Bericht 4 Erkenntnisse: Wie Microsoft den Ruf von Windows 11 ruiniert hat

Drummermatze schrieb:
keine Ahnung was du für ne verbastelte Version benutzt.
Original sieht das so aus.
Er hat ja extra ein Bild geklickt, damit li/Re drehen, Desktop, etc mit angezeigt wird
Ergänzung ()

BOBderBAGGER schrieb:
Nein das ist nicht mein Job es gibt reichlich Firmen die niemanden für den Job haben
Dann muss man und für die Schulung kommen lassen, oder als verantwortlicher, der ein OS ausrollt selber Schulen.

Oder man bucht onlineschulungen etcpp
 
Man sieht hier einfach die Konsequenz von weniger QA und gängelnder Produktpolitik. Es ist allerdings unwahrscheinlich, bzw. glaube ich jedenfalls nicht, dass Microsoft vom anvisierten AI-Kurs großartig abrückt, da sie ja Milliarden investiert haben.

Es würde ja wirklich schon viel helfen, wenn die Software qualitativ wieder besser würde. Aber das ist halt nur ein Teil des Scherbenhaufens. Aber da würde ich als erstes ansetzen, angefangen bei der Betriebssystembasis, weil wenn zumindest alles wie beworben funktioniert, hat man bessere Gestaltungsmöglichkeiten. Dabei gescheit Funktionen konsolidieren, und dann noch mal weitersehen. Aber das Fundament muss erstmal passen.

Oder man beerdigt diesen Teil der Computergeschichte endlich. :D
 
Mein Punkt, wo ich privat mich von Windows verabschiedet habe, war die Recall Funktion. Microsoft möchte ungefragt alle paar Sekunden meinen Bildschirm screenshoten und das dann in eine Datenbank schreiben? Damit ich angeblich irgendwas auf meinem eigenen Rechner suchen kann? Ja potzblitz, wie habe ich das denn vorher gefunden? Und wer garantiert mir, das Microsoft das nicht abgreift? Genau..
Dann wurde der Copilot ungefragt in jedes Tool reingepresst, ob man wollte oder nicht. Jedes Update wurde übergriffiger..
Hab dann ne neue M2 gekauft und ein paar Dustributionen ausprobiert und bin dann bei Manjaro geblieben. Und es läuft einfach alles. Einfach so.. schon genial. Keine Updates zerschiessen mir das System, kein Copilot oder Recall greift meine Daten ab. Alles entspannter.. Man muss sich ein paar neue Namen von nützlichen Programmen merken, aber das musste man zu Windows XP Zeiten auch..

Und was soll ich sagen, teilweise laufen sogar meine Games mir mehr Frames als vorher..
 
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mytosh schrieb:
Das ist weitere Optionen anzeigen, wovon hier alle sprechen, was du nicht einmal ausgewählt hast
Nein. Das sind die Optionen für ein Bild, weitere Optionen hat @BOBderBAGGER unten stehen und nicht geöffnet.
 
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So etwas passiert doch irgendwie bei jeder zweiten Windows Version und jedes mal ist es dann irgendwie die letzte Windows Version, weil ab da dann Linux alles übernimmt. Und der erste Aufreger ist, dass das Startmenü anders aussieht.

Und ich sag jetzt nicht, dass die im Artikel genannte Punkte nicht richtig sind. Ich warte aber einfach dann, was beim nächsten Windows passiert, welches vielleicht dann wieder "Das beste Windows aller Zeiten" wird. Oder auch nicht mal schauen.

Ich muss aber sagen, dann Windows 11 wirklich irgendwie nicht ganz so rund läuft, wie die vorigen. Nichts übermäßig dramatisches. So kleine Dinge, dass manchmal der Explorer instabil wirkt. Ich mich regelmäßig bei allen Diensten wieder anmelden muss. Und die AI Dinge benützte ich jetzt auch nicht. Auf jeden Fall nicht bewusst.
 
Alphanerd schrieb:
Ich habe den Verlauf mitbekommen.

Ich habe erst nach den posten gesehen, dass auch noch von vielen anderen angebracht wurde

Es ist übrigens kein professioneller Bereich, wenn eure IT euch das nicht beibringt/schult.
Nicht jede Firma hat eine IT-Abteilung. Viele setzen da auf externe Lösungen, die dann auch nur einrichten, aber nicht solche Kleinigkeiten im Betriebssystem schulen. Das könnte MS ja auch einfach in einem Video erklären. Schaffen ja auch, bei jedem Feature-Update wieder zu fragen, ob ich Abos will. Und ein Betriebssystem schulen ist grundsätzlich ja nicht erforderlich, zumal die Funktion ja nicht komplett weg war. Jetzt weiß ich es ja und gebe es weiter.

