Bericht 4 Erkenntnisse: Wie Microsoft den Ruf von Windows 11 ruiniert hat

BOBderBAGGER schrieb:
Die Leute haben mit den simpelsten Sachen wie ctrl+c ctrl+ v Schwierigkeiten und da soll ich denen erklären wann und wann nicht sie noch Shift halten sollen.
Die Leute, die sich sowas nicht merken können, denen fällt auch nicht auf, dass jetzt einmal zusätzlich geklickt werden muss..
 
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Also entweder nutze ich windows anders oder kA woran es liegt. Ich habe keinerlei Probleme bis jetzt. Auch zu Vista Zeiten war ich happy und hatte nie die damaligen Probleme. Der PC war aber auch sehr performant. Trotzdem happy. Nur ME war absolute Katastrophe. Windows 11 klappt auch, hab die Taskleiste gerne in der Mitte, ich mag das, KI Gedöns mutze ich da nicht und Bugs hab ich net. Oder ich finde sie nicht. Das man hier und da anders an Menüs kommt, ja mei, Taskmanager? Taskleiste Rechtsklick und gut is. Hab nix zu meckern was das betrifft.
 
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BloodGod schrieb:
Nun läuft es seit fast 3 Monaten ganz entspannt und ich spiele alle Spiele mit 4K/120/HDR/444/DLSS/MFG/FG/Dolby Atmos etc pp wie vorher auf Win 10 auch ohne jegliche Probleme… schon irgendwie seltsam 🤔
Ki? Copilot? Recall? Hm, benutze ich nicht, nervt mich nicht.

Dachte mein Rechner explodiert oder so, aber es ist bisher nichts passiert. Sehr anticlimactic, vielleicht kommt ja irgendwann mal noch was? :smokin:
Wenn du keine entsprechenden Anforderungen an deine Kiste hast ist es schön für dich.
 
@foofoobar Kiste soll mir zocken in bester Qualität ermöglichen - tut sie.
 
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Dieses Phänomen sieht man leider immer öfters: LEGO, Ubisoft, Microsoft oder auch Firefox.

Ich rate allen, wenn es das Arbeits- und Gaming-Umfeld es zulässt, wechselt zu Linux only oder Dual-Boot-System.

Mit areweanticheatyet Linux Dpiele-Kompatibilität prüfen und für Software und Peripherie Support/Alternativen, kurz Gemini/ChatGPT befragen, ob es für LogitechGHub uvm. Unterstützung gibt, evtl. auch aus der Community.
 
Selbst MS checkt und gesteht es ein, aber die üblichen Verteidigungssoldaten hier bleiben hartnäckig. Früher hätte man Fanboy gesagt, aber ganz so passend scheint der Begriff auch nicht mehr zu sein.

Naja, sonderlich abweichen wird MS von seinem bisherigen Kurs nicht.

Mimir schrieb:
Deswegen werde ich auch niemals verstehen, warum selbst leute die ihren Rechner hauptsächlich für Gaming nutzen auf Linux wechseln, nur damit sie dort mehr mit dem OS herumfrickeln können, um die eigentlichen Anwendungen die sie nutzen wollen zum laufen zu kriegen, anstatt einfach die Games zu spielen.
Es gibt auf der Welt so Dinge wie Überzeugungen oder Prinzipien. Dinge, auf die man sonst noch Wert legt oder Dinge, die man nicht mit Kompromissen erkaufen möchte.

Mimir schrieb:
Das ist für mich als würde man sich selbst ins Knie schießen.
Man schießt sich auch selbst ins Knie, wenn man alles schluckt, was einem um den Mund geschmiert wird.

Mimir schrieb:
Aber wenn man dann mal richtung Engineering geht und Tools braucht die an externe Hardware knüpfen und gleichzeitig in der Office Welt gefangen ist, dann ist Windows auch ziemlich alternativlos.
Genau das ist eins der Resultate, was dann langfristig einen erwartet.
Wenn du darin kein Problem siehst, dann ist das deine Einstellung. Die kannst du gerne für dich haben. Doch es gibt auch andere Einstellungen und die muss man auch akzeptieren.

