andy_m4
Admiral
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Kommt halt stark darauf an, wofür man es einsetzt. Immerhin ist Linux im Big-Business sehr verbreitet.chillipepper schrieb:Es hat nicht im Entferntesten die Qualitäten von Windows, wenn es um die Unterstützung kommerzieller Applikationen und Hardwarelösungen geht.
Dem da grundsätzlich die Qualität abzusprechen wäre ja hanebüchen.
Naja. Wenn Du es halbwegs professionell machst, nimmst Du dir nicht irgendeine Bastel-Distribution, sondern gehst zu Redhat, Canonical oder SuSE.chillipepper schrieb:Ein Betriebssystem, das in über 800 Varianten existiert, ist für mich kein professionelles Ökosystem, sondern ein Flickenteppich.
Es sind also 3 Anbieter.
Mal davon abgesehen ist es ja auch ein Vorteil. Bei Windows lässt Du Dich weitschweifig darüber aus, das Microsoft viele Dinge machen, die Dir nicht gefallen.
Sowas kann Dir bei Linux eher nicht so passieren, weil es nicht nur einen Anbieter gibt, der allein die Richtung vorgeben kann.
Und das ist Dir dann aber auch nicht Recht? Wirkt etwas widersprüchlich.
btw.: Kann man ja auch seine Transition Schritt-für-Schritt machen. Es besteht ja gar keine Notwendigkeit für ein Entweder-Oder.
Mit anderen Worten: Man kann sowohl Windows als auch Linux benutzen. Da wo man (noch) drauf angewiesen ist, bleibt man bei Windows. Ansonsten nutzt man Linux.
Redhat gibt es gefühlt schon ewig.chillipepper schrieb:Vielfalt ist schön – aber nicht beim Betriebssystem selbst. Das sollte jeder wissen, der in der IT unterwegs ist.
Warum wohl haben Firmen wie Red Hat oder Oracle ihr eigenes Linux herausgebracht?
Und Oracle-Linux ist lediglich eine Variante von Redhat Linux.
Du weist aber schon, das Distributionen im Wesentlichen ein Zusammenstellen von (frei verfügbarer) (Open-Source-)Software ist. Ja. Die machen teilweise auch eigene Tools und eigene Lösungen. Aber Distributionen sind vor allem eine Zusammenstellung.chillipepper schrieb:Ganz einfach: Sie wollten sich nicht von irgendeinem Community‑Team abhängig machen.
Ähm. Nur weil Du Linux benutzt, heißt das nicht, das alles darin Open-Source sein muss oder jedes Programm welches dafür entwickelt wird Open-Source sein muss.chillipepper schrieb:Wer hat schon die Freiheit, wirklich alles nur mit Open Source lösen zu können.
Man sieht auch schön an Firmen wie Google, die sehr stark auf Linux setzen (sowohl intern als auch in deren Produkten), das die weit davon entfernt sind, jemals auf einen grünen Zweig zu kommen und schrammen seit Jahren immer knapp am Konkurs vorbei. :-)chillipepper schrieb:Mit viel Zeitaufwand und Idealismus kann man es natürlich versuchen
Der Zug ist doch aber schon seit Jahren abgefahren. Über wieviel Versionen telefoniert Windows jetzt schon nach Hause? Und es war abzusehen, das das sich steigern wird weil es schon in den vergangenen Jahren mit jeder Version schlimmer wurde.chillipepper schrieb:Was mich sehr stört, ist diese Mischung aus Unverschämtheit dem Kunden gegenüber,
seine Privatsphäre nicht zu respektieren
Recall ist also keine böse Überraschung, sondern es hat ein klarer Trend dahin geführt.
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