2.0/2.1...AV receiver....Grundfragen

Oder ein gute DAC mit mehrere Dig. Eing. ( DacMagic- 400€) analoog zum Stereo- Verstärker, Verstärker is dann nicht mehr so wichtig, und gute L.S. wenn Music von Qualität das zulasst. die Wiedergabe kann nie besser sein dann die Aufnahme is. Für MP3 128 reicht Logitech.
 
Wieso sollte der Verstärker nicht mehr so wichtig sein, wenn ein externer DAC dran hängt? Der muss ja immer noch die Tonsignale verstärken und an die Lautsprecher schicken. Bei einer Analogen Kette kann man eigentlich nirgends von "Qualität ist egal" sprechen.
 
Die optische Zustand sagt rein gar nichts darüber aus, ob die Kisten intern hin sind (Potis, überlastet, Kurzschlüsse, Buchsen, usw).

Ich schrieb: "Außerdem erkennt man schlecht behandelte Geräte oft schon auf dem Foto."

D.h. optisch schlechte Geräte würde ich auch nicht weiter beachten. Nicht: Optisch gute Geräte sind automatisch fehlerfrei. Aber da lohnt sich dann mal ein Anruf. Gerade auf Seiten wie dem hifi-forum.de hat man oft kompetente Leute als Verkäufer.

2.) Gerade die Potis (Balance gern) sind nach 10-15 Jahren Gebrauch oft unwiderbringlich hin..

Kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte schon diverse gebrauchte Verstärker, und wirklich defekt war nie etwas. Aber auch hier gilt: Ein klärender Anruf vor dem Kauf wirkt Wunder.

3.) Ultra-Stuss mit Deinem "hat sich seit 30 Jahren nicht weiterentwickelt". [...] Eben weil sich enorm viel getan hat Richtung hochwertiger Bauteile, Rauschen und Soundqualität, Spannungsversorgung, EQ oder eben "diret Sound", usw...

Zunächst: Siehe Falcons Antwort.

Dann: Hochwertige Bauteile gab es damals wie heute. Und ebenso wie heute wurden in die teuren Geräte hochwertige, in die billigen weniger hochwertige Bauteile verbaut. Daraus resultiert u.a. auch die Soundqualität.
Bessere Spannungsversorgung, dass ich nicht lache. Ich finde es ja immer klasse, wenn ein moderner Receiver 8x100W RMS bietet, bei einer maximalen Aufnahme von 400W. 200% Wirkungsgrad, genial! Stimmt, da hat sich einiges getan in der Stromversorgung. Haben sich doch glatt heimlich perpetuum mobile in die Geräte geschlichen! :eek:
Klangver(schlimm)besserer gab es auch schon seit 30 Jahren. Da hat sich allerdings viel getan, auch im positiven Sinn. Leider gehört das nicht zum Thema "Verstärker".
Früher war übrigens nicht alles besser, aber heute ist nicht viel anders. Außer der Haptik. Die war früher wirklich besser.
Und das Erlebnis mit dem WEGA-System - tut mir wirklich leid, aber das war dann wohl einfach Schrott. Das gab es ebenfalls früher auch schon.
 
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Kraligor schrieb:
8x100W RMS bietet, bei einer maximalen Aufnahme von 400W. 200% Wirkungsgrad, genial! Stimmt, da hat sich einiges getan in der Stromversorgung. Haben sich doch glatt heimlich perpetuum mobile in die Geräte geschlichen

Du Weißt Aber das im Verstärker nen Paar Große Elkos verbaut sind?
die 400 Watt sind Dauerleistung.
Bei Sound Pulsiert das ganze aber, Bass zieht stoß weiße immer richtig viel, Hochton braucht quasi nix.
Daher sind die 8x100Watt absolut Kein Widerspruch!
 
Ich sprach aber von RMS-Leistung, und das ist die Dauerleistung. Und die muss zwingend unterhalb der maximal aufgenommenen Leistung liegen.

Zudem - wenn sich ein Hersteller erdreistet, irgendwelche Fantasiekondensatorimpulsleistungen ("P.M.P.O.", oder abgeschwächt "Leistung (Max.)") als einzigen Richtwert anzugeben, würde ich einen großen Bogen darum machen.

Wobei man ja bei RMS gar nicht schummeln kann, anscheinend. Ist wohl normiert. Dann eben so Sachen wie Max. Leistung, PMPO, Sinusleistung, Musikleistung o.ä.
 
ich zitiere einfach mal Wikipedia:
Der Wert hat zwar die Einheit einer Leistung (Watt), der Zahlenwert hat jedoch mit einer physikalischen Leistung nichts zu tun.

