8GB vs 16 GB

Leeki

Ensign
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Hi ,

ich steh vor der Wahl Kabylake XPS13/8GB RAM oder Kabylake Razer Blade Stealth/16GB .
Eigentlich hatte ich mich schon für das XPS entschieden , dennoch mache ich mir Gedanken wegen des Arbeitsspeichers. Wenn ich schon 1400 Euro für ein Notebook ausgegeben werde , möchte ich auch so lang wie möglich damit auskommen. Da stell ich mir die Frage wie weit komm ich mit 8 GB RAM im zukünftigen Studium ( Programmieren ).
 
Beim Programmieren selbst sehe ich da kein wirkliches Problem.
Ein Razer Gerät würde ich auf keinen Fall kaufen.
 
Keine Ahnung wie du darauf kommst Lupus. Machst du überhaupt Softwareentwicklung bzw hast Ahnung davon?

Je nach Entwicklungsumgebung und entwickelter Software sowie verwendeter Libs kann 8 GB schon eng werden. Ich bin mit 16GB bei manchen umfangreichen Projekten absolut am Limit beim kompilieren.

Bei Razer stimme ich dir zu.
 
Für die Uni? Ja 8GB reichen da.
Wenn ich natürlich ne Datenbank selber schreibe mit was weiß ich wie großem Workingset, oder man schreibt sein eigenes AAA 3D Game: nein da reicht es nicht. Aber das macht man eigentlich nicht an der Uni wenn man lernt bzw. nicht unterwegs.

Was genau braucht beim kompilieren so viel RAM? Ich mein 8GB vollkriegen mit Importtables, das müssen ja schon Hunderte Libs sein...
Ich erinner mich an ein paar bison/yacc Grammatiken die viel RAM brauchten, aber selbst die.
 
Warum nicht erstmal das mit den 8GB kaufen und später gegen 32GB austauschen?
 
Der RAM ist am Motherboard festgelötet wenn ich mich nicht irre .
 
Würde HP nehmen - Qualität und Service besser mMn - bloß kein Razer.
Gerade beim Programmieren wäre mir ein Business Gerät lieber als ein Gamer.

Denke mal das 8GB reichen.
 
Shaav schrieb:
Warum nicht erstmal das mit den 8GB kaufen und später gegen 32GB austauschen?

Weil es Consumerschrott ist mit verlötetem RAM. Aber er will Schrott kaufen, wir werden ihn nicht davon abbringen können. Sieht eben besser aus als ein Precision oder ne T Serie.

" It is worth mention that, as is often the case with such ultra-compact units, the RAM is soldered to the board (and thus not replaceable)."

Korrektur: es ist natürlich nicht wirklich für Consumer, sondern für Manager, Verkäufer und andere berufliche Angeber. Das macht es allerdings sehr gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Offensichtlich ist der RAM im XPS 13 verlötet und lässt sich nicht austauschen :(.
EDIT: da war ich zu langsam :)
 
@Lupus: Im Studium hab ich viel mit großen Datenbanken zu tun gehabt und auch mit sehr umfangreichen externen Bibliotheken bei denen das Projekt zu kompilieren allein fürs Debug-Starten gerne mal 5-10 Minuten dauern konnte. Da war der RAM zugleich dicht. Also nicht Uni-Projekte zu gering einschätzen. Kommt extrem auf das "was" an.

Ein Gerät mit verlötetem Speicher käme für mich aber auch nicht in Frage. Das hat mich von einem aktuellen macBook pro abgehalten.
Wenn er aber sowas unbedingt will, dann 16GB ohne wenn und aber. (wer schön haben will (das Notebook), der muss leiden (im Geldbeutel)
Würde auch eher ein HP Pro oder Elite Book nehmen
 
Fürs Studium (Bachelor ? ) reichen 8GB vollkommen aus. Man muss fürs Studium keine High-End Maschine besitzen. Wenn mal wirklich Arbeitsspeicher und/oder rechenintensive Aufgaben gestellt werden (bspw. für ein Projekt/ ...) , besorgen die Dozenten einem auch gern mal Zugang zum Rechen-Cluster der Uni. Falls nicht, klickt man sich halt für ein paar Euro eine Cloud und lässt die das rechnen.