Man kann nicht erwarten, dass sich etwas verändert, ohne sich selbst verändern zu müssen.
 
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Ich nutze Windows 11 seit jeher auf dem privaten Desktop und dem Arbeitslaptop und habe überhaupt keine Probleme damit. Kann gar nicht nachvollziehen, was hier ruiniert sein soll. Ein normales, stabiles OS, das tut was es soll.
 
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Corros1on schrieb:
Es wiederholt sich wie ein kaputter Kassettenrekorder in Dauerschleife.
Erklär mir das bitte. Wie kann ein kaputter Kassettenrecroder Kassetten in Endloswiedergabe abspielen ?

Fällt Dir was auf ? Eventuell dass Deine Tolleranz gegenüber anderern Meinungen, egal in welcher Form, den Eindruck der Mangelhaftgikeit macht ? Und Schnappatmung das logische Denken behindert? :heilig: :schluck::evillol:

Wie wäre es mit einer defekten Schallplatte :schluck:
 
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Ich bin mit Windows 11 zufrieden :)
 
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LuminousVision schrieb:
Erinnern sich die Leute wirklich nicht mehr,

Nein, tun sie auch nicht. Die Leute vergessen einfach immer sehr schnell und ich glaube der Mensch neigt generell dazu, Dinge im Nachhinein positiver zu betrachten, als sie eigentlich waren. Ich bin schon seit 2022 bei Windows 11 und klein Wechsel ist mir eigentlich so leicht gefallen.
Dass man jetzt vermehrt auftretende Probleme dann generell auf ein OS, das schon so lange auf dem Markt ist, statt einfach auf MS selbst projiziert, halte ich für recht fragwürdig. Das ist einfach Microsofts "Gangrichtung" und diese wird sich auch bei Win12 (oder wie auch immer es heißen wird) fortsetzen bzw. es wird da mMn keinen großen Schwenk zurück mehr geben. Darum muss ich immer schmunzeln, wenn Leute glauben, mit dem Nachfolger wird wieder alles wie "früher" - was auch immer das heißen mag.
 
Chuzam schrieb:
Ich nutze Windows 11 seit jeher auf dem privaten Desktop und dem Arbeitslaptop und habe überhaupt keine Probleme damit. Kann gar nicht nachvollziehen, was hier ruiniert sein soll. Ein normales, stabiles OS, das tut was es soll.
Es ist halt nicht stabil, wenn man sich die News der letzten Jahre anschaut. Die Qualität hat objektiv nachgelassen. Und viele Leute sind unzufrieden, weil ihnen überall Copilot Mist reingewürgt wird.
Wenn man außer zocken und Browser/Youtube nichts mit dem Rechner macht, kriegt man in der Tat nicht viel von mit. Düfte erklären, warum manch einer meint, es hätte sich nichts verändert im vergleich zu W10.
 
ReactivateMe347 schrieb:
"Kommentar" ist das hier nun wirklich nicht nur in den letzten beiden Absätzen. Vieles sind Fakten, aber auch einiges an Meinung steckt in diesem Artikel -die selbst ich, Fan von Windows 10 IoT Enterprise LTSC, nicht teilen kann.
Ich glaube je mehr Erfahrung mit Linux, macOS und BSD Systemen vorhanden ist, desto offensichtlicher wird der miserable W11 zustand. Oder unterstelle ich dir etwas unwahres?
 
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estros schrieb:
Mein Tipp an MS: Macht Windows offiziell kostenlos für Privat. Und gebt beim kostenpflichtigen Enterprise MS Teams / Office kostenlos mit.

Die mussten Teams ja bereits aus dem normalen MS365 bzw Office365 Abo entfernen (Wettbewerbsgeschichte, jetzt gibt es ne Option mit und ohne Teams) insofern wird das mit Teams "kostenlos" als Dreingabe zu einem kostenpflichtigen Abo nicht möglich sein (in der EU).
 
