Bericht 4 Erkenntnisse: Wie Microsoft den Ruf von Windows 11 ruiniert hat

Guter Artikel.

Neben Kontozwang und Bloatware (wozu ich KI auch zähle), nerven mich die ständig umgebauten Menüs. Bei jeder neuen Windowsversion darf man wieder neu lernen, wo sich welche Einstellungen verstecken, um am Ende doch wieder 30 Jahre alte Menüfenster zu sehen. Wenn ich nur an die elende Dateiverknüpfung denke, die MS uns mit Win… 7(?) aufgedrückt hat – da könnte ich heute noch drüber kotzen.

Behaltet doch endlich mal ein (logisches) Konzept bei und rennt nicht jeder verdammten Mode hinterher.



Auch das Updates mittlerweile fast ein ähnliches Risiko darstellen, wie ein DL aus dubiosen Quellen, ist ein absolutes Unding. Was interessiert bei solch grundsätzlichen Problemen ein Dark Mode?
 
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In wenigen Jahren wird man feststellen, woran fast jede Softwarewartung und Weiterentwicklung gescheitert ist:
"Sie war zu komplex", "zu monolithisch".

Und dann wird einige Zeit lang nur noch Basic Software mit KI entwickelt, bis kein Anwender diesen Softwareschrott mehr benutzen möchte.

Doch niemand wird sagen, dass komplexe Software durch Domänen- und Wissensexperten wachsen.
Und dass diese Experten meist in den Dev-Teams sitzen, welche durch Offshoring und KI ausgetauscht wurden.
Durch diese Personalentlassungen wurden nicht Entwickler entlassen, sondern ganze Softwaremodule wurden gelöscht, ohne Backup.
 
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wern001 schrieb:
... aber im Desktopbereich ist es einfach nur ein Bastlerbetriebssystem.
Wie kommst du zu dieser Aussage. Vor 20 oder 25 Jahren war das vielleicht noch so. Selbst bei Pensionisten in meinem Umfeld laufen Ubuntu und Co seit Jahren ohne jegliche Probleme.
 
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will-lee schrieb:
Mmhhh… also ich habe Mint nicht nur bei mir, sondern bei drei Leuten installiert. Zwei davon 80+.

wenn es auf anhieb funktioniert ist es toll aber leider ist es sehr oft nicht so.
viele Drucker funktionieren nicht optimal. Hab hier einen HPz3200 und damit unter linux zu drucken ist einfach nur bää... Photoshop, illustrator funktionieren erst nach rumgefickel mit Wine bis gar nicht.

Was ich bei Windows wirklich schade finde, ist dass man die Taskleiste nicht mehr an die Seite ziehen kann.
 
Ein Betriebssystem mit AI auszustatten ist aus meiner Sicht fatal. Am besten noch ein OpenClaw per default rein. Sehr nützlich, und sehr gefährlich.

Ich bin nun seit 2015 auf Linux unterwegs und habe mich eher geärger, dass ich das nicht schon früher getan habe. Dank Wine sowie Proton kann man mittlerweile auch das meiste unter Linux zocken - wobe ich dafür mittlerweile zu wenig Zeit habe.
Und was viel spannender ist: Ja, in meinem Linux gab es in den letzten 10 Jahren auch hin und wieder mal Probleme. Das ließ sich aber alles lösen - entweder per Config oder mit ein paar Skripten. Und hier kommt mittlerweile für DAUs auch eine helfende Hand - AI. Mit ChatGPT & Co. lassen sich auch viele Fragen und Probleme unter Linux lösen. Natürlich sollte man sich alles aber 3x anschauen. Aber bspw. lassen sich komplexe SELinux Probleme deutlich zielgerichteter lösen, als wie der oftmals gepostete "Workaround" setenforce 0
 
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Dr. MaRV schrieb:
Ich helfe gern, keine Ursache
Das ist keine Umfrage. Das ist da Ergebnis einer alten Umfrage. Ich helfe gerne, keine Ursache 😉
 
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War auf Seite 4 des Artikels als Windows 11 sich entschied erstmal für 5 Sekunden meinen Bildschirm zu schwärzen. Mehr Ironie kann man glaub nicht erwarten...
 
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QXARE schrieb:
4 Erkenntnisse nach dem Überfliegen dieses Artikels:
[...]
  • Privatsphäre Bedenken äußern aber neue Features kleinreden da random Online KI Tools ja dasselbe tun, und vermeintlich noch mehr...[...]
Die andern Punkte mal außen vor, aber ich sehe schon einen nennenswerten Unterschied zwischen externen KI Tools und Online- und KI-Funktionen an so vielen Stellen im OS verankert, dass man als normaler Anwender überhaupt nicht mehr überblickt, welche Daten wohin gehen und was damit gemacht wird.
Ich fände das alles legitim, wenn Windows einem
A) die Wahl lassen würde, diese Funktionen ohne großen Aufwand zu deaktivieren
Und
B) Windows nicht für die Nutzung im beruflichen und schulischen Umfeld weitestgehend ein Quasi-Standard wäre, an dem viele nicht ganz vorbei kommen.

