Bericht 4 Erkenntnisse: Wie Microsoft den Ruf von Windows 11 ruiniert hat

Wie man sich bettet, so liegt man. - Ich habe mich schon vor 11 Jahren "umgebettet" und lache nur noch über die peinlichen Bugs von Microsoft und Windows. (für mich das Dick und Doof der Moderne)

Wie eine ex-Chefin gerne sagte: Vorbeugen ist besser als auf die Schuhe kotzen. ;)

Nachtrag:

Im Job wird man dafür bezahlt, sich mit Windows herumzuärgern. Da braucht man nicht zu jammern. Aber wer Windows freiwillig nutzt, hat m. E. selbst schuld:

Software, die nicht mal per Wine unter Linux läuft, ist es IMO nicht wert genutzt zu werden. - Würden das alle konsequent umsetzen, hätten die Hersteller schnell gemerkt, dass Inkompatibilität ein schlechtes Geschäftsmodell ist.

Da das aber viele offenbar nicht machen, schließt sich der Kreis: Wie man sich bettet, so liegt man.
 
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Ich finde es schade. Der Kern von Windows ist seit XP durchaus immer besser geworden. Das Marketing-drumrum ist aber furchtbar gelaufen. Man hätte es bei "Windows 10 ist das letzte Windows" belassen sollen, wie OS X seinerzeit (wobei es ja nun auch mac OS ist), und es dann mit größeren und kleineren Updates füttern. Dass teils 1,5 Jahre "alte" Rechner kein Update auf Windows 11 bekommen haben, hat sehr viel Vertrauen gekostet (und viele Eltern-/Großeltern-Rechner haben von IT-Verwandten sicherlich ein Mint Linux bekommen ...)

Wenn Microsoft wirklich die Gunst der Leute wiederhaben will, müsste man konsequent: Alle Oberflächen refactorn, dass nicht noch alte Windows NT oder noch ältere UIs irgendwo unter Verwaltung rumhängen und alle noch gewollten Features unter der Einstellungen App auch auffindbar sind. Diese Zweigleisigkeit von Einstellungen und Systemsteuerung hätte es nie geben sollen. Bitte konsolidieren und konsequent umsetzen.

Und natürlich einfach weniger aggresiv den eigenen Kram umwerben. Ich finde, Windows 11 ist ein tolles OS, wenn man es sich schön eingerichtet hat. Aber selbst dann kommt nach jedem größeren Update dieses Vollbild mit "Möchtest du OneDrive? Oder Copilot? Oder Office? Edge? Teams?" und ich muss mich durchklicken. Dass fachfremde User da erschlagen sind, ist klar. Das muss viel weniger werden.

Für Gamer, die mal eben was aufsetzen und zocken wollen ist auf Dauer Bazzite, Cachy, Steam OS (auf entsprechender Hardware) einfach besser. Nur Steam, ein Browser und Discord o.Ä. ist halt innerhalb von 1-2h installiert und eingerichtet und man kann zocken, ohne genervt zu werden. Und wer IT-nah genug war, um sein Windows selbst aufzusetzen ist nicht sooo weit davon entfernt Gaming-Linux auszuprobieren.
 
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Es könnte so einfach sein, einfach eine Windows 11 Version wie Windows 11 Enterprise LTSC für den Endkunden einführen. Solange benutze ich sie eben so ;)
 
Ich habe den "Spaß" lange wohlwollend mitgemacht und immer wieder gedacht "es kann ja nur besser werden". Seit Sonntag läuft Bazzite auf meiner primären SSD, Windows wurde auf einer 500er SATA installiert (falls mal etwas partout nicht unter Linux funktioniert). Den Umstieg hätte ich viel früher machen sollen. Hoffentlich wird das gaming unter Linux in Zukunft noch viel mehr unterstützt. Das Steamdeck und CachyOS oder Bazzite leisten da gute Dienste.
 
