Asus GeForce GTX 670 DirectCU Mini im Test: Hohe Leistung kompakt verpackt

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Wolfgang Andermahr
52 Kommentare

Testergebnisse

Auf den folgenden Seiten präsentieren wir in unseren bekannten Leistungsratings die Rechengeschwindigkeit der heutigen Kontrahenten – in verschiedenen Auflösungen, Qualitätseinstellungen und APIs. Die Ratings beinhalten, abgesehen vom 3DMark 11 und 3DMark sämtliche getesteten 3D-Applikationen, die sich allesamt im Anhang wiederfinden. Darüber hinaus gehen wir nicht nur auf die zusammenfassenden Ratings ein, sondern weisen auch auf die größten (negativen wie positiven) Ausreißer in den Einzelbenchmarks hin.

Rating – 1.920 × 1.080 4xAA/16xAF
    • Nvidia GeForce GTX 680
      107,6
    • AMD Radeon HD 7970 GHz
      107,3
    • Asus GeForce GTX 670 Mini
      100,0
    • AMD Radeon HD 7970
      97,4
    • Nvidia GeForce GTX 670
      97,1
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      86,6
    • Nvidia GeForce GTX 660 Ti
      85,3
    • AMD Radeon HD 7950
      80,9
    • AMD Radeon HD 7870
      72,5
Einheit: Prozent, Arithmetisches Mittel

Über die Performance der Asus GeForce GTX 670 DirectCU Mini gibt es nicht viel zu berichten. Der Hersteller hat die Taktraten nur minimal angehoben, womit die Hardware drei Prozent schneller als das Referenzdesign arbeitet.

Lautstärke
  • Idle - Windows:
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      33,5
    • AMD Radeon HD 7950
      34,0
    • AMD Radeon HD 7870
      34,5
    • Nvidia GeForce GTX 680
      34,5
    • AMD Radeon HD 7970
      35,0
    • Asus GeForce GTX 670 Mini
      36,0
    • Nvidia GeForce GTX 670
      39,0
  • Last - Assassin's Creed 3:
    • Asus GeForce GTX 670 Mini
      50,0
    • Nvidia GeForce GTX 670
      50,5
    • AMD Radeon HD 7950
      51,5
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      53,0
    • AMD Radeon HD 7870
      54,0
    • Nvidia GeForce GTX 680
      54,0
    • AMD Radeon HD 7970
      59,5
Einheit: dB(A)

Unter Windows liefert die Asus-Karte in der Disziplin der Lautstärke mit 36 Dezibel zwar kein schlechtes, aber auch kein gutes Ergebnis. Der Lüfter bleibt leiser als das Pendant auf dem Referenzdesign, doch ist die Karte ohne weiteres aus einem geschlossenen Gehäuse zu hören. Zudem das Geräusch recht „durchdringend“ ist, was der Messwert nur bedingt widerspiegelt.

Unter Last erreicht die Karte dieselbe Lautstärke wie das Referenzdesign, was in Anbetracht der Konkurrenz ordentlich ist. Den Lüfter hört man zwar vor allem in leisen Spielszenen ohne weiteres heraus, störend wird der Geräuschpegel aber nicht.

Leistungsaufnahme
  • Idle – Windows:
    • AMD Radeon HD 7870
      59
    • Asus GeForce GTX 670 Mini
      60
    • AMD Radeon HD 7970
      61
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      61
    • AMD Radeon HD 7950
      61
    • Nvidia GeForce GTX 680
      63
    • Nvidia GeForce GTX 670
      64
    • Nvidia GeForce GTX 660 Ti
      65
  • Last - Assassin's Creed 3:
    • Nvidia GeForce GTX 660 Ti
      239
    • AMD Radeon HD 7870
      243
    • Nvidia GeForce GTX 670
      251
    • AMD Radeon HD 7950
      255
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      274
    • Nvidia GeForce GTX 680
      281
    • Asus GeForce GTX 670 Mini
      285
    • AMD Radeon HD 7970
      316
Einheit: Watt (W)

Unter Windows attestieren wir der Asus GeForce GTX 670 DirectCU Mini eine Leistungsaufnahme von 60 Watt (gemeint ist der gesamte PC), was ein gutes Ergebnis ist. Die Referenzkarten von Nvidia sind ein wenig Leistungshungriger.