Ich habe ein Windows 10 ohne MS-Konto installiert, dieses auf 11 aktualisiert und drücke nun regelmäßig "später erinnern", wenn MS mich wieder nötigt meine Anmeldeverhalten zu überdenken.

Ich bin einfach der Meinung, dass ein Betriebssystem, sich ein wenig auf die Aufgaben eines Betriebssystems beschränken sollte und den Rest optional anbieten sollte.

Auch einen Browser, ein Antivirenprogramm und meinetwegen auch einen KI-Assistenten als Standardauswahl vorzugeben, finde ich legitim.

Aber MS versucht jedesmal den Weg um ihre Produkte herum so weit zu verbauen, wie es richterlich erlaubt wird.
Ich war Datenschutz-mäßig bei den Online-Funktionen von Microsoft früher leicht skeptisch, aber seit die US-Regierung jegliche Hemmungen verloren hat und nicht mal mehr so tut, als gäbe es Grenzen für ihr Handeln und wir nicht nur von Online-Funktionen, sondern KI, die den Desktop analysiert reden...naja. Irgendwo sollte es Grenzen geben.
 
Azeron schrieb:
Auf EOL von Windows 10 pfeife ich. Wird sowieso hauptsächlich zum zocken genutzt, kümmert mich nen Dreck wenn da mal Schadsoftware drauf landet
Tipp: Frisch installieren um einrichten (Grundeinstellungen, Treiber, usw.) und dann ein Image ziehen (z. B. per ntfsclone - das hat sich hier schon oft bewährt).

Wenn dann mal was ist, einfach das Image drüber: Das dauert keine Minute und spart dir die Installation und Ersteinrichtung.
 
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Windows 11 ist ein echter Mist, und wie frech MS mittlerweile ihre Anwendungen durchdrückt ist schon sagenhaft unverfroren. Ich mag ja z.B. den VLC Player. Bis man da alle Video und Audioendungen umgestellt hat, bist schon beschäftigt. Und wennst noch ein anders Bildverwaltungstool (Irfanview) drauf machst, nochmal so lange. Ich richte für fremde Leute 10-15x im Jahr einen Rechner ein, da bist ganz schön beschäftigt. Über die Klickzahlen, die Influencer generieren kann meine Computer-Maus nur lachen.
Das schlimme ist, daß Linux nach wie vor keine echte Alternative darstellt. Für manche User mag das gehen, Bastler, die sich trauen, dann in kryptischen Ini-Files rumzugraben und Anpassungen vorzunehmen. Mein Lieblingsbeispiel ist und bleibt, unter Linux die Verzeichnisse für Dokumente, Bilder, Musik und Videos umzuziehen. Das kommt bei mir immer auf eine andere Partition auf einem anderen Laufwerk, sogar der Downloadordner bekommt bei mir eine eigene Partition. Statt sich in unzähligen Distris zu verlieren, wäre es wirklich sinnvoller, die Linux Jünger würden mal die Kapazität bündeln und eine wirkliche Alternative zu Windows auf die Beine zu stellen.
 
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Gut bei Windows 11: Windows ist im Laufe der Jahre immer robuster geworden. Heutzutage habe ich keine Probleme zu erwarten, wenn ich das System mal mit hartem Ausschalten auch abwürgen muss, das war vor Jahren noch ganz anders. Ja, es läuft auch stabil, Bugs gibt es immer wieder, aber wo nicht (wenn ich das mit der Software in Autos vergleiche ist selbst Windows ME Gold gewesen).
Schlecht bei Windows 11: Die Optik, die Bedienung, warum muss Microsoft immer wieder bewährte Konzepte umwerfen? Office365 finde ich eigentlich am schlimmsten. Deutlich lahmer und instabiler als die "richtigen" Office-Versionen vorher - aber viel Wahl hat man ja nicht mehr, wenn man seit über 30 Jahren mit Windows und Office arbeitet und alles damit verzahnt ist..
 
Alphanerd schrieb:
Shift und Rechtsklick ist im professionellen Bereich nicht zumutbar? Benutzt man da keine Tastatur?
Das habe ich auf den Registry-Tipp geschrieben. Das mit dem Shift, was ich auch nicht kannte, kam erst später. Muss man also nicht so passiv-aggressiv drauf reagieren.

Und warum überhaupt ändern. Da gibt es nicht EINEN sinnvollen Grund für.
 
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Ich nutze Win11 weil ich umsteigen musste, privat wie auch im Beruf, und kann dem nichts abgewinnen. Beim privaten PC merke ich glücklicherweise den Performanceverlust nur bedingt, da er einfach genug Leistung hat. Aber mein Arbeit-PC ist ein Krampf. Alles läuft merklich langsamer. Egal was ich von Office 365 nutze, unter Win10 lief es flüssiger und schneller. Mann könnte jetzt argumentieren, dass die Dell-Kiste mir ihren fast drei Jahren viel zu alt ist und der Arbeitgeber was Neues ordern sollte, aber das kann es nicht sein.

Auch die ganzen Sprachassistenzen sind ein Witz. In einem Büro mit mehreren Leuten ist das nur störend. Wenn ich anfangen würde mein Win11 PC per Sprache zu steuern würde ich gesteinigt werden.

