Absturz in immer kürzeren Intervallen

uiaedtrn

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Hallo, habe folgendes Problem:
Mein neu zusammengestellter PC schaltet sich (wenn er kalt ist) nach ein paar Minuten selbst aus. Er startet sich dann wieder neu, stürzt aber nach wenigen Sekunden (in immer kürzeren Intervallen) wieder ab. Das würde er endlos so weitermachen. Ich vermute es handelt sich um ein Hitzeproblem. Ich denke, ich habe die Wärmeleitpaste korrekt (sehr dünn und gleichmäßig) aufgetragen. Der Kühler sitzt bombenfest, da wackelt nichts. Der Lüfter dreht sich auch. Wenn ich den PC ca. eine halbe Stunde auskühlen lasse, dann läuft er wieder für ein paar Minuten, startet sich aber in immer kürzer werdenden Zeitabständen wieder neu. Wenn ich es mal ins Bios schaffe, dann wird dort unter CPU Temperatur 29 Grad Celsius angezeigt.

Ich habe folgenden PC
Mainboard: GigaByte GA-P35-DS3
CPU: Intel Core 2 Duo E8200, 2.66GHz Boxed
RAM: 2 x 1 GB PC2-6400 DDR2 RAM
Graka: GeForce 8800 GT, 512 MB
420W Netzteil


Was kann ich tun? Ist das ein Bios-Problem? Zu viel oder zu wenig Wärmeleitpaste?

Danke schon mal für jeden Tip!
 
Na wie soller das denn schaffen ...

wenn er sagt die kiste schaltet sich nach kürzester zeit ab, dann wird es leider vedammt schwierig eine objektive Aussage darüber treffen zu können ob es an der Wärmeentwicklung liegt oder es einen anderen Grund gibt (wenn auch ziemlich unwahrscheinlich)

hatte es ähnlich - meiner wurde zu heiß weil ich zu wenig WLP aufgetragen habe....

wenn du es mit Everest o.ä. nicht schaffst den grund zu finden; ich denke die temperatur steigt zu schnell vor dem Absturz um sie noch mit Everest auszulesen undn brauchbaren schluss zu ziehen;

dann einfach nochmal neu machen undn ganz klein wenig mehr WLP drauf und dann nochmal schaun
 
hmm, wird wohl schwierig für Ihn sein die Temps ausm Windows Programm abzulesen, da er ja nur sehr wenig zeit hat.

Throttelt der Duo nicht? Wenn Du mich fragst, ist es etwas anderes.

Welches Bios? Welches Netzteil?

Was hast Du am Rechner gemacht? Ist alles neu und von Dir zusammengebaut, oder hast Du nur den CPU Kühler gewechselt?
Lief der Rechner vorher glatt? Brauchen mehr angaben

MfG Tyr43l
 
Zuletzt bearbeitet:
420 Watt Netzteil - welches ? - NoName ?
 
... Rechner starten, dann in das Biosmenü, dort die Temperatur über einen längeren Zeitraum beobachten. Wenn sich nichts gravierendes tut, wirds nicht an den Temps hängen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Solche "Ausfälle" kenne ich von Mainboards die einen oder mehrere defekte Kondensatoren haben, sie mal nach ob sich einige vo nden anderen unterscheiden, sie sollten flach & matt metallisch sein
 
Stürzt der Rechner auch schon im Bios ab ?
Hast du den ATX 4-pol.12V Stecker vom Netzteil mit dem Board verbunden ?
Wird die Cpu korrekt erkannt ?
Evtl. nur mit 1 Ramriegel versuchen.
Sitz des Northbridge Kühlers überprüfen, denn wenn der nicht richtig auf dem P35 draufliegt, überhitzt
der Chip in Windeseile und es kommt zu Freezes oder Abstürze.
Ob's das NT ist, kann man pauschal nicht sagen evtl. mit 'nem anderen probieren...
 
Hallo zusammen,

@ uiaedtrn

Vieles von dem was du beschreibst, weist eminent stark darauf hin, daß du dem sogenannten "AN-AUS Loop-Bug" zum Opfer gefallen sein könntest. Ein Indiz dafür ist auch dein Board, denn insbsondere Gigabyte P35 DS3/DS4 Boards sind weit überdurchschnittlich von diesem Malheur betroffen.

Mittels Suchfunktion kannst du hier im Forum unschwer nachverfolgen, daß du nicht alleine mit dem Problem bist.

Es könnte allerdings trotzdem sein, daß der Auslöser dafür das NT ist, denn dieser Bug tritt eigentlich vor allem auf, wenn das System Übertaktet ist, als auch in selteneren Fällen bei minderwertigeren NT`s. Von welcher Marke ist denn dein NT, so denn es überhaupt ein Markengerät ist?

Grundsätzlich solltest du aber mal das neueste BIOS für dein Board einspielen und schauen, wie es dann aussieht.

So long....
 
den "an-aus-bug" kann man im grunde ausschliessen.

1x an-aus-an nach zb oc-einstellungen im bios etc. ist völlig normal. der an-aus-bug, den du hier ansprichst, äussert sich dahingehend, dass diese an-aus-an-sequenz endlos fortgesetzt wird ... er käme also nichtmal zum POST, geschweige denn ins OS. und: der "bug" ist bios-unabhängig (ich hab zb das "uralte" f3-bios auf demselben board und hatte noch keine probs.

desweiteren tritt dieser "bug" nicht nur bei gigabyte-boards auf und auch nicht nur beim p35...

loopborg hat das eigentlich ganz gut beschrieben: https://www.computerbase.de/forum/t...-aus-bug-und-ram-problem.314740/#post-3111712

hier tippe ich auf unzureichende kühlung des systems (speziell der nb) oder ein mangelhaftes nt.
 
