News Adata-DDR4-RAM: Beim XPG Spectrix D60G leuchtet 60 % der Fläche bunt

Puscha schrieb:
Wann hört der Wanhnsinn endlich auf! Minimalismus beim PC ist meines Erachtens edler und moderner. Lieber die Kosten für RGB Material und Entwicklung einsparen und an den Kunden weitergeben. 👍🏼

Dann verlangen die für weniger mehr, so einfach ist das.
 
ich finde die beiträge wo sich leute so gar nicht künstlich über RGB beleuchtung aufregen recht unterhaltsam. ihr lasst aber nach. wörter wie Kiddyzeug, Disco usw. sind zwar schon mehrmals gefallen aber ich vermisse noch so sachen wie bling bling und so. kommt schon, konzentriert euch verdammt. :D

ich finde den RAM hübsch. hat was. leider hab ich schon RAM vom anderen hersteller gekauft. ich habe mich beim letzten Build wie @RYZ3N voll auf RGB Beleuchtung eingelassen. ich wollte es mal ausprobieren. unsere Family findet RGB Beleuchtung nicht schlecht, es ist nur sehr pflegeintensiv. das Gehäuse mit den Glaselementen muss ständig sauber gemacht werden und die Software zum steuern der RGB Beleuchtung bringt uns manchmal zum verzweifeln. deswegen werden wir beim nächsten Build auch auf ein geschlossenes Gehäuse setzen. eins mit Schallisolierung wäre nice.

PS: ich finde die RAM Preise ziemlich nice. sie sind in letzter zeit erneut ordentlich gefallen. bitte weiter so.
 
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Könnt ihr euch nicht einfach lieb haben?
Macht ja schon fast kein Spass mehr die Kommentare zu lesen.
Gibt Leute die finden es gut und andere schlecht, beides OK ;)
 
Klassikfan schrieb:
Die "dürfen" natürlich produzieren, was sie wollen! Aber dann müssen sie auch Kritik an Müllproduktion hinnehnmen.

Was ist denn die Aufgabe von RAM im Computer? Hm?? Kleiner Tip: LEUCHTEN isses nicht!
Es kommt doch auch keiner auf die Idee, das Innere eines Zyliunders beim VW Golf zu illuminieren! Warum nicht? Wer die Antwort darauf herleiten kann, ist einer Lösung schon sehr viel näher.


Es ist einfach sinnlose Vernichtung wertvoller Ressourcen für nichts und wieder nichts.

Wieso ist das Produkt Müll? Ist es ein schlechtes Produkt? Konntest du es schon testen?

Ich habe mir den Adata XPG D41 TUF geholt... 16 GB lagen schon vor 4 Wochen bei 110 Euro, mit RGB Gedöhns 3200Mhz und guten Timings.
Das innen eines Zylinders zu illuminieren bringt ja nix, das sieht ja keiner ... dafür hat man früher Unterbodenbeleuchtung eingebaut weil man diese sieht. Wenn du ein geschlossenes Case hast, was spricht gegen GSkill Ripjaws, Kingston HyperX, Crucial Ballistix, Corsair Vegeance, Adata XPG Spectrix ... aber man findet ja keinen RAM mehr ohne RGB, einfach mal die 2 Minuten in GH investieren, anstatt hier auf den RGB Hasszug aufzuspringen ohne wirklich was sinnvolles dazu beizutragen.

Aber nein nein nein, überall nur RGB das ist echt die Höhe und ich bekomme dafür nicht leuchtenden RAM auch noch billiger... ihr macht die PC Welt kaputt ... IHR seid Schuld!!
 
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Ich mag den LED Speicher, finde es super als indirekte Beleuchtung verleiht eine gewisse Atmosphäre wenn einige Sachen dezent leuchten....
 
