News 400-Gigabyte-Festplatte von Seagate

Wow,

dann gehen ja schon ca. 30GB weg wegen formatieren, wenn ich mich nicht verrechnet habe.
 
brenner schrieb:
Wow,

dann gehen ja schon ca. 30GB weg wegen formatieren, wenn ich mich nicht verrechnet habe.
Hä? Durch Formatieren werden sicherlich keine 30 GB verbraucht. Was du meinst ist wohl der kosmetische Verlust, der durch das Umrechnen durch zwei verschiedene Zahlensysteme entsteht.
 
@brenner

Pfeiff doch auf die 30GB... dann hast du immernoch 370! ;D
 
Boah - jetzt bin ich aber platt! :D

400 GB basierend auf einem 3 Plattern-Design, 16 MB Cache und NCQ - Gute Arbeit Seagate!

Die Flächendichte wird mit 108 GBit/sq.inch angegeben, eine 7K400 kommt gerade mal auf 62 GBit/sq.inch. Die Barracuda 7200.8 dürfte demnach abgehen wie eine Rakete! Es gibt sie auch in Kapazitäten mit 250 und 300 GB.

Wahnsinn das Teil!

:D


Bye,
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf NCQ bin ich ja gespannt, wenns denn ein Controller auch nicht erst nach nem Jahr praktisch unterstützt, wir sehen ja die "breite" Unterstützung und die Vorteile des TCQ der 74er Raptor.
Den Sinn von 16MB Cache seh ich nicht, aktuelle Platten mit 2 und 8MB Cache unterscheiden sich schon nicht im geringsten, das ist doch nur Marketing.
Ob das SATA nativ ist geht mir ehrlich gesagt am A.... vorbei, die wird doch sicherlich wie für Seagates IDE Drives typisch saulahm und nicht Konkurrenzfähig.
Und dass ne HD Hyperthreading Support hat soll mir mal einer erklären.
 
@Blutschlumpf:

Serial ATA Native Command Queuing Seagate WhitePaper schrieb:
Operating systems such as Microsoft Windows* and Linux* are increasingly taking advantage of multi-threaded software or processor-based Hyper-Threading Technology. These features have a high potential to create workloads where multiple commands are outstanding to the drive at the same time. By utilizing NCQ, the potential disc performance is increased significantly for these workloads.
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I/O delays in the order of milliseconds are quite dramatic compared to the overall performance of any modern system. This is particularly true in scenarios where modern operating systems are utilizing multi-threading or where Hyper-Threading Technology allows quasi-simultaneous execution of independent workloads, all of which need data from the same drive almost simultaneously.

Durchaus nachvollziehbar wenn du mich fragst.


Bye,
 
Zuletzt bearbeitet:
Achtung, Spoiler!














Nicht nur Seagate produziert Festplatten, nicht nur Seagate springt auf den NCQ-Zug auf, irgendwelche Pakete von Maxtor haben sich zu uns verirrt und mit etwas Glück gibt es bald etwas zu lesen für euch... ;)
 
mal ehrlich: wer braucht denn ne 400 gb festplatte? ich hab eine 120er drinnen, hab alles mögliche oben, also eigentlich sachen, die kein mensch braucht, und hab erst 80 gb belegt... (meine hat 8 mb cache und 7200 rpms, und die reicht bestimmt noch ein paar jährchen)
 
400GB sind an sich eine prima Sache, aber nun die 1000000$-Frage: Womit in aller Welt kann man da noch ein vernüftiges Backup-System aufbauen (mal abgesehen von zwei 400GB-Platten)?
 
QUEEN schrieb:
Durchaus nachvollziehbar wenn du mich fragst.
Nicht im Entferntesten.

Auch ohne HTT schafft jede noch so lausige CPU ein vielfaches von I/O-Requests von dem was aktuelle Platten schaffen. Da brauchts kein HTT für, viele kleine Dateien auf ner (am besten Defragmentierten) Platten hin und her kopieren un schon reizt der Pentium 3 alles aufm Markt aus.

@schatzi:
4x 160 GB (je 100) + vernünftiger (Also 3Ware) Raid-Controller (400 Euro) und schon haste ne schnuckelige Storage-Lösung.
 
Ja, schon klar.

Wenn die Festplatte jedoch aufgrund von NCQ ebenfalls eine höhere I/O Leistung erreicht als Laufwerke ohne NCQ, dann kann ich schon nachvollziehen daß Seagate von supported spricht.


Bye,
 
Aber trotzdem hat das eine mit dem anderen nix zu tun, die Platte liest ja nicht an zwei Stellen gleichzeitig, sondern entscheidet nur, welche Anfrage zuerst beantwortet wird. Die Anfragen kommen für die Platte genauso hintereinander über den Bus egal wie viele und welche CPUs drin sind.

Dass NCQ was bringt bezweifele ich nicht, sieht man ja im Vergleich Raptor mit 10krpm-SCSI, wo TCQ schon ne 2 stelligen prozentualen Performancezuwachs bringt.