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will-lee schrieb:
Mmhhh… also ich habe Mint nicht nur bei mir, sondern bei drei Leuten installiert. Zwei davon 80+. Seitdem bekomme ich exakt noch null Supportanrufe von denen. Drucker, Mail, Internet. Lief alles out of the Box ohne extra Treiber usw. Da musste ich erst vorgestern beim Patronenwechsel mit einem Brotherdrucker in Windows mehr frickeln.
Und mir geht es so mit meinen zwei 80+ Leuten, deren HW ich betreue und die Windows-Laptops bekommen haben.
Windows Probleme sind für mich noch immer hauptsächlich Layer 8 Probleme.
Seit Win 7 habe ich keine Probleme mehr mit Windows gehabt. Ob beim Gaming, CAD, Musik-, Bild- oder Videobearbeitung, MC-Server, VMs.
Davor musste ich öfter mal neu installieren.
Entweder bin ich ein Windows-Glückpilz oder ich habe über die Jahre seit Win 3.1 einfach gelernt, wie man mit Windows umgehen muss.
 
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Am Ende hat Microsoft genau EINEN Fehler gemacht: Die CPU Liste nicht klar und schlüssig erläutern!
Es potenziert sich einfach hoch, wenn du sagt CPU XY bekommt das Update nicht wegen Funktionalität ABC, aber diese CPU hat diese Funktionalität, während andere CPUs diese Funktionalität nicht haben.

Alleine durch diesen Fehler wurde W11 zum bashing Opfer. Es wurde "hip" schlecht über W11 zu reden. Hätte man die Hardware-Voraussetzungen sachlich korrekt erläutert, würde die Sache komplett anders aussehen. Ebenso hätte man geplante, aber noch nicht umgesetzte Features, die für Hardwareanfoderungen ursächlich waren, auch als solche deklarieren müssen und W11 erlauben, aber mit einem Hinweis dass Funtkion YX fehlt und diese in Zukunft dazu führen wird, dass der PC keinen neuen Feature Updates erhalten wird.

So hätte man z.B. auch gewusst, dass man in die alte Kiste nicht mehr allzuviel Geld investieren sollte.

Für mich war die MS Akzeptanz schon mit W10 fertig, als ungefragt HP Software auf meinen Rechner installiert wurde. Wenn ein Konzern aus der Ferne Software auf meinen Privatrechner installieren kann, ist dieses OS für mich gestorben.

imation7 schrieb:
Dafür ist die CB Redaktion bekannt – sie neigt häufig zu einer MS kritischen Haltung
Eigentlich nur einer, vielleicht auch 2. Mir war beim Lesen der Headline schon klar, wer diesen Artikel geschrieben hat.
 
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=dantE= schrieb:
Aber nur wenn man sich über die Jahre an deren UI gewöhnt hat. Die ist nämlich ein Nachteil.

Ich finde die Windows 11 UI deutlich übersichtlicher als alles zuvor. Aber letztendlich ist es auch ziemlich egal.
Ich nutze das OS weil die Anwendungen die ich benötige darauf laufen. Zu 95% bediene ich eine Anwendung und nicht das Windows OS.

Deswegen werde ich auch niemals verstehen, warum selbst leute die ihren Rechner hauptsächlich für Gaming nutzen auf Linux wechseln, nur damit sie dort mehr mit dem OS herumfrickeln können, um die eigentlichen Anwendungen die sie nutzen wollen zum laufen zu kriegen, anstatt einfach die Games zu spielen.

Das ist für mich als würde man sich selbst ins Knie schießen.

Ich bin wirklich kein Microsoft Fan, nutze Windows wirklich nur als Mittel zum zweck und würde jederzeit ein anderes OS nutzen. Wenn, ja WENN meine genutzten Anwendungen mit einem anderen OS BESSER kompatibel wären.