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Freejack35 schrieb:
Wieso ist das Produkt Müll? Ist es ein schlechtes Produkt? Konntest du es schon testen?
Ich habe nicht behauptet, daß der RAM Müll wäre. Die leuchtende Verpackung aber ist es! Sie ist unnütz, kostet Ressourcen und landet hinterher auf dem Müll, ohne ienen wirklichen Zweck erfüllt zu haben.

Man muß kein "Öko-Fuzzi" sein, um beim ersten Blick auf beliebige Konsumprodukte massenhaft Potenzial für Einsparungen an Material- und Energieverbrauch zu sehen. Ganz besonders in Bereichen, wo einstmals langlebige Gebrauchsgüter zu Wegwerfartikeln mit kurzer Nutzungsfrist verkommen sind. Allein was schon bei Verkaufsverpackungen an unnützer Mehrfachverpackung zur Produktpräsentation verschwendet wird! Da ist eine Computermaus nicht nur in Plaste und Pappe verpackt mit Kabeldrähten, die auch keiner braucht, neim, es ist auch noch ein Klappdeckel mit drauf, der von einem Neodym-Magneten gehalten wird. KEIN Käufer braucht diese aufwendige Verpackung je wieder! Sie fliegt 1:1 in den Müll!

Und so ist das auch mit alle dem unnützen Bling-Bling. Ich habe mir mein Mainboard nach dem Nutzen für mich ausgesucht. Beim Blick ins Gehäuse stelle ich fest, daß da an der unterseite etwas orange leuchtet.... Wozu? Ich würds ja abstellen, wenn ich wüßte, wie ich das mache! Aber soll ich jetzt die überbordende Mainboard-Software installieren, nur um die LEDs auszuschalten?
 
Nett. Aber ob das unbedingt den Aufpreis wert ist...

Dae schrieb:
Das ist Computerbase ne Nachricht wert ?!

Das war dir einen Kommentar wert!?

Klassikfan schrieb:
Die leuchtende Verpackung aber ist es! Sie ist unnütz, kostet Ressourcen und landet hinterher auf dem Müll, ohne ienen wirklichen Zweck erfüllt zu haben.

Nur, weil Du keinen Nutzen siehst, gilt das nicht für alle anderen ebenso. Eine Lampe leuchtet auch "nur", und landet, wenn sie kaputt ist, auf dem Sperrmüll. Hat sie deswegen keinen Zweck erfüllt?

Kauf dir einfach OEM-Module ohne jeglichen "Kühler", und gut ist.

Klassikfan schrieb:
Allein was schon bei Verkaufsverpackungen an unnützer Mehrfachverpackung zur Produktpräsentation verschwendet wird!

Bei dem Punkt muss ich dir absolut zustimmen. Hat aber mit dem Produkt an sich nichts zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klassikfan schrieb:
Ich habe nicht behauptet, daß der RAM Müll wäre. Die leuchtende Verpackung aber ist es! Sie ist unnütz, kostet Ressourcen und landet hinterher auf dem Müll, ohne ienen wirklichen Zweck erfüllt zu haben

Man muß kein "Öko-Fuzzi" sein, um beim ersten Blick auf beliebige Konsumprodukte massenhaft Potenzial für Einsparungen an Material- und Energieverbrauch zu sehen. Ganz besonders in Bereichen, wo einstmals langlebige Gebrauchsgüter zu Wegwerfartikeln mit kurzer Nutzungsfrist verkommen sind. Allein was schon bei Verkaufsverpackungen an unnützer Mehrfachverpackung zur Produktpräsentation verschwendet wird! Da ist eine Computermaus nicht nur in Plaste und Pappe verpackt mit Kabeldrähten, die auch keiner braucht, neim, es ist auch noch ein Klappdeckel mit drauf, der von einem Neodym-Magneten gehalten wird. KEIN Käufer braucht diese aufwendige Verpackung je wieder! Sie fliegt 1:1 in den Müll!