Heutige Mainstream-Platten sind ja eher für hohe Transferraten am Stück optimiert als für gleichzeitige Zugriffe, da befürchte ich, dass die Umsetzung von NCQ nicht gerade höchste Prio bekommt, sowohl bei den Platten als auch den Controllern.

Nachtrag:
Hier sieht man schön wie selbst ne Raptor abkackt, wenn Sie an mehreren Fronten kämpfen muss:
http://www.storagereview.com/articles/200311/20031111WD740GD_4.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, Blutschlumpf, ich weiß.

Ich habe ja nicht behauptet daß die Festplatte von zwei Sektoren gleichzeitig lesen kann. Ich hatte geschrieben, daß ich nachvollziehen kann, daß Seagate werbewirksam von "supported" spricht.

Ich hoffe jedoch daß NCQ auf breiter Front eingeführt wird, die Technik birgt nach meiner Einschätzung ein nicht zu verachtendes Potenzial.


Bye,
 
Oben wurde mal gefragt, warum die aktuellen Platten, die immer größer werden, nicht immer schneller drehen.

Das ist in der Datendichte des Platters begründet. Je höher die Datendichte steigt (und damit auch die Gesamtkapazität bei gleicher Anzahl der Platter), desto schwieriger wird es mechanisch, die Daten noch fehlerfrei von dem sich immer schneller drehenden Platter zu lesen und zu schreiben.
Bestes Beispiel dafür ist die WD Raptor mit 74GB. Deren Platter haben den gleichen Durchmesser wie die der neuen Seagate mit 400GB zum Beispiel. Jedoch ist die Datendichte wesentlich geringer, was das exakte Positionieren des Schreib-/Lesekopfes mechanisch erheblich erleichtert (bzw. überhaupt erst ermöglicht) und damit ein fehlerfreies Schreiben/Lesen gewährleistet.

So viel dazu... Das ist jedenfalls meine Meinung :)
cu
 
Blutschlumpf schrieb:
@schatzi:
4x 160 GB (je 100) + vernünftiger (Also 3Ware) Raid-Controller (400 Euro) und schon haste ne schnuckelige Storage-Lösung.
Hey, Bärchen! Dein Vorschlag hat eine Haken: Er kostet 800 Euronen...

Mal was anders (rel. banales): Wie ist der Stromverbrauch von so einem 400GB-Monster einzuschätzen? HDD sind afaik sowieso nicht gerade Stromsparer und so ein Mordsvieh von Datenspeicher wird da bestimmt nicht hinten an stehen wollen, oder?
 
@b-runner:

Der Stromverbrauch hält sich in Grenzen. Als Beispiel soll mir mal die Hitachi Deskstar 7K400, Modell HDS724040KLSA80, herhalten. Der Stromverbrauch ist bei diesem Laufwerk mit 9,6 Watt Idle spezifiziert.
Die Seagate Barracuda 7200.8 mit 400 GB dürfte wohl etwas weniger gebrauchen. Denn im Vergleich zur 7K400 sind in der 400 GB Seagate zwei Plattern weniger drin.

@Bushman:

Nein, an der nötigen Präzision des Aktuators liegt das nicht. Die Stabilität des verwendeten Trägermaterials ist dafür ausschlaggebend. Laufwerke mit 15K verwenden im Regelfall 2,5" Platter, Laufwerke mit 10K 3" Platter und Laufwerke bis 7.200 U/Min. arbeiten mit Plattern deren Durchmesser knapp 3,5" beträgt. Würde man mit solchen 3,5" Plattern, die Dicke beträgt nur ca. 1 mm, 10.000 oder 15.000 U/Min. fahren, würden sich die Platter, für deren Trägermaterial heute entweder Aluminium oder Glassubstrat verwendet wird, durch die enormen Fliehkräfte verformen. So kommt es zu einer Materialwanderung und dem zur Folge zu einer inakzeptablen geometrischen Verzerrung.

Um dies zu vermeiden werden für höhere Drehzahlen Platter mit kleinerem Durchmesser eingesetzt.


Bye,
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Queen: Hast recht :)

Wie gesagt, das war meine persönliche Meinung. Man wird immer eines Besseren belehrt!
Und das ist auch gut so, man kann schließlich nie auslernen :)

Find ich interessant, deinen Ansatzpunkt. Dass sich das Material derart verformen würde hab ich nicht gedacht...
 
hmm, leider gibt es die 7200.8er bis heute nicht mit 16 MB Cache nur mit 8 MB und die Konkurrenz Maxtor DiamondMax 10 hat 16 MB Cache, ist leiser als die Seagate 7200.8 und bissl schneller :-P

mfG
CYA

iNsuRRecTiON
 
die seagate is langsamer? eher im gegenteil.(auch dank ncq)
zudem hat sie 5 jahre garantie, die maxtor hingegen nur 2.

:p
 
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