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Resonance: A Plague Tale Legacy im Test: Benchmarks (WQHD, UWQHD & UHD), Frametimes und VRAM

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Wolfgang Andermahr
31 Kommentare

Das Testsystem und die Benchmark-Szene

Alle Benchmarks werden auf einem AMD Ryzen 7 9800X3D (Test) durchgeführt, der mit den Standardeinstellungen betrieben wird. Als Mainboard ist das MSI MPG X870E Carbon WIFI (BIOS: 7E49v1A95) verbaut.

AMD Ryzen 7 9800X3D
AMD Ryzen 7 9800X3D

Die CPU wird von einem Noctua NH-D15 G2 mit zentral installiertem 140-mm-Lüfter gekühlt. 48 GB Speicher (Corsair Terminator, 2 × 24 GB, DDR5-6000, CL30-38-38-96) stehen dem Prozessor zur Verfügung. Windows 11 25H2 mit sämtlichen Updates und aktiviertem HVCI ist auf einer NVMe-M.2-SSD mit PCIe 4.0 installiert. Dasselbe gilt für das Spiel.

Die genutzten Treiber
Treiberversion Game Ready
AMD Radeon Adrenalin 26.7.1 Nein
Nvidia GeForce GeForce 610.88 Nein
Intel Arc 8974 Nein

Die 20 Sekunden lange Testsequenz findet im zehnten Kapitelabschnitt „Parallele Wege“ statt. Bei mittlerer Sichtweite sind eine Menge Vegetation sowie ein Gewässer und damit eine Menge Screenspace-Reflexionen zu sehen. Die Anforderungen an die Grafikkarte sind hoch an dieser Sequenz. Die meiste Zeit über läuft das Spiel mit einer etwas höheren Framerate, vergleichbar anspruchsvolle Szenen gibt es aber immer mal wieder.

Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD

Die in den folgenden Benchmarks genutzten Grafikdetails
Grafikoptionen
Ultra-Preset
GeForce RTX (DLSS 4 Quality, 67 % Renderauflösung)
Radeon RX 9000/7000 (FSR Upscaling 4.1 Quality, 67 % Renderauflösung)
Radeon RX 6000 (FSR Upscaling 3.1 Quality, 67 % Renderauflösung)
Intel Arc (FSR Upscaling 3.1 Quality, 67 % Renderauflösung)
60 FPS werden in Resonance: A Plague Tale Legacy erreicht ab:
Nvidia AMD Intel
2.560 × 1.440 RTX 5060 Ti
RTX 4070
RX 9060 XT
RX 7800 XT
Arc Pro B70
3.440 × 1.440 RTX 5070
RTX 4070 Super
RX 9070 GRE
RX 7900 XT
X
3.840 × 2.160 RTX 5070 Ti
RTX 4070 Ti Super
RX 9070
RX 7900 XTX
X
Resonance: A Plague Tale Legacy
Resonance: A Plague Tale Legacy – 2.560 × 1.440
  • FPS, Durchschnitt:
    • Nvidia GeForce RTX 5090
      168,0
    • Nvidia GeForce RTX 4090
      131,5
    • Nvidia GeForce RTX 5080
      124,5
    • Nvidia GeForce RTX 5070 Ti
      108,4
    • Nvidia GeForce RTX 4080 Super
      105,7
    • AMD Radeon RX 9070 XT
      103,5
    • AMD Radeon RX 7900 XTX
      97,7
    • AMD Radeon RX 9070
      91,2
    • Nvidia GeForce RTX 5070
      90,9
    • AMD Radeon RX 9070 GRE
      78,0
    • Nvidia GeForce RTX 4070
      69,9
    • AMD Radeon RX 7800 XT
      68,0
    • Nvidia GeForce RTX 5060 Ti (16 GB)
      65,8
    • Intel Arc Pro B70
      62,0
    • AMD Radeon RX 9060 XT (16 GB)
      60,2
    • Nvidia GeForce RTX 5060
      58,7
    • AMD Radeon RX 6700 XT
      48,3
    • Nvidia GeForce RTX 3060 Ti FE
      47,2
    • Intel Arc B580
      44,3
    • Nvidia GeForce RTX 4060
      43,2
    • AMD Radeon RX 7600
      41,0
  • FPS, 1% Perzentil:
    • Nvidia GeForce RTX 5090
      136,3
    • Nvidia GeForce RTX 4090
      113,7
    • Nvidia GeForce RTX 5080
      107,4
    • Nvidia GeForce RTX 5070 Ti
      94,1
    • Nvidia GeForce RTX 4080 Super
      92,9
    • AMD Radeon RX 9070 XT
      91,5
    • AMD Radeon RX 7900 XTX
      87,1
    • Nvidia GeForce RTX 5070
      79,0
    • AMD Radeon RX 9070
      75,1
    • AMD Radeon RX 9070 GRE
      69,0
    • Nvidia GeForce RTX 4070
      62,3
    • AMD Radeon RX 7800 XT
      60,8
    • Nvidia GeForce RTX 5060 Ti (16 GB)
      57,8
    • Intel Arc Pro B70
      52,9
    • AMD Radeon RX 9060 XT (16 GB)
      51,3
    • Nvidia GeForce RTX 5060
      51,2
    • AMD Radeon RX 6700 XT
      41,9
    • Nvidia GeForce RTX 3060 Ti FE
      41,6
    • Nvidia GeForce RTX 4060
      37,7
    • Intel Arc B580
      37,1
    • AMD Radeon RX 7600
      36,3
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)
Folgendes fällt bei den Benchmarks auf:
  • Nvidia GeForce liegt generell etwas vor AMD Radeon
  • Nvidia RTX 5000 hat gegenüber RTX 4000 leichte Vorteile
  • RX 9000 hat gegenüber RX 7000 leichte Vorteile
  • Intel Arc schneidet „normal“ ab
  • Die Intel Arc Pro B70 zeigt gegenüber der Arc B580 eine gute Skalierung

