Bericht 4 Erkenntnisse: Wie Microsoft den Ruf von Windows 11 ruiniert hat

stefan92x schrieb:
Würde es jemand, der keine Windows-Vorerfahrung hat und auch sonst noch nie ein OS installiert hat, schaffen, Windows ohne Anleitung zu installieren?
Nicht unbedingt. ;)

 
Jasmin83 schrieb:
aber Windows 11 passt in die laaaaaaaange Historie von Windows Versionen, bei der immer eine Version schlecht ist und eine Version gut. Und Windows 11 ist per Historie die schlechte Version nach Windows 10 und jetzt gibt es wieder ein gutes Verkaufsargument für das irgendwann folgende Windows 12, was dann wieder eine gute Version werden müsste, nach Windows 10. Aber generell sind die Versionen immer schlechter, inkonsistenter und verbastelter geworden, im Laufe der Jahre.
Windows 12 wird nicht besser !
Wenn es denn überhaupt kommt.
 
R4nd0 schrieb:
Ich glaube je mehr Erfahrung mit Linux, macOS und BSD Systemen vorhanden ist, desto offensichtlicher wird der miserable W11 zustand. Oder unterstelle ich dir etwas unwahres?
"Zustand" finde ich zu unkonkret und kann damit leider deine ganze Frage nicht sinnvoll beantworten. Ich selber bevorzuge weiterhin Windows (wobei ich oberhalb des fast keine MS-Software verwende), aber evaluiere gerade, ob ich evtl. Win 11 "zähme" und als Haupt-OS nutze oder mich durch die ganzen Linux-Desktops, Dateimanager etc. wühle und Windows allenfalls noch für Gaming behalte.
Ich finde allerdings macOS am schlimmsten, kenne aber BSD praktisch nicht.
Der Punkt bei macOS ist wohl, dass die Nutzer zumeist eh Apple Fanboys sind und all die Apple-Dienste eh nutzen wollen, während Windows der Mainstream ist, seine Zusatzdienste sich aber nahezu nur in Firmen erfolgreich einnisten konnten.
 
Brrr schrieb:
Hatte grad heute einen am Telefon, suchte ein File, klickte auf den Suchbutton und dann kamen nur irgendwelche Ergebnisse von Bing. Er war total verwundert.
Im Explorer? Da würde zumindest ich ein File suchen.
 
aLanaMiau schrieb:
Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich nachts aufgewacht bin, weil sich mein PC selbständig einschaltet, nur um Updates zu installieren. Und nachdem ich ihn wieder ausschalte, fährt er in derselben Nacht direkt nochmal hoch - teilweise zehnmal hintereinander

Lässt du den Rechner immer an der Steckdose? Dann hol dir ein Stecker/ Verlängerungsschnur mit Kippschalter. Dann fährt auch nachts nichts mehr hoch.
 
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Alphanerd schrieb:
Ich frage mich auch immer, was die Leute mit ihrem OS "arbeiten". Das macht man mit Programmen.

Ein OS soll die HW ansteuern können, Programme starten, Updates und Backups machen.
Dem ist 100% zuzustimmen. Komisch daß MS hier immer mehr Sachen hineinstopft, die weit über deine OS Beschreibung hinausgehen.
 
Im nächsten Update für Windows 11 wird Microsoft eine für sich großartige Neuerung einführen: die zahlreichen Blackscreens und Bluescreens werden ab dann Werbung enthalten.

So nach dem Motto "schon wieder Ärger mit einem Windows 11 Absturz - geh zu McDonalds und hol dir einen BigMac und deine Laune wird wieder steigen."
 
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Drummermatze schrieb:
Wenn hier schon jemand nach einer Installationsanleitung fragen muss ist klar, dass sich dieses OS niemals durchsetzen wird.
Naja. Windows hat halt den Vorteil, das es i.d.R. schon vorinstalliert ist.
Wie verbreitet Windows wohl wäre, wenn man es erst installieren müsste.
Weil vom Installationsprozess selbst steht so eine Mainstream-Linux-Distribution einem Windows in nichts nach.
Insofern ist das Argument allenfalls ein Schwaches.

areiland schrieb:
Und selbst die, die hier ihre Problemchen beklagen, tun dies oft genug parallel in zig Foren. Ihre Klagen werden also meist gleich etliche Male als eigener Problembericht gewertet.
Das Ding ist, selbst wenn man mal 90% aller Probleme weg filtert weil man das für Doppelmeldungen oder Userfehler oder Schwachsinn hält, dann sind die 10% die übrig bleiben immer noch 'ne Menge.

Dazu kommt: Hier m Artikel gehts ja explizit darum, das Microsoft selbst zugegeben hat, das sie Fehler gemacht haben. Da gibts also eigentlich nicht mehr viel dran herumzudiskutieren.

