Bericht 4 Erkenntnisse: Wie Microsoft den Ruf von Windows 11 ruiniert hat

Alphanerd schrieb:
Das ist mir klar. Und nun kannst mir ja vlt eine Desktop Distri aus den top 10 nennen, die so genutzt wird von mehr als ein paar hundert Menschen weltweit.

Jeder installiert die so, wie sie kommt. Warum sollte ms da eine Ausnahme sein?
Auch hier hast du bei der Installation die Möglichkeit einen schlanken Desktop oder einen etwas besser ausgestatteten auszuwählen, genauso wird üblicherweise (über Häkchen) nachgefragt welche weitere Software du gerne installieren möchstest.
Ja, MS ist die Ausnahme.
 
Creeping.Death schrieb:
Ist das eine rhetorische Frage oder ernst gemeint?
Mir ist schon klar, warum Microsoft das will.
Es ging aber um die Frage, warum das User der Kontozwang aufregt.

Heinz Doof schrieb:
Mich haben die Schwächen im Datenschutz, in dem UI
Datenschutz ist natürlich ein Thema, aber auch allgemein die Abhängigkeit. Die USA mit ihrem launenhaften Präsident könnte ja easy alle Windows-PC wegkillswitchen.
Und obwohl (bis auf ein paar Verstrahlte) keiner Trump mag, legen halt viele bereitwillig ihr Gehänge in die Hand dieses Despoten.
Good luck.

Zimmbo schrieb:
Wobei Wine von mir aus auch in Form von ReactOS ja durchaus das Potential hätte eine Übergangstechnologie zu werden. Klar bräuchte es da mehr Investitionen. Aber wenn sich genügend zusammen tun, dann sollte das doch hinzukriegen sein.

Wenn man über eine kritische Masse kommen würde, könnte das sogar eine Referenzplattform werden. Also sozusagen ein Windows-light, wo man dann auch davon ausgehen kann das das an Software was darauf läuft, auch auf Microsofts Windows läuft.
Ergänzung ()

Alphanerd schrieb:
Mehr als nen Browser brauchen die eh nicht.
Gerade dann lohnt sich eigentlich so was wie Linux. Da könnte man sich ein wartungsarmes System bauen was sich auch nicht großartig über die Zeit verändert und auch keine großen Updates braucht. Und nebenbei hat man dann auch noch die Malware-Problematik erschlagen.
 
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Alphanerd schrieb:
Jeder installiert die so, wie sie kommt. Warum sollte ms da eine Ausnahme sein?
Aber trotzdem hat man ja die Wahl, welche Distri zum Anwendungsfall passt. Ich nutze als Noch-Linux-Anfänger gleich vier verschiedene Distributionen, weil die Anforderungen auf den Systemen unterschiedlich sind.
Vieles könnte ich auch auf einer Schlankeren Distri nachinstallieren, aber warum, wenn ich es praktisch als Paket bekomme.
Dazu kann ich die mitgebrachten Anwendungen trotzdem einfach entfernen, wenn ich die eine oder andere nicht benötige, was bei Windows mit vielen Anwendungen nicht so ohne weiteres geht, genau wie einige Android-Basierte Systeme.

Ein Windows, was sich mehr auf die Kernkomponenten konzentriert und solch Features insbesondere wie Recall optional lässt, wäre schon ein Gewinn, oder nicht?
Warum müssen 1 Mrd. Systeme mit Tools zwangsbeglückt werden, wenn es vielleicht nur 1 Million (fiktive Zahl) nutzen?
 
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Creeping.Death schrieb:
So wie jede andere AV-Lösung auch.
Es war jedoch ein Segen für die Windows-Welt, dass Microsoft den Defender zum Quasi-Standard für Windows-Privatnutzer gemacht hat.
Andere Lösungen sind freiwillig, Defender ist jedoch fest implementiert, lässt sich also gar nicht deinstallieren. Bei sowas, wie auch bei anderen Sachen, müsste man gefragt werden, ob man das braucht. Internet Explorer hat dagegen keinen Einfluss auf irgendwas, nimmt also nur Platz weg.

Ein weiterer Aspekt ist die Übersichtlichkeit. Wenn ich im Taskmanager nach einem Prozess suchen muss, aber noch nicht weiss, wie der heisst, hilft es sehr, wenn man nur 25 Prozesse sieht und nicht 100.
 