Aber auch zwischen der in Datenblättern angegebenen "RMS-Leistung" (mit Rosa Rauschen ermittelt) und der tatsächlichen Leistung für Rosa Rauschen lässt sich numerisch ein Zusammenhang ermitteln. Es gilt, dass der angegebene Wert "RMS-Leistung" rechnerisch ca. 72% über der tatsächlichen Leistung liegt.


also nein, da gibt es keinen Widerspruch, man sollte eben das selbe Vergleichen, und keine Wirkleistung mit Scheinleistung.

zudem misst man die RMS Ermittling 10 Minuten lang.
Wenn der Eingangstrafo nun für 400Watt Dauerleistung ausgelegt ist, heißt das ja nicht, dass man ihn nicht für 10 Minuten mit 450,500 oder gar 600 Watt belasten könnte!

und so misst jeder Hersteller, denn du kannst mir nicht sagen das ein Hersteller so Denkt:
hmm, wir müssen 10 Minuten Testen, ach weißt was, wir testen einfach 2 Tage und schauen was raus kommt....
 
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Für mich ist das immer noch widersprüchlich.

Wiki en:

An amplifier can be designed with an audio output circuitry capable of generating a certain power level, but with a power supply unable to supply sufficient power for more than a very short time

a high 'music power' output can be advertised (and delivered), and money saved on the power supply and heat sink.

Aber "a very short time" sind sicherlich keine 10 Minuten, eher Bassschläge etc.

Was mich allerdings vollends verwirrt hat, ist folgende Seite: http://www.eznec.com/Amateur/RMS_Power.pdf

Kurz: RMS misst die Wurzel aus dem Durchschnitt der Leistung² - "it doesn’t represent any
useful physical quantity", da bei einer tatsächlichen Durchschnittsleistung von 5W eine RMS-Leistung von 7,1W herauskommt.

Also nur ein Rechentrick? Würde auch die erhöhten RMS-Werte erklären. Scheint aber auch eine regionale Sache zu sein. Im deutschen Raum wird RMS als einzig verlässliche Angabe hergenommen, die Anglos scheinen das nicht so zu sehen. Ich werde das mal im hifi-forum.de zur Debatte stellen, ich hab dort noch nichts diesbezügliches gefunden.
 
wie gesagt, die 400Watt sind Wirkleistung.
da ein Lautsprecher aber eine Induktivität darstellt, Fließt dort Scheinleistung.

Wirk und Scheinleistung kannst du nicht gleich Stellen.
Das hat auch nix mit einem Rechentrick zu tuen, das ist schlicht Physik!
 
klar steckt da eine Physikalische Größe dahinter, denn man misst ja eine Ausgangsleistung.
Das Messgerät muss ja irgendwas Vorhandenes Messen ;)

nur kann man nicht so einfach sagen: 8x100Watt Scheinleistung entspricht dem Faktor 1,6 und das sind somit 500Watt Wirkleistung.

Das geht Natürlich nicht, dennoch steht da eine Physikalische Größe dahinter, nämlich die Scheinleistung (VA)
 
Habe den "Fehler" gefunden:

It should be noted that the term “RMS power” is (mis)used in the consumer audio
industry. In that context, it means the average power when reproducing a single
tone, but it’s not actually the RMS value of the power.

Wobei ich dennoch der Auffassung bin, dass ein Verstärker über 10 Minuten nicht mehr Leistung abgeben als aufnehmen kann. ;)
 
Okay, nachdem ich mich damit etwas beschäftigt habe, dennoch: Bei einem normalen A oder A/B-Verstärker beträgt der Wirkungsgrad um die 50%. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich diese Scheinleistung in Bereichen um die 200W bewegt (bei einem Verstärker mit angegebener Aufnahme von 400W). Oder?

Da müssten dann ja Kondensatoren jenseits von Gut und Böse verbaut worden sein, die es ermöglichen, über 10 Minuten kontinuierlich riesige Mengen an Strom abzugeben. Dass das kurzfristig möglich ist, war ja schon von Anfang an klar. Aber der RMS-Test läuft ja besagte 10 Minuten, in denen sich das wieder relativiert.

EDIT:
Siehe auch: http://www.hifi-forum.de/viewthread-182-5307-2.html
Da wird "Es kann dauerhaft nicht mehr abgegeben als aufgenommen werden" von allen Postern mit hoher Beitragsanzahl vertreten. Nicht dass die immer Recht hätten, aber die Tendenz sollte klar sein. ;)
 
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Ist immer so eine Sache mit den Gebrauchten. Verstärker sind da aber weniger anfällig als andere Geräte, da sie wenig bewegende Teile besitzen, die besonderem Verschleiß ausgesetzt sind.

