News „Absoluter Scheiß“: EU-Mitarbeiter wettern gegen Teams-Alternative

ElliotAlderson schrieb:
Name des Users in die Suche eingeben -> anklicken -> schreiben.
genauso eine usability-grütze: suche ich auf diese weise jemanden, dann kommen als ergebnis erstmal irgendwelche gruppenchats, dann eine liste des nachrichtenverlaufs und dann darf man zu "personen" runterscrollen (in einem fenster, das per default keinen scrollbalken anzeigt, um zu zeigen, dass es weitere einträge gibt...) und denjenigen auswählen. soviele ki-versprechen, aber wenn ich nach dem namen einer person suche und die ist in meiner org, warum steht die dann nicht gleich ganz oben?
 
FrAGgi schrieb:
Das ist die Grundlage für so einen Beitrag? Ich kritisiere die Auswahl der Themen hier nur selten, aber puh ... Entweder hätten man hier mehr Hintergründe liefern müssen, oder es sein lassen sollen.
Dann hätte CB sich mit Politico anlegen müssen und den Artikel raus hauen:

Clickbait bei Politico
Unseriöse Berichtserstattung um Zweifel an unabhängiger Software zu schüren!


Wäre richtig? Ja, 100%
Wäre klug? Ganz anderes Thema 😏
 
Da ist schon dis Abhängigkeit...
 
Blackhorse79 schrieb:
Traurig, wie Alternativen zu Bigtech regelmäßig von lauten Menschen "zerschrien" werden, anstatt dabei zu helfen das Alternativprodukt zu verbessern bzw. zu fördern.
Ich habe schon vor Jahren gesagt: Dummheit und Ignoranz ist das neue "Normal". - Das bestätigt sich immer wieder.
 
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0x8100 schrieb:
genauso eine usability-grütze: suche ich auf diese weise jemanden, dann kommen als ergebnis erstmal irgendwelche gruppenchats, dann eine liste des nachrichtenverlaufs und dann darf man zu "personen" runterscrollen (in einem fenster, das per default keinen scrollbalken anzeigt, um zu zeigen, dass es weitere einträge gibt...) und denjenigen auswählen. soviele ki-versprechen, aber wenn ich nach dem namen einer person suche und die ist in meiner org, warum steht die dann nicht gleich ganz oben?
Also in meinem Teams sieht das überhaupt nicht so aus.
Wenn ich dort oben in das Suchfeld den Namen einer Person aus der Organisation eingebe, kommt zuerst die Person, danach der Abschnitt "Nachrichtenverlauf" und dann, warum auch immer, nochmal ein Abschnitt der "Personen" heißt, gefolgt von "Gruppen-Chats" und "Besprechungen". Die letzten beiden variieren, vermutlich je nachdem ob es davon Eintragungen gibt.
 
Aus der Verwaltung kann ich sagen, dass neue Softwareprojekte aus meiner Beobachtung heraus nicht so funktionieren, wie man sich das vorstellt. Das Vorhaben, man "muss nur mehr digitalisieren" ist schnell dahergesagt, doch am Ende läuft es auf zwei Möglichkeiten hinaus: es ist für den "Kunden" schrecklich kompliziert zu bedienen (siehe: Cookie-Abfrage, Sind-Sie-ein-Mensch-Abfrage, Passworterstellung nach Regeln XYZ, und da sind wir nur an dem Punkt, dass man überhaupt reinkommt) und für den Backend-Bereich gut nutzbar. Oder es ist umgekehrt und die Kunden ist es gut nutzbar, doch im Backend-Bereich ist das Handling furchtbar, so dass es weder einen Zeit- noch einen Komfortgewinn gibt. Im schlimmsten Fall ist es für beide bräsig zu bedienen: viele Klicks, unzureichende (und nicht veränderbare) Beschreibungen, schlechte Struktur, unzureichende Suchmaske, ...

Insofern: ja, Glückwunsch, man ist unabhängiger von den USA (was im Wesentlichen zu einer beliebten, aber leeren Floskel verkommen ist). Murks kann das, was dann EU- oder-Deutschland-intern fabriziert wird, aber trotzdem sein. Aber wenn man das ausspricht, dann ists ja schnell gefühlte Majestätsbeleidigung, wenn man nur in die Kommentare hier schaut.
 
Mal unabhängig von der Diskussion, aber laut Politico:
But three officials have questioned why the Commission needs the new system — and whether it works well enough to serve as a genuine backup.

