Bericht 4 Erkenntnisse: Wie Microsoft den Ruf von Windows 11 ruiniert hat

Kuristina schrieb:
Nicht, weil sie Windows selber so abgöttisch lieben.
Weil es einfach funktioniert - wieso muss man dabei irgendwas "lieben"?
 
mscn schrieb:
Ist es nicht, jeder kennt es, jeder nutzt es, der Großteil ohne Tränen oder willst du behaupten, es sei andersherum?
Nein. Der Großteil macht sich keine Gedanken darum und lebt auch mit etwaigen Problemen.

mscn schrieb:
Kann auch hier nichts negatives erkennen
Eigentlich habe ich mich ausführlich zu der ganzen Thematik geäußert. Ich würde mich jetzt hier nur wiederholen.

Also: Welchen Punkt willst Du machen?
 
andy_m4 schrieb:
Der Großteil macht sich keine Gedanken darum und lebt auch mit etwaigen Problemen
Problemchen*
Die "Gemeinde" rund um Windows ist riesig - Hilfe bekommt man an jeder Ecke.

Dass man bei 1242352343632 verschiedenen Hardwarekombinationen nicht immer fehlerfrei "unterwegs" sein kann, ist logisch.

Und das bekräftigt meinen Punkt. MILLIONEN von Rechnern und die "große Katastrophe" scheint sich ja nicht abzuzeichnen. Jammern auf hohem Niveau, finde ich.

Apple kriegt für seine 3 Macs kein fehlerfreies macOS zustande, das gilt auch für iOS und die paar iPhones (Konfigurationen natürlich, nicht Anzahl der Geräte).
 
Zuletzt bearbeitet:
mscn schrieb:
Die "Gemeinde" rund um Windows ist riesig - Hilfe bekommt man an jeder Ecke.
Hilfe zu kriegen ist ja auch nicht das primäre Problem. Gerade in Zeiten des Internets kann findet man ja zu den exotischsten Systemen und Problemen Lösungen.
Und natürlich ist bei Windows schon aufgrund der Menge die Ausgangssituation gut.
Aber es gibt auch Probleme, wo einem selbst das nicht weiter hilft.

Insbesondere wenns dann in Richtung Bug geht, wo effektiv nur Microsoft helfen kann und die das auch nur tun, wenn das genügend Leute betrifft, weil es nur dann für Microsoft lohnt da Ressourcen drauf zu werfen.

Insofern muss man das schon differenzierter betrachten.

mscn schrieb:
Dass man bei 1242352343632 verschiedenen Hardwarekombinationen nicht immer fehlerfrei "unterwegs" sein kann, ist logisch.
Naja. Viele Bugs sind ja gar nicht den Hardwarekombinationen geschuldet, sondern einfach Ergebnis selbst geschaffener Problemen.

mscn schrieb:
und die "große Katastrophe" scheint sich ja nicht abzuzeichnen. Jammern auf hohem Niveau, finde ich.
Naja. Was heißt große Katastrophe.

Aber in dem Bericht geht es ja darum, das Microsoft selbst Probleme einräumt. Schon allein das zeigt ja die Bedeutung, weil dieses "selbst einräumen" nicht besonders oft vor kommt.
Und es zeigt darüber hinaus, das es nicht nur ein Eindruck ist, der allein durch Jammerer in irgendwelchen Foren kommt.

Und die Kritik bezieht sich ja auch nicht nur auf Bugs. Sondern es geht halt auch um die engere Verzahnung von Windows mit Microsoft-Online-Diensten. Was natürlich ein Problem ist, da die politische Lage in den USA "schwierig" ist. Und dann ist das halt doof, wenn das System viele Ansatzpunkte bietet, das man es "killswitchen" kann.

mscn schrieb:
Apple kriegt für seine 3 Macs kein fehlerfreies macOS zustande
Ja. Apple scheint mit dem Erfolg der iOS-Geräte MacOS X generell etwas vernachlässigt zu haben.
Was auch irgendwo doof ist. Weil Apple hat zwar den Ruf überteuert zu sein aber wenigstens konnte man sich sicher sein, das wenn man bereit ist das Geld auszugeben und das kauft, es gut funktioniert.

