News Wochenrück- und Ausblick: Der Ruf von Windows 11 und teureres DSL bei der Telekom

john.smiles schrieb:
Wären diese Alternativen nur für die Masse brauchbar... Auch die so hochgelobten Gaming Distros sind Frickelware
Verschwinden wieder. Gehen dahin wo ClearLinux hingegangen ist. Bleibt bei den verlässlichen (Fedora, OpenSuse, Ubuntu, Debian, Arch, Gentoo, Red Hat, Suse und Mint). Neuzugang - seit etwa 15 Jahren - ist Mint.

Hier darf sich die Presse (z.B. Computerbase) an die Nase fassen. Muss man jede Sau (Derivat XY) durch das Dorf treiben?


john.smiles schrieb:
und nicht für den Normalos brauchbar und die Hardware und Softwarehersteller tun sich noch schwer damit. zB einstellen von DPI, RGB und Makros auf Mäusen ist durch die Herstellerignoranz ein Abenteuer für sich.
RGB, Makros…sind das Prioritäten?

Schwer tun sich AMD, Intel, Qualcomm, MediaTek, Realtek, Valve und Lenovo nicht.

Ducky gibt mir DIP-Switches und Tastenkombinationen für RGB, einmal auf Hintergrundbeleuchtung gestellt. Kein Treiber, kein Chrome. Wie es sein soll?

Nvidia ist ein eingebildeter Möchtegern-Monopolist und schließt abwechselnd sich oder den Kunden ins Bein. Hier kein Wayland, dann musst man ihnen erst Explict-Sync geben, dann verlieren sie seit 2016 den VRAM und dokumentieren den Bug als Feature (Texturen nach Suspend, VT-Switch usw. immer neu Laden) und wenn es mal Quellcode (ohne Dokumentation) gibt, wird ein Merge in Linux und Mesa verweigert.

Die Lage stellt sich so da, kein Nvidia und man ist sicher. Mit Nvidia darf man Glück haben und schön ruhig halten, keine plötzlichen Bewegungen mit Kernel, Mesa oder den Monitor schräg anschauen. Das Nvidia so ist, ist zwanzig Jahre bekannt.

Welche Spiele Kernel-Level-Anticheat und andere hochgradig gefährliche Sachen treiben auch?

Der Verbraucher darf Verantwortung übernehmen. Regulierung kommt, wenn der Verbraucher sie verlangt.
 
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Staubwedel schrieb:
Nicht für jeden User.

Wenns so wäre wäre kostenloses Linux nicht bei unter 5% sondern bei 80%, Windows wäre da schon längst tot.
Das Thema hatten wir doch erst. Linux war gar nicht als "MassenOS" gedacht und vor Ubuntu hatte auch niemand versuch dass an den Konsumenten zu bringen. Sprich von den 90er bis 2010er wollte Linux keine Konkurrenz sein.

Staubwedel schrieb:
Und wahrscheinlich mind. andere 70% auch
Damit meinst du die 90% der Verbraucher die, abseits von Android oder embedded (auf Fernseher etc.) noch nie mit Linux-basierten Betriebssystemen in Kontakt gekommen sind?

Hab gestern den Rechner meines Vaters (nicht Win11-fähig) auf Manjaro gezogen. Der hat Klotzaugen gemacht wie schnell alles funktioniert, out of the box. Mussten nur Thunderbird und Steam installieren sowie ProtonQT für bleeding Edge Proton statt 9.X das mit Steam kommt.

Der nutzt Firefox, Thunderbird steam und bischen Office (jetzt LibreOffice) und war überrascht was alle in einem Betriebssystem reibungslos funktionieren kann...

Der hatte auch gedacht "Linux muss bestimmt immer basteln, hab gehört nichts funktioniert" schon krass was da für Vorurteile herschen.
 
Seven2758 schrieb:
Danke für deine Hilfe. Das konnte ich auch raus finden.

ABER:
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Dieser Menüeintrag fehlt bei mir.
 
Enigma schrieb:
@surogat Es geht nicht um Copilot. Das Ding kann schon was und ist ein Mehrwert. Es geht beim Microsoft-Windows-Artikel im Kern um etwas anderes: Die Art und Qualität wie Microsoft als Unternehmen agiert ist ne Katastrophe. Ne nach Blickwinkel mal mehr, mal weniger.

Im Unternehmen wo ich gerade bin, ist auch jede Woche ein toter Laptop in der IT mit einem Notfallgerät wegen irgendwelchen Updates.
Windows 11 ist auch eigentlich super
 
@PusteBlume0815
Uff, dann wurde das neue Startmenü von Windows bei Dir noch nicht vollständig freigeschaltet.

Du kannst versuchen, das neue Startmenü mit Smartphone Link per ViveTool vollständig zu aktivieren, um es anschließend in den Einstellungen zu deaktivieren.
Anleitung

Wenn Du per ViveTool lieber nichts machen möchtest, musst Du wohl warten, bis Microsoft das Startmenü bei Dir vollständig ausgerollt hat. Bei mir hatte es auch nur ein Laptop, beidem ich es so deaktiviert habe. Alle anderen Geräte haben bislang noch nichts.
 
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boonstyle schrieb:
Linux war gar nicht als "MassenOS" gedacht und vor Ubuntu hatte auch niemand versuch dass an den Konsumenten zu bringen.

Dein Zeitplan stimmt nicht ganz.

Schon 2002 hab ich mit Suse gearbeitet, ein Linux dass Ansätze hatte für Everyday-User.

2000 kam Knoppix, 2004 Ubuntu, seit 2006 Mint

Jetzt, bei unzähligen Distris, quasi für jeden Geschmack/Verwendungszweck eine oder mehrere, da kann man doch nicht davon ausgehen dass Linux nur für reine Bastler ist und man mit einem klitzekleinen Marktanteil zufrieden ist.