Drei? Einer mehr und die könnten Schafkopf spielen.

Und warum eine Alternative gebraucht wird, sollte hoffentlich klar sein.
 
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Blackhorse79 schrieb:
Traurig, wie Alternativen zu Bigtech regelmäßig von lauten Menschen "zerschrien" werden, anstatt dabei zu helfen das Alternativprodukt zu verbessern bzw. zu fördern.

Ich denke, dass Microsoft da mitgeholfen hat, diesen Menschen einen Lautsprecher zu geben. Von selber kommt das Grummeln einiger oder auch vieler Mitarbeiter normalerweise nicht in ein internationales Medium wie politico (2021 von Springer gekauft) und wird dann auch noch veroeffentlicht und noch ueber den ORF und Seiten wie CB weiterverbreitet.

Ansonsten: Ich kenne Teams nicht und hatte bisher den Eindruck, dass es dabei vor allem um Videokonferenzen geht. Die Element-Software fuer Matrix ist jedenfalls ein Chat, den wir auch in unserem Betrieb verwenden; ist, ok, koennte aber besser sein; besonders fehlt mir (im Vergleich zum Rocketchat, den wir davor hatten) die Moeglichkeit, Einladungslinks fuer geschlossene Chats zu verschicken, und (im Vergleich zu Mattermost, das ich anderswo verwende) fehlt mir Konfigurierbarkeit (insbesondere moechte ich die Rolle von Enter und Shift-Enter tauschen koennen); aber theoretisch gibt es die Moeglichkeit auf andere Matrix-Software umzusteigen; vielleicht gibt's ja eine, die konfigurierbarer ist.
 
Kenne Element nicht, aber leider Teams. Glaube kaum, dass man ein Kommunikationstool schlechter hinbekommt als MS. Die meisten unserer Mitarbeiter schimpfen ueber die Unuebersichtlichkeit von Teams. Ich hatte auch schon Nachrichten einfach nur uebersehen. Das ist mir bei Webex nie passiert.
 
0x8100 schrieb:
genauso eine usability-grütze: suche ich auf diese weise jemanden, dann kommen als ergebnis erstmal irgendwelche gruppenchats, dann eine liste des nachrichtenverlaufs und dann darf man zu "personen" runterscrollen (in einem fenster, das per default keinen scrollbalken anzeigt, um zu zeigen, dass es weitere einträge gibt...) und denjenigen auswählen. soviele ki-versprechen, aber wenn ich nach dem namen einer person suche und die ist in meiner org, warum steht die dann nicht gleich ganz oben?
Bei mir nicht. An erster Stelle steht bei mir immer das Profil. Anscheinend ist das von eurer IT so beschissen konfiguriert?
 
FrAGgi schrieb:
Also in meinem Teams sieht das überhaupt nicht so aus.

teams.png

"personen" ist nicht zu sehen, müsste man scrollen - ist bloss kein indikator da...

ElliotAlderson schrieb:
Anscheinend ist das von eurer IT so beschissen konfiguriert?
ist das denn konfigurierbar oder einfach it-bashing? :) ich glaube nicht, dass man den default-scrollbalken wegkonfigurieren kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Typisch für einen großen Change in der Unternehmenswelt.

Es gibt immer die Kategorie Menschen, die zunächst gegen jede Veränderung ist und teilweise aktive dagegen arbeitet. Der Erfolg hängt auch stark von der Begleitung der Personen ab. Schulung, Informieren, Leute mitnehmen und heranführen. Man wird nicht immer 100% alle für sich gewinnen können, aber zumindest den großen Teil, sodass die Nörgler im Zaum gehalten werden.

"Es gibt keinen Mehrwert"

Einer der größten Mehrwerte ist doch, dass man sich unabhängiger aufstellt. "Kopf - > Wand".
Prozesse und Funktionen wachsen mit der Zeit.
 
0x8100 schrieb:
"personen" ist nicht zu sehen, müsste man scrollen - ist bloss kein indikator da...
Ganz oben steht dann immer direkt die Person, ohne "Personen" als Indikator.
In meiner Suche steht, im Gegensatz zu deinem Screenshot, aber auch standardmäßig "from:xxxx".
Screenshot 2026-10-02 092433.png

Auch einen Scrollbalken sehe ich, wenn das Fenster bei einer anderen Suche länger ist.
Screenshot 2026-10-02 092348.png
 
Renegade334 schrieb:
Anstatt das direkt als Umgewöhnungsprobleme abzustempeln, wäre es sicher sinnvoll sich mal zusammenzusetzen und Probleme zumindest aufzunehmen.

