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News852 Milliarden US-Dollar: Höhenflug von Anthropic stellt OpenAI-Bewertung infrage
OpenAI gerät durch Anthropic nicht nur technisch, sondern auch finanziell unter Druck. Während der Konkurrent zuletzt mit neuen Funktionen regelmäßig vorlegte, verlagerte OpenAI den Fokus verstärkt auf Vereinbarungen und das Stoppen laufender Projekte. Inzwischen wächst unter Investoren die Skepsis gegenüber der hohen Bewertung.
KI wird wohl bleiben, egal was sich die einzelnen User so wünschen. Nach dem Platzen der Bubble (was vermutlich nicht passieren wird) werden halt nur noch 2-3 große Anbieter über bleiben.
Man muss sich nur mal das Claude-Ökosystem angucken, welches im Softwarebereich entstanden ist.
OpenAI ist sowas von abgehängt.
Die Vorteile von OpenAI müssten schon sehr viel höher sein, dass die Entwickler wieder wechseln würden.
Langsam muss sich OpenAI spezialisieren und seinen Platz finden. Eine AI für alle und alles gibt es nicht.
Sie hätten gute Chancen als Dienstleister für Apple, Meta und Microsoft. Meta könnte dann seinen AI-Quatsch einstampfen und das Geld sparen. Im Software-Entwicklungsbereich werden diese eher auf Anthropic setzen. Für Endkunden-Geschichten würde sich OpenAI aber anbieten. Denn google-Kunde werden diese 3 eher widerwillig.
KI wird wohl bleiben, egal was sich die einzelnen User so wünschen. Nach dem Platzen der Bubble (was vermutlich nicht passieren wird) werden halt nur noch 2-3 große Anbieter über bleiben.
Momentan ist in wirklich JEDEM Tech Unternehmen jeder Call mit dem CEO ein großes Kreiswi*hsen darauf wie viel AI man im Projekt benutzen kann, ob sinnvoll oder nicht.
Wenn die Bubble mal platzt, wird AI ganz sicher bleiben, aber es wird nicht mehr als Allheilmittel angesehen werden, sondern als das was es ist: ein Werkzeug.
Apple hat doch neulich die AI bei Google eingekauft.
Google scheint mir überhaupt ganz gut aufgestellt zu sein. Sie haben ein bisschen eigene Hardware, eigene Kunden, tragfähige Geschäftsmodelle, eigene Daten und bieten selbst auch ganz gute Modelle an.
Endlich wieder verfügbare Hardware zu normalen Preisen! Ich muss Server von 2021 ablösen. Ende 2021 kostete ein Server 7200 € netto. Heute sind wir bei 23000 € netto und Lieferzeit September 2026.
Worin war denn OpenAI jemals Marktführer? In Finanzierungsrunden? Ansonsten fällt mir nicht viel ein...
btw
Wer sich günstigere HW durch das Platzen irgendeiner Blase erhofft, der wird leider herbe enttäuscht sein.
Die Hersteller mögen Corporate Kunden viel lieber als Endkunden, und die Anbieter machen viel lieber "Whatever as a Service" mit wiederkehrenden Abo-Einnahmen als Produkte zu verkaufen. You will own nothing und so.
Letztendlich ist es auch so, dass bspw. Computerspiele ein mittlerweile extrem günstiges Hobby gewesen sind und jetzt lediglich eine Marktangleichung stattgefunden hat.
Man kann so viel meckern wie man will über eine 5000€ 5090, wenn man sich das aber mit anderen Hobbys vergleicht ist das immer noch ein völlig akzeptabler Preis für das absolute Top-End Produkt.
Und genau das ist es. Ein Werkzeug. Die Leute die sich da blind drauf verlassen, hätten das davor auch auf ihren Stammtisch oder eine Google Suche getan. Medienkritik und das Wissen, wie man mit sowas umgeht sind wichtiger denn je.
ZFS schrieb:
Endlich wieder verfügbare Hardware zu normalen Preisen!
Glaubst du, dass das kommt? Bei anderen Ressourcen ist das Endprodukt (ganz aktuell Schokolade + die aberufenen Preise im Einzelhandel für Lindt etc.) auch nicht günstiger geworden nachdem die Rohstoffpreise runter gegangen sind.