Insofern stellt sich da Apple irgendwie selbst ein Bein.
 
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9t3ndo schrieb:
Ich brauche den Befehl inzwischen leider regelmäßig, weil mir MS dauernd wieder auf das Windows 11 Kontextmenü verstellt, während ich das alte habe. Mittlerweile habe ich schon dreimal das komplette Windows 11 Design auf dem Monitor gesehen. Jedesmal ein Backup einspielen und von dem dann ein Backup machen.
Will Windows mir mit der Brechstange das Windows 11-Design aufs Auge drücken?
 
Solange Windows 10 läuft, gibt es keinen Grund auf Windows 11 zu wechseln.

Linux ist für mich auch keine Alternative - ich möchte nicht ein Game kaufen und dann jedes Mal hoffen müssen, dass ich vielleicht Glück habe und dieses Game zufällig bei jenen 10% dabei ist, die unter Linux sehr gut laufen.

Lt. Internet laufen nur 10% aller Games sehr gut unter Linux, und weitere 20% gut. Bleiben noch die restlichen 70% die nur fehlerhaft oder gar nicht laufen.
 
Das ist einfach nur Quark. Wo auch immer du das gelesen hast, streich die Seite aus deinen Bookmarks.
 
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anywish schrieb:
Lt. Internet laufen nur 10% aller Games sehr gut unter Linux, und weitere 20% gut. Bleiben noch die restlichen 70% die nur fehlerhaft oder gar nicht laufen.
Wo hast du deine Zahlen her? Normalerweise läuft alles ab Silber ziemlich problemlos. Von den Top 1000 Spielen auf Steam sind das 90%.
top_1000.png

Es ist also eher umgekehrt, nur 5% laufen nicht so gut oder gar nicht und zu 5% gibt es keine Daten.

Der ohne einen Blick in Kompatibilitätsdatenbanken gewählte Testparcours läuft gut. ComputerBase hat insgesamt 23 Titel ausprobiert, von denen 20 absolut problemlos laufen.
https://www.computerbase.de/artikel/betriebssysteme/linux-windows-11-gaming-benchmarks-2025.93542/
  1. Eines hatte leichte Grafikfehler, die auch auf Windows auftreten können.
  2. Eines hatte Kernel Level Anti Cheat (das weiß man vorher schon, dass das auf Linux nicht läuft).
  3. Eines stürzte ab.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich mit den Spielen in meiner Bibliothek seit Jahren keine Probleme mehr hatte, die es nicht auch auf Windows gibt.
Protondb ist kein Vergleich, wie gut ein Spiel gegenüber Windows läuft, sondern es sagt nur aus, wie gut es auf Linux läuft. Wenn das Spiel selbst verbuggt ist, wird es auch auf Protondb eine schlechtere Wertung bekommen.
Andernfalls müsste man unterstellen, dass die Leute alle Dualboot hätten und das Spielerlebnis vergleichen würden, was ganz sicher meistens nicht der Fall ist.

Was die Notwendigkeit von Startoptionen betrifft: Da braucht man nach meiner eigenen Erfahrung nur bei 20% der Spiele eine Startoption. Die lässt sich in der Regel leicht auf Protondb finden. Viele geben allerdings auf Protondb Startoptionen als "Tinkering Steps" an, die man eigentlich gar nicht braucht.

Zuletzt kommt es auch auf die Hardware an. Mit einer AMD-Grafikkarte ist die Treiberunterstützung sehr gut und man bekommt aktuell das beste Spielerlebnis auf Linux.

Update: Mit deiner RX 6900 XT könntest du in 1440p auf Linux von ca. 5% mehr Leistung profitieren:
https://www.pcgameshardware.de/Linu...Grafikkarten-in-Spielen-vs-Winodws-1487614/3/
 
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Steige jetzt endlich auf Linux um, Windows ist einfach zu träge und die Taskleiste und der Explorer nerven einfach. Bin jetzt bei Fedora 44 (KDE) und es läuft einfach hübscher.
 
