Lian Li PC-O9 im Test: Extravagantes 80-Liter-Kammergehäuse für 449 Euro

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Carsten Lissack
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Viel Stauraum aufgeteilt in zwei Kammern

Über drei mit Gummimanschetten versehene Öffnungen in der mittleren Trennwand werden die Kabel von der Hauptplatine in die rechte Sektion geführt. Vier weitere kleine Aussparungen sind im Mainboardtray eingelassen, allerdings sind diese im Auslieferungszustand durch jeweils eine Abdeckung verdeckt. Die große Öffnung im Tray dient der CPU-Kühlermontage von der Rückwand ausgehend.

Ansonsten gibt es im Innenraum der linken Kammer ein Bracket, passend für die gängigsten Wasserpumpen, und zwei Schlauchdurchführungen oberhalb der drei Lüfter zu sehen.

Das Seitenteil der rechten Hälfte ist mit Druckverschlüssen befestigt und weist einen innen liegenden, magnetischen Nylonstaubfilter auf. Außerdem ist hier der unscheinbare Controller zu sehen, der für die Regulierung der RGB-LED-Beleuchtung verantwortlich ist. Vor der Steuerung wird das Netzteil positioniert und mit der Rückwand verschraubt.

Auffälligstes Merkmal der rechten Kammer ist jedoch der modulare Festplattenkäfig, der sich nach dem Lösen der vier Rändelschrauben an der Rückseite aushängen lässt. In ihm können sechs 3,5"-Festplatten entkoppelt und zwei 2,5"-SSDs untergebracht werden. Die beiden 120-mm-Lüfter sind nicht mit der Rückwand verbunden, sondern am Käfig selbst befestigt.

Auch der Innenraum wird den hohen Erwartungen in dieser Preisklasse gerecht. Alles ist sauber und passgenau verarbeitet, nirgendwo finden sich scharfe Kanten oder Verarbeitungsmängel anderer Art.

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