Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

Nilson schrieb:
Eine eher ungewöhnliche Mischung ;)
Warum den ACWI wenn du schon den World hast? Wenn man den EM noch mit rein haben möchte, hätte ich den als eigene ETF genommen, ist man flexibler bei der Gewichtung. Und warum einmal mit EU und einmal ohne?
Was meinst du mit USD? Die Fondswährung? Die ist eigentlich egal. Am Ende landen Euro auf deinem Konto.

Weil ich das vor vielen Jahren mal nachts zusammengeklickt habe. :D ACWI bietet wohl einen Fokus auf stärkere Länder, während der World auch komplette Drittwelt abbildet.

Ich ging z. B. davon aus, dass USD bei einem Euro-Crash besser abgesichert sind und EUR bei einem USD-Crash.


Entgegen meiner Arbeit und sicherlich im Laufe der Jahre gewandelten Arbeitsweise war mir das damals relativ egal. Ich wollte einfach monatlich damals 125 Euro wegbunkern. Im Laufe der Jahre kamen ein paar ETF dazu (willkürlich), ein paar habe ich auf 0 gestellt, nur die Sparsumme ist enorm gestiegen. Student vs. nicht-mehr-Student eben.

Und irgendwann muss man da halt was ändern - auch wenn ich vermutlich 4-5 Jahre später dran bin, als ideal gewesen wäre.


Dafür habe ich ja aber jetzt euch und eure wertvollen Ratschläge! ;) Danke auch nochmal an alle.
 
Klar die Änderung kurz nach dem Beginn der Corona Krise wäre besser gewesen. ^^

PS: Grneke heute +15%. hehehe
 
Idon schrieb:
Weil ich das vor vielen Jahren mal nachts zusammengeklickt habe. :D ACWI bietet wohl einen Fokus auf stärkere Länder, während der World auch komplette Drittwelt abbildet.
MSCI World = Large und Mid Cap aus den Industrieländern
MSCI ACWI = Large und Mid Cap aus den Industrie- und Schwellenländern
"Drittwelt" aka Frontier Markets sind in keinem der beiden enthalten.
https://www.justetf.com/de/news/etf...ikationen-und-wie-sie-die-welt-einteilen.html
Idon schrieb:
Ich ging z. B. davon aus, dass USD bei einem Euro-Crash besser abgesichert sind und EUR bei einem USD-Crash.
Ob der Fonds in USD oder EURO ist, legt am Ende nur fest, wer umrechnet. Der Fonds oder der Broker.
 
Sagt mal, stören euch bei TR nicht die relativ niedrigen Handelsmengen durch den Handelsplatz auf LS Exchange? (habe selber noch kein TR-Depot)

Ich meine, selbst die Handelsmengen / Spreads auf FRA und ETR/Xetra sind ja bei US-Aktien im Vergleich zum NYSE/NASDAQ schon recht "hoch".
 
Ob die Ammis heute weiter abverkaufen, wenn ja sehe ich da vielleicht wieder Chancen AMD aufzusammeln, hatte sie irgendwann vor eins zwei Wochen verkauft und umgeschichtet weil sie sich nicht bewegt haben, scheinbar lag ich da Mal richtig.
 
Konnte jetzt keinen hohen Spread erkennen bei L&S, Im Gegenteil, zwar sind die Volumina auf Tradegate, Xetra oder NYSE deutlich höher, aber bei den Kursen (sprich den einzelnen Transkationen steckt LS regelmässig alles in die Tasche außer vll die NYSE. Solange du also nicht vor hast, riesige Aktienmengen aufeinmal zu traden sehe ich da kein Problem und der Spread ist meines erachtens sehr gering.

Du meinst nicht zufällig die Spreads die entstehen weil alle anderen Handelsplätze teils deutlich früher zu machen? LS hat regelmäßig scheinbar hohe Spreads weil dort bis 23 Uhr gehandelt wird, wo bei Tradegate und vorallem Xetra schon lange die Lichter aus sind. Bei NYSE ist das aus den selben Gründen (und ggf. weil andere Währung, so zumindest bei comdirect) oft scheinbar groß. Derartiges Spreads sind aber nicht wirklich relevant. Gleichen sich nämlich dann aus, wenn die jeweiligen Plätze wieder handeln.

und du musst beachten, dass bei TR im Überblick immer nur der Geldwert gezeigt wird, erst beim Klick auf Kauf siehst du dort den Briefwert. Auch das kann zu einem scheinbaren Spread führen, der allerdings auf jeder Börse so auch da ist. Fällt nur nicht so ins Auge. Comdirekt gibt beispielsweise in vielen Asichtne beide Werte an.

PS: Du kannst auch bei anderen Brokern immer nur ein Handelsplatz für eine Transaktion nutzen. Ggf. kannst du den, wie bei comdirect auswhählen, aber angeboten werden deine Aktien dann auch nur da.
 
