Die optische Zustand sagt rein gar nichts darüber aus, ob die Kisten intern hin sind (Potis, überlastet, Kurzschlüsse, Buchsen, usw).
Ich schrieb: "Außerdem erkennt man schlecht behandelte Geräte oft schon auf dem Foto."
D.h. optisch schlechte Geräte würde ich auch nicht weiter beachten. Nicht: Optisch gute Geräte sind automatisch fehlerfrei. Aber da lohnt sich dann mal ein Anruf. Gerade auf Seiten wie dem hifi-forum.de hat man oft kompetente Leute als Verkäufer.
2.) Gerade die Potis (Balance gern) sind nach 10-15 Jahren Gebrauch oft unwiderbringlich hin..
Kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte schon diverse gebrauchte Verstärker, und wirklich defekt war nie etwas. Aber auch hier gilt: Ein klärender Anruf vor dem Kauf wirkt Wunder.
3.) Ultra-Stuss mit Deinem "hat sich seit 30 Jahren nicht weiterentwickelt". [...] Eben weil sich enorm viel getan hat Richtung hochwertiger Bauteile, Rauschen und Soundqualität, Spannungsversorgung, EQ oder eben "diret Sound", usw...
Zunächst: Siehe Falcons Antwort.
Dann: Hochwertige Bauteile gab es damals wie heute. Und ebenso wie heute wurden in die teuren Geräte hochwertige, in die billigen weniger hochwertige Bauteile verbaut. Daraus resultiert u.a. auch die Soundqualität.
Bessere Spannungsversorgung, dass ich nicht lache. Ich finde es ja immer klasse, wenn ein moderner Receiver 8x100W RMS bietet, bei einer maximalen Aufnahme von 400W. 200% Wirkungsgrad, genial! Stimmt, da hat sich einiges getan in der Stromversorgung. Haben sich doch glatt heimlich perpetuum mobile in die Geräte geschlichen!

Klangver(schlimm)besserer gab es auch schon seit 30 Jahren. Da hat sich allerdings viel getan, auch im positiven Sinn. Leider gehört das nicht zum Thema "Verstärker".
Früher war übrigens nicht alles besser, aber heute ist nicht viel anders. Außer der Haptik. Die war früher wirklich besser.
Und das Erlebnis mit dem WEGA-System - tut mir wirklich leid, aber das war dann wohl einfach Schrott. Das gab es ebenfalls früher auch schon.