Absegnung Testumgebung / "Server"

Fuzzy3000

Lieutenant
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Tach!

Ich benötige für meine Abteilung (IT-Abteilung in einem knapp 100 Mann großen Betrieb aus der Elektro-Branche)
eine "Bastelkiste" um Diverse Szenarien / Lösungen (Hard und Software) zu testen und benötige hierfür eine einfach erreichbare (soll heißen unter meinem Schreibtisch ;)) Maschine.

Ich stelle mir das so vor, das auf der Kiste mehrere Virtuelle Maschinen laufen (z.B. mit XENserver als Basis).
WinServer, Debian, etc..

Dies wär meine Zusammenstellung:
http://geizhals.de/eu/?cat=WL-345018
EDIT: Ist gestorben.

Teurer darf es nicht wirklich werden.

- Hab ich euren Segen, oder passt etwas nicht?


P. S. mir ist klar, dass die CPU bereits Onbard-Grafik mitbringt und ich "eigenlich" keine separate Karte bräuchte :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wozu brauchst du denn für sowas eine SSD?
 
Naja, das ist wirklich eine Bastelkiste :) Ein Server ist das definitiv nicht.

Ich bastel zwar bei uns auch die Kisten zusammen, aber die Kosten ein zacken mehr und sind per Intel Configurator erstellt. Dh. 100% Intel und NICHT Intel-Kompatibel. Je nach Bedarf dann Raid10 mit HDDs oder SSDs, jeweils mit Intel Raidcontroller und Batterie. Ich glaub eine einfache, performante Kiste kostet etwa 2k EUR, dafür laufen da locker 10 vollwertige Betriebssysteme drauf, je nachdem was man vorhat.

lg
fire
 
Im Prinzip nicht schlecht.
Die SSD kannst du dir sparen.
Die Grafikkarte auch.
Vorallem langt ein 300W Netzteil!
Ich hab hier nen Xeon e3-1230V2
8GB RAM und ne hd 5450 drin, daarauf kann ich auch mal 2 oder 3 maschinen virtualisieren. Zum Testen brauchst ja keine Monster....
 
Ich habe hier so eine Kiste für unsern Laden (IT-Dienstleiter) für kleinere Tests unterm Tisch stehen.
Du wirst mit deiner Konfiguration aber eher weniger Spaß haben.
Ich würde schon einen kleinen RAID-Controller (zB. Adaptec RAID 6405E SAS/SATA-600 128MB PCIe x1) mit 4x SATA im RAID-10 empfehlen.

Wir haben folgendes im Einsatz:
i7 quadcore 3,2 ghz afaik (noch 1366 Sockel). Heute würde ich eher zu Sockel 2011 greifen.
0815 Asus Board
24 GB RAM (16 finde ich persönlich zu wenig ... RAM ist bei Virtualisierung halt alles)
Adaptec RAID 6405E mit 4x1 TB im RAID-10
1x Raptorplatte für Hypervisor
Vmware als Hypervisor

In der Konstellation kann man schon so einiges nachbauen und testen.
 
@firexs: :D

Ich würde mehr RAM einplanen, je nachdem welche und wie viele Maschinen da laufen sollen. Ich habe zu hause schon die 24GB viel zu schnell zum überlaufen gebracht :D Vielleicht auch ein Board mit mehr als 4 DIMM-Slots ;-)

Die WLP kann man sich auch komplett sparen. Zum einen liegen bei Kühlern normalerweise kleine Tuben bei, zum anderen viel zu teuer für nicht mal 4g. Den Pinsel halte ich auch für überflüssig. Die 2-3 Kelvin differenz machen den Braten nicht fett.

Ansonsten: Ein sauberes RAID bietet sich da des Durchsatzes wegen schon an. Oder eben mehrere entsprechend dimensionierte SSD. Wobei zu klären wäre wieviel da im Endeffekt parallel laufen soll. Wenn immer nur eine oder zwei VM laufen werden kann man sich das auch sparen.
 