Auch der Prozessor hat etwas zu tun

Der Prozessor sollte in Resonance: A Plague Tale Legacy nicht unterschätzt werden. Je nach Gebiet kann auch ein ausgewogenes System in ein CPU-Limit geraten. Das ist vor allem in Gegenden mit mehreren NPCs der Fall. Für gewöhnlich hält jedoch immer die Grafikkarte die Oberhand. Ein Beispiel:

In Ultra HD in Verbindung mit DLSS Quality limitiert eigentlich fast immer die GeForce RTX 5090 die Framerate. Der zum Testzeitpunkt eingesetzte Ryzen 9 7950X3D konnte immer genügend FPS liefert. Der Wechsel auf DLSS Performance hat in manchen Gebieten jedoch den limitierenden Faktor geändert, plötzlich spielte der Prozessor die Hauptrolle.

Benchmarks mit Frame Generation

Frame Generation zeigt sich in als nützliches Tool, um das Bewegtbild zu verbessern. Hierbei ist es aber wichtig zu bedenken, dass eine gewisse Render-Framerate notwendig ist, um ein gutes Spielgefühl zu haben. Eine Render-Framerate von etwa 50 bis 60 FPS wird für ein gutes Spielgefühl benötigt, was von Person zu Person aber auch etwas unterschiedlich ausfallen kann. Das bedeutet (wie immer): Frame Generation ist nicht dafür gedacht, ein ruckelndes Spiel auf ein flüssiges Niveau zu hieven. Die Technologie kann dafür genutzt werden, um ein ziemlich gut laufendes Spiel in nochmals deutlich höhere Frame-Regionen zu hieven. Darüber hinaus wird nur das Bewegtbild auf dem Monitor flüssiger, der Input-Lag und damit die Steuerung verbessert sich nicht (und wird oft etwas schlechter).

Wichtig ist darüber hinaus, dass die Benchmark-Balken bezüglich der FPS immer sehr beeindruckend mit Frame Generation aussehen, die Latenzen für ein vollständiges Bild jedoch ebenso benötigt werden. Da vergleichbare Latenz-Messungen auf AMD- und Nvidia-Grafikkarten sehr zeitaufwendig sind, verzichtet die Redaktion an dieser Stelle auf die Messreihe. Daher zeigen die Benchmarks nur einen Teil der Wahrheit, das gilt es zu bedenken.

