240 oder 360 mm Wasserkühlung AiO für CPU?

PunkteMonitor

Cadet 2nd Year
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#1
Hallo liebe Community,

für meinen neuen PC plane ich eine AiO Wasserkühlung für die CPU aus dem Hause Corsair zu kaufen und diese dann mit den Corsair RGB ML120 mm Lüftern optisch aufzupepen.

Nur hätte ich eine Frage zur Radiator Fläche: Wieviel wären angebracht? In meine Gehäuse Front (Corsair 460X) passen 3 x 120 mm Lüfter rein. Würde es mehr Sinn machen, die komplette Fläche auszunutzen oder doch nur lieber 240 mm und unter den Radiator dann noch einen 120 mm Gehäuselüfter der kalte Luft nochmal unabhängig von der CPU reinpustet?

Meine Hardware:

- Ryzen 2700X
- Nvidia GTX 1060 (Wird aber später durch die bevorstehende 1180 ersetzt)
- 2 RAM Riegel 2x16 GB 3200 Mhz
- Oben 2 Gehäuselüfter 280 mm
- Hinten 1 Gehäuselüfter 120 mm

Danke euch schonmal! :)
 

PunkteMonitor

Cadet 2nd Year
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#3
Hm, danke für deine Antwort. :)

Jedoch denke ich, dass eine Kühlung vorne doch besser wäre.
Es kommt direkt die kalte Luft an die CPU und soviel Wärme wird sie ohne OC denke ich mal nicht produzieren.

Oben würde die CPU ja nur warme Luft bekommen. Oder wie sehen deine Temperaturen aus? Habe nämlich von anderen negative Erfahrungen gehört.
 

And.!

Lt. Commander
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#4
Eine 240er AIO sollte für deine CPU ausreichen. Warum?
-die CPU ist recht sparsam und der HS verlötet -> selbst unter Last braucht man nicht "viel" Kühlleistung, um sie kühl zu halten
-solange die Lüfter und die Pumpe der AIO keine lauten Nebengeräusche erzeugen, wird sicherlich die GPU lauter sein

Ist die 360er AIO dagegen minimal teurer und passt in das Gehäuse, würde ich dennoch zu der greifen. Radi-Fläche kann man schließlich nicht genug haben und evtl. brauchst du in Zukunft die höhere Kühlleistung,
 

Pizza!

Lt. Commander
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#5
Denk dran, bei einer AiO kann dir spontan im Betrieb die Pumpe verrecken. Mit einem Luftkühler bist sicherer unterwegs, dazu günstiger (und Luftkühler können mind. genauso gut sein)
Aber dir scheints um die Optik zu gehen :) umso mehr Radiatorfläche desto besser.

Vorteil vorne einbauen: bessere Kühlung für CPU
Nachteil: GPU bekommt leicht warme Luft ab.

Vorteil oben einbauen, GPU bekommt mehr kühle Luft
Nachteil: CPU bekommt viel von der erwärmten Luft von der GPU

Vorne einbauen ist besser, da die GPU deutlich weniger von der warmen Luft beeinflusst wird als die CPU durch die warme GPU Luft.
 
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#6
Wenn du nicht vorhast zu übertakten, warum dann eine AIO?
Kostet unnötig Geld, ist lauter als ein guter Luftkühler und hat eine je nach Modell mehr oder weniger begrenzte Haltbarkeit.
Wenn du unbedingt Wasser willst, dann investier 30-40€ mehr und nimm eine richtige Wasserkühlung, davon hast du länger was.
Die Corsair Lüfter sind übrigens völlig überteuertes Mittelmaß, also auch nicht wirklich zu empfehlen, die sind weder besonders leise, noch besonders leistungsstark.
 

PunkteMonitor

Cadet 2nd Year
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#8
Danke für eure Antworten. :)

Werde dann wohl einen 360 mm Radiator vorne reinquetschen. Denke der passt noch rein. Wenn nicht hole ich mir nen 240 mm.

Und AiO hauptsächlich wegen der Optik. Außerdem gibt es gute Modelle die genauso leise wie eine Luftkühlung sind.

Danke nochmals! :)
 
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#9
Und AiO hauptsächlich wegen der Optik. Außerdem gibt es gute Modelle die genauso leise wie eine Luftkühlung sind.
Nein gibt es nicht. Ein Luftkühler hat nur den Lüfter als Lärmquelle, den bekommt man auf ein nicht wahrnehmbares Geräuschniveau gedrosselt, eine AIO hat immer zusätzlich eine (minderwertige) Pumpe integriert, die man schon entkoppelt durchgehend hören würde, in den meisten Modellen ist sie aber nicht mal entkoppelt.
Aber gut, ist dein Geld.
 

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Lt. Commander
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#10
Hatte Thermaltake Water 3.0 Extreme und die Pumpe war im Alltag nie zu hören.
Nachdem meine bessere (eigentlich schlechtere) Hälfte mein alten PC damit bekommen hat, ist halt irgendwann die Pumpe kaputt gewesen, hat ca. 3 Jahre gehalten.
Folge Hitzestau bis der PC dank 100°C+ CPU Temp. ausging. Jetzt ist Dark Rock 3 drauf und kühlt sogar besser.
 