Beim Arbeitsrechner ist es ja das gleiche. Gut, da ist vom Konzern alles vorgegeben, aber da müsste man auch erstmal dutzende Anwendungen und tools portieren. Das kann man vielleicht bei reinen Office Rechnern noch bewerkstelligen. Aber wenn man dann mal richtung Engineering geht und Tools braucht die an externe Hardware knüpfen und gleichzeitig in der Office Welt gefangen ist, dann ist Windows auch ziemlich alternativlos. Linux macht eher bei den Extremen sinn. Entweder NUR der reine officerechner, wo der Anwender sein Mailprogramm bedient ODER ne reine Serverumgebung. Dazwischen wirds schwierig und genau da scheint Microsoft ziemlich viel richtig zu machen.
 
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Wirklich ein guter Artikel. Win11 ist inzwischen eine Qual auf meinem NB. Mit "Winhance" läßt sich der Dreckstall ganz gut ausmisten.
Ändert aber nichts daran, das grundlegende Designentscheidungen in Win11 einfach schlecht sind. Taskleiste/Startmenü/Kontextmenüs etc.. Dazu das ständige gefrickel mit Updates ohne Mehrwert oder gar neuen Systemfehlern.
Meine Einschätzung - nicht wirklich reparierbar, zu viele Altlasten im System und irgendwie auch nicht gewollt. MS hatte schon immer die Tendenz möglichst viel in seine Systeme zu integrieren um sie unabdingbar und weniger austauschbar zu machen. Daran wird sich mit Sicherheit nichts ändern.
Windows ist die Startrampe für vieles was MS Geld bringt und so sieht es inzwischen eben auch aus.
 
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LuminousVision schrieb:
Erinnern sich die Leute wirklich nicht mehr, wie schlecht Windows 10 angenommen wurde am Anfang?
So wie jedes neues Windows, einfach weil die User ja bereits ein funktionierendes Windows benutzen und es scheinbar gar keinen Grund gibt wechseln zu müssen.

Da Lizensen seit Jahren upgegradet werden, ist eher die Frage, brauchen wir überhaupt noch neue "Major" Versionen. Letztlich sind wir immer noch auf der "Vista" 6.x Basis unterwegs.
 
Ich habe den Windows Absprung vor 2 Jahren geschafft, nach gut 25 WindowsFanJahren.
Ich halte es wie bei der Politik, wer es mehrmals verkackt, dem traue ich nicht mehr. Es wäre naiv zu glauben dass alles aber beim 5. Versuch dann wirklich besser wird🤣🤦🏽‍♂️

MacOS macht ein hervorragenden Job, hab ein MacBook Pro gegenüber einem Linux System nur wegen der Hardware vorgezogen, ansonsten kommt mir von Apple nix ins Haus.
 
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Was ist den mit Software, wie "Do Not Spy"? Ist das nichts für Windows 11? Da kann man doch viel einstellen was Windows 11 darf und was nicht.
Man kann nur hoffen, das Microsoft das Betriebssystem entschlackt. MaL sehen was die Zukunft bringt.
 
Voltcraft schrieb:
Schön das es für Dich passt, aber beim lesen fiel mir ein dass die Leute immer sagen bei Linux müsste man frickeln 🤣
Im Vergleich zu Win 95/98/ME -Zeiten in denen man regelmäßig dass OS und all seine Programme neu installieren musste weil irgendwas wieso auch immer kaputt ging hielt sich der Aufwand dieses mal sehr in Grenzen. Nach ~2.5 Jahren Win10 einmal ~2h Arbeit rein zu stecken war jetzt keine Katastrophe.
Mit Windows kenne ich mich halt so weit aus, dass ich weiß wo ich was Anpacken muss; bei einem Linux müsste ich mich erst in das komplette System einarbeiten. Bei einem reinen Gaming-Rechner ist für mich (noch) nicht die Zeit für Linux gekommen, dass ist aber nur eine Frage der Zeit.
 
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Microsoft lässt sich auch Zeit mit Windows 12.
Seit Jahren gibt es Gerüchte zu Anfang, 2024 soll die Beta starten, dann 2025, jetzt 2026.