Du gehst also davon aus, dass sobald die Blase Platz, was auch immer das dann bedeuten soll, die Firmen aufhören werden weiter an AI zu forschen und bessere Modelle rauszubringen? Ich glaube eher die Preise gehen erst zurück, wenn die Kapazitäten ausgebaut wurden.
KI wird wohl bleiben, egal was sich die einzelnen User so wünschen. Nach dem Platzen der Bubble (was vermutlich nicht passieren wird) werden halt nur noch 2-3 große Anbieter über bleiben.
Niemand spricht davon, dass KI verschwindet. Mit "Blase platzen" ist die um diese Technologie herum aufgebaute finanzielle Struktur gemeint. Sie ist riskant und die Investitionen sind irrsinnig. Zumal das ausbaden einer Fehlspekulation vom normalen Volk ausgetragen werden darf.
Die hohe Bewertung von OpenAI erschwert Investoren zunehmend den Einstieg, da für die nächste Finanzierungsrunde von einer IPO-Bewertung von 1,2 Billionen US-Dollar ausgegangen wird. Anthropic wird hingegen aktuell mit „nur“ 380 Milliarden US-Dollar bewertet, was Beteiligungen erleichtert.
Und genau das ist es. Ein Werkzeug. Die Leute die sich da blind drauf verlassen, hätten das davor auch auf ihren Stammtisch oder eine Google Suche getan. Medienkritik und das Wissen, wie man mit sowas umgeht sind wichtiger denn je.
Das verstehen aber sehr, sehr, sehr viele auf Managementebene nicht.
Man wird genötigt überall die Effizienz durch AI zu steigern und begeistert darüber zu sein.
Ich habe Claude sonnet 4.6 für skripting getestet und muss sagen, um einiges besser als Gemini oder Chatgpt. Hat die (fehlerhaften) Skripte der Konkurenz so dermaßen zerlegt.
Hoffentlich eine Normalisierung von RAM , HDD , SSD Preise , gegebenfalls weniger kundigungen und nicht nur weil KI ki ist sondern weil Firmen Menschen feuern um Kapital für ki Investitionen frei zu machen
Ergänzung ()
wüstenigel schrieb:
auch nicht günstiger geworden nachdem die Rohstoffpreise runter gegangen sind
Ich nutze Claude privat und beruflich. Die Business Variante ist einfach top und fix über die API eingebunden. Die Ergebnisse sind meistens hervorragend. Dagegen war die Erfahrung mit Copilot/Chatgpt ein besseres googlen, wobei Copilot völlig abstinkt, da ist Chatgpt MS Meilen voraus, aber auch Meilen hinter Claude. Ich sehe keine Zukunft in openai.
@QuackerJJ
Management macht Management Sachen halt.
Dennoch ist es zu früh zu sagen, dass es "nur" ein Werkzeug. In meiner persönlichen IT-Blase glauben wir aktuell, dass der großteil der Programmierer-Jobs mit der Zeit verschwinden wird. Vor allem wird es aber daran liegen, dass die meisten Programmierer einfach nicht besonders gut sind. Der Job war in den letzten Jahrzehnten selbst für unterdurchschnittliche Programmierer recht leicht zugänglich und relativ gut bezahlt. Das wird sich ändern. Den großen Teil wird man mit einem sehr guten Programmierer + GenAI wahrscheinlich gut ersetzen können. Und die, die dann wirklich gut sind werden vermutlich deutlich mehr verdienen können. Am schlimmsten wurd es aber Fabrikarbeiter treffen, während alle mit OpenAI beschäftigt sind, sollte man eigentlich auf Hyundai schauen, wenn sie es schaffen die geplanten 30k Roboter in 2026 zu baien und diese erfolgreich einzusetzen, dann sind das 30k potenzielle Arbeitsstellen weniger, gerade in hochkontrollierten Umgebungen Maschinenfabriken wird es am einfachsten sein diese Roboter einzusetzen. Und die arbeiten dann 24/7, ohne Aufsicht, Urlaub, Sozialabgaben oder Training. So kann sich so ein Roboter finanziell rechnen, selbst wenn dieser in der Produktion mehrere hundert tausend € pro Stück kostet.