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5800x3d und 5700x3d nicht verfügbar - was ist die beste AM4 CPU zum Gamen?
Ey die Preise sind ja einfach nur noch krank. Mittlerweile sind bei eBay 450€ keine Seltenheit mehr, wenn er auf 500€ geht verkaufe ich mein AM4 Setup inkl. Mobo und RAM für 700 und kann für den gleichen Preis auf AM5 wechseln. Wahnsinn
Nur bekommst du für 700€ keine AM5 CPU, die schneller ist (> 430€) mit MB (200-350€) und 32 GB RAM (>500€) . Da landest du eher tendenziell beim Doppelten. AM4 steigt im Preis, weil AM5 bei den Plattformkosten unbezahlbar wird (inkl. RAM). Aktuell kann ich mir sogar perspektivisch bis zu 700€ für nen 5800x3d vorstellen, weil das immer noch billiger wäre als RAM und AM5 Brett ohne CPU.
Würde ich nicht sagen, ich hab gestern gerade ein System für eine Freundin geordert, 7800X3D für 310€, Mobo für 120€ und 32GB RAM für 400€ glatt. So viel Unterschied ist das nicht, dann lege ich nen Hunderter drauf und habe aber ein schnelleres System dass auch noch Spielraum zum aufrüsten hat während ich mit meinem 5800X3D bereits die Speerspitze der Plattform benutze und in ein paar Jahren dann festsitze.
@conf_t
Zumindest von 5950x zu 9950x bzw 7950x ist ein richtiger und kein Sidegrade oder nicht ?
Das ist bei den CPUs in Anwendung was bei den genannten von dir bei Spielen der Vergleich locker wenn nicht mehr ist.
Die Frage sollte man sich selbst beantworten können, wenn man Benchmarks raussucht.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man Leistungszuwächse bei der CPU von 10-30 % praktisch nicht merkt. Bei 50% und mehr ist der Schub dann schon spürbar. In Multithreaded Anwendungen zeigt der 9950x dem 5950x schon je na Szenario ordentlich die Rücklichter (durchschnittlich 63%). Aber Benchmarks kann sich jeder selbst raussuchen. Zudem steht natürlich dem Zuwachs von 63% ein ordentlicher Aufpreis für die CPU im Raum. https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/amd-ryzen-9-9900x-9950x-test.89115/seite-3 Ein 7950x wäre da für mich zwar auch schon ein spürbarer Leistungszuwachs, es käme dann aber schwer auf den Preis an. mit 49% ggü dem 5950 ist das halt nicht mehr ganz so viel.
Wenn AMD schlau wäre dann würden sie nochmal die 5800X3D Produktion anwerfen.
Die würden alle mit Kusshand genommenr werden.
Außerdem würde damit den ganzen Scalpern in die Suppe gespuckt.
Ja gut das lohnt sich auch nur dann wenn der Preis weiter steigen würde ,dann könnte man ein Teil der neuen Teile refinanzieren. Das Netzteil ist erst fast 6 Jahre alt ,das Gehäuse ist neu wie auch der Luftkühler. Theoretisch müsste man nur 3 Bauteile tauschen ,Mainboard ,RAM und CPU. Aber auch disese Kosten werden nur ein Bruchteil refinanziert von der alten Plattform. Das macht es die Sache nicht leichter wie ich finde.
Für "läppische durchschnittliche 20%" hat Intel in der "guten alten Zeit" mehrere CPU- und MB-Generationen gebraucht
Ich finde den Plan von @Blaze1984HH nicht verkehrt, wenn er für 100 EUR auf AM5 upgraden kann, dann sollte er das mMn. tun. Er bekommt ein neues, schnelleres System mit voller Garantie.
@latiose88 Wenn die Neuplattformpreise steigen, steigen auch die Gebrauchtpreise. Gesetz der Marktwirtschaft, bestimmt durch Angebot und Nachfrage. Wenn die Nachfrage für AM4 aufgrund der hohen Gesamtkosten der Plattform (Board, RAM, CPU) für AM5 steigt, dann steigen auch die Gebrauchtpreise für AM4. Ein echtes Schnäppchen würde ich da nicht erwarten. Da es kaum neue CPUs für AM4 gibt, muss ein großteil der Nachfrage ausschließlich durch gebrauchte CPUs abgedeckt werden, die vor allem von Leuten verkauft werden die dennoch auf AM5 umsteigen wollen und dann möglichst hohe Preise erzielen wollen.
