Assassin's Creed Black Flag Resynced im Test: Benchmarks und Analysen zu DLSS, FSR sowie Raytracing

Wolfgang Andermahr
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Assassin's Creed Black Flag Resynced im Test: Benchmarks und Analysen zu DLSS, FSR sowie Raytracing

ComputerBase hat sich die Technik der PC-Version von Assassin's Creed Black Flag Resynced jetzt auch noch im Detail angesehen. GPU-Benchmarks sowie Analysen zu DLSS, FSR und Raytracing stehen im Fokus des Artikels. Im Test zeigt sich eine schicke Grafikqualität, die aber auch nach einer schnellen Grafikkarte verlangt.

Assassin's Creed Black Flag Resynced: Die Technik der PC-Version

2013 erschien Assassin's Creed Black Flag und gilt als einer der besten Serienteile. 13 Jahre später ist mit Assassin's Creed Black Flag Resynced ein Remake erschienen, das sich inhaltlich doch ziemlich stark an dem Original orientiert, technisch aber in einer völlig anderen Liga spielt. Kurz gesagt: Der neue Teil sieht richtig schick aus!

Vor allem die Landschaft weiß zu gefallen, das Karibik-Szenario haben die Entwickler inklusive Unterwassergebieten toll umgesetzt. Und auch die Schiffskämpfe machen optisch richtig was her. Das Gesamtbild des Spiels ist stimmig. Die Charaktere inklusive deren Animationen können dagegen nicht ganz mithalten. Auch deren Beleuchtung ist stellenweise merkwürdig. Die meiste Zeit gibt es aber wenig zu meckern und die Grafik trägt problemlos die dichte Atmosphäre des Spiels.

Raytracing ist sehr wichtig und Upsampling hat eine Eigenheit

Assassin's Creed Black Flag Resynced setzt auf die aktuelle Version der Anvil-Engine, die so bereits in Assassin's Creed Shadows (Test) zum Einsatz gekommen ist und dort zu gefallen wusste. Die Gemeinsamkeiten mit Assassin's Creed Shadows sind daher ziemlich hoch: Ja, das Szenario ist ein völlig anderes, die technischen Eigenschaften aber vergleichbar.

Damit ist zum Beispiel die Performance ähnlich. Dasselbe gilt für die positiven Auswirkungen von Hardware-Raytracing: Für eine gute Beleuchtung ist Raytracing essenziell, die Rasterizer-Alternative sieht deutlich schlechter aus. Die RT-Reflexionen sind dagegen eher optional. Und auch beim Upsampling verhalten sich beide Spiele gleich, mitsamt einer merkwürdigen Gemeinsamkeit. Analysen zu DLSS, FSR und auch zu Raytracing gibt es später im Artikel.

Die technischen Merkmale
Assassin's Creed Black Flag Resynced Eigenschaften
Entwickler Ubisoft
Publisher Ubisoft
Engine Anvil
API DirectX 12
Nvidia Reflex
Nvidia Reflex 2 Nein
AMD Anti-Lag 2 ✓ (nur in Verbindung mit Frame Gen)
Intel XeLL ✓ (nur in Verbindung mit Frame Gen)
HDR
Widescreen (21:9) (Screenshot-Vergleich)
Kantenglättung TAA
Temporales Upsampling
Nvidia DLSS Super Resolution ✓ (DLSS 4.5 für Performance-Modus im Spiel, ansonsten DLSS 3!)
Nvidia DLSS Frame Generation
Nvidia DLSS Multi Frame Generation ✓ (6×)
Nvidia DLSS Dynamic-MFG Nein
Nvidia DLSS Ray Reconstruction Nein
AMD FSR Upscaling ✓ (4.0.3 im Spiel, FSR 4.1 per AMD-App)
AMD FSR Frame Generation ✓ (4.0 im Spiel)
AMD FSR Ray Regeneration Nein
Intel XeSS Super Resolution
Intel XeSS Frame Generation ✓ (4×)
Native Auflösung + Upsampling ✓ (DLAA, FSR + XeSS Native)
Manuelles Nachschärfen
Direkt zur Upsampling-Analyse
Raytracing
Globale Beleuchtung
Reflexionen
Schatten Nein
Umgebungsverdeckung Nein
Pathtracing Nein
Direkt zur Raytracing-Analyse
50 FPS im Benchmark ab (mit DLSS/FSR)
WQHD RTX 5070 / RTX 4070 / RX 9070 GRE / RX 7900 XT
UWQHD RTX 5070 / RTX 4070 Super / RX 9070 GRE / RX 7900 XT
UHD RTX 5070 Ti / RTX 4080 / RX 9070 XT / RX 7900 XTX
Direkt zu den Benchmarks
Release-Datum 09. Juli 2026
Preis zum Release 60 Euro
70 Euro (Deluxe Edition)

Widescreen im Kurz-Test

Die meisten Spiele unterstützen heute die beliebten Widescreen-Formate, alle Titel dann aber immer mal wieder doch nicht – oder auch nicht korrekt. ComputerBase hat folgende 2 Screenshots in der Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD) aufgenommen, was dem 21:9- und dem klassischen 16:9-Format entspricht. Daran lässt sich erkennen, wie das Spiel mit Widescreen-Auflösungen um geht.