Und so ist das auch mit alle dem unnützen Bling-Bling. Ich habe mir mein Mainboard nach dem Nutzen für mich ausgesucht. Beim Blick ins Gehäuse stelle ich fest, daß da an der unterseite etwas orange leuchtet.... Wozu? Ich würds ja abstellen, wenn ich wüßte, wie ich das mache! Aber soll ich jetzt die überbordende Mainboard-Software installieren, nur um die LEDs auszuschalten?

Wenn dem so wäre, würde es niemand herstellern, da man die Kosten ja nicht armotisiert bekommt. Heißt so unnütz kann es ja nicht sein, wenn es so viele wollen. Wir könnten ja auch alle Autos nur grundiert ausliefern, denn kein Mensch braucht wirklich Lack. Was man da an Chemie etc. einsparen könnte... ich wäre ja dafür ein RAM für alle. Sieht immer gleich aus, oder einen RAM Tüv, der sagt, leuchtet zu viel wird aus dem Verkehr gezogen. Wir wollen keine Individualisierung, denn diese ist nicht nötig. Ich wäre auch dafür zu begrenzen welche CPU man kaufen kann ... will man nur spielen, gibbet keinen i7 oder Ryzen 2700x mehr, brauchste doch nicht, völlig unnütz nutzt man eh nicht.
Ich liebe dieses EU denken, das ist übrigens auch das was uns zu Grunde richten wird .... viele Menschen, jüngere Menschen kaufen sich einen PC um ihn zu individualisieren um etwas eigenes damit zu kreieren, um ihn als Point of Interest im Zimmer stehen zu haben, jaa auch vielleicht um den Freunden zu zeigen was sie da haben und den Freund zu begeistern und zu animieren es ihm gleich zu tun.
Vielleicht hält das auch eine ganze Branche am Leben und deshalb investiert sie so darin und vielleicht ist es dann eben nicht mehr unnütz. Denn sonst sind die Branchen irgendwann mal weg und dann ist nicht nur das "Geblinke" weg sondern der Rest auch. Aber was interessiert mich das, in meinem grundierten Dacia den du ja definitiv fahren wirst oder dein 20 Jahre altes Fahrrad was du selber reparierst und voll ökologisch in deinem eigenen Bauernhof lebst, vegan natürlich. Weil das Andere ist alles unnütz.
Sollte das so sein, mein höchster Respekt und das meine ich absolut ehrlich und ohne Überspitzung, ich bewundere solche Menschen die das in der Form durchziehen sehr, aber ich bezweifele stark das es so ist und deshalb sage ich, über nützlich und nicht nützlich zu Urteilen kann man schnell, sollte man aber nicht.

Das Thema mit der Verpackung, da stimme ich in vielen Punkten absolut zu. Viele Verpackungen übererfüllen einen Zweck oder, wie bei Obst, sind die tatsächlich sinnlos denn das hat schon eine Verpackung von der Natur bekommen. Andere Verpackungen könnte man sicherlich optimieren, auch da bin ich dabei und mag es auch gar nicht wenn ich Müll produzieren muss wo keiner sein braucht.
Gefällt mir eine hochwertige Verpackung, nun wenn es ein Produkt ist welches ich nicht brauche, aber gerne hätte, ist dem eine schöne Verpackung eben zuträglich. Ein positives Auspackgefühl ist genau so wie die Enthüllung deines neuen Autos, es stellt eine emotionale Bindung her und wenn es das Produkt her gibt, gebe ich offen zu das mir so ein Auspackerlebnis sehr gefällt. Das mag mich zu einem schlechteren Menschen machen, aber ich denke ich bin nicht alleine mit diesem Gefühl und das kannst du ja auf so gut wie alles übertragen. Ich glaube niemand kann sich davon komplett frei sprechen und sei es nur ein Duschgel was doch etwas besonderer ist als ein Anderes was ich gerne benutze.