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Mit das Allerschlimmste ist, dass ich auf meiner eigentlich noch guten und performanten Hardware kein Windows 11 installieren kann. Das ist eine Oberfrechheit von Microsoft.

TPM, Secure Boot und VBS braucht im Alltag kein Mensch. Für Gaming oder maximale Performance schaltet man diese Funktionen ohnehin ab. Es gibt also keinen sachlichen Grund, die Installation auf einem leistungsfähigen System künstlich zu blockieren.

Gerade jetzt, wo die Preise im IT‑Bereich durch die Decke gehen, möchte man sich ohnehin keinen neuen Rechner kaufen. Und dann kommt noch der KI‑Hype dazu: zweifelhafte Qualität, steigende Preise, schlechte Verfügbarkeit von CPUs, RAM, SSDs, Grafikkarten – im Grunde alles ist knapp oder überteuert.

Also ehrlich, Microsoft und Co.: Steckt euch Windows 11 und den ganzen KI‑Bullshit sonstwohin.
Der Bau von Rechenzentren für KI und der damit einhergehende Stromverbrauch sind auch nicht gut für die Umwelt. Für die ganzen "Bullshit-Anfragen" von Usern sind diese Ressourcen einfach zu wertvoll.

Und ich glaube auch nicht, dass es sich jemals rentieren wird, weil niemand bereit ist, für die miese Qualität Geld zu zahlen. Also ist es nicht von der Hand zu weisen, dass man mit seinen Userdaten, den Infos, die man bei Abfragen von sich preisgibt, den Dienst bezahlt. Das ist aber auch nicht so dolle, wer möchte schon gerne zum gläsernen Menschen werden …

Das macht das Thema KI extrem unattraktiv. Vor allem wenn KI Dienste in das Betriebssystem mit integriert werden. Dann beginnt doch das "Data-Mining" von Microsoft & Co. schon auf meinem System, noch bevor irgendeine Cloud die Daten gesehen hat. Zumindest hat man die Befürchtung, und das auch nicht grundlos, wenn man mal sieht, dass der Schutz von Userdaten in der Cloud schon nicht gewährleistet ist.

Selbst für Firmen auf EU Servern (von amerikanischen Firmen) ist der Datenschutz wegen des Patriot Act ziemlich löchrig. Ich bin immer noch fasziniert davon, wie blauäugig Firmen und User sind, ihre Daten einfach in einer Cloud zu speichern, so als ob es sie nicht zu interessieren hätte (von wegen Privacy). "Macht ja jeder so".

In über 40 Jahren IT‑Erfahrung hat mir Computertechnik noch nie so wenig Freude bereitet wie heute. Wenn ich sehe, was gerade abgeht, könnte ich wirklich nur noch im Strahl abko**en.

Kurzum: Microsoft bereitet uns Anwendern mit Windows 11 nichts als Bauchschmerzen und hinterlässt nur eins: ein völliges Desaster.
Dazu noch die schlechte Qualität und die ständige Rumbastelei an Startmenü und anderen Dingen, was nur noch nervt. Weder das noch die ganzen geplanten KI-Integrationen stellen einen Mehrwert dar. Im Gegenteil, man hat nur noch Angst um seine Privatsphäre (Recall etc.).

Mein Fazit: Ich bleibe bei Windows 10 IoT Enterprise bis Januar 2032.
Und dann wird man sehen, ob es überhaupt noch Sinn ergibt, sich einen neuen PC anzuschaffen. Für viele reicht längst die Kombination aus Smartphone, Tablet und Playstation.

Und bevor sich jetzt wieder die Linux‑Aktivisten bemüßigt fühlen, sich zu Wort zu melden...
Linux ist für mich keine Alternative. Es hat nicht im Entferntesten die Qualitäten von Windows, wenn es um die Unterstützung kommerzieller Applikationen und Hardwarelösungen geht.