Winslop angewendet und Ruhe ist mit dem KI-Quatsch und vielen anderen überflüssigen "Features".
Einen Account hab ich auch nicht. Das nervt nur. Den zwang kann man damit auch umgehen.
 
Ich störe mich sehr an der Formulierung,
Wie Microsoft den Ruf von Windows 11 ruiniert hat
. Denn das suggeriert, als hätte Windows 11 irgendwann einmal einen guten Ruf gehabt. Doch genau das hatte es nie:
  • Das Startmenü war von Beginn an ein Witz. Wer nicht versteht, dass das ein zentrales Element von Windows ist und eher ungeeignet für Experiment sein sollte, hat nach meinem Verständnis viele Dinge schon nicht verstanden. Aber selbst dann sollte Leuten auffallen, dass irgendetwas nicht stimmen kann, wenn wir irgendwann von der dritten grundsätzlichen Überarbeitungen sprechen.
  • Auch technisch ist das Startmenü ein Witz: Früher war es schneller C++ Code. Heute ist das Startmenü in React geschrieben, d.h. unter Haube läuft quasi Javascript was erst durch einen JS Interpreter läuft dann dann noch gerendert wird -- kurz eine Webtechnologie ist. Diese Trägheit merkt man an jeder Ecke. Und nein, es hilft nicht die Runtime einfach vorzuladen, woran Microsoft gerade arbeitet. Das zeigt nur, dass sie das Kernproblem noch immer nicht erkannt haben: Der Delay bei der ersten Nutzung ist übel aber allenfalls die Spitze des Eisbergs. Dem wird man wird man mit der Änderung evtl. begegnen können. Das ändert aber nichts daran, dass alles andere träge ist und träge bleibt. Und das Problem besteht seit sie diese Architektur/Design-Entscheidung getroffen haben.
  • Der Explorer ist von Beginn an ein Witz. Ich bin ein Power-User. Es kommt vor, dass ich in Kürze 10-20 Ordner und Dateien umbenenne/verschiebe. D.h. ich navigiere zum einen in einem Explorer-Fenster sehr schnell mit Tastatur und führe Aktionen wie Kopieren, Ausschneiden, Umbenennen oder Löschen aus. Alles sehr schnell. Was beobachte ich? Das Umbenennen eines Ordners/Datei braucht einfach 2s! Schaut man sich die Sache im Process Monitor an sieht man, dass die Aktion unter der Haube aber in wenigen Millisekunden längst abgeschlossen ist -- es ist also wirklich der Explorer, der wie das Startmenü auf einer Webtechnologie aufsetzt statt wie früher schneller C++ Code sein. Noch schlimmer: Der Explorer ist Event-basiert (ein Pattern aus der Javascript-Welt). Wenn ich in Fenster A jetzt Dateien zum Kopieren/Verschieben ausgewählt hatte, d.h. STRG+C bzw. STRG+X längst gedrückt haben und mir das auch visuell angezeigt wird, dann kann es passieren, dass während ich in einem anderen Explorer-Fenster zum neuen Zielverzeichnis navigiere, plötzlich ein "Refresh"-Event des anderen Fensters ausgelöst wird, der zu gleich meine Markierungen aufhebt. D.h. ich bin dann im Zielverzeichnis und drücke wie wild STRG+V und es passiert einfach nichts. Bis ich dann sehe, "Oh, die Datei im Quellverzeichnis wird mir gar nicht mehr als Ausgeschnitten angezeigt"...
    Auch scheint es einen Ressourcen-Leak im Explorer zu geben: Der Prozess bläht sich über die Nutzungdauer auf. Nach ~30min intensiver Nutzung war er bei mir schnell über 1GB. Prozesse um 10GB waren keine Seltenheit. Hier haben immerhin Updates Ende 2025 "geholfen": Es scheint nun ein Limit bei 1-3GB zu existieren.
    Übrigens hat diese neue Webtechnologie dazu geführt, dass man die Explorer-Fenster nun nicht mehr als eigenständigen Prozess ausführen kann. Die nutzen alle den gleichen Eltern-Prozess der sich aufbläht. Unter Windows 10 hatte ich zumindest noch dedizierte Explorer-Fenster. Sehr selten kam es einmal vor, dass davon dann einer abgestürzt ist. Das hatte dann nur zur Folge, dass dieses Fenster weg war. Jetzt gehen dann halt gleich alle Explorer-Fenster gemeinsam zu...
    Und ja, ich habe mit "autoruns" sichergestellt, dass keine 3rd Party Erweiterungen im Explorer aktiv sind :)
  • Über jüngste Fehler wie ein sich nicht mehr beendbarer Taskmanager kann ich heute nur noch schmunzeln. Ich hoffe, dafür gibt es eine traurige, aber logische Erklärung. Am Ende ist es aber trotzdem peinlich und fragwürdig, wie eine so zentrale Komponente kaputt gemacht werden kann und es dieser Fehler dann auch noch in ein Release (Update) schafft.
Über den ganzen anderen Kram wie der Account-Zwang, dass es Systeme gibt wo Notepad(!) plötzlich nicht mehr startet..., der AI-Wahn... dazu komme ich gar nicht erst.
 