Nein, wenn jemand so extrem differenziert ankommt ("absoluter Scheiß"), dann lohnt es sich absolut nicht, diesem geistigen Dünnschiss irgend eine Aufmerksamkeit zu schenken oder Arbeit da rein zu stecken - bei einer solchen Mentalität kommt erfahrungsgemäß eh nix bei raus.
Wer gehört werden will, der soll sich zumindest in minimalsten Ansätzen konstruktiv äussern - und sei es nur, konkrete Probleme zusammenzubrüllen.
 
Wenige tauschen Komfort gegen Sicherheit. Sehr merkwürdig eigentlich. Die Kernkompetenz von Element (das ist doch die "freie" Matrix Variante, die nicht mal (theoretisch) von der "Chat-Conntrol 2.0" der EU zerschossen werden dürfte).

Schlimm genug, dass diesem Typen der es "einen Scheiß" nennt jetzt so viel Wert geschenkt wird, wenn wie auch noch beschrieben - gar keine Umfrage stattgefunden hat.

Wo sind wir hingekommen, wenn man sich in News über Meinungen äußert, anstelle darauf gänzlich zu verzichten es zu berichten.

Wenn man es als "News"-Media besser machen möchte: stellte mal Element gegen Teams - please! Damit jeder sehen kann, worum es geht.
 
Achso, wer hier die Unabhängigkeit von den USA propagiet
schM0ggi schrieb:
Typisch für einen großen Change in der Unternehmenswelt.

Es gibt immer die Kategorie Menschen, die zunächst gegen jede Veränderung ist und teilweise aktive dagegen arbeitet. Der Erfolg hängt auch stark von der Begleitung der Personen ab. Schulung, Informieren, Leute mitnehmen und heranführen. Man wird nicht immer 100% alle für sich gewinnen können, aber zumindest den großen Teil, sodass die Nörgler im Zaum gehalten werden.
Typisches Beispiel für jemanden, der "einen großen Change in der Unternehmenswelt herbeiredet", denn wie offenkundig aus dem Artikel hervorgeht, hat es diesen Change gar nicht gegeben:
Element Pro wurde im Sommer als zusätzliche Alternative und Backup-Lösung eingeführt. Einen abgeschlossener Wechsel weg von Teams hat bisher nicht stattgefunden.

schM0ggi schrieb:
"Es gibt keinen Mehrwert"

Einer der größten Mehrwerte ist doch, dass man sich unabhängiger aufstellt. "Kopf - > Wand".
Prozesse und Funktionen wachsen mit der Zeit.
Es gibt auch keine Unabhängigkeit. Teams ist immer noch the way to go. Steht auch im Artikel.

Insofern: erst einen Strohmann aufbauen, indem man was von Unabhängigkeit schwafelt, obwohl diese offenkundig nicht gegeben ist, um daraufhin mit diesem Strohmann gegen die Leute zu wettern, die sich dem Wandel (der nicht stattfindet) vermeintlich verschliessen, ist wirklich Comedy pur.
Kopf -> Wand
 
0x8100 schrieb:
ist ja super, dass die microsoft-produkte so schön konsistent sind...
Keine Ahnung an welchem Punkt es hier hängt. Vieles ist auch einfach Einstellungssache, denn da geht, meines Wissens nach viel über die Organisationsverwaltung.

Bei dem hier sichtbaren Teams habe ich nichts zu melden, deswegen kann ich dir nicht sagen, ob bei uns oder bei euch etwas umgestellt wurde.

Ich wollte nur zeigen, dass es auch anders und in dem Fall besser geht und nicht das Produkt selbst ein Problem sein muss. Aber natürlich kann.
 
Eine Alternative sollte auch eine echte Alternative sein - zumindest nach mehrjähriger "Anpassungszeit". Ich erlebe immer wieder mal Probleme mit freien Office-Alternativen (meist beim Import/Öffnen), deshalb zweifle ich hier noch an einem vollständigen Ersatz. Ich erinnere mich noch gut früher an "Ami Pro", was meiner Meinung nach besser war als das damalige Word für Windows,
 
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