Ein Betriebssystem, das in über 800 Varianten existiert, ist für mich kein professionelles Ökosystem, sondern ein Flickenteppich. Jedes System fühlt sich anders an – nicht nur bei der GUI, sondern auch im gesamten User‑Environment, der Shell, der Systemverwaltung. Anstatt ein einziges, durchgängig gepflegtes System zu haben, fährt man einen Egotrip aus hunderten Teams, die jeweils eigene Vorstellungen von Kernelversion, Software‑Stack, Paketmanagement und Konfiguration haben.
Zum Rumspielen vielleicht nett – aber keine solide Basis für ein Desktop‑System.U nd man sieht ja, wie wenig Hard‑ und Softwarehersteller bereit sind, Linux zu unterstützen.

Vielfalt ist schön – aber nicht beim Betriebssystem selbst. Das sollte jeder wissen, der in der IT unterwegs ist.
Warum wohl haben Firmen wie Red Hat oder Oracle ihr eigenes Linux herausgebracht? Ganz einfach: Sie wollten sich nicht von irgendeinem Community‑Team abhängig machen. Mit einem willkürlichen Patchwork‑System kann man keine verlässlichen SLAs gegenüber Kunden bieten. Da schafft man besser Fakten und kreiert seinen eigenen Linux Standard. Das lässt sich dann ohnehin wesentlich besser supporten.

Daher ist für mich Linux eher ein Problem als eine Lösung. Das Problem besteht darin, dass Linux in seiner jetzigen Form nicht dazu geeignet ist, Windows abzulösen weil es nicht standardisiert genug ist. Man kann mit einer Linux Distribution nicht alles das tun, was bei Windows einfach möglich ist und es fehlen vor allen Dingen kommerzielle Applikationen. Wer hat schon die Freiheit, wirklich alles nur mit Open Source lösen zu können. Mit viel Zeitaufwand und Idealismus kann man es natürlich versuchen, aber wer schon seit Jahren kommerzielle Lösungen und die Workflows gewohnt ist, für den besteht diese Möglichkeit eben nicht.
Da müsste Linux halt weitaus mehr bieten als 800+ Distributionen, die ohnehin kein Mensch braucht.
 
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chillipepper schrieb:
Mit das Allerschlimmste ist, dass ich auf meiner eigentlich noch guten und performanten Hardware kein Windows 11 installieren kann.
Kann die CPU kein SSE 4.2? So alt wird deine Kiste doch noch nicht sein. Die notwendigen kleinen Tricks zur Installation wirst du sicher kennen. Wenn du eh kein TPM etc. brauchst, was spricht gegen ein Upgrade auf Win 11? Auf älterer Hardware spielt das ganze KI-Zeug doch gar keine Rolle, da maximal der Copilot installiert wird. Recall läuft damit ebenfalls nicht. Win 11 ist im Prinzip auf solcher Hardware nicht mehr als ein aufgebohrtes Win 10.
 
Zuletzt bearbeitet:
@nobby_a Bei Intel Xeon E5-1680 v4 fehlt Virtualisierungssupport in der CPU, das wird mit VBS zu langsam.
Aber Microsoft ist ja noch wegen anderer Dinge am Bocken: Secure Boot, Legacy Boot, TPM.

Sehr ärgerlich ist, dass seit einiger Zeit Windows 11 kein Legacy Boot mehr unterstützt.
Ich habe das System zwar schon mal von Legacy Boot auf UEFI umgestellt, jedoch ist der UEFI
support in meinem Supermicro-Server Mainboard nur sehr rudimentär.
Das erlaubt mir dann gar nicht mehr, eine andere SSD als Bootplatte zu verwenden.

Damit scheitert inzwischen auch ein Rufus-getweaktes Boot-Image, weil ich auf Legacy-Boot einfach nicht verzichten kann.