Im übrigen:
Man kann ja von Linux halten was man will.
ABER: es hat dazu geführt, das Microsoft viel dafür getan hat, das Windows stabiler und verlässlicher wird.

mblaster4711 schrieb:
Es geht um das benötigte Konto des entsprechenden Herstellers um das Gerät dann zu nutzen.
Bei Google und Apple wird das Konto akzeptiert.
Und wenn Microsoft jetzt bei Windows 11 ebenso ein Konto vorraussetz, ist es verwerflich?
Wer sagt denn, das es dort akzeptiert wird?
Das ist doch jetzt reine Mutmaßung von Dir.

Und klar. Wenn Windows das topic ist, dann wird natürlich auch zu Windows was gesagt.
Bei Windows kommt evtl. noch erschwerend hinzu, das man das ja schon immer mit lokalem Konto nutzen konnte und es ja im Prinzip heute auch noch kann und Microsoft das halt nur erschwert.
Und dann fragt man sich natürlich schon, warum Microsoft die Nutzer so schikaniert, auch wenn es eigentlich keine echte technische Notwendigkeit dafür gibt.

scryed schrieb:
Naja vielleicht nicht so wie bei Linux aber in Windows kann man wenn man will auch viel anpassen und anderen man muss nur wissen wie , man kann schon tief ins Geschehen eingreifen nur ist das nicht offensichtlich
Ja. Du kannst eingreifen. Auch tief eingreifen.
Aber dem sind halt Grenzen gesetzt.
Allein schon das Du den Source-Code verfügbar ist, eröffnet Dir halt jede Menge Eingriffsmöglichkeiten, die Windows prinzipiell nicht hat.
 
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ReactivateMe347 schrieb:
Nur bei 11 hält MS krampfhaft an der Touch-UI auch fur Desktop fest. Ja, man hat es entschärft, aber am.Ende ist es eine Touch-UI, mit klobigen Elementen, damit die Wurstfinger sie auch treffen.


Das ist mittlerweile einer der größten Ärgernisse für mich am Desktop.
Generell sieht man (unabhängig vom Windows) am Desktop immer wieder eine ui welche für touch oder bei Computerspielen eine ui welche für Controller optimiert wurde.
Der PC ist immer der Verlierer...
 
Mich haben die Schwächen im Datenschutz, in dem UI, in der Effizienz und die Kosten von Windows zu Linux getrieben. Ein bisschen rumprobiert und bei Kubuntu gelandet. Läuft bis jetzt super - und man lernt auch mal was Neues. Fairerweise muss ich aber auch sagen: Ich nutze noch ein Windows System zum Zocken... Bin Mal gespannt wann das ein Ende findet.
 
anywish schrieb:
So nach dem Motto "schon wieder Ärger mit einem Windows 11 Absturz - geh zu McDonalds und hol dir einen BigMac und deine Laune wird wieder steigen."
Wenn's mal wieder länger dauert, schnapp dir nen Snickers.
 
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andy_m4 schrieb:
Und dann fragt man sich natürlich schon, warum Microsoft die Nutzer so schikaniert, auch wenn es eigentlich keine echte technische Notwendigkeit dafür gibt.
Ist das eine rhetorische Frage oder ernst gemeint?

Microsoft verdient mit Windows für Privatanwender im Verhältnis zu anderen Unternehmenszweigen lächerlich wenig Geld und das nicht, weil Windows so schlecht ist, sondern weil die Strategie eine andere ist.

Microsoft möchte dem User OneDrive, Office 365, Apps aus dem Microsoft Store, XBOX GamePass, ... usw. verkaufen. Damit verdient man in Redmond Geld. Ohne Microsoft Account funktioniert das nicht richtig.
Die Strategie (auch wenn sie hier nicht bei Allen auf Gegenliebe stößt) scheint aufzugehen.
 
gaelic schrieb:
Dem ist 100% zuzustimmen. Komisch daß MS hier immer mehr Sachen hineinstopft, die weit über deine OS Beschreibung hinausgehen.
Nenne mir ein OS/Distri, dass ohne zusätzliche Programme ausgeliefert wird.
 
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Das Schwarz/Weiß Grabengekämpfe hier im Forum spricht mal wieder Bände.
Auf der einen Seite die, die keinerlei Probleme mit Windows 11 oder der generellen angeblichen "enshitification" von (MS)-Software haben.
Auf der anderen Seite die, die sagen Win11 = Vollkatastrophe wechsel zu Linux, das löst alle Probleme.
Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.
Da ich seit 2010 Windows im Enterprise Umfeld Nutze, kann ich definitiv eine Qualitätsverschlechterung feststellen. (z.B. Skype war zuverlässiger und performanter als Teams).
Das die Qualität schlechter wird beobachte ich aber in fast jeder Branche.
Das Hauptproblem (was nicht nur auf Windows zutrifft) ist imo die geänderte Benutzerführung, die aber keinerlei Mehrwert bietet und Objektiv einfach schlechter gelöst ist, wie die alte Variante.
D.h. selbst bei einem Menschen der noch nie Kontakt mit Windows hatte, würde das schlechter abschneiden wie z.B. Win 10 oder Win 7.
Das Kontextmenü ist das beste Beispiel, anstatt das alte Konfigurierbar zu machen, ist dat neue Ding so spartanisch, das ich, wenn ich das Kontextmenü benötige zu 99% einen Klick mehr machen muss wie mit dem alten Design.
Da gibt es auch nichts schön zu reden, das ist objektiv eine Verschlechterung.
Oder die Einstellungen die nur zu Teilen in den neuen (Graustufen) Einstellungen zu finden sind, und der Rest in der klassischen Systemsteuerung zu finden sind. Seit wann sind Einfarbige Vollbild Designs mit ewig viel leerer Fläche Ergonomisch in der Bedienung? Wozu hat die Menschheit Forschung zur sinnvollen ergonomischen Gestaltung von Benutzeroberflächen gemacht? Gleiches gilt übrigens im KFZ Bereich, nur das es da sogar Gefährlich wird.
Zu dieser objektiven Verschlechterung in der Benutzerführung gibt es dutzende Beispiele.

