zeit über läuft das Spiel mit einer etwas höheren Framerate, vergleichbar anspruchsvolle Szenen gibt es aber immer mal wieder.
Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD
| Grafikoptionen |
|---|
| Ultra-Preset |
| GeForce RTX (DLSS 4 Quality, 67 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 9000/7000 (FSR Upscaling 4.1 Quality, 67 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 6000 (FSR Upscaling 3.1 Quality, 67 % Renderauflösung) |
| Intel Arc (FSR Upscaling 3.1 Quality, 67 % Renderauflösung) |
| Nvidia | AMD | Intel | |
|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | RTX 5060 Ti RTX 4070 |
RX 9060 XT RX 7800 XT |
Arc Pro B70 |
| 3.440 × 1.440 | RTX 5070 RTX 4070 Super |
RX 9070 GRE RX 7900 XT |
X |
| 3.840 × 2.160 | RTX 5070 Ti RTX 4070 Ti Super |
RX 9070 RX 7900 XTX |
X |
- Nvidia GeForce liegt generell etwas vor AMD Radeon
- Nvidia RTX 5000 hat gegenüber RTX 4000 leichte Vorteile
- RX 9000 hat gegenüber RX 7000 leichte Vorteile
- Intel Arc schneidet „normal“ ab
- Die Intel Arc Pro B70 zeigt gegenüber der Arc B580 eine gute Skalierung
Auch der Prozessor hat etwas zu tun
Der Prozessor sollte in Resonance: A Plague Tale Legacy nicht unterschätzt werden. Je nach Gebiet kann auch ein ausgewogenes System in ein CPU-Limit geraten. Das ist vor allem in Gegenden mit mehreren NPCs der Fall. Für gewöhnlich hält jedoch immer die Grafikkarte die Oberhand. Ein Beispiel:
In Ultra HD in Verbindung mit DLSS Quality limitiert eigentlich fast immer die GeForce RTX 5090 die Framerate. Der zum Testzeitpunkt eingesetzte Ryzen 9 7950X3D konnte immer genügend FPS liefert. Der Wechsel auf DLSS Performance hat in manchen Gebieten jedoch den limitierenden Faktor geändert, plötzlich spielte der Prozessor die Hauptrolle.
Benchmarks mit Frame Generation
Frame Generation zeigt sich in als nützliches Tool, um das Bewegtbild zu verbessern. Hierbei ist es aber wichtig zu bedenken, dass eine gewisse Render-Framerate notwendig ist, um ein gutes Spielgefühl zu haben. Eine Render-Framerate von etwa 50 bis 60 FPS wird für ein gutes Spielgefühl benötigt, was von Person zu Person aber auch etwas unterschiedlich ausfallen kann. Das bedeutet (wie immer): Frame Generation ist nicht dafür gedacht, ein ruckelndes Spiel auf ein flüssiges Niveau zu hieven. Die Technologie kann dafür genutzt werden, um ein ziemlich gut laufendes Spiel in nochmals deutlich höhere Frame-Regionen zu hieven. Darüber hinaus wird nur das Bewegtbild auf dem Monitor flüssiger, der Input-Lag und damit die Steuerung verbessert sich nicht (und wird oft etwas schlechter).
Wichtig ist darüber hinaus, dass die Benchmark-Balken bezüglich der FPS immer sehr beeindruckend mit Frame Generation aussehen, die Latenzen für ein vollständiges Bild jedoch ebenso benötigt werden. Da vergleichbare Latenz-Messungen auf AMD- und Nvidia-Grafikkarten sehr zeitaufwendig sind, verzichtet die Redaktion an dieser Stelle auf die Messreihe. Daher zeigen die Benchmarks nur einen Teil der Wahrheit, das gilt es zu bedenken.
DLSS Frame Generation ist aktuell kaputt
DLSS Frame Generation ist in Resonance: A Plague Tale Legacy zumindest in der Review-Version kaputt. Das fängt schon bei der Konfiguration an: Das Feature lässt sich nur in einen Automatik-Modus setzen oder auf „Dynamisch“. Beides ist ein Problem:
- Dynamisch macht jedoch absolut gar nichts.
- Automatisch scheint schlicht den maximal möglichen FG-Modus (MFG 6×) zu aktivieren.
Die Feature-Beschreibung im Grafikmenü spricht auch von einem „Fest“-Modus mit einstellbaren Faktoren, den es in der Review-Version aber nicht gibt. Eventuell ist er aber in der finalen Fassung des Spiels vorhanden.
Doch auch der Automatik-Modus ist wenig brauchbar. Denn er hat nicht nur mit einem schlechten Frame Pacing zu kämpfen, zudem sind die Latenzen sehr schlecht. Diese sollten selbst mit DLSS MFG 6× im Vergleich zur abgeschalteten Frame Generation ohne Reflex besser sein, sind es viel viel schlechter. DLSS FG fühlt sich in dem Spiel daher sehr ungenau an.
FSR Frame Generation fühlt sich wiederum halbwegs ordentlich an. Das Bewegtbild ist definitiv flüssiger als ohne die künstlichen Bilder und das Spielgefühl geht bei einer ausreichenden Render-Framerate von 60 bis 70 FPS in Ordnung. Es gibt aber definitiv Schwierigkeiten beim Frame Pacing, das ein optimales Spielgefühl verhindert.
Das Frame Pacing ist gelungen
Resonance: A Plague Tale Legacy kompiliert beim ersten Spielstart für einige Sekunden Shader vorab. Das in Verbindung mit einer weiteren Echtzeitkompilierung ist ausreichend, Shader-Kompilierungsruckler gibt es nicht. Das kann nicht über Traversal-Stotterer gesagt werden, die es in dem Spiel gibt. Beim Level-Streaming passiert es also immer mal wieder, dass das Spiel auch auf einem schnellen System kurz hakt. Das stört nur wenig. Es lässt sich aber auch nicht abschalten.
Das eigentliche Frame Pacing des Spiels ist gut. Sowohl die GeForce RTX 5070 Ti als auch die Radeon RX 9070 XT zeigen während des Testlaufs eine gleichmäßige Bildausgabe. Nennenswerte Ausreißer gibt es keine und die kleinen Schwankungen können problemlos von einem VRR-Monitor geglättet werden.
Die VRAM-Anforderungen sind gering
| 8 GB | 12 GB | 16 GB | 24 GB | |
|---|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| 3.440 × 1.440 | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| 3.840 × 2.160 | X | ✓ | ✓ | ✓ |