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GERmaximus schrieb:
Mal ne kurze Frage an die Linux User hier:
Funktioniert GPU undervolting (afterburner) samt osd ganz normal weiter unter Linux?
nur mit amd grafikkarten - nicht mit nvidia
 
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spamarama schrieb:
Es ist halt nicht stabil, wenn man sich die News der letzten Jahre anschaut.

Es ist ähnlich stabil wie Win10 (auch hier gab es teilweise schwere - teils m.E. noch schwerere Bugs) und deutlich stabiler als zumindest alle Windows vor Win7. Im Vergleich zu Windows in z.B. XP-Zeiten, ist Windows heute paradiesisch stabil. Die Leute vergessen immer oder haben es nicht miterlebt, wie es damals war.
 
Muss wohl Glück haben. Windows 11 tut bei mir, was es soll. Auf dem Zweit-PC läuft CachyOS und tut dasselbe. Beides funktioniert für mich. Beides bringt auch Features mit, die ich nicht brauche, Probleme, die ich störend finde und macht Umstände, die ich irgendwie umgehen oder lösen muss. Da ist nichts wirklich perfekt. Aber zu einem Großteil meiner Zeit bekomm ich mit beiden problemlos das hin, was ich möchte.

Windows-Bashing war doch schon in den 90ern en vogue. Darüber meckern gehörte einfach dazu und da hat sich bis heute nichts dran geändert. Ob es ständige Bluescreens, Treiberprobleme, Designentscheidungen, das Featureset oder politische Fragen waren: Windows ist crappy Software, MS böse und überhaupt ist Linux und (seltener) Mac der Heilsbringer - seit nahezu 30 Jahren verfolge ich diese Diskussionen.

Ich will hier auch nicht MS verteidigen oder irgendeine Alternative schlechtreden, aber meiner Meinung nach wird in der Debatte wie eh und je übertrieben und überwiegend auf Basis persönlicher Entscheidungen und Präferenzen debattiert als auf der Sachlage. Aktuell wird diese von AI-Slop und politischer Entwicklungen befeuert - da ist im Kern auch durchaus was dran. Morgen wird es was anderes sein und übermorgen erneut.
 
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Ich bleibe einfach bei WIndows 10, Angst habe ich keine wegen den Updates. Schließlich mag ich Windows 10 nicht mal besonders udn liebte Windows 7 (stark gemoddet, was bei 10 nicht mehr ging) und bin erst vor zwei Jahren auf 10 gewechselt, also längst als es gar keine Updates mehr gegeben hat (ja gut die inoffiziellen gab es noch)!
 
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