Genug der Ausschweifung, ich bleibe dabei... ohne diesen RGB trennt, käme auch der Rest ordentlich ins wackeln und straucheln und somit wäre der, eh schon minimale Fortschritt der letzten Jahre noch kleiner weil eben wenige Menschen noch Bock haben sich die beige Kiste und den Schreibtisch zu kloppen, da nimmt man lieber den Laptop dann mit dem Apfel drauf... braucht eigentlich auch keiner :-)
 
Freejack35 schrieb:
Wenn dem so wäre, würde es niemand herstellern, da man die Kosten ja nicht armotisiert bekommt. Heißt so unnütz kann es ja nicht sein, wenn es so viele wollen. ...
Ich laß den Rest mal unkommentiert. Und nein, ich bin kein besonderer Freund der EU udn schon gar nicht der Kampagnen-(Oliv)Grünen. Aber das sind einfach zwei verschiedenne Dinge. Material- und Ressourcenverschwendung steht auf der einen Seite und ist ein Fakt. Die "mordernen" westlichen Gesellschaften haben nicht nur den vielfachen Ressorcenverbrauch weniger entwickelter Gesellschaften, sondern auch ein Vielfaces dessen, was sie eigentlich benötigen würden. Wohlgemerkt um denselben Effekt zu erzielen - hier funktionierende Computer.

Das heißt aber eben nicht, daß sich das finanziell nicht amortisieren würde, im Gegenteil! Es wird ja gersde deshalb ein solcher Raubbau betrieben, WEIL jemand daran verdient!

Nehmen wir ein Auto: Das ist ein Nutzgegenstand, der, solide konstruiert, gut und gerne 20 und mehr Jahre hält. Sogar unter dem Blickwinkel des Energieverbrauches ist es deutlich sinnvoller, ein altes Auto weiterzufahren, als es durch ein neues, sparsameres zu ersetzen, weil bei dessen Herstellung ebenfalls eine Menge an Energie und Öl verbraucht wird. Aus Sicht der Hersteller ist ein Auto, das lange hält, aber eine Katastrophe! Sie verdienen hauptsächlich am Neubau. Und daher gehen auch deren Bestrebungen in die Richtung, die Autos bewußt so zu konstruieren, daß deren Weiterbetrieb ab einem bestimmten Alter für die Halter unwirtschafltich wird, indem man Teile bewußt so baut, daß sie nach etwa 10 Jahren reihenweise ausfallen, und somit Reparaturkosten die Unterhaltslosten in die Höhe treiben. Verschleißende Turbolader, die einen Motortausch zur Folge haben, Einspritzdüsen, für deren Wechel man den Motor ausbauen muß (hat Mercedes mal geschafft), oder Pfennigartikel wie Potis, deren Austausch aber den Ausbau des Armaturenbrettes (1500 Euro) erfordern. Und welche Zeitbombe tickt, mit all der Elektronik und den Displays, die jetzt verbaut werden, und die irgendwann mal irrepatabel sein werden, ist momentan allenfalls zu ahnen.

Ein Wahnsinn, der aber systembedingt ist! Und politisch durchaus gewollt, wie die berüchtigte "Abwrackprämie" vor Jahren zeigte. Da wurden teilweise 9 Jahre alte Autos vernichtet - um neue Autos auf den Markt zu bringen. Und das noch nicht mal unter Umweltaspekten (auch wenn man so tat), sondern ausdrücklich, um den Absatz der Autondustrie sicherzustellen, der durch die Finanzkrise eingebrochen war. Ressourcenvernichtung zur Gewinnabsicherung.

Völlig gaga! Aber innerhalb des Systems logisch und für die beteiligten Firmen überaus profitabel.
Wir haben einen fast kindlichen Glauben daran, daß der Kapitalismus das effizienteste Wirtschaftssystem der Welt ist, und übersehen dabei, daß sich diese Vokabel allein an den finanziellen Aspekt meint im Sinne von Geldverdienen. Und wenn es Geld bringt, Müll zu produzieren - wird eben Müll produziert. Das ist natürlich ein Widerspruch, den innerhalb eines Produktionsprozesses wird natürlich mit dem Material und der Energie so sparsam wie möglich gewirtschaftet - weil das die Investitionen senkt. Ist das Produkt aber verkauft, will man nur eines - das nächste Produkt verkaufen.
 