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Lt. Commander
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#12
Naja meine AiO war 3 Jahre alt und lief leise.
Eine AiO muss nicht schlecht sein. Eine 360er mit guten Lüftern und genug rpm kann schon einiges schaffen und dann hat man noch den Vorteil mit vorne oder oben platzieren, man ist nicht so nah an Grafikkarten dran.
Mein Noctua NH D15 hat z.B. nur 1cm Luft zu meiner 1080.

Man muss nur wissen mit welchen großen Nachteilen AiO einhergehen und für den durchschnittlichen Gamer PC ist es einfach etwas zu viel/zu teuer.
Zusätzlich, umso wärmer es im Raum ist (ich hab 30°C yeah), desto schwieriger hat es die AiO. Das Wasser im Kreislauf erwärmt sich stark und wenn das Wasser dann irgendwann bei 40-50°C ankommt wird es schwieriger mit dem kühlen.
(man darf mich gern korrigieren wenn ich da was falsches sage)
:n8:
 

raekaos

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#16
@danielnedles
Wie stimmt nicht? Wußte gar nicht das Luftkühler warme Luft wegzaubern können, das einzige was ein Luftkühler macht ist Wärme des Verbrauchers über Kühlrippen und mittels Lüfter an die Umgebungsluft abzugeben.
Das verhält sich analog zu einer Wasserkühlung die nur das Medium Wasser benutzt um die Wärme über den Kühler an eine größere Oberfläche zu Transportieren, den Radiator.
Wenn eine Wasserkühlung 20K besser kühlt als ein bestimmter Luftkühler dann ist es völlig Wurst ob es 10°C oder 50°C Raumtemperatur ist, es bleibt bei 20K Unterschied. D.h. eine Wasserkühlung und da schließe ich mal eine AiO ein, hat einfach mehr Reserven, durch generell niedrigere Temperaturen (wenn sie ausreichend dimensioniert ist)
 

Pizza!

Lt. Commander
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#18
Kann sein dass ich Quark erzähle :D aber meine Überlegung:
Wenn das Wasser in der AiO erstmal sehr warm ist, dann kühlt dieses auch langsamer ab. Wasser nimmt eine Menge Energie auf und gibt diese langsam ab, im geschlossenen Kreislauf.

Luftkühler: Metallgerippe < Luft durch
AiO: Schläuche/Pumpenkopf + viel Wasser + Radiator (ähnlich Metallgerippe)< Luft durch

Mehr Masse die mehr Wärme aufnimmt = sollte länger brauchen zum abkühlen

Vielleicht meldet sich PunkteMonitor noch mit einem Ergebnis. Wir sollten ja eigentlich nicht sein Thema kapern für Diskussionen.
 
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#19
Die vergrößerte Wärmekapazität führt einfach nur dazu, dass der Aufheiz- und Abkühlprozess länger dauert (und zwar vollkommen unabhängig von der Raumtemperatur).
Wenn das Wasser in der AiO erstmal sehr warm ist, dann kühlt dieses auch langsamer ab.
Relevant ist die Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Luft. Je höher die Differenz umso höher die Kühlleistung. Ob das Wasser jetzt 40 Grad und die Luft 30 Grad oder das Wasser 30 Grad und Luft 20 Grad haben macht auf die Kühlleistung bezogen keinen Unterschied.
Luftkühler: Metallgerippe < Luft durch
AiO: Schläuche/Pumpenkopf + viel Wasser + Radiator (ähnlich Metallgerippe)< Luft durch
Die Kühlleistung hängt in beiden Fällen davon ab, wie viel Wärme vom Metallgerippe an die Luft abgegeben werden kann. Das Wasser ist nur das Transportmedium. Beim Luftkühler wird die Wärme übrigens auch vom Kühler zum Metallgerippe transportiert (mit Heatpipes).
 
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raekaos

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#20
...Mehr Masse die mehr Wärme aufnimmt = sollte länger brauchen zum abkühlen
Das Stimmt schon @0-8-15 User hat es bereits beschrieben, durch die in der Regel deutlich größere Kühlerflächer der Radiatoren, kühlt das Wasser nach einer Lastphase, aber extrem schnell runter, wenn man die WaKü ordentlich nach Wassertemperatur geregelt hat und die Lüfter mit gleicher Drehzahl wie unter Last laufen lässt.
In Ermangelung möglicher Steuerungsoptionen, durch fehlende Wassertemperatursensoren, werden jedoch viele AiOs nach CPU-Temperatur geregelt, was zur Folge hat, dass die Lüfter nach einer Lastphase, mit hoher CPU Temperatur, direkt runter drehen, wenn keine Last mehr anliegt, da die CPU-Temperatur extrem schnell sinkt, wodurch das Wasser natürlich nicht so schnell abgekühlt wird - es mangelt an einer vernünftigen Hysterese (einfach gesagt Nachlauf der Lüfter bzw. Verzögerung der Veringerung der Drehzahl der Lüfter)
In einem Custom Loop kann man das mit nur einem Temperatursensor und einer vernünftigen Steuerung wie der Aquaero problemlos per (Aquasuite-)Software einstellen.
 
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