Was mit Sicherheit auch zu dieser Ambivalenz in der Bewertung zu Windows 11 führt, ist die Tatsache, das man als Standardbenutzer/gamer mit den Themen so gut wie nicht in Berührung kommt.
"Läuft doch alles, was habt ihr alle" oder so.

Ja es läuft, und wird mit Sicherheit auch noch eine ganze Weile das "Quasi-Monopol" im Desktop-Umfeld stellen. Aber es brökelt und zwar deutlicher als je zuvor. Mit 66% Marktanteil und weiter sinkend ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Anwendungen standardmäßig eher Plattformunabhängig entwickelt werden. Das ist bei mir im privaten, der einzige Grund warum ich noch ein Windows "brauche". Vor 5 Jahren war das noch nicht so.

Linux ist momentan leider noch keine Vollwertige Alternative, es hakt an den letzten % fehlender Softwareunterstützung.
Z.B. Steuersoftware. Gibt es nicht auf Linux. Nur mit Frickeltools aka Wine.

Mir wäre es aus Gewohnheit lieber Microsoft bekommt ihr OS wieder in den Griff. Wird aber nicht passieren, und falls Sie es irgendwann bemerken das Ihnen zu viele Felle wegschwimmen, ist es wahrscheinlich zu spät. Zu groß, zu unflexibel der Laden. Und falls jemand sagt to Big to Fail, der sei an VMware erinnert. Die sind gerade dabei ihre Markführerschaft durch Preiserhöhungen von bis zu 1500% abzugeben. Ist zwar nicht direkt vergleichbar, hätte aber vor 5 Jahren noch niemand für möglich gehalten.

Grüße Zimmbo
 
Bimmy&Jimmy schrieb:
Vieles braucht so seine Gedenkzeit, das man fast das gefühl hat wieder eine alte HDD zu benutzen

Bimmy&Jimmy schrieb:
Auch das man wieder tools wie Windhawk braucht um Taskleiste und Startmenü zu verändern, Skripte um den ganzen KI Kram zu entfernen etc. Eine ziemliche Bastelei...
Über viele andere Sachen wurde ja schon geschrieben.
Ich glaube du hast Ursache und Wirkung schön in einem Post gebündelt. Erst verbasteln und sich dann ob der Geschwindigkeit wundern.

Habe den Schwiegereltern einen Mini PC mit dem Vorgänger vom N100 hingestellt (zu faul zum googeln, j4xxx), 8gb RAM, unverbasteltes W11 25H2 und es ist snappy. Das Teil lag hier noch rum, hat 38€ inklusive NT gekostet. 8gb RAM lagen noch vom Laptop rum, einzig die SSD wurde von 8 auf 256 getauscht. Haben sie also gut ca 60€ einen neuen PC für mindestens 5 Jahre. W11 bereitet ihnen natürlich auch keine Probleme. Mehr als nen Browser brauchen die eh nicht.
Ergänzung ()

gaelic schrieb:
@Alphanerd Du kannst natürlich quasi jede Linux Distri komplett "nackt" installieren. Sogar ohne graphische Benutzeroberfläche wenn du magst.
Das ist mir klar. Und nun kannst mir ja vlt eine Desktop Distri aus den top 10 nennen, die so genutzt wird von mehr als ein paar hundert Menschen weltweit.

Jeder installiert die so, wie sie kommt. Warum sollte ms da eine Ausnahme sein?
 
Alphanerd schrieb:
Jeder installiert die so, wie sie kommt. Warum sollte ms da eine Ausnahme sein?
Lass uns mal übr die Distribution und deren Benutzergruppe reden, welche ich am liebsten absolut isoliert unter einer Glaskuppel einkesseln würde, weil das Teil absolut gegen jeden Fortschritt an Benutzerfreundlichkeit für mich spricht.

Arch.

Zynische Anmerkungen beiseite gewischt, ist das Teil aber auch wirklich das einzige, was man als so minimal in der Ausgangsform bezeichneten könnte, dass die einzigen Windows-Optionen soweit zurück liegen, dass manche Nutzer hier im Forum vielleicht gerade mal auf die Welt gekommen sind, oder bei Linux eher für Headless Systeme zum tragen kommt.
 
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