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Willkommen bei Computerbase Forum!

Also die Idee mit den Temps ist bisher die beste und damit sollte man anfangen also wäre es toll wenn du diese erstmal Posten würdest wenn du dazu kommst!
Ich habe nen ganz anderen Übeltäter im Verdacht nähmlich deine Grafikkarte!
Die 8800GT ist wie ich aus eigener Erfahrung weiß eine Graka die sehr schnell sehr heiß wird und sich Ratzi Fatzi bei 80-90°C bewegen kann.
Und das die Graka mit der Nvidia Kühler Lösung sehr schnell den Geist aufgeben!
Schau mal bitte auch nach ob sich der Lüfter von der Graka dreht!
Habe aus diesem Grunde schon zwei zurückgebracht!

 
Hallo zusammen,

@ HereticNovalis

Sorry, vielleicht habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt, aber ich habe lediglich geschrieben, daß "Gigabyte P35 Boards weit überdurchschnittlich" von dem besagten Bug betroffen sind. Was nicht gleichbedeutend damit ist, daß andere nicht betroffen sind, im Gegenteil. Abit, insbesondere MSI sind mit ihren P35 Boards auch betroffen, nur nicht so in dem Maße wie es bei Gigabyte der Fall ist bzw. war. Wobei Abit das Malheur mittels Bios-Update fixen konnte.

Aus dem was der Threadersteller geschrieben hat, geht definitiv nicht hervor, daß er eben nicht zum "Post" kommt. Im Gegenteil. Er schreibt sogar, daß das ganze nach ein paar Minuten passiert, was ja bedeutet, daß er dann ja wohl doch sogar über den "Post" hinaus kommt.

Und der "An-Aus Loop Bug" wird auch durch nicht selten durch mangelhafte NT`s ausgelöst. Wenn ich vom "An-Aus Loop Bug" rede, meine ich das Loop-Verhalten, nicht was du schreibst, daß nämlich der Strap neu nach dem Verändern von verschiedenen Spannungen Neu programmiert wird, was durch ein einmaliges Ausschalten, sowie nach ca. 1-2 Sekündiger Pause wieder mit dem Einschalten und Booten des Rechners vollzogen wird. In dem Fall stellt es auch besagtes Feature dar, welches von Intel sogar so vorgesehen ist.

Leider schreibt der Threadersteller recht wenig hinsichtlich der Temperaturen. Er hat sie offenbar nur kurz nach dem Start im Bios selbst verfolgt. Da das ganze ja nach seiner "Schreibe" aber im Kaltzustand erst nach einigen Minuten erfolgt, wäre es sicher angebracht, die Temperaturen nach dem Booten im BS mal zu verfolgen mittels gängiger Temperaturmeßprogramme, womit man eine ganz sicher bessere Aussage zu dem ganzen machen könnte.

So long.....
 
@Luxman
Also das Netzteil kann ich denke ich ausschließen solange es nicht defekt ist!
Denn ich musste ein ähnliches System auch mit einer 8800GT mit einem 300 Watt Netzteil übergangsweise betreiben weil mein 550W Netzteil defekt war.
Und das klappte einwandfrei solange ich nicht auf den höchsten Einstellungen Zockte.
 
wir solten warten bis der fredersteller ma zu worte kommt ^^
 
Vielen Dank an Alle!

Ich habe jetzt ein anderes Netzteil (zwar auch wieder NoName und sogar ohne diesen 4poligen AC Mainboardstecker) eingebaut und siehe da - das Problem ist gelöst.

Danke nochmal für die guten Tips!
 
@ uiaedtrn

schön - freu dich aber nicht zu früh und lass' als Stabilitätstest erstmal den 3dmark06 ein paarmal
drüberlaufen.
 
gerade daraus solltest du lernen ... verkauf die ganzen ramsch netzteile bei ebay und kauf dirn seasonic bzw. bequiet und ruhe (im doppelten sinne^^)
 
Ich habe mich zu früh gefreut:
Mit dem zweiten Netzteil (20polig) stürzt er zwar nicht mehr ab, die Laufwerke kriegen aber keinen Strom mehr und der Monitor kein Signal mehr.
Wenn ich von dem ersten (420W, 24polig)Netzteil den P4Stecker weglasse und nur 20 von den 24 Polen verwende, ist der Prozessor auch wieder stabil, die Laufwerke bekommen allerdings auch keinen Strom.

Das Problem muss also mit dem P4Stecker zusammenhängen. Wenn ich diesen weglasse, ist das eigentliche Problem gelöst, aber ein neues Problem entsteht (keine Laufwerke, kein Monitorsignal).

Das Noname 420W Netzteil hat bei 12V genau 18A. Ist das zuwenig?
 
Das Enermax Liberty 520 wäre zb. was.
30 A auf der 12V Schiene bzw. combinied Power - damit bist du auf der sicheren Seite.
Der 24 polige und der 4polige 12V, sollten am Mainboard angeschlossen sein.
 
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