Das Ziel ist daher auf keinen Fall bei diesem Marktanteil zu bleiben. Wir sind schon über 2 Jahrzehnte nicht mehr bei einem Kommandozeilen-OS für Freaks.
 
Staubwedel schrieb:
Schon 2002 hab ich mit Suse gearbeitet, ein Linux dass Ansätze hatte für Everyday-User.
Aha bei Dir ist also "Ansätze" = "Dies ist unser kommerzielles Produkt für den Endverbraucher mit dem wir eine wesentliche Marktaanteile im OS-Markt erreichen wollen"........
 
Suse war das erste kommerzielle Produkt. Konntest bei MediaMarkt sogar kaufen. Aber leider ist Suse nicht mehr das was es mal war ^^
 
@Salamimander Es geht nicht nur darum ein kommerzielle Produkt zu sein, sondern auch den Markt haben zu wollen. SUSE war auch nicht nur kommerzielle sondern auch so zu beziehen. Da wurde keine Industriemaschine mit Geld angeworfen. Das ging erst mit Ubuntu für Konsumenten, zumindest war das Mal erklärtes Ziel.
 
Nur hat Ubuntu seinerzeit nichts geboten was andere nicht auch konnten. Wirklich was für den Desktop haben nur AMD und Valve getan. System76 investiert auch fleißig.
 
Aber irgendwie wurde Ubuntu recht bekannt ;) , gute Werbung?

Ab 2005 gabs OpenSuse ;) , war kostenlos

Aber langer Rede kurzer Sinn: Linux mit GUI ist seit langem kostenlos auf dem Markt, die Marktanteile sind immer noch niedrig und es ist kein genereller Ersatz für Windows.

Wenn so wäre wäre ich schon längst, vielleicht sogar komplett, auf Linux umgestiegen. Windows wird zwar auch immer nerviger, aber es reicht noch nicht um auf Linux umzusteigen.

So bleibts aber beim Probieren ab und zu, auch wenn der Komfort beim Installieren von Software deutlich zugenommen hat, Windows ist da immer noch weit voraus.

Da muß noch viel passieren. Ich versteh immer noch nicht warum Linux sich bei Installationen nicht Windows als Vorbild nimmt. Und dieses nervige Passwortabfragen nicht durch einen Mechanismus wie UAC ersetzt.

Aber darüber hatte ich schon in einem anderen Topic diskutiert, eine sinnvolle Antwort gab es darauf nicht,

`nuff said :)
 
Staubwedel schrieb:
Wenn so wäre wäre ich schon längst, vielleicht sogar komplett, auf Linux umgestiegen. Windows wird zwar auch immer nerviger, aber es reicht noch nicht um auf Linux umzusteigen.

Kannst Du dich noch an das Berühmte Jahr 2013 erinnern ?
 
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Staubwedel schrieb:
Aber langer Rede kurzer Sinn: Linux mit GUI ist seit langem kostenlos auf dem Markt, die Marktanteile sind immer noch niedrig und es ist kein genereller Ersatz für Windows.
Ich kann nur wiederholen, dass Windows der de facto Standard ist, liegt einfach daran dass Windows Jahrzehnte Vorsprung und entsprechende Geldbeutel (Marketing und Verträge bei OEMs) hat.

Hätte "Linux" einen Geldbeutel wie Microsoft und den zentralen Antritt würde das sicher anders aussehen.

SteamOS schreitet mit Schritten voran und zumindest in meinem Umfeld allein sind nun 4 Leute umgestiegen (was 4 mehr sind als in den letzten 10 Jahren). Es kommt also tatsächlich Bewegung rein.

Es liegt nicht daran dass es "so toll ist". Du sagst ja selber:
Staubwedel schrieb:
Wenn so wäre wäre ich schon längst, vielleicht sogar komplett, auf Linux umgestiegen. Windows wird zwar auch immer nerviger
Das ist halt eine Frage der "Gewöhnung". So wie Windows Phone sich nicht gegen Android (Linux-basiert) durchsetzen konnte weil Android bereits den Markt hatte, so sieht es im PC-Bereich genau anders aus.

Mal als alnderes Beispiel, mein Sohn ist mit LibreOffice aufgewachsen und hadert in der Schule mit MS-Office weil dies "furchtbar ist" aus seiner Sicht während meine Frau am Anfang über LibreOffice (komment von MS-Office) geflucht hat. Reine Gewohnheitssache, ich kann mich noch an MS-Office Wechsel auf Ribbon-Design erinnern, war das Geschrei groß....

Staubwedel schrieb:
Aber langer Rede kurzer Sinn: Linux mit GUI ist seit langem kostenlos auf dem Markt, die Marktanteile sind immer noch niedrig und es ist kein genereller Ersatz für Windows.
Bei mir ist das andersrum, ich nutzte Linux als Daily-Driver auf meinen Maschinen und ärger mich Windows auf der Hauptmaschine parallel haben zu müssen weil Microsoft-Teams für Linux nicht mehr entwickelt wird und die WebBasierte-Lösung auf Chromium nicht zufriedenstellend läuft.

Viele Probleme sind bei näherer Betrachtung keine, sondern es fühlt das "kenn ich alles kenne ich mich aus". Für die mesiten der PC-Nutzer spielt es keine Rolle ob Windows oder Linux aber 90% haben in Ihrem Leben noch kein Linux benutzt. Daher ist die Aussage "sonst wäre es weiter verbreitet" Blödsinn. Es gilt "was der Bauer nicht kennt" und Windows war bisher immer "gut genug" und der PC kommt ja immer schon mit Windows.
 
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