Acer AL2216W bekommt kein Signal

Loriot76

Ensign
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Hallo zusammen,

ich habe ein Phänomen entdeckt, dass ich trotz intensiver Suche nicht im Forum gefunden habe.

Und zwar habe ich einen Acer AL2216W Monitor, ist ca. 4 Jahre alt. Seit gestern ist es so, dass, wenn ich den PC anschalte, der Monitor nicht aus dem Standby-Betrieb angeht. Es kommt auch gar nicht erst die Meldung "kein Signal". Er bleibt komplett aus, auch im Bios.

Windows Vista Home Premium 64bit fährt aber definitiv hoch. Habe testweise nen Monitor von nem Kumpel angeschlossen, und bei dem gibts keine Probleme. Das ist nur ein 19"er, arbeitet mit ner Auflösug von 1366x768. Wenn ich jetzt während des laufenden Betriebs das DVI-Kabel vom einen Monitor an meinen Monitor umstecke, geht dieser an. Allerdings in der gleichen Auflösung wie am "Test-Monitor". Umstellen auf 1650x1080 kann ich nicht, wird nicht angeboten.

Wenn ich jetzt versuche, neu zu starten, kommt wieder das gleiche Problem, dass der Monitor überhaupt nicht angeht.
Ich denke also, dass es nichts mit irgend einem Treiber (der neueste ATI ist drauf) zu tun hat, da ja selbst beim Anschalten der Monitor aus bleibt. Er geht wie gesagt nur dann an, wenn ich das Monitor-Kabel von einem an den anderen Monitor umstecke.

Habt ihr ne Lösung parat oder ist das Teil futsch?

Ergänzung: Als ich gerade wieder das Anschlusskabel vom Test-Moinitor auf meinen gewechselt habe, wurde das Bild ja angezeigt. Wenn ich nun versuche, die Auflösung zu ändern, kam keine Fehlermeldung oder so, sondern der Monitor ist wieder ausgegangen mit der Meldung "kein Signal". Also mir scheint, dass bei der Plug and Play -Funktion was schief läuft.....

Grüße
Christian
 
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Hallo Leute,

ist da ne Lösung in Sicht oder muss ich das Teil eurer Meinung nach zur örtlichen Presse geben? :D
 
Hi Christian,

ich betreibe 2 AL2216W's im dualbetrieb seit ebenfalls ca. 4 Jahren und habe genau das gleiche problem mit einem der beiden seit ein paar wochen nun.

Nach ca. 5-10 minuten (manchmal auch mehr :() bekommt er dann allerdings ein signal und läuft ab dann problemlos bis zur nächsten längeren ruhephase.

könnte evtl mit fehlender betriebstemperatur zusammenhängen?
 
Hallo ... ein Statement meinerseits zum Thema ACER2216W ... meiner machte / macht seit einiger Zeit die gleichen Aussetzer,
fing damit an dass er beim Einschalten oft quasi auch nicht durchstartete ( muss dabei evtl. erwähnen dass er bei mir als 2.Monitor dient ), und so ich oft nur immer zunächst meinen Hauptbildschirm zur Verfügung habe.
Anfänglich musste man ihn nur ab und zu per Einschalten nochmals aktivieren, aber mittlerweile funkt. das auch nicht mehr, es dauert dann einfach mal einige Min. bis er erkannt wurde ( sozusagen wie wenn innen sich ein entspr. Bauteil zunächst aufwärmen müsste ) dann sprang er wieder an ... wenn er läuft , dann bleibt er auch an, aber wehe ich mach ihn aus, und er wird sozusagen kalt, dann zickt er beim Starten ...
Mitterweile kann ich Stundenlang warten, von alleine springt er nicht mehr an >>> aber , ich hab faulerweise mal probiert
per Föhn etwas Wärme über die Lüftungsschlitze hinten zuzuführen, und siehe da, kurz danach springt er wieder an ...
das mach ich nun schon einige Zeit so ( da zu faul ihn richten zu lassen, kommt demnächst n neuer her ... ) aber zumindest mal n Ansatz, zudem evtl. auch Andere von Euch Erfahrungswerte beisteurn könnten - evtl.
Ich hab nun berufl. gar nichts mit Elektrotechnik am Hut, bin da eher n Rumprobierer ... rein von meinem Verständnis her, würde ich jetzt nicht unbedingt nur auf eine kalte Lötstelle tippen, denn auf leichte Schläge usw. hat er auch nicht reagiert, vermute eher irgend ein kondensator oder ähnliches, welches per Wärme irgendwie andere Werte hat oder so ...

Vielleicht gibts aber unter Euch n Profi , der anhand meiner Beschreibung was zusteuern könnte, dann würd ich mir auch mal die Mühe machen danach dann zu schauen, aber so, ohne plan schwierig ...

Deshalb schalt ich mein ACER-TFT mit'm Föhn an, cool
 
Ich würde davon abraten, das Teil extern zu erhitzen um es zu starten (Kunststoffteile & temperaturempfindliche Elektronikteile). :eek:

Mein Acer "spinnt" seit ner Woche auf die gleiche Art. Ich habe aber bei meinem Medion Drittschirm in der Vergangenheit das selbe Verhalten beobachtet, bis dieser dann Endgültig ausfiel.

Nach dem Öffnen waren dann auf der Netzteilplatine die Elektrolytkondensatoren aufgeblasen / leckten. Das seltsame Verhalten rührte daher, das die kondensatoren das Elektrolyt verloren hatten und so sehr ineffektiv wurden. Schaltete der Schirm die Hintergrundbeleuchtung ein, brach das Netzteil zusammen, die LED (und die Schirmsteuerung) gingen aufgrund dessen aus und vollführten einen Reset, was von außen wie ein "blinken" der LED ausssieht. Werden die Kondensatoren warm, funktionieren diese wieder zu einem gewissen Grad, verlieren aber weiter Elektrolyt, der "Effekt" wird also immer schlimmer und früher oder später geht es auch mit Fön nicht mehr. Oft kann man auch ein hochfreuquentes Pfeiffen wahrnehmen, weil die Kondenstoren die Versorgungsspannung nichtmehr ausreichend glätten.

Wollen Sie den Schirm weiter betreiben, hilft nur der Austausch der Kondensatoren, falls Sie keine weiteren Infos zum Typ halten, durch Baugleiche oder welche mit höherer Spannung. ABER ACHTUNG: Die Kabel von den Invertern zur Hintergrundbeleuchtung führen sehr hohe Spannung, wenn Sie diese anritzen, z.B. durch Blechkanten etc. war's das vermutlich für den Schirm. Die Elektrolytkondensatoren sind empfindlich gegen verpolen, also unbedingt + und - beachten. Kondensatoren bekommen Sie bei Conrad oder Reichelt.

Mein Medion läuft seit der Reparatur vor 4 Jahren einwandfrei, dem ACER wird die Prozedur vermutlich nächste Woche bevorstehen falls ich Zeit finde. :(
 
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