Ich weiß nicht, was MS sich dabei gedacht hat. Ein OS sollte schlank, schnell, intuitiv sein und den Nutzer unterstützen im Alltag, und sollte kein Stein im Magen sein.


h00bi schrieb:
Am Ende hat Microsoft genau EINEN Fehler gemacht: Die CPU Liste nicht klar und schlüssig erläutern!
Es potenziert sich einfach hoch, wenn du sagt CPU XY bekommt das Update nicht wegen Funktionalität ABC, aber diese CPU hat diese Funktionalität, während andere CPUs diese Funktionalität nicht haben.

Alleine durch diesen Fehler wurde W11 zum bashing Opfer. Es wurde "hip" schlecht über W11 zu reden. Hätte man die Hardware-Voraussetzungen sachlich korrekt erläutert, würde die Sache komplett anders aussehen...
Was soll MS da erklären? Die haben einfach einen Strich auf der Liste gemacht und fertig. Du glaubst doch nicht wirklich, dass MS hier einen sinnvollen technischen Grund nennen kann, denn wie du selbst sagst, sind ja CPUs betroffen, die das Feature haben, jedoch andere die es nicht haben sind auf der Liste.
 
9t3ndo schrieb:
In jedem kommerziell vertriebenden Betriebssystem (Android, iOS, Windows & MacOS) ist heute für die vollständige Nutzung ein Konto nötig.
Das ist glatt gelogen (oder Unwissen). In vielen Firmen darfst du auf deinem Mac gar kein Apple-Konto erstellen. Läuft dennoch.

Android habe ich auch jahrelang ohne Google-Konto genutzt, gar kein Problem.
 
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Mystique_ schrieb:
fahre grad mein Linux hoch um eine Runde Tomb Raider zu spielen…
Und ich heute Nachmittag Windows 11 , zum spielen , nutze seit Tag1 und es läuft hatte bisher so wenig Probleme mit einem os seit 3.11

Es hat zwar teils nervige Anforderungen aber es läuft bei mir
 
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R O G E R schrieb:
Das sehe ich genau so. Der Defender war ein sehr guter Schritt. Ich erinnere mich noch mal an Anfang 2000 wo Norton, Antivir, McAfee usw uns die System sowas von eingebremst haben.

Und das Windows auch mal geschrottet haben. Das ist mir mit dem Defender nie passiert. Das der Defender im Artikel als Ballast beschrieben wird, ist auch schon anders lustig.^^
 
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@Creeping.Death und weitere

Dass der Defender von Haus aus dabei ist, war per se nicht negativ gemeint, sondern vor allem eine Feststellung.

Ich schreibe ja auch: Das Microsoft vieles von Haus aus mitliefert, ist ein Komfortgewinn und macht den Alltag für die meisten leichter. Nur bläht es eben auch das Betriebssystem auf und ich hätte zumindest gerne grundsätzlich die Wahl, ein cleanes OS installieren zu können, bei dem ich selbst die Komponenten auswähle.

Ich nutze ja selbst Defender und MS365-Tools seit Jahren und bin da per se ziemlich happy mit. Selbst Copilot+ finde ich so spannend, dass ich seit einem Jahr versuche, das irgendwie produktiv zu nutzen :D
Für mich ist jetzt eher der Bitlocker-Vorfall der Anlass, mal wieder intensiv über Linux nachzudenken.
 
will-lee schrieb:
Das habe ich auf den Registry-Tipp geschrieben
Ich habe den Verlauf mitbekommen.
will-lee schrieb:
Das mit dem Shift, was ich auch nicht kannte, kam erst später.
Ich habe erst nach den posten gesehen, dass auch noch von vielen anderen angebracht wurde

Es ist übrigens kein professioneller Bereich, wenn eure IT euch das nicht beibringt/schult.
 
Caramon2 schrieb:
Wenn dann mal was ist, einfach das Image drüber: Das dauert keine Minute und spart dir die Installation und Ersteinrichtung.
Stimmt natürlich. Wenn ich aber irgendwann mal den Windowsrechner wirklich nur noch zum spielen nutze, ist da sowieso nichts weiter installiert außer die Launcher und eben die Spiele und das befindet sich sowieso alles auf ner komplett anderen Platte.
In dem Fall dann nur Windows und paar Treiber installieren, dauert dann auch ohne Image nicht so lange weil danach groß einrichten muss ich nichts mehr.

Ist sowieso alles noch Zukunftsmusik weil noch gibts ja Support für Windows 10.
 
pseudopseudonym schrieb:
Das ist glatt gelogen (oder Unwissen). In vielen Firmen darfst du auf deinem Mac gar kein Apple-Konto erstellen. Läuft dennoch.

Android habe ich auch jahrelang ohne Google-Konto genutzt, gar kein Problem.
Und geht bei Windows genauso. Nur kannst du dann das Ökosystem eben nicht nutzen. Daher verstehe ich auch den Punkt mit dem Kontozwang nicht wirklich, der anscheinend nur bei Windows ein Problem zu sein scheint.
 
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