Resonance: A Plague Tale Legacy, Frame Generation – 3.840 × 2.160
  • FPS, Durchschnitt:
    • 5070 Ti @ DLSS 4 SR Q + MFG 6×
      194,0
    • RX 9070 XT @ FSR 4.1 Q + FG 2×
      124,2
    • 5070 Ti @ DLSS 4 SR Q
      72,9
    • 5070 Ti @ DLSS 4 SR Q + Reflex
      69,3
    • RX 9070 XT @ FSR 4.1 SR Q
      68,4
    Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)
  • FPS, 1% Perzentil:
    • RX 9070 XT @ FSR 4.1 Q + FG 2×
      107,8
    • 5070 Ti @ DLSS 4 SR Q + MFG 6×
      64,6
    • 5070 Ti @ DLSS 4 SR Q
      63,3
    • RX 9070 XT @ FSR 4.1 SR Q
      60,1
    • 5070 Ti @ DLSS 4 SR Q + Reflex
      60,0
    Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)
  • Latenz:
    • 5070 Ti @ DLSS 4 SR Q + Reflex
      30,0
    • 5070 Ti @ DLSS 4 SR Q + MFG 6×
      61,0
    • 5070 Ti @ DLSS 4 SR Q
      Wird nicht angezeigt
    Einheit: Millisekunden

DLSS Frame Generation ist aktuell kaputt

DLSS Frame Generation ist in Resonance: A Plague Tale Legacy zumindest in der Review-Version kaputt. Das fängt schon bei der Konfiguration an: Das Feature lässt sich nur in einen Automatik-Modus setzen oder auf „Dynamisch“. Beides ist ein Problem:

  • Dynamisch macht jedoch absolut gar nichts.
  • Automatisch scheint schlicht den maximal möglichen FG-Modus (MFG 6×) zu aktivieren.

Die Feature-Beschreibung im Grafikmenü spricht auch von einem „Fest“-Modus mit einstellbaren Faktoren, den es in der Review-Version aber nicht gibt. Eventuell ist er aber in der finalen Fassung des Spiels vorhanden.

Doch auch der Automatik-Modus ist wenig brauchbar. Denn er hat nicht nur mit einem schlechten Frame Pacing zu kämpfen, zudem sind die Latenzen sehr schlecht. Diese sollten selbst mit DLSS MFG 6× im Vergleich zur abgeschalteten Frame Generation ohne Reflex besser sein, sind es viel viel schlechter. DLSS FG fühlt sich in dem Spiel daher sehr ungenau an.

FSR Frame Generation fühlt sich wiederum halbwegs ordentlich an. Das Bewegtbild ist definitiv flüssiger als ohne die künstlichen Bilder und das Spielgefühl geht bei einer ausreichenden Render-Framerate von 60 bis 70 FPS in Ordnung. Es gibt aber definitiv Schwierigkeiten beim Frame Pacing, das ein optimales Spielgefühl verhindert.

Das Frame Pacing ist gelungen

Resonance: A Plague Tale Legacy kompiliert beim ersten Spielstart für einige Sekunden Shader vorab. Das in Verbindung mit einer weiteren Echtzeitkompilierung ist ausreichend, Shader-Kompilierungsruckler gibt es nicht. Das kann nicht über Traversal-Stotterer gesagt werden, die es in dem Spiel gibt. Beim Level-Streaming passiert es also immer mal wieder, dass das Spiel auch auf einem schnellen System kurz hakt. Das stört nur wenig. Es lässt sich aber auch nicht abschalten.

Das eigentliche Frame Pacing des Spiels ist gut. Sowohl die GeForce RTX 5070 Ti als auch die Radeon RX 9070 XT zeigen während des Testlaufs eine gleichmäßige Bildausgabe. Nennenswerte Ausreißer gibt es keine und die kleinen Schwankungen können problemlos von einem VRR-Monitor geglättet werden.

Resonance: A Plague Tale Legacy – Frametimes, 3.840 × 2.160
048121620Millisekunden 01234567891011121314151617181920Sekunden

Die VRAM-Anforderungen sind gering

Empfohlener VRAM für ein optimales Spielerlebnis mit maximalen Details
8 GB 12 GB 16 GB 24 GB
2.560 × 1.440
3.440 × 1.440
3.840 × 2.160 X
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