Die offiziellen Systemanforderungen

Systemanforderungen für Assassin’s Creed Black Flag Resynced
Minimal Empfohlen Enthusiast Extrem
Einstellungen Niedrig
1.920 × 1.080, 30 FPS
Raytracing: Standard
Upsampling: Ausgeglichen
Mittel
1.920 × 1.080, 60 FPS
Raytracing: Standard
Upsampling: Ausgeglichen
Hoch
2.560 × 1.440, 60 FPS
Raytracing: Erweitert
Upsampling: Qualität
Ultra
3.840 × 2.160, 60 FPS
Raytracing: Erweitert
Upsampling: Qualität
Prozessor Intel Core i7-8700K
AMD Ryzen 5 3600
Intel Core i5-10600K
AMD Ryzen 5 3600
Intel Core i5-11600K
AMD Ryzen 5 5600X
Intel Core i7-12700K
AMD Ryzen 7 5700X3D
Arbeitsspeicher 16 GB RAM (Dual-Channel-Betrieb)
Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 1660
AMD Radeon RX 5500 XT
Intel Arc A580
Nvidia GeForce RTX 3060
AMD Radeon RX 6600 XT
Intel Arc B580
Nvidia GeForce RTX 3080
AMD Radeon RX 6800 XT
Nvidia GeForce RTX 4090
AMD Radeon RX 7900 XTX
Grafikspeicher 6–8 GB VRAM 8–12 GB VRAM 10–16 GB VRAM 24 GB VRAM
Speicherplatz 65 GB SSD
Betriebssystem Windows 10/11 (64-Bit), DirectX 12

Das Grafikmenü im Detail

Eigenschaften
Grafik-Presets ✓ (Extrem Hoch, Sehr Hoch, Hoch, Mittel, Niedrig, Sehr Niedrig, Extrem Niedrig
Handheld Hoch, Handheld Medium, Handheld Niedrig)
Einzelne Grafikoptionen
FPS-Limiter
Dynamische Auflösung
Spieleigenes Up-/Downscaling ✓ / ✓
Spatiales Upscaling von AMD/Nvidia Nein / Nein
FPS-Counter Nein
Sonstige Overlays Nein
VRAM-Auslastungsanzeige
Live-Vorschau Nein
Vergleichs-Screenshots
Detaillierte Beschreibungen Nein
Integrierter Benchmark

Die Ladezeiten

Manche Spiele laden unglaublich schnell, andere wiederum benötigen eine schiere Ewigkeit. Mit einer Stoppuhr ausgestattet, misst die Redaktion die Ladezeiten ins Hauptmenü und dann von dort in die Testsequenz. Da Ladezeiten variieren können, wird dies insgesamt dreimal durchgeführt und dann ein Durchschnitt gebildet. Zwischen jedem Versuch wird der Rechner neu hochgefahren, sodass keine Dateien mehr im Cache vorliegen. Falls es abbrechbare Intros oder Videosequenzen gibt, werden sie weggeklickt, denn nur die reine Ladezeit ist wichtig. Sofern das Spiel bemerkbar einmalig Shader vorab kompiliert, wird dieser Lauf nicht in die Rechnung einbezogen. Die Zeit der Shader-Erstellung wird separat angegeben.

Dabei ist zu bedenken, dass ComputerBase einen High-End-PC besitzt, der unter anderem mit einem Ryzen 7 9800X3D und einer Seagate FireCuda 530 als PCIe-4.0-fähige NVMe-SSD ausgestattet ist. Entsprechend werden die Ladezeiten auf den meisten Systemen länger ausfallen. Die Werte hier sind nur zur Orientierung gedacht.

So schnell lädt das Spiel
In das Hauptmenü Vom Menü zur Testsequenz Shader-Kompilierung
20 Sekunden 8 Sekunden ✓ (wenige Sekunden)

Offizielle Steam-Deck- und Steam-Machine-Kompatibilität

Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf der tragbaren Steam Deck und der stationären Steam Machine. Zwar hat die Redaktion bei Technik-Tests nicht immer die Möglichkeit, die Performance auf den Geräten zu überprüfen, doch gibt Steam bei den Titeln auch stets eine generelle Einordnung der Kompatibilität an. Wie sie ausfällt, findet sich hier im Artikel.

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