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alkaAdeluxx schrieb:
Macht ja schon fast kein Spass mehr die Kommentare zu lesen.
Ganz ehrlich? Ich bin hauptsächlich wegen der Kommentare hier :heilig:

Aber zu den Themen
1) ja natürlich braucht niemand leuchtenden RAM. Der ist genau so unnötig wie
  • Deko
  • Urlaub im Ausland
  • Südfrüchte
  • Wohnungen, die mehr als Platz zum Schlafen, kochen und essen haben
  • Computerspiele
  • etc
Menschen wollen aber nicht nur funktionieren, sondern auch glücklich sein. Wenn es die Leute glücklich macht, dann sollen sie doch konsumieren

2) umwelttechnisch sind die Dinger sicher nicht ideal. Ein Verbot entsprechender Ware wäre aber auch nicht zielführend. Wenn man sich den den Themen Rohstoffe und Stromverbrauch stört, muss man sich dafür einsetzen, dass diese teurer werden. Wir könnten bspw 60cent/kWh Sondersteuer erheben, deren Erlöse komplett in den Naturschutz wandern. Aber dann wären viele auch nicht mehr zufrieden, weil sie plötzlich 50cent/h alleine für den Strom beim Spielen zahlen.

3) was mich an dem Produkt interessiert: wie viel mehr verbrauchen die Module mit LED gegenüber ohne? LED sind ja allgemein schon relativ sparsam. Fällt es beim Idle Verbrauch dann überhaupt auf?
 
jooo die leuchten! :daumen:
 
Klassikfan schrieb:
Ich laß den Rest mal unkommentiert. Und nein, ich bin kein besonderer Freund der EU udn schon gar nicht der Kampagnen-(Oliv)Grünen. Aber das sind einfach zwei verschiedenne Dinge. Material- und Ressourcenverschwendung steht auf der einen Seite und ist ein Fakt. Die "mordernen" westlichen Gesellschaften haben nicht nur den vielfachen Ressorcenverbrauch weniger entwickelter Gesellschaften, sondern auch ein Vielfaces dessen, was sie eigentlich benötigen würden. Wohlgemerkt um denselben Effekt zu erzielen - hier funktionierende Computer.

Das heißt aber eben nicht, daß sich das finanziell nicht amortisieren würde, im Gegenteil! Es wird ja gersde deshalb ein solcher Raubbau betrieben, WEIL jemand daran verdient!

Nehmen wir ein Auto: Das ist ein Nutzgegenstand, der, solide konstruiert, gut und gerne 20 und mehr Jahre hält. Sogar unter dem Blickwinkel des Energieverbrauches ist es deutlich sinnvoller, ein altes Auto weiterzufahren, als es durch ein neues, sparsameres zu ersetzen, weil bei dessen Herstellung ebenfalls eine Menge an Energie und Öl verbraucht wird. Aus Sicht der Hersteller ist ein Auto, das lange hält, aber eine Katastrophe! Sie verdienen hauptsächlich am Neubau. Und daher gehen auch deren Bestrebungen in die Richtung, die Autos bewußt so zu konstruieren, daß deren Weiterbetrieb ab einem bestimmten Alter für die Halter unwirtschafltich wird, indem man Teile bewußt so baut, daß sie nach etwa 10 Jahren reihenweise ausfallen, und somit Reparaturkosten die Unterhaltslosten in die Höhe treiben. Verschleißende Turbolader, die einen Motortausch zur Folge haben, Einspritzdüsen, für deren Wechel man den Motor ausbauen muß (hat Mercedes mal geschafft), oder Pfennigartikel wie Potis, deren Austausch aber den Ausbau des Armaturenbrettes (1500 Euro) erfordern. Und welche Zeitbombe tickt, mit all der Elektronik und den Displays, die jetzt verbaut werden, und die irgendwann mal irrepatabel sein werden, ist momentan allenfalls zu ahnen.