Warum MS nicht die Option lässt, das alte einfach zu lassen, ist die viel bessere Frage. Damit es nicht altbacken wirkt? Bem installieren einfach fragen: Möchten Sie den neuen Look oder die gewohnte Nutzererfahrung. Stattdessen Schulungen für ein Betriebssystem, dass ohne Not alles umschmeißt? Wie viele Arbeitsstunden allein für so einen Mist drauf gehen….
 
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Ich werde das Gefühl nicht los, dass Microsoft eine geheime Agenda verfolgt, die Leute mit Linux vertraut zu machen.

Als nächstes: Windows im Abo-Modell für nur 2.99 im Monat.
 
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zivilist schrieb:
XP habe ich lange gehabt. Lief bei mir immer stabil. Vista war Mist, hatte ich dafür glaub ich nur 1/2 Jahr. Die UAC Steuerung waren neu und waren ständig und überall und generell sehr langsam das System.
Offensichtlich nie die Netzwerkumgebung in XP genutzt. Die hat quasi nie funktioniert, mal war ein anderer Rechner zu finden, mal nicht. Seit Vista läuft die viel stabiler. Und so viel langsamer war es auch nicht, es hat nur deutlich mehr Ram gebraucht. Wer genug hatte, der ist auch gut in Vista klar gekommen, nur kaufen viele User pauschal recht wenig Ram.
zivilist schrieb:
Also leider stimmt es: jedes zweite OS von MS ist Mist.
Kann ich so nicht bestätigen. Vista fand ich ok, kein Totalausfall aber auch kein Überflieger. Das Schema sprengt für mich aber Windows 8. Bis auf die Touch-fixierte GUI (konnte man per Tools ändern) war das ein klarer Fortschritt zu 7. Viel weniger Speicherbedarf, merklich schneller. Auf meinem Acer W500 hat Windows 7 z.B. fast eine Minute zum booten gebraucht, Win8 gerade mal 10 Sekunden. Dazu liefen alle Apps erheblich schneller. Mit Win7 war das Ding kaum nutzbar, mit Win8 hingegen durchaus.
Bei Win11 bin ich hingegen bei dir, das ist einfach schlecht. Nicht wegen KI Tools, sondern weil weder Performance noch Stabilität stimmen.
 
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andy_m4 schrieb:
Naja. Also einen Millarden-Dollar-Konzern sympathisch zu finden ist ansich schon seltsam.
Mal davon abgesehen räumt ja dieses Microsoft selbst ein, das sie Fehler gemacht haben. Ist jetzt Microsoft ein Microsoft-Hater? ;-)
Danke, dass du meinen Punkt so anschaulich bestätigst. Es geht mir nicht um Konzern-Anbetung, sondern um die Art, wie hier miteinander umgegangen wird. Dass sofort die "Moral-Keule" kommt, sobald man nicht in die allgemeine Ablehnung einstimmt, ist genau die Toxizität, die ich meine. Aber lassen wir es gut sein, wir drehen uns eh im Kreis.
andy_m4 schrieb:
Zumindest schwierig. Und zwar hüben wie drüben.
Mag sein, dass es das überall gibt. Aber hier im Forum ist die Schlagseite halt mehr als eindeutig – und genau das macht den Austausch über Windows eben so mühsam. Mehr wollte ich gar nicht sagen.
 
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Ich habe bereits die ersten FamilienPCs und Laptops mit Linux versorgt.
Mein Win11 Enterprise 23H2 erreicht November 2026 sein Supportende, danach gehts auch auf dem ZockerPC mit einer Linux-Distro weiter. 🤓
 
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ReactivateMe347 schrieb:
"als das im Vergleich mit Windows 10 langsamere Betriebssystem"
Ist das so? Die höheren Anforderungen liegen ja nicht an der Rechenleistung, sondern an Features wie TPM und popcnt. Wann konkret ist 11 denn langsamer als 10?!
Einfach überall? Wie oft habe ich schon 5 Sekunden gewartet bis das Netzwerk/Sound/Batterie Menü unten rechts in der Taskleiste aufgeht? Wie oft habe ich mich trotz schnellem Rechner schon gefragt "wieso öffnet sich dieses scheiß Systemmenü so langsam". Wie oft dachte ich mir "was passiert hier eigentlich gerade??". Wie oft habe ich 30 Sekunden dem "Anmelden-Ladekreis" zugeguckt?.

Die Wahrheit ist dass mir kein anderes modernes Betriebssystem einfällt was sich so scheiße anfühlt wie Windows 11. Linux, Android, sämtliche Apple Betriebssysteme - sie alle fühlen sich 100x schneller an als Win 11. Wenn ich Windows verwende fühle ich mich immer zurückversetzt in dunkle Zeiten der HDDs in denen man sekundenlang auf irgendwas wartet.
 
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Oberst08 schrieb:
Das Schema sprengt für mich aber Windows 8. Bis auf die Touch-fixierte GUI (konnte man per Tools ändern) war das ein klarer Fortschritt zu 7.
Und selbst dann war es längst nicht so schlimm, wie immer getan wird. Die Hotcorners z.B. waren eine willkommene Änderung, die man auch in vielen Linux-Distros findet.