UNRUHEHERD schrieb:
Die Copilot-App selbst ist das einzige KI-Werkzeug von Microsoft, das Leute in meinem Umfeld tatsächlich nutzen. Vor allem sehe ich hier Potenzial bei Leuten, die keine Digital Natives sind wie meine Eltern. Die nutzen die App, weil sie bei den vielen KI-Chatbots den Überblick nicht behalten wollen. Die App in der Taskleiste ist dagegen leicht zu finden. Überall sonst darf KI aber gern raus aus dem Betriebssystem. Kenne niemanden, der die anderen Funktionen in Windows nutzt oder begrüßt.
Du meinst, die, die keine Digital Natives sind (wie Deine Eltern nach Deiner Aussage) können auch Falschaussagen oder Ungenauigkeiten seitens Copilot hinnehmen ? Lieber eine Falschaussage als gar keine Infos ? Bin da etwas gespalten - falsche Infos sind noch schlimmer als keine Infos.
 
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Was mich tatsächlich am meisten an Windows stört ist diese "Enshitification", wieso kann man Dinge die gut funktionieren nicht einfach so lassen. "Never touch a running system". Es fühlt sich fast so an als würden die Intern Wettbewerbe für die verschlimmbesserung von Funktionen abhalten. Zusammen mit den zwängen steht das auf Platz 1 warum mir das immer unsympathischer wird.
 
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andy_m4 schrieb:
Und nebenbei hat man dann auch noch die Malware-Problematik erschlagen.
Ich hatte in all den Jahrzehnten Windows noch nie Malware. Und auch wenn ich selbst auch Linux nutze: du kennst meine Schwiegereltern nicht. Da war die W11 installation die richtige Wahl. Und ich habe Ruhe ;)
 
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Zimmbo schrieb:
"Never touch a running system"
Ich glaube, dass ist neben "jedes zweite Windows ist Mist" der zweit dümmste Spruch.

Sonst würden wir ja alle noch mit DOS rummachen. War auch ein running system.
 
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Cameron schrieb:
dann ist da noch die Sache mit Adobe-Software, die ich für meinen Alltag (auch dienstlich) brauche sowie Spieleunterstützung (Battlefield Anti-Cheat usw). Da geht einfach so vieles nicht, was ich über Jahrzehnte gewohnt bin.
 
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lmfaktor schrieb:
Andere Lösungen sind freiwillig, Defender ist jedoch fest implementiert, lässt sich also gar nicht deinstallieren.
Ich habe meine Meinung zum Thema in zwei nachfolgenden Antworten bereits näher ausgeführt, aber ich gehe noch etwas mehr ins Detail.

Zunächst hat man durch die Integration des Defender erst mal allen Windows-Installationen eine rudimentäre Basisabsicherung verpasst (ja ich weiß, falsches Sicherheitsgefühl, brain.exe, blabla).

Des weiteren (und fast noch wichtiger), man hat die Dauerproblemquelle "Security Suite zerschießt System" (wer erinnert sich noch an die alten Norton AV-Uninstaller?) fast vollständig ausgemerzt.

Ja, der Defender lässt sich nicht deinstallieren, weil er (wahrscheinlich) sehr tief im System verwurzelt ist. Falls du eine andere Lösung einsetzen möchtest, schaltet er sich jedoch ab. Klar bleiben deshalb trotzdem die Überreste auf dem Installationsmedium, aber diese Kröte musst du nun einfach schlucken oder Windows meiden.

Microsoft bietet nur wenige "Distributionen" an. Deshalb bringt es grundsätzlich Kompromisse mit sich, wenn man eine davon wählt (als Privatuser in der Regel "Home" oder "Pro"). Das ist das klassische one-size-fits-all Prinzip - nur dass es halt doch nicht jedem passt.
 
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Ich nutze immer noch Windows 10. Die ganzen Apps, samt Defender, sind gar nicht drauf. Updates sind deaktiviert. Alles funktioniert, wie es soll. Sehr übersichtlich, funktionell und sicher, würde ich meinen. Windows ist doch lediglich eine Plattform und keine Anwendung, die muss einfach funktionieren.

Wenn man die Wahl hätte das alles nicht installieren zu können, hätte ich doch nichts dagegen. Wenn man aber erst aufwändig das alles ausmerzen muss, dann stört mich das eben. Wenn man sich aber damit gar nicht auskennt, dann ist es gut so, dass Anti-Virus Lösung gleich mit installiert wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Randnotiz schrieb:
Die gängigen heutzutage, einfach einen USB-Stick brennen (wer kam eigentlich auf so eine blöde Bezeichnung?),
Das stammt noch aus der Zeit der optischen Datenträger.
Man "brannte" halt ISO-Dateien auf CD/DVD.

Gleiche Geschichte, als wenn heute Leute noch "BIOS" zu einem "UEFI" sagen.
(Empörte Reaktion in 3-2-1!)
 