Ein Wahnsinn, der aber systembedingt ist! Und politisch durchaus gewollt, wie die berüchtigte "Abwrackprämie" vor Jahren zeigte. Da wurden teilweise 9 Jahre alte Autos vernichtet - um neue Autos auf den Markt zu bringen. Und das noch nicht mal unter Umweltaspekten (auch wenn man so tat), sondern ausdrücklich, um den Absatz der Autondustrie sicherzustellen, der durch die Finanzkrise eingebrochen war. Ressourcenvernichtung zur Gewinnabsicherung.

Völlig gaga! Aber innerhalb des Systems logisch und für die beteiligten Firmen überaus profitabel.
Wir haben einen fast kindlichen Glauben daran, daß der Kapitalismus das effizienteste Wirtschaftssystem der Welt ist, und übersehen dabei, daß sich diese Vokabel allein an den finanziellen Aspekt meint im Sinne von Geldverdienen. Und wenn es Geld bringt, Müll zu produzieren - wird eben Müll produziert. Das ist natürlich ein Widerspruch, den innerhalb eines Produktionsprozesses wird natürlich mit dem Material und der Energie so sparsam wie möglich gewirtschaftet - weil das die Investitionen senkt. Ist das Produkt aber verkauft, will man nur eines - das nächste Produkt verkaufen.

Das sind alles Punkte in denen ich dir absolut recht gebe, schade das du zu dem Rest nichts gesagt hast, denn das ist ja eigentlich eher Kern der Diskussion die hier so abläuft. Du sagst ja, wir müssen Dinge die wir nicht zwingend brauchen weg lassen. Ich sage das es hier wirklich Punkte gibt wo ich sage, ja kannste lassen ( Thema Obst ) aber auch das es manchmal so sein muss das man Dinge erwirbt einzig aus dem Grund das man es will, einfach aus einer Emotion, einfach weil man eine Idee hat, weil man etwas damit tun will das Andere nicht tun.

Und ich sage, das ein gewisser Grad der Individualisierung sehr wichtig ist , denn genau dafür und für nichts anderes steht die RGB Geschichte, ja sogar zwingend notwendig ist, damit wir weiter kommen. Denn wenn wir das nicht mehr haben und nur noch das machen und nutzen was wir wirklich zum Leben brauchen.... da empfehle ich jedem mal den Film Demolition Man und ein wenig Geschichte aus Ländern die das so praktiziert haben, wobei viele sind weg oder sind eigentlich doch Kapitalisten weil der Rest nicht funktioniert :-)
 
Ich liebe RGB zeug, aber oft sieht es sehr billig aus und kostet dabei richtig viel Geld.
Oder es hat komplett bescheidene blink/Farb Modis, die sich nicht bearbeiten lassen.
keine einzelnd ansteuer/deaktivierbare LEDs.

Das zeug brauch viel pingeligere Einstellungsmöglichkeiten und muss hochwertiger werden.
Dann würde ich es mir auch bei mega saftigen preisen kaufen.

nyu, mehr wollte ich nicht loswerden. :3
 
Wieso man RGB mit Kiddy´s assoziiert ist mir ein Rätsel.
 
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Littleguy schrieb:
Wieso man RGB mit Kiddy´s assoziiert ist mir ein Rätsel.
wahrscheinlich glaubt man, dass wir die RGB sachen kaufen und sie dann volle pulle im Regenbogenmodus laufen haben. alles schön bunt wie im kinderzimmer oder so ähnlich....
ich stelle meistens dunkel blau als farbe ein (RGB 0,0,50) und gut ist. manchmal aber auch silber (RGB 127,127,127). dann sind gar keine farben zu sehen. das ganze kann man auch noch dimmen wenn es einem zu hell ist.
 