Perfektes Beispiel sind Tapedecks und Plattenspieler wegen Riemen, Tonköpfe, etc. Aber auch CD-Player, MD-Decks wegen Motor und Lasereinheit.

Die Potis sind natürlich ein Punkt. Eingangswahlschalter bei den neueren werden eigentlich immer über Relais gesteuert. Balance... ok. Der wird halt selten benutzt aber da hatte ich aber auch nur Probleme mit echt alten Schätzchen aus DIN-Steckerzeiten.

Ich bin eigentlich der Meinung, wenn man sich nicht den letzten Schrott raussucht, sollte man nicht viel zu befürchten haben. Meine Ebayerfahrungen sind eigentlich eher positiv, was Hifi-Geräte angeht. Lautsprecher habe ich aber noch nicht über ebay erworben.
Will ich eigentlich auch eher ungerne, weil auch wenn sie von außen top aussehen,... niemand weiß, ob irgendein Honk sie verpolt hat und das erst merkte, als die Spule bereits auf den Magneten schlug. Lautsprecher kaufe ich mir lieber neu, es sei denn, man findet bei ebay einen wirklichen Schnapper.
 
Ich würde eher zu einem Stärkeren greifen bei den Lautsprechern, die du dir ausgesucht hast.

Der Grund: Selbst wenn du sie einigermaßen befeuern kannst, musst du ihn weitaus mehr aufdrehen und in den höheren Pegelbereichen nimmt bei deinem Verstärker die Verzerrung zu, was weder deinen Ohren, noch den Lautsprechern gefällt. Lieber zu viel als zu wenig Leistung für Lautsprecher. ;)

Wenn du zuviel Leistung hast, kannst du sie logischerweise nicht ganz aufdrehen, hast aber dafür auch in höheren Pegeln der Box einen saubereren Klang. Das sauberere Signal kommt auch der Haltbarkeit der Lautsprecher zugute. ;)

Ansonsten haste dir mit NAD schon ne schöne Marke ausgesucht. NAD bietet eigentlich immer recht viel Klang fürs Geld.
 
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Kraligor schrieb:
Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich diese Scheinleistung in Bereichen um die 200W bewegt (bei einem Verstärker mit angegebener Aufnahme von 400W). Oder?

muss sie gar nicht, du übersiehst einen Wesentlichen Punkt: RMS misst man im Mono Betrieb.
daher schaft ein Verstärker eben 8x100Watt, aber eben keine 800Watt...
PC Netzteile haben auch @12v1 =20A @12v2 = 20A Combiniert = 30A

Daher kommt der wert im Stereo Betrieb hin, bei 5.1 sinkt er aber.
 
Wenn RMS mono gemessen wird, müsste die Leistungsangabe aber wie folgt lauten: 1x100 Watt. Bei Car-Hifi scheint da manchmal sogar ein Unterschied gemacht zu werden, siehe http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=56&L=0&act=8&act_sub=23&artid=5299&spr=DE&typ=u.

Somit trifft aber meine ursprüngliche Kritik zu: Es ist Marketinggelaber. Denn der unbedarfte Kunde sieht: 8x100 Watt RMS und denkt: 800 Watt RMS.

EDIT:
@TE
Sorry für missbräuchliche Verwendung deines Threads. ;)
 
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jeder brauchbare Hersteller schreibt klein darunter das Messverfahren.
denon schreibt z.b. "one Channel driven"
wenn der geneigte Kunde das zeug nicht liest, dann ist er selbst schuld!

schummeln können sie bei der Signalqualität.
RMS sagt ja aus, wie viel Power heraus kommt wenn der Klirrfaktor usw. in einem Bestimmten Bereich ist.
wenn der Hersteller nun sagt, er misst bei Doppelt so hohem Klirrfaktor, dann hat er auch höhere RMS werte.
sofern er das Messverfahren angibt, kann ihm auch keiner was!

tjark schrieb:
40 Watt pro Kanal reichen locker aus.
wichtiger ist, das der Verstärker gut Klingt,
und da ist NAD nicht umsonnst Teurer als 0815 Marken!
 
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Weiß nicht. Denke, besser wären mindestens 60W oder 70 pro Kanal. 40 ist doch ein bisschen arg wenig für Lautsprecher, die mit 150 angegeben sind. Siehe meine Ausführungen oben.
 
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