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Alphanerd schrieb:
Ich glaube, dass ist neben "jedes zweite Windows ist Mist" der zweite dümmste Spruch.
Naja. Also vielleicht nicht "never touch", weil grobe Bugs sollten vielleicht schon mal gefixt werden.
Aber generell finde ich es auch eher nervig, das es irgendwie zu ständigen Änderungen kommt und man sich ständig neu anpassen muss.

Und der alte Prozess mag nicht optimal gewesen sein. Aber den kannte man halt und man wusste, wo die Probleme und Schwächen sind sind. Und das Know-How muss man dann erst wieder neu aufbauen (man hat Reibungsverluste die also etwaige Produktivitätsgewinne wieder auffressen).

Unglücklicherweise ist unsere heutige Softwarewelt so, das sie schnelllebig ist und man immer wieder und an vielen Stellen mit Änderungen konfrontiert wird deren Nervfaktor nicht unbedingt durch ein Bessersein aufgewogen wird (falls es überhaupt Verbesserungen sind).

Insofern ist mir inzwischen auch Software lieber, die nicht so volatil ist.
 
Bin ganz normaler Nutzer von Win 11 und eigentlich stören mich nur zwei Sachen: Alles fühlt sich unnötig aufgebläht an mit vielen Funktionen die man entweder nicht findet oder gar nicht braucht. Und das mit den Sachen finden ging ja schon bei 10 los, wirklich benutzerfreundlich ist es in manchen Aspekten leider nicht. Ansonsten läuft aber alles stabil und sieht schick aus, und der Defender macht auch einen guten Job.
 
Neronomicon schrieb:
Lässt du den Rechner immer an der Steckdose? Dann hol dir ein Stecker/ Verlängerungsschnur mit Kippschalter. Dann fährt auch nachts nichts mehr hoch.
Schöne Methode die Entleerung der CMOS-Batterie deutlich zu beschleunigen. 😉
Es würde schon genügen, den PC einfach zur runter zu fahren statt in den Stromsparmodus zu versetzen.
 
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Generell wird ja jedes neue tool erst mal kritisch beäugt, was auch GUT SO IST. Es ist halt fakt das nicht alles neue automatisch zu 100% besser ist als das bestehende, wird leider u.a. auch in grosskonzernen halt komplett ignoriert (oh wir müssen irgend ein neues tool einführen weil das alte ja unsere 3 neuen reports die wir wollen nicht befüttern kann - was ihr habt dann 40% mehraufwand in dem neuen tool weil ihr alles noch wo anders eintragen müsst, hmm thats a you problem)

AANYWAY to topic. Jedes windoof hat Einstiegshürden, und win10 kam halt nach win7 was nach vista kam. Dadurch hatten wir das klassische "mäh" (vista) "juhui" (7) und "wtf?" (10 anfangs).
Was mich an win11 pers. stört ist diese unnötige neue design philosophie das alles immer verschachtelter sein muss und immer mehr klicks benötigt um eine funktion zu erreichen ala "kannst ja die suche nutzen".
Ist maximal unnötig das ganze und einfach nur nervig, aber man kann sich arrangieren damit.

Jetzt fängt MS halt an NACHTRÄGLICH überall KI funktionen reinzuwürgen egal wie viel Sinn die machen oder nicht. Das ist hier halt neu im gegensatz zu den alten Windowses. Die wurden in der regel mit der zeit "besser".
Ob das strategie ist weis ich nicht, aber die ganzen KI Features erst bei Win12 von start weg einzubauen würde den Umstieg von windows Xp->Vista dann vermutlich als ganz cool aussehen lassen. So hat man als User natürlich relativ wenig entscheidungsmöglichkeit.

Ja ich weis linux, ist das beste was es je gegeben hat undso .... hier gehts aber um Windows ;-)
 
mchawk777 schrieb:
Schöne Methode die Entleerung der CMOS-Batterie deutlich zu beschleunigen. 😉
Es würde schon genügen, den PC einfach zur runter zu fahren statt in den Stromsparmodus zu versetzen.
Ernsthaft? CMOS Batterie? Die hält doch jahrelang und kostet fast nix, wenn sie dann doch mal getauscht werden muss. Hatte ich in meiner PC-Nutzungszeit (seit 1986) villeicht 2 mal, wenn überhaupt.
 
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mchawk777 schrieb:
Es würde schon genügen, den PC einfach zur runter zu fahren statt in den Stromsparmodus zu versetzen.
...was man Windows allerdings auch erstmal wieder anlernen will, damit das richtig und komplett so geschieht.

Wobei ich da auch etwas vorbelastet bin, da ich ja auch Linux im Einsatz habe und Leuten wie mir daher grundlegend dazu geraten wird, dass ich mich solchen Dingen annehme, damit der Neustart in keiner Katastrophe endet.
 
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