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*** schrieb:
wahrscheinlich glaubt man, dass wir die RGB sachen kaufen und sie dann volle pulle im Regenbogenmodus laufen haben. alles schön bunt wie im kinderzimmer oder so ähnlich....
ich stelle meistens dunkel blau als farbe ein (RGB 0,0,50) und gut ist. manchmal aber auch silber (RGB 127,127,127). dann sind gar keine farben zu sehen. das ganze kann man auch noch dimmen wenn es einem zu hell ist.

Ich muss sagen ich finde das RGB zeug ein wahren Segen für die Pc Industrie. Man kann sein Pc so sehr individuell gestalten wie man es vorher net konnte. Klar kann man daraus auch ne Discokugel machen aber ganz ehrlich, was musste man früher machen um ein Farblich abgestimmtest System zu haben irgendwie war immer was falsch. Nimmt man Schwarz als Basis was es heute zu hauf gibt und kombiniert das mit dezenten RGB Elementen so hat man doch ein mehrwert fürs Auge.

Es mag auch genug Leute geben die es net mögen klar, wo der Pc ohne Fenster unterm Tisch steht das ist ja ok und auch für den Konsumentenbereich gibts mehr als ausreichend Hardware.

Daher versteh ich net das in jeden Thread in dem RGB sachen vorgestellt werden so dermaßen als "Kiddy Scheiß" hingestellt wird. Man wird doch net gezwungen das zu kaufen.
 
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@Littleguy

Ich gebe dir Brief und Siegel - in spätestens 10 Jahren werden sich die Leuten an den Kopf fassen, wenn sie die Bilder der "Discokugel-PCs" von heute sehen. Sie werden es nicht begreifen, wie man sowas "damals" nur machen konnte. Das ist jetzt so eine Mode, die eine bestimmte Gruppe von Leuten unbedingt haben will - nicht, weil sie es bräuchten, sondern weil es da ist und man sich von anderen abheben will, die darüber entweder den Kopf schütteln oder selber dem Wahn verfallen sind.

Und das alles nur, um den Umsatz der lahmenden PC-Industrie ein wneig anzukurbeln. Übrigns: daß keiner gezwungen wird, das zu kaufen, stimmt so absolut nicht. Allein bei Mainboards ist es fast schon unmöglich, eines ohne LED-Firlefanz zu finden - jedenfalls, wenn man die Suche nach anderen Kriterien ausrichtet. So war von den drei ITX-Boards, die ich in den letzten Jahren hatte (Biostar, AsRock, Gigabyte) nur eines ohne fest installierte LEDs - aber immerhin mit "RGB-Headern".

Volker Pispers hat denn auch mal Kapitalismus humorvoll so umschrieben:

"Man kauft Dinge, die man nicht braucht, von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann."

Ich finde ja, freiwillige Käufer von diesem RGB-Zeugs sollten verpflichtet werden, Monitore dazu zu kaufen, auf denen sie die "Matrix" nur unkompiliert sehen können... :D
Ich meine, wenn der Effekt wichtiger ist als die Nutzung...?
 
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Klassikfan schrieb:
Ich würds ja abstellen, wenn ich wüßte, wie ich das mache! Aber soll ich jetzt die überbordende Mainboard-Software installieren, nur um die LEDs auszuschalten?

Also zumindest bei ASRock, Asus und MSI lassen sich die unterschiedlichen RGB-Zonen direkt im BIOS/UEFI de-/aktivieren.

Was meinst du bitte mit „überbordende Mainboard-Software?“ Die o.g. Mainboardhersteller haben alle eine zentrale Software Suite für die RGB-Steuerung [und teilweise nur für dafür] wie z.B. ASRock Polychrome.

Mit zwei Klicks sind dann sowohl alle RGB-Komponenten auf dem Board als auch von kompatible RAMs [z.B. G.Skill] deaktiviert.
 
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Mir gefällt dieses… wie heißt es… Polygonen-Design? Ist nicht verkehrt. Und der RAM sieht außergewöhnlich aus. Muss man nur drauf achten, dass die Kühler des Mainboards diese Formensprache auch fortsetzen, sonst passt es nicht zusammen.
 
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