@latiose88 So würde ich das nicht verallgemeinern. Weil ein defektes Mainbaord bei Verkauf keinen Erlös mehr erzielt. Es geht ehere darum, dass man sich keine große Hoffnung machen solllte, wenn man sein AM4 System verkaufen will, man günstiger als früher auf AM5 umsteigen kann, auch wenn die Preise für AM4 steigen, denn die Preise für die AM5 Plattform tun das auch. Die Frage ist eher, bleibt der Abstand zwischen AM4 Verkaufserlös und AM5 Plattformkosten linear (konstant z.B. fiktive 100€) oder wird die Lücke eher exponentiell größer, also früher hat man beispielsweise (nicht wirklich) 100 € extra nach Verkauf von der AM4 Plattform zur AM5 Plattform draufgelegt und nun eher 200€ oder nicht. Ich sehe eher letzteres, wer das aber nicht scheut, kann gerne das genau so machen....
Ja da hast du Recht. Ich könnte aber auch auf gleiche Leistung gehen ,nur um ein am5 plattform zu haben. Von 5950x auf ein 9700x und damit fast gleicher kosten bei gleicher Leistung. Wäre wohl auch Quatsch nicht wahr?
Wenn die AM4 Preise schneller steigen wie die AM5 Preise könnte es sich rechnen.
Tendenziell sind die Preise für AM5 Boards und 9000er AMDs sogar leicht gefallen.
Der RAM macht halt alles kaputt.
Oder man kauft jetzt AM5 und warten noch mit dem Verkauf von AM4.
@latiose88 Kommt darauf an, welches Ziel man verfolgt. Ich bin 2024 in der Tat von einem 5900x auf einen 9700x gewechselt und hatte danach in Handbrake keine Leistungseinbußen (AVX512 von Zen5 schlägt bei Konvertierung nach H265 ordentlich rein) und in Spielen mehr FPS und das bei weniger Wärmeentnwicklung uznd Stromverbrauch. Damals war ich aber auch bereit mehr Geld in die Hand zu nehmen. Der Verkaufserlös der AM4 Plattform belief sich in Summe auf rund 350 €, Soviel hat da die CPU alleine gekostet. Ich habe also etwas 60% meiner AM5 Plattformkosten mit dem Erlös der AM4 Plattform gedeckt, weil sie damals mit niedrigen Preise gehandelt wurde (64 GB RAM DDR5 gab es für rund 166 € neu). @br3adwhale Bin vor über 1 Jahr bei ASML eingestiegen.... läuft..... kann ich mir viel RAM von kaufen.....wenn ich ihn bräuchte.
@conf_t Ja das wäre ja auch als Übergang möglich. Ich würde den Verkäufer die Möglichkeit zu geben die andere Hardware rein zu strecken und später für die CPU wechseln müsste ich wieder etwas für den Wechsel bezahlen. Oder ich warte bis da was defekt ist und wechsel dann vielleicht 5 Jahre später auf am5 16 Kerner oder am6 vielleicht auch 16 kerner. Welche Option ist denn die sinnvollste aus deiner Sicht ?
Aus meiner Sicht ist die sinnvollste die, die ich für mich umgesetzt habe, Plattformwechsel vor 18 Monaten durchgeführt haben ...
Aktuell würde ich vermutlich, wenn ich ein AM4 System hätte den Plattformwechsel so lange wie möglich hinauszögern und dafür jeden Monat 10 € oder so dafür zur Seite legen. In 20-30 Monaten wird man mehr wissen, wenn jetzt enorm an Kapazität aufgebaut wird, kann es auch wieder zu einer Überkapazität bei der Produktion kommen - mal sehen.
Ja, das wäre Variante 2, die ich natürlich auch im Hinterkopf habe: Warten bis die Preise wieder fallen. Fürs Portemonnaie und den Kopf vermutlich das beste. Also einfach erstmal weiter so. Läuft ja schließlich alles noch sehr zufriedenstellend, war ja auch mehr Idee und Hirngespinst als alles andere...