Ferner habe ich auch das Vertrauen in Windows 11 und eigentlich auch Microsoft nahezu vollständig verloren.

Was mich sehr stört, ist diese Mischung aus Unverschämtheit dem Kunden gegenüber,
seine Privatsphäre nicht zu respektieren (das Abhörwanzenartige Design von Recall)
und dann noch die überaus schlechte Qualität von Windows 11, da wird ständig dran
rumgebastelt ohne dass wirklich jeder zufrieden ist. Oder auch zu viele bad patches.
Diese Rumbastelei und dieses stümperhafte Vorgehen nervt mich ungemein.

Die sollen erstmal ein bisschen üben. Solange verweile ich hier noch auf einer in Deutschland legal erworbenen Windows 10 IoT Enterprise 2021 LTSC. Dann bekomme ich Patches bis Januar 2032 und kann meine Hardware solange noch weiterverwenden.

Die Performance meines Systems ist nach wie vor Spitze und reicht für alles, was ich brauche:
  • Performanter 8-kerner
  • 64 GB ECC RAM
  • 10 Gbit LAN Karte Intel mit 2x SFP+
  • nVidia RTX 4070
  • 2 zusätzliche USB3 / USB-C Karten

Auch im Recording-Bereich top: DPC-Latenzen zwischen 10 und 80 Mikroskunden (IRQ zu User Prozess)
mit leichten Peaks um die 150.

Damit kann ich im Recording Bereich DAW Projekte mit 400 Spuren und 2 VST pro Spur und in der Summe, also insgesamt mit 803 VSTs bei geringster ASIO Buffersize von 32 samples knakserfrei abspielen.

Gaming geht mit aktuellen Titeln mit Full-HD noch astrein, bei Cyberpunk 2077 PL erreiche ich bis zu etwa 130 fps.

Warum sollte ich mir Windows 11 antun? Ich möchte Microsoft an der Stelle lieber zeigen, dass ich auf Windows 10 bleiben möchte, solange Windows 11 so ein Desaster ist und sich in vielen Dingen gegen meine Interessen richtet.
 
chillipepper schrieb:
Was mich sehr stört, ist diese Mischung aus Unverschämtheit dem Kunden gegenüber,
seine Privatsphäre nicht zu respektieren (das Abhörwanzenartige Design von Recall)
Wenn du dir keinen Copilot+ PC kaufst, bekommst du auch kein Recall.
chillipepper schrieb:
und dann noch die überaus schlechte Qualität von Windows 11, da wird ständig dran
rumgebastelt ohne dass wirklich jeder zufrieden ist.
Mit keinem Windows waren die User je zufrieden (immer erst hinterher wird mal eine Version als „die beste aller Zeiten“ tituliert). Windows 11 ist insgesamt auch nicht sehr viel anders als Windows 10.
chillipepper schrieb:
Oder auch zu viele bad patches.
Die dich allerdings kaum interessieren, wenn du die Updates generell aufschiebst.
 
@Creeping.Death Das ist eine ziemlich indifferenzierte Sicht der Dinge.
Bei keiner anderen Windows Version war die Einflussnahme von Microsoft so hoch wie bei dieser Windows Version.
Würde es Dich nicht ärgern, wenn Du Dir nur wegen solch lächerlicher Vorgaben einen neuen PC kaufen müsstest?

Mit den ganzen Dingen inklusive Kontenzwang könnte Microsoft inzwischen problemlos Windows im Abo vertreiben.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob der Windows-Online-Kontenzwang nun vom Tisch ist oder nicht.

Microsoft dreht sich hier wie ein Fähnchen im Wind, möchte aber mit Sicherheit eines nicht mehr abgeben: die immense Einflussnahme auf unser aller Systeme.

Dass Recall nur auf Copilot+ PCs verkauft wird, ist für mich bloß ein Zwischenschritt, er zeigt aber deutlich wo die Reise hingeht, wenn wir als Anwender nicht aufpassen. Und dass Recall nun per default deaktiviert sein soll, ja wie wunderbar bzw. wer glaubt an den Weihnachtsmann? Telemetrie schaltet sich nach Updates auch immer wieder auf magische Art und Weise ein. Daran kannst Du ablesen, wie sehr Microsoft Deine Einstellungen ignoriert.