Windows 11 hat so viele Baustellen und immer wieder Bugs.. Da wird von Update zu Update verschlimmbessert..
 
Die sollen sofort Windows 12 entwickeln, wo die Kritikpunkte der Community angegangen werden und gut ist.
Das ständige "ich wechsel zu Linux" ist eben für die Masse der Daus, die Hauptsächlich spielen und surfen wollen, eben keine Option. Auch nicht dieses "ähh TMP und die wollen ein Microsoft Konto, deswegen wechsel ich zu Linux" sind eben auch kein Grund für die Masse da zu wechseln.
Wenn man alleine sieht, wie viele ein Smartphone haben und allen Schiss auf Sozial Media teilen.
 
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Ich kenne einen Querschnitzgelähmten, der nicht auf Windows 11 wechseln kann, weil die Taskleiste nicht oben abgebracht werden kann. Dies aber für sein Sichtfeld und nötigen Konfigurationen notwendig ist. Deswegen bleibt er auf Windows 10.

Windows steht sich selbst im Weg mit solchen kleinigkeiten.
 
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BDR529 schrieb:
Weil Linux ja auch so eine perfekte und fehlerfreie Systembasis ist...
Linux setzt man ja vor allem ein, wenn man viel Kontrolle und viel Flexibilität haben will. Und da ist Windows ja nun wirklich Lichtjahre von entfernt.

Creeping.Death schrieb:
Aber egal welche AV-Lösungen ich früher, wie auch heute - sowohl privat als auch bei meinen Arbeitgebern - erlebt habe, sie waren z.B. für Software-Entwicklungs-Tasks katastrophal.
AV-Software ist ohnehin keine sehr wirksame Sicherheitsmaßnahme, was man ja auch in aller Regelmäßigkeit immer wieder sehen kann.
Man kann die mit einsetzen, um Sicherheit zu erhöhen. Aber so als zentrales Element von Security (wofür das dummerweise gerne genommen wird) taugt es halt nicht.

Mimir schrieb:
Windows läuft für mich seit Windows 8 wirklich absolut einwandfrei.
Jaja. Die ganzen Windows-Probleme über die berichtet wird sind alle frei erfunden.

chillipepper schrieb:
Bei einem Cloud Abo ist man zudem auch noch den OS-Anforderungen von Cloud Software schutzlos ausgeliefert.
Natürlich ist Cloud sowas wie Geiselhaft ähm ... meinte Kundenbindung.
Und so langsam fällt das den Leuten auch auf. Leider noch viel zu wenig.

h00bi schrieb:
Hätte man die Hardware-Voraussetzungen sachlich korrekt erläutert
Man hätte sicher Dinge klarer kommunizieren können. Aber das Grundproblem (und die Kritik) wären geblieben.
 
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Als ich damals Windiws 11 bei Ankündigung gesehen habe so wie die Videos dazu wusste ich schon das ich das nicht haben will, da ich schon mit Windows 10 nicht so glücklich war habe ich mich halt schrittweise mit Linux beschäftigt und bin dann 2024 vollständig gewechselt.

Ich bin sehr davon überzeugt das auch win12 kein stück besser wird, ich denke eher das es noch schlimmer bzw. bevormundeter wird, ein Abo-Service das wär doch was und selbst dann würden viele Lemminge den Preis bezahlen.
 
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@wtfNow
Wenn ich von meinem MBPro auf das Lenovo schwenke, denk ich immer - wie kann man so lange NBs bauen und von der Nutzbarkeit nicht mal in die Nähe eines MBPro kommen? Als würde man Barfuss einen Marathon laufen. Das bescheidene Win11 kommt dann noch on Top.
 
will-lee schrieb:
Danke. Sowas gehört im professionellen Bereich aber als Option seitens MS. Kann ja nicht Sinn der Sache sein auf Arbeitsrechnern in der Registry zu fummeln.
Shift und Rechtsklick ist im professionellen Bereich nicht zumutbar? Benutzt man da keine Tastatur?
 
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