32bit = 4 Gigabit oder Gigabyte

marcol1979

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Irgendwie steh ich im Moment aufm schlauch. :D
Warum kann ein 32bit Prozessor 4 Gigabyte RAM adressieren ?
Weil 2³² sind doch nur 4 Gigabit, woher kommen also die Bytes anstatt Bits ?
 
Weil die kleinste verwaltbare Speichereinheit eines x86-Prozessors nun mal das Byte ist. (Was nicht heißt dass es keine kleineren Einheiten gibt)
Der Prozessor kann also 2^32 Bytes verwalten.
Um ein Bit zu ändern muss ein Byte im Speicher verändert werden.

Edit: Und ja, es geht mit Hilfe von z.B. PAE auch mehr usw aber das ist nicht das Thema ;-)
 
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Wie kommst du eig auf die Rechnung 2³²?
Das sind nämlich 64 und hat irgendwie wenig mit 4GB zu tun!?
 
Aber eine CPU hat doch nur "32" Leitungen zum adressieren, sprich er würde 3 Leitungen mehr brauchen um auf Byte zu kommen. :freak:

Beim PCI zb. ist es ja logisch 33MHz * 32bit / 4 byte = 133Mbyte

@Lar337 2³² = 2 hoch 32
 
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Du hast da einen Denkfehler drin. Man adressiert ein Byte und nicht ein Bit.

Heißt also, wenn du die z.B. Adresse 128 ausliest bekommst du z.B. 10101010 als Antwort.

Zudem sind Daten- und Adressleitungen getrennt (glaub ich zumindest).
 
ja, aber ram wird nicht bit sondern byteweise adressiert, heiß0t jede leitung überträgtm it einmal das byte was reingeschrieben werden soll
 
Bei PCs gilt 8bit = 1 Byte
Nicht 4

Die CPU soll den Speicher ja adressieren. Und er kann halt 2^32 Byte adressieren. Wo fehlen ihm dann da nun Leitungen?

Beim Übertragen ists doch egal, wie groß der Speicher ist. Man muss nur die richtige Stelle benennen können.
 
2³² = 4.294.967.296 Byte = 4.194.304 KByte = 4.096 MByte = 4 GByte

Die 32 Bit geben also die Busbreite des Adressbusses an, der zur Adressierung der Speicherzellen genutzt wird.
 
http://de.wikipedia.org/wiki/X86
Protected und Enhanced Mode
[...]
Die Intel-80386 brachte den wahrscheinlich größten Sprung für die x86-Architektur. Mit Ausnahme des Chips „Intel 80386SX“, der nur 24-Bit-Adressierung unterstützte und einen 16-Bit-Datenbus hatte, waren alle 386er vollständig 32-Bit – Register, Instruktionen, E/A-Raum und Speicher. Bis zu 4 GB Speicher konnten angesprochen werden. Dazu wurde der Protected Mode zum „32-Bit-Enhanced-Mode“ erweitert. Wie auf dem 80286 wurden auch im Enhanced Mode die Segmentregister als Index in einer Segmenttabelle verwendet, die die Aufteilung des Speichers beschrieb. Allerdings konnten in jedem Segment 32-Bit-Offsets verwendet werden. Dies führte zum sog. „Flat Memory Model“, bei dem jedem Prozess nur noch ein 4-GB-Datensegment und ein 4-GB-Codesegment zur Verfügung gestellt wird. Beide Segmente beginnen ab der Adresse 0 und sind 4 GB groß. Die eigentliche Speicherverwaltung wird dann nur noch durch das ebenfalls mit dem 80386er eingeführte Paging durchgeführt, einem Mechanismus, der den gesamten Speicher in gleich große Teile (engl. Pages, also Speicherseiten) einteilt und pro Prozess eine beliebige Abbildung zwischen logischen und physikalischen Adressen ermöglicht, was die Realisierung von virtuellem Speicher stark vereinfacht hat. Es wurden keine neuen Mehrzweck-Register hinzugefügt. Allerdings wurden bis auf die Segmentregister alle Register auf 32 Bit verbreitert. Das erweiterte Register AX hieß fortan EAX, aus SI wurde ESI usw. Zwei neue Segmentregister namens FS und GS kamen noch hinzu.
 
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