Ja ich weiß auch, wie man Updates aufschiebt. Trotzdem schmeckt mir Windows 11 nicht.

Du musst ja nicht meiner Meinung sein, von mir aus, mach, was Du für richtig hältst.
Wenn Du meinst, dass Du damit "safe" bist und auch in Zukunft mit Windows 11 – oder was danach kommt – zufrieden sein kannst, bitte. Deine Entscheidung...

Ich schaue mehr auf die Gesamtentwicklung seit über 30 Jahren, und das, was ich sehe, gefällt mir ganz und gar nicht (-> Orwell, Huxley, Bradbury ...).
 
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chillipepper schrieb:
Würde es Dich nicht ärgern, wenn Du Dir nur wegen solch lächerlicher Vorgaben einen neuen PC kaufen müsstest?
Meine Ansicht dazu: Nein, so lange man diese Vorgaben bisher ganz easy umgehen kann, ärgert mich das absolut nicht. Der Kontozwang ist auch kein Thema, da man ihn ebenfalls leicht aushebeln kann. Für Recall und den anderen lokalen KI-Kram taugt meine alte Möhre von 2014 im Leben nicht, deshalb kann ich das ebenfalls getrost ignorieren.
 
chillipepper schrieb:
Bei keiner anderen Windows Version war die Einflussnahme von Microsoft so hoch wie bei dieser Windows Version.
Einflussnahme auf was?
chillipepper schrieb:
Würde es Dich nicht ärgern, wenn Du Dir nur wegen solch lächerlicher Vorgaben einen neuen PC kaufen müsstest?
Nein, die PCs, die nicht mehr tauglich sind bekommen Linux und schon ist das Problem für mich erledigt.
Das ist nicht nur so daher gesagt, sondern habe ich bei meinem alten Notebook und dem PC meiner Frau bereits so gemacht.
chillipepper schrieb:
Dass Recall nur auf Copilot+ PCs verkauft wird, ist für mich bloß ein Zwischenschritt, er zeigt aber deutlich wo die Reise hingeht, wenn wir als Anwender nicht aufpassen. Und dass Recall nun per default deaktiviert sein soll, ja wie wunderbar bzw. wer glaubt an den Weihnachtsmann? Telemetrie schaltet sich nach Updates auch immer wieder auf magische Art und Weise ein. Daran kannst Du ablesen, wie sehr Microsoft Deine Einstellungen ignoriert.
Wo die Reise hingeht, werden wir sehen. Aktuell scheint Microsoft wieder etwas vorsichtiger mit der KI-Integration zu sein. Aber es macht für mich aktuell wenig Sinn, über ungelegte Eier zu philosophieren.

Über den Sinn von Telemetrie lässt sich vortrefflich streiten, deshalb möchte ich das Fass an dieser Stelle eigentlich nicht aufmachen. Dennoch ist Telemetrie nicht per se "böse", denn so bekommt Microsoft unter anderem auch mit, wie viele und warum Windows Updates fehlschlagen, Systeme crashen etc.
Laut Foren wie diesem dient Telemtrie jedoch meist nur dem Abgriff von privaten Daten.
chillipepper schrieb:
Du musst ja nicht meiner Meinung sein, von mir aus, mach, was Du für richtig hältst.
Das hätte ich auch ohne deine Erlaubnis getan.
chillipepper schrieb:
Wenn Du meinst, dass Du damit "safe" bist und auch in Zukunft mit Windows 11 – oder was danach kommt – zufrieden sein kannst, bitte. Deine Entscheidung...
Ich bin auf Windows nicht angewiesen, deshalb bin ich tatsächlich ziemlich "safe". In unserem Haushalt laufen derzeit Windows, macOS und Linux.
 
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