Ich würde zu einem S.2011-System greifen mit einem richtigen RAID-Controller. Wenn du da nicht nur Zeit verschwenden, sondern auch echt etwas testen willst. Das ist zwar teuer, aber das lohnt sich bei Zeitersparnissen. :D
 
Wie vorredner bereits schon geschrieben haben, spare nicht am RAM.
Zudem wichtig sobald mehr als nur 2 oder 3 VM´s Laufen sollen achte auf eine schnelle Plattenkoniguration.
eine "Langsame" einzelne große Platte bzw ein Raid mit wenig spindeln macht dann echt keinen spass.
Faustregel: je vm eine Spindel. Und ein Raid 1 für den Hypervisor, sonst ist im fehlerfall evt. alles kaputt.
 
2500 Euro:
1 x Intel Xeon E5-1650, 6x 3.20GHz
1 x EKL Alpenföhn Sella 2011
1 x Supermicro X9SRA
8 x Samsung DIMM 8GB, DDR3L-1600 CL11, reg ECC
1 x Intel I340-T4 Ethernet Adapter, 4x 1000Base-T, PCIe x4
1 x Intel RS2BL040, PCIe 2.0 x8
2 x Western Digital VelociRaptor 250GB, SATA 6Gb/s
4 x Seagate Constellation CS 1TB, SATA 6Gb/s
1 x Antec Three Hundred Two
3 x Enermax T.B.Silence PWM 120mm
1 x Enermax T.B.Silence PWM 140mm
1 x be quiet! Straight Power E9 400W

Das ist zwar eine Stange Geld, aber hat gute Performance die Kiste:

Six-Core, 64GB RAM, 250GB R1 10k (Hyperv.), 3TB R5 7.2k am Controller (Data), 6x GB-LAN v. Intel, riesiges Gehäuse mit Platz für Platten und Lüfter.... Das sollte für 4 bis 6 VM's reichen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also IMHO übertreibt ihr alle

Wenn du das nur zum Testen und ausprobieren von konfigurationen benötigst brauchst du nicht so viel HDD'S und auch kein RAID
würde eher mehrere SSD einbauen und dann nur 2 bis max 3 VM's auf einer SSD laufen lassen.
Natürlich geht das nur wenn du weniger Platz benötigst. Wenn du Datebankserver mit jeweils 500 Gig Daten betreiben willst. wird die SSD Lösung extrem teuer!

zusätzlich kannst auch ein AMD system nehmen. da vermutlich die nackte CPU Leistung egal ist. aber dafür hättest 8 echte cores (bzw. fast echte) um wenig Geld.

und noch zum schluß:
Nichts ersetzt RAM außer noch mehr RAM :-)
 
Ihr erstellt ihm ja fast "echte" Server!!!
Er will was Billiges, wo man mal n paar VMs drauf laufen lassen kann oder etwa nicht?!
Dazu reicht ein 4-Core HT Intel
erstmal 16GB RAM
und ne HDD oder zwei.... :rolleyes:
 
@DerBaya: naja, anhand des eingangsposting gehe ich davon aus, das die vms nicht nur 'laufen' sollen, sondern quasi auch ein 'live' system darstellen sollten.

lg
fire
 
firexs schrieb:
@DerBaya: naja, anhand des eingangsposting gehe ich davon aus, das die vms nicht nur 'laufen' sollen, sondern quasi auch ein 'live' system darstellen sollten.

lg
fire
Genau so habe ich das auch gesehen.
 
dadurch ist eine konfig mit nur einer ssd oder einer platte für die vm´s auch nicht empfehlenswert, da diese zum teil einfrieren wenn ne 3 vm oder gar ne 4 gestartet wird.

cpu power ist in diesem fall nicht so wichtig, eine cpu mit vilen kerne ist zwar schön aber nur wichtig wenn auch viele vm´s oder einige vm´s mit vielen virtuellen cpu´s betrieben werden sollen, aber wenn dies der fall ist muss eh auch über netzwerk und storage (Platten) geredet werden da sonst der flaschenhals dann im netzwerk oder bei den platten liegt
 
Wenn nicht so viele VM's gleichzeitig laufen werden, kann man bei meiner Konfiguration auch einfach einen Xeon-QuadCore mit 32GB RAM und 3x 1TB im RAID5 nehmen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Für die Ungeduldigen: Einfach runterscrollen und nur den FETTEN Text lesen.