Machen wir uns nichts vor: Die Leute haben sich grundlos in die Hose gemacht, weil das Startmenü anders aussah, so wie mit jeder Windows-Iteration halt. Solch ein Theater hört man nur seltsamerweise nie, wenn Apple den Applauncher redesigned oder bei AOSP der Appdrawer redesigned wird. "Da kann ich mir auch ein alternatives Menü draufziehen" lasse ich als Argument nicht ziehen, das geht bei Windows nämlich genauso, schon ewig.

Und allerspätestens mit 8.1 war es ein grundsolides Betriebssystem, das gehated wurde, weil's gerade en vogue war.
 
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Einfache Lösung: Windows 11 in die Tonne treten und den support für Windows 10 bis auf unbestimmte Zeit verlängern.
 
Windows 11 wirkt wie ein Privatprojekt von Pavan Davuluri – anders lässt sich nicht erklären, warum man an den Nutzern vorbei entwickelt und dabei so viele Missstände in Kauf nimmt.

Und MS möchte jetzt vertrauen zurückgewinnen?

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https://giphy.com/gifs/minions-l3HBbltOYjoNq
 
Azeron schrieb:
Wenn ich aber irgendwann mal den Windowsrechner wirklich nur noch zum spielen nutze, ist da sowieso nichts weiter installiert außer die Launcher und eben die Spiele und das befindet sich sowieso alles auf ner komplett anderen Platte.
Und weshalb dann kein Windows 11? - Sobald das Spiel läuft, siehst du es doch sowieso nicht mehr und es ist vollkommen egal, was MS noch alles am GUI "modernisiert" (für mich inzwischen ein Synonym für "verschlimmbessert").

Azeron schrieb:
In dem Fall dann nur Windows und paar Treiber installieren, dauert dann auch ohne Image nicht so lange weil danach groß einrichten muss ich nichts mehr.
Alleine die Windows-Installation dauert 10 Min. (also 1000% länger ;)) und nach dem EOL wirst du es vermutlich auch nicht mehr aktualisierten können. Es wäre also noch unsicherer, als auf dem letzten Update-Stand.

Wäre Windows für mich noch relevant, würde ich die Neuinstallation kurz vor EOL machen:

- Möglichst im BIOS/CSM-Modus, da der wesentlich stabiler und zuverlässiger als der UEFI-Modus ist (im BIOS-Modus lässt sich Windows sogar von einer USB-SSD booten)

- auf einem schon vorher partitionierten Laufwerk (damit der Installer erst gar nicht die blödsinnigen anderen Partitionen erstellen kann):
  1. Windows (C: ) mit 65535 MiB (damit es zusammen mit dem führende MiB auf glatte 64 GiB endet - mir ist sowas wichtig :))
  2. Rest (D: ), auf dem ich dann alles benutzerdefiniert installiere - mit 16k-Cluster, da ntfs damit am effizientesten ist
Grund: Windows kann ich dann jederzeit mit dem Image überschreiben, ohne dass alles nachträglich installierte davon betroffen ist. - Wurde es vernünftig programmiert, braucht man nur die Desktop-Verknüpfungen neu erstellen, um es wieder nutzen zu können. - Das hatte ich schon bei Windows XP so gemacht.

- dann die Grundeinrichtung durchführen, wobei ich es auch ausmiste (Cloud und alles deinstallieren, wo es möglich ist und ich nicht brauche)

- anschließend es auf den aktuellen Stand bringen und ggfs. nochmal ausmisten, falls einem dabei was neues aufgedrückt werden soll.

- dann das Image ziehen.

Bei Bedarf kann man später D: verkleinern, um dahinter Linux zu installieren, um zu sehen welche Spiele auch damit laufen: Die von D: - NTFS ist mit Linux ja schon lange kein Problem mehr.
 
Wie gesagt: Unnötig das zu ändern.
 
Don't bother. Windows ist schon auf all meinen Maschinen runtergeflogen (bis auf eine letzte VM für Einzelfälle). Und ich muss sagen, ich vermisse so gut wie nichts. Danke für den Anstoß, Microsoft! Ich bin dann mal weg.
 
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mein mitleid hält sich ehrlichgesagt in grenzen.
wie im artikel geschrieben, ist das nicht das erste windows os bei dem man als user dicke kröten schlucken musste - aber genau das ist auch ein teil des problems: die windows userschaft ist offenbar ziemlich leidensfähig und die wenigsten sind bereit sich nach etwas anderem umzusehen: die einen greifen dann zu macos und einige wenige zu linux - weil windows ist in den augen sehr vieler user ja "alternativlos".

es scheint fast keine rolle zu spielen wenn microsoft mal wieder entscheidungen trifft die direkt zum nachteil der meisten user gereichen; es wird sich ein bisschen aufgeregt, aber wirklich eine scharfe wertung wagt kein fachmedium und konsequenzen ziehen die allerwenigsten user..
 
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