Unter Last zieht der 3D-Beschleuniger mit 285 Watt dann 34 Watt mehr aus der Steckdose als eine gewöhnliche GeForce GTX 670 und liegt auf dem Niveau der GeForce GTX 680.

Temperatur
  • Idle – Windows:
    • AMD Radeon HD 7870
      30
    • Asus GeForce GTX 670 Mini
      31
    • AMD Radeon HD 7950
      35
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      36
    • Nvidia GeForce GTX 680
      36
    • Nvidia GeForce GTX 670
      36
    • AMD Radeon HD 7970
      39
  • Last (Assassin's Creed 3) - GPU:
    • AMD Radeon HD 7950
      76
    • AMD Radeon HD 7870
      77
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      78
    • Nvidia GeForce GTX 670
      82
    • Asus GeForce GTX 670 Mini
      83
    • Nvidia GeForce GTX 680
      85
    • AMD Radeon HD 7970
      86
  • Last (Assassin's Creed 3) - Kartenrückseite:
    • AMD Radeon HD 7950
      64
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      66
    • AMD Radeon HD 7970
      68
    • Nvidia GeForce GTX 680
      74
    • AMD Radeon HD 7870
      77
    • Nvidia GeForce GTX 670
      83
    • Asus GeForce GTX 670 Mini
      89
Einheit: °C

Bei einer kleinen Grafikkarte wie der Asus GeForce GTX 670 DirectCU Mini stellt sich immer die Frage, wie die Temperaturentwicklung der Hardware aussieht. Wir können jedoch Entwarnung geben, denn die GK104-GPU erhitzt sich unter Last auf nicht mehr als 83 Grad Celsius, was absolut unproblematisch ist. Wärmer geht es auf der Kartenrückseite zu, denn dort erhitzt sich die Karte auf bis zu 89 Grad Celsius. Man sollte also schon auf eine Gehäusebelüftung achten.

Fazit

Obwohl schon das Referenzdesign der GeForce GTX 670 über ein 17,5 Zentimeter langes PCB verfügt und nur der Kühler die Karte auf über 20 Zentimeter aufbläht, ist Asus mit der „DirectCU Mini“ der erste Hersteller, der eine kompakte GeForce GTX 670 in das Programm aufnimmt. So viel Leistung auf so wenig Raum bietet derzeit kein anderer Hersteller am Markt.

Drei Aspekte müssen potentielle Käufer allerdings beachten: Das 2-Slot-Design, das Kühler und Slotblende mit einbezieht. Die außergewöhnliche Breite der Karte. Und das Kühlsystem, das eine ausreichende Gehäusebelüftung notwendig macht.

Beim Kühlsystem hat Asus eine gute Arbeit abgeliefert. Die GeForce GTX 670 DirectCU Mini arbeitet trotz der deutlich geringeren Ausmaße ruhiger als das Referenzdesign. Wirklich leise ist die Karte dennoch nicht, mit einem stetigen Geräuschpegel muss man also zurechtkommen.

Asus GeForce GTX 670 DirectCU Mini im Test

Die Leistungsaufnahme der Karte unter Windows weiß zu gefallen, während das Asus-Produkt unter Last so viel Strom aus der Steckdose wie die GeForce GTX 680 zieht. Zur Performance gibt es nicht viel zu sagen: Die Karte ist minimal schneller als eine gewöhnliche GeForce GTX 670. Spürbar ist der Unterschied im Alltag nicht.

Günstig ist der Griff zur kompaktesten GeForce GTX 670 am Markt indes nicht. Während der Einstieg bei den normalen Dimensionen schon bei 318 Euro gelingt und Asus-Karten ab 365 Euro zu haben sind, kostet die „DirectCU Mini“ – zurzeit noch nicht lieferbar – aktuell mindestens 395 Euro (UVP: 429 Euro). Dementsprechend lohnt sich die Grafikkarte auch nur, wenn diese in einem kleinen Gehäuse zum Einsatz kommen soll, in das eine „Vollversion“ nicht hinein passt.

Asus GeForce GTX 670 DirectCU Mini
15.04.2013
  • Manchmal schnell genug für 2.560 × 1.600
  • Durchgängig AA/AF möglich
  • relativ niedrige Leistungsaufnahme unter Windows
  • Passt in kleine Gehäuse
  • Hörbar unter Windows und unter Last
  • Relativ hohe Leistungsaufnahme unter Last

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