Sodele,
sorry für die späte Rückmeldung, hab grade wenig Luft.

Wozu brauchst du denn für sowas eine SSD?
Ich hab angenommen, das ich vom höheren Durchsatz einer SSD profitieren würde bei, sagen wir mal 2-3 VMS.

Ich schiebe dir einfach mal eine fertige Konfiguration unter: http://geizhals.de/?cat=WL-319722
Für 1000€ hast du hier dann alles was du brauchst.
Ich habe grade einfach keine Lust jedes einzelne Teil bei dir zu begutachten
...mhm...

Naja, das ist wirklich eine Bastelkiste Ein Server ist das definitiv nicht. Ich bastel zwar bei uns auch die Kisten zusammen, aber die Kosten ein zacken mehr
Hab auch nichts anderes behauptet bei einer Bastelkiste. Unsere Kosten auch unwesentlich mehr, sind eher flach als Kistenförmig und meist ziemlich laut.

Im Prinzip nicht schlecht.
Die SSD kannst du dir sparen.
Die Grafikkarte auch.
Vorallem langt ein 300W Netzteil!
Ich hab hier nen Xeon e3-1230V2
8GB RAM und ne hd 5450 drin, daarauf kann ich auch mal 2 oder 3 maschinen virtualisieren. Zum Testen brauchst ja keine Monster....
Danke für den Post. Wieso dmn. keine SSD? Grafikkarte fällt weg, war auch nicht wirklich ernst gemeint :)

"...Raid Raid Raid"
Wieso brauch ich ein Raid 5 für eine Kiste auf der einfach 2-3 VMs laufen sollen?
Wenns um reine Geschwindigkeit geht, Raid 5 HDD VS Raid 0 SSD ? Ausfallsicherheit is nich wirklich nötig.

Ich würde mehr RAM einplanen...Vielleicht auch ein Board mit mehr als 4 DIMM-Slots
Hab ich auch darüber nachgedacht, aber mehr als 32 GB werde ich erstmal sicher nicht brauchen.

Die WLP kann man sich auch komplett sparen
:) Kann man doch immer brauchen, is nicht nur für das Teil.

Ich würde zu einem S.2011-System greifen mit einem richtigen RAID-Controller
Is gekauft, bitte einmal für knapp 1000€ mit Mayo und Cola light dazu.

Wie vorredner bereits schon geschrieben haben, spare nicht am RAM.
Zudem wichtig sobald mehr als nur 2 oder 3 VM´s Laufen sollen achte auf eine schnelle Plattenkoniguration.
eine "Langsame" einzelne große Platte bzw ein Raid mit wenig spindeln macht dann echt keinen spass.
Faustregel: je vm eine Spindel. Und ein Raid 1 für den Hypervisor, sonst ist im fehlerfall evt. alles kaputt.
Danke. Was wäre mit einmal Raid 1 für den Hypervisor (reichen ja 64GB SSDs locker - Aber ein Image tuts auch vollkommen schätz ich) und ein Raid 0 für 3 max. 4 VMs, müsste doch passen?

2500 Euro:
1 x Intel Xeon E5-1650, 6x 3.20GHz
Warum nicht gleich 10.000€? sind ja nur knapp 250% Preisunterschied zum angepeilten.
Mit der Schrotflinte auf Spatzen...