Andererseits kann es nie schaden, mehr RAM zu haben. An den 4GB kratz ich beim entwickeln (nur beim reinen coden) schon mal ab und an, vor allem wenn man viel nebenbei am laufen hat. Aber wie gesagt, das langt trotzdem vollkommen für das Studium. (für gewöhnlich)

Aber nur für mehr RAM würde ich nicht zum Razer


Warum ausgerechnet nur die beiden Geräte?
Was sind deine Anforderungen ? Dein Budget ist ja relativ hoch angesetzt. Da findet sich bestimmt was gutes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ihr euch dann besser fühlt , könnt ihr mir ja andere Modelle empfehlen .
Voraussetzungen :

8GB/16GB RAM
SSD mit mindestens 256GB
Win 10
1080p IPS
maximal 14"
+- 1,2 kg
gute Wlan Karte
1400 €
 
FAN4TIC schrieb:
Fürs Studium (Bachelor ? ) reichen 8GB vollkommen aus. Man muss fürs Studium keine High-End Maschine besitzen. Wenn mal wirklich Arbeitsspeicher und/oder rechenintensive Aufgaben gestellt werden (bspw. für ein Projekt/ ...) , besorgen die Dozenten einem auch gern mal Zugang zum Rechen-Cluster der Uni. Falls nicht, klickt man sich halt für ein paar Euro eine Cloud und lässt die das rechnen.

Da kann ich aus meiner (Master-) Erfahrung sagen: Nein.
Was soll mir der Rechencluster bringen beim kompilieren?
Unsere Projekte zB welche 70% des Studiums ausmachten waren sehr umfangreich und die konkreten Themen uns überlassen. Es gab immer nur einen weitgefassten Bereich wie "Smart Home" oder sonstiges.
Entsprechend hatten wir auch große Freiheiten aber auch die Nachteile, wenn die Leistung ausgeht. Klappt auch mit der lahmsten Krücke, aber der eine im Projekt kompiliert halt 3-5 Minuten, der andere 15.
Wenn man sich dann an tun will... Mich demotiviert Warten bsplw. extrem.

Desweiteren dauert sein Studium auch noch ein paar Jahre falls er erst im Bachelor ist und die Anforderungen werden nicht geringer. 8GB mit Zukunftsblick ist zu wenig, selbst wenn er es noch nicht braucht.
 
Imho kommst du an die Grenze nur dann wenn viele andere Dinge drin sein müssen. Wenn du irgendwas für einen Domain Controller schreibst, dann musst du auf der Maschine einen Domaincontroller laufen haben, vielleicht in einer VM, und der frisst dann eben. Deswegen habe ich ja oben geschrieben "fürs Programmieren selbst"
Die IDEs brauchen nicht mehr so viel RAM prozentual wie früher und der Compiler selbst hat bis auf einige wenige Extreme Codebeispiele nie viel gebraucht.
@rg88: das Beispiel par excellence, ein Linux Kernel, braucht auch sehr lange, aber da hilft RAM überhaupt nicht, da braucht es vor allem eine schnelle SSD und wenn möglich mehr Kerne, wobei auch das nur bedingt hilft (nur das kompilieren selber kann man damit beschleunigen, das Linken weniger)
Ein Cluster bringt was, distcc. Oder man arbeitet gleich via remote desktop/vnc. Fürs Programmieren geht das wenn man via WLAN angebunden ist, wenn man ja auf dem gleichen Campus sitzt.

