Abschiedsmail nach bestandener Ausbildung

B

BananenT

Gast
Hallo,

ich habe gerade erfahren, dass ich meine Ausbildung erfolgreich bestanden habe.
Jetzt ist es so, dass ich leider im Betrieb aus privaten Gründen nicht mehr bleiben möchte und einen Umzug bis
ans andere Ende Deutschlands plane.
Aktuell sind aufgrund Corona 90% der Mitarbeiter nicht im Büro weshalb ich eine Email schreiben möchte.
Leider habe ich absolut keine Ahnung was ich da reinpacken soll..
 
Erstmal Glückstrumpf zum bestehen.

Zu deinem Ansinnen. Es ist kein Muss da ein paar Worte zu verlieren. Wenn du es aber dennoch möchtest, bezieh dich auf die Zeit im betrieb, die Kollegen, was war schön, was war scheisse und was ist dir von den Momenten hängen geblieben.

Sei einfach Dankbar, das sollte auch reichen.
 
Wie wärs, wenn du den betreffenden Leuten für die Zeit zusammen dankst und ihnen auch alles gute wünscht?
Du kannst alternativ aber auch mit einem "Adios ihr Nasenbären" abschließen. Je nach Verhältnis zu deinen Kollegen.
 
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Herzlichen Glückwunsch! Bei mir war es damals etwas anders. Ich sollte nach der Prüfung bei der IHK hinterher noch mal zu meinen damaligen Chef. Toll dachte ich, jetzt kriegste endlich den Arbeitsvertrag. Pustekuchen. Bin eine Stunde kreuz und quer mit dem Bus durch die Stadt gefahren um mir einen feuchten Händedruck und 'ne Tasse verbrannten Kaffee abzuholen. Aber 3 Monate später haben sie mich zurück geholt mein alter Chef war nicht mehr da.
Mach einen kleinen Zweizeiler, wo du dich über die Zeit im Betrieb bedankst. Fertig.
 
Ich finde, wenn man doch einige Jahre im Betrieb war und sich dort priznipiell auch wohlgefühlt hat, darfs auch ruhig etwas ausführlicher sein. In meinen Augen wäres einfach nur wichtig, dass du relativ ehrlich bleibst.
Haben dich bestimmte Leute stark unterstützt? Dann bedank dich ruhig namentlich bei denen? Gabs irgendwelche besonderen Projekte oder Ereignisse die dir besonder in Erinnerung geblieben sind? Verlier ruhig ein, zwei Sätze darüber.
Für den Fall, dass du nicht wirklich zufrieden warst, würde ich mich aber eher etwas zurück halten. Konstruktive Kritik ist zwar immer in Ordnung, zu viel Kritik, gerade in einem Abschiedsschreiben, hat in meinen Augen aber immer einen gewissen Beigeschmack.
 
Askaloth schrieb:
zu viel Kritik, gerade in einem Abschiedsschreiben, hat in meinen Augen aber immer einen gewissen Beigeschmack.
Warum? Könnte es die entsprechende Firma evtl. vielleicht dazu animieren, etwas zum Positiven zu verändern?
 
Discovery_1 schrieb:
Warum? Könnte es die entsprechende Firma evtl. vielleicht dazu animieren, etwas zum Positiven zu verändern?
Als Vorgesetzter würde ich mich dann aber fragen, warum das Thema dann in den letzten 3 Jahren nicht angesprochen wurde, wenn es wichtig ist. Zu viel Kritik (vor allem unkonstruktive) in einem Abschiedsschreiben hat was von einer "Abrechnung" und zeugt von schlechtem Stil (meine persönliche Meinung).
Entweder es herrscht ein Klima in dem Kritik erlaubt ist, dann mache ich es sofort. Interessiert es meinen Chef eh nicht, dann kann ich es auch beim Abschied bleiben lassen. Wenn ich in so einer Situation nichts Positives zu sagen habe, sage ich lieber gar nichts.
 
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Na, da sind wir wohl anders gestrickt. Ich sage was ich denke immer frei raus. Zugegeben bin ich damit schön öfters mal angeeckt aber ich habe mir somit immer Respekt verschafft, gerade damals in meiner Ausbildungszeit war das sehr wichtig, weil ich u. a. viel mit prominenten Persönlichkeiten zu tun hatte. Einer von diesen Prominenten war auch einer meiner damaligen Chefs.
 
Kann man dann ja unter vier oder sechs Augen besprechen. Eine Abschieds-E-Mail an einen größeren Verteiler ist aber im ein Gedenken an die gute gemeinsame Zeit.

Vielleicht in der Moderne noch ein Link zum Xing- oder LinkedIn-Profil einfügen, falls jemand in Kontakt bleiben mag.
 
Discovery_1 schrieb:
Ich sage was ich denke immer frei raus.
Da bin ich komplett deiner Meinung. Aber dann sag ich es sofort und zwar demjenigen, den es betrifft. Eine Abschieds Mail ist da, wie @Idon ja auch schon sagt, nicht der richtige Rahmen wie ich finde.
 
Kritik in einer Abschiedsmail wird als nachtreten empfunden und führt nahezu nie zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Kritik.
Beim Lob/Dank gerne großzügig sein und bei personenspezifischem Lob halt einfach zusätzlich direkte Emails, wirkt ansonsten in einem großen Verteiler etwas merkwürdig. Zusätzlich würde ich noch einen Profil Link einfügen um leichter in Kontakt zu bleiben.
 
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Naive Vorstellung, aber wenn Du nicht weißt was du schreiben sollst, gibt es wahrscheinlich auch nichts.
Bezieht sich das nur auf die Allgemeinheit und es gab 2-3 Kollegen, mit denen du gut konntest, dann schick denen direkt eine Abschiedsnachricht plus etwaiger Kontaktmöglichkeit für danach (sofern gewollt).
 
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Discovery_1 schrieb:
Na, da sind wir wohl anders gestrickt. Ich sage was ich denke immer frei raus. Zugegeben bin ich damit schön öfters mal angeeckt aber ich habe mir somit immer Respekt verschafft, gerade damals in meiner Ausbildungszeit war das sehr wichtig, weil ich u. a. viel mit prominenten Persönlichkeiten zu tun hatte. Einer von diesen Prominenten war auch einer meiner damaligen Chefs.

Klar, welcher Chef oder Geselle lässt sich nicht gerne vom Azubi so richtig die Meinung geigen? :D

Respekt verschafft man sich durch Leistung oder Fachwissen, aber nicht durch "Ich sage was ich denke". Diejenigen die nicht wissen wann es besser ist mal die Klappe zu halten sind in keiner Firma gern gesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mextli schrieb:
Kritik in einer Abschiedsmail wird als nachtreten empfunden und führt nahezu nie zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Kritik.
Sehe ich genau so. Kritik ist in einer Abschiedsmail deplatziert.
 
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Mann sieht sich immer zweimal im Leben.

Es gibt zwei Varianten

Ex Google Mitarbeiter vor Jahren an den Verteiler aller aller Mitarbeiter geschrieben.

I ' am Out suckers. Seither geht das nicht mehr.


Die andere Variante ist dich für die Zusammenarbeit zu bedanken und alles gute zu wünschen.

Kritik oder man habe jetzt was besseres gefunden ist nicht angebracht.



Lass so den Quatsch. Zwei Zeiler ist gut.
 
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