Also IMHO übertreibt ihr alle

Wenn du das nur zum Testen und ausprobieren von konfigurationen benötigst brauchst du nicht so viel HDD'S und auch kein RAID
würde eher mehrere SSD einbauen und dann nur 2 bis max 3 VM's auf einer SSD laufen lassen.
Natürlich geht das nur wenn du weniger Platz benötigst. Wenn du Datebankserver mit jeweils 500 Gig Daten betreiben willst. wird die SSD Lösung extrem teuer!

zusätzlich kannst auch ein AMD system nehmen. da vermutlich die nackte CPU Leistung egal ist. aber dafür hättest 8 echte cores (bzw. fast echte) um wenig Geld.

und noch zum schluß:
Nichts ersetzt RAM außer noch mehr RAM :-)
Danke. An AMD hab ich auch kurzzeitig gedacht, aber ich glaub ich fahr diesmal lieber die Intel-Schiene, hat aber keinen besonderen Grund

Ihr erstellt ihm ja fast "echte" Server!!!
Er will was Billiges, wo man mal n paar VMs drauf laufen lassen kann oder etwa nicht?!
Dazu reicht ein 4-Core HT Intel
erstmal 16GB RAM
und ne HDD oder zwei....
+1

@DerBaya: naja, anhand des eingangsposting gehe ich davon aus, das die vms nicht nur 'laufen' sollen, sondern quasi auch ein 'live' system darstellen sollten.

lg
fire
Nein, bin mir nicht ganz sicher wieso man Startpost dannach klingen soll, ich möchte wirklich einfach nur 3 max. 4 VMs laufen haben, und kein Produktive Virtuelle Umgebung schaffen...sondern lediglich sehen, wie verhält sich Rechner A,B,C wenn / in Situation X. Aber meine Startpost war wohl einfach nicht gut.

Genau so habe ich das auch gesehen.
Beiträge: 2.484 ...nice ( ich mach nur Spaß :) )

dadurch ist eine konfig mit nur einer ssd oder einer platte für die vm´s auch nicht empfehlenswert, da diese zum teil einfrieren wenn ne 3 vm oder gar ne 4 gestartet wird.
Ok, die SSD war als Platte für die VMs gedacht UND (das war mmn. ein Fehler) für den Hypervisor. Die HDD war eigentlich nur reingeschmissen für ...was auch immer.

Für mich klingt es ganz dannach, als würden hier die meisten meinen, ich wolle eine produktive Umgebung schaffen, bei der, der Hypervisor auf der SSD landet und die VMs auf der HDD, alleine die annahme finde ich eigentlich schon lächerlich, aber ich habe anscheinend zu wenig Infos gegeben, mein Fehler. Entschuldigt.



FAKT:
Ich will ein System auf dem 3-4 (Sagen wir 4) VMs laufen,
ich nenne mal ein ganz blödes Beispiel:

1x WinXP
1x Win7
1x Debian
1x WinServer 2008 R2

So.
Warum ich trotzdem so eine Dicke CPU will? Weil ich nicht sicher sagen kann, was ich mit dem Ding noch so anstellen will, es soll wie gesagt eine Bastelkiste sein. Außerdem ist der Preisunterschied nich sooo groß.

Ich sag einfach zur Hardware:
1x SSD Raid 1 (Hypervisor - 64GB reichen ja DICKE)
oder ich mach einfach ein Image, SSD Raid 1 klingt so abartig dämlich...
ein Image tuts sicher auch....
1x SSD Raid 0 (Für die 4 VMS - oder einfach 2 einzeln mit je 2 VMs)
16 GB RAM (Diese stocke ich bei bedarf auf)

EDIT:
Ich würds jetzt einfach wie folgt machen...
http://geizhals.de/?cat=WL-355257

Das reicht doch wohl DICKE für meine Zwecke.

Oder sehe ich das so Falsch?

Danke euch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist zwar nur ein Tippfehler, aber bei "16GB RAUM" bin ich raus :) Erstell dir dein PC/Server wie du meinst und wenn es zu langsam ist, aufrüsten.

lg
fire
 
:o da hat sich ja tatsächlich einer vertippt, unverschämtheit.

Machs gut
 
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