@Leeki: ich würde mir was mit Studentenrabatt suchen. Businessgerät ob von Dell, HP oder Lenovo ist da nebensächlich. Das ist dafür gemacht auch eine Aufrüstung zu bekommen, man hat nen Dockingport (bestes Zubehör das es gibt), etc. Fang doch mal bei campuspoint.de an.
 
Kommt ein bisschen drauf an, was du machen willst...
Für die meisten Aufgaben reichen 8GB RAM aus und man bekommt von der Uni immer (ssh) Zugang zu Rechnern auf denen sich bestimmte Projekte bearbeiten lassen, wenn ungewöhnliche Hardwareanforderungen bestehen. Beispielsweise ein Cluster, GPGPUs, Alternative Architekturen (ARM,...)
 
Klar variiert das stark, wie oft man im Studium programmiert o. wie umfangreich das ist usw. Aber da wir nicht einmal wissen, was er vor hat zu studieren, kann es halt wirklich alles sein. Ich sprach halt aus meiner Erfahrung und dem, was ich von Freunden aus anderen Uni's / FH's mitbekommen habe. Ich brauche bspw. viel CPU-Leistung bei meinen Projekten und RAM / Disk sind vernachlässigbar.
Hast natürlich schon recht, 16GB sind auf lange Sicht sinnvoller.

Wie aroxx schon gesagt hat, man bekommt eigentlich Zugang von der Uni, für bestimmte hardwareintensive Aufgaben, zumindest sollte man das. Dazu zählt vielleicht nicht deine compilier-aufwendigen Projekte, aber viele andere Dinge schon.
Man kann halt eigentlich nicht erwarten, das jeder Student sich selbst Zugang zu Hochleistungsrechnern besorgen kann (mieten) oder auf einem Cluster sitzt. :)

Back 2 topic:

Leeki schrieb:
Wenn ihr euch dann besser fühlt , könnt ihr mir ja andere Modelle empfehlen .
Voraussetzungen :

8GB/16GB RAM
SSD mit mindestens 256GB
Win 10
1080p IPS
maximal 14"
+- 1,2 kg
gute Wlan Karte
1400 €

1,2kg sind echt wenig. Wenn ich deine Anforderungen mal in die gezizhals Filter eingebe, kommen da weniger als 10 geräte raus und die meisten haben 8GB. Bei 16GB siehts noch schlechter aus.


wie xexex schon sagt, Ultrakompakt ist schwierig. Was spricht gegen ein Gerät was ein paar Gramm mehr wiegt (<2kg ?)


EDIT:

@rg88 : jup, ist eigentlich echt egal :) Wir sind uns ja einig, das 16GB sinnvoll wären
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Projekte die ich meine waren zB auch Smartphoneprojekte. Da bringts wenig mit nem Clusterrechner, wenn Android Studio oder Xcode eingesetzt wird ;)
ist auch egal. Ich hab meinen Standpunkt und das wieso gesagt. Die Entscheidung liegt beim TE.

@Fanatic: hast natürlich recht. In meinem Bachelor hat mir mein 8GB Thinpad mit nem krückenlahmen e350 APU-Dings gereicht. Das war aber auch FH und der Anspruch entsprechend geringer. Uni war schon eine andere Hausnummer, vor allem wenn man mal seine Kreativität ausspielen darf. Aber dann wars halt: Auf eigenes Risiko ;)
 
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Ich kann dir das oben genannte T460s mit 4+16GB RAM, SSD und WQHD-IPS zum Programmieren sehr empfehlen.
Es hat eine sehr gute Tastatur, ist sehr leicht und hat genug Dampf für Kompilieren, Datenbanken, VMs etc. Bei Neugeräten würde ich definitiv nicht mehr unter 8GB kaufen, Minimum sind 16GB. Mein Anwendungsbereich (Physikalische Simulationsrechnung) ist jedoch nicht Mainstream ;)
Die neuere Kabylake-Varianten sind bereits angekündigt und werden bald kommen.
 
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