Genau, bei Trade Republic am besten handeln, wenn die jeweiligen Börsen geöffnet haben. Am allerbesten sowieso zwischen 15:30 und 17:30. Da dürfte am meisten Liquidität vorhanden sein.
Zu den Zeiten sind die Spreads meistens auch fair.
Es gibt aber ein paar Aktien, da sind sie größer.
 
Na ja manchmal steigt aber der Kurs bzw. fällt stark im nachbörslichen Handel. Da wrd ich da handeln. Die anderen Plätze ziehen ja bei Öffnung nach, lediglich ein paar außerhalb der Zeiten abgegebne Transaktionen werden dann noch abgehandelt. Konnte man bei GME vorgestern gut sehen. Bei Tradegate ein fettes Plus am nächstens Tag, weil letzter Wert eben noch 75€ waren, bei LS dagegen erstmal ein fettes Minus, weil der Kurs bis 23 Uhr auf über 130€ gestiegen war. Scheinbar ein gewaltiger Spread, aber Trafegate sprang halt um 8 auch sofort auf den dann gültigen Wert (gehandelt wurde in den USA ja auch nach 23 unserer Zeit noch)

Das sind keine echten Spreads. Echte Spreads muss man sich zum gleichen Zeitpunkt ansehen. Klar differiert das stark wenn der eine von 18 Uhr und der andere von 23 Uhr stammt, weil die Plätze verschiedene Handelszeiten hat.
 
Mustis schrieb:
Klar die Änderung kurz nach dem Beginn der Corona Krise wäre besser gewesen. ^^
[...]

Da habe ich erhöht und ein paar Einzelaktien geholt. Aber ohne Strategie, alles in allem schon sehr stark im Plus.

Also "nur" die Barmittel bis auf 5 Monate Deckung aller Verbindlichkeiten investiert, nachdem klar war, dass wir kein Force Majeure der Kunden akzeptieren werden und die Lieferketten halbwegs halten und damit mein Arbeitsplatz weiter existiert. ;)

@Nilson

Ja, das war der Plan. Aber offensichtlich war er nicht gut, wenn ich hier so das Feedback sehe. Ich fand Charmant, dass der eine eben zusätzlich Schwellenländer beinhaltet.


@"Spread"

Damit ist gemeint, wenn ich 100 Aktien kaufen will, es aber 4 Verkäufer á 25 Aktien gibt, die nicht alle identisch kosten - korrekt?
 
eigentlich ist Spread die differenz zwischen Geld und Brief Wert( Kauf und Verkaufspreis) bei Aktien und dergleichen. Letztlich also immer der Unterschied zwischen den Käufern und Verkäuern, die sich im Preis noch nicht einig geworden sind und aher keine Transaktion erreicht haben.

Etwas weiter gefasst kann SPread auch die Preisdifferenzen auf den jeweiligen Börsen bedeuten. Also bei Tradegate kostet etwa 100€, das gleiche Papier bei der NYSE oder SL kostet aber grade 101€.

Noch weiter gefasst bedeutet Spread Differenznen zwischen Preisen. ^^

Dein Beispiel passt nicht, da ich von ausgehe, dass du deine Aktien alle zum gleichen Preis kaufst, sprich ein limit gesetzt hast. Wenn nicht sondern quasi günstigst ausgewählt hast, dann schwanken deine Akufpreise zwar leicht aber auch nur weil dein Broker in deinem Sinne grade die 100 günstigsten Aktien kauft, die er bekommt und jedem der 4 ihren individuellen Preis bezahlt. Das hat mit Spread aber nicht zu tun.
 
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Ich bin ja derzeit auch auf der Suche nach einem neuen Broker, da mir a) drei Depots bei Postbank, DKB und ING inzwischen zu unhandlich sind und b) mir die Kosten auch zu teuer werden.

Daher bin ich nun vermehrt auf Justtrade gestoßen. Was mir gefällt, man kann dort zum einen sehr günstig handeln, die Absicherung ist okay, es besteht die Möglichkeit direkt BTC zu handeln (würde also einen weiteren Marktplatz sparen) und Verlustoptimierung (Steuer) scheint auch gut zu funktionieren.

Was spricht dafür oder dagegen, wer hat Erfahrungen, welche Probleme gibt es?
 
1. Frage, warum kommst du damit grade jetzt wo ich auf TR umziehe? ^^ Spaß beiseite.

Mich würde ggf. das Mindestvolumen bei Aktienkäufen von 500€ stören und die dann doch recht kleine anzahl an Aktien ETF (könnte mal stören). Darüber hinaus find ich nichts störendes. Nur frage ich mich, wie die Geld verdienen wollen wenn man so gar keine Einnahmen generiert mit dem was man anbietet. Das macht mich etwas stutzig. Und auf der Webseite steht dazu nicht. Da finde ich TR besser, die erklären ihr Modell wenigstens.
 
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@Mustis
Der Langtext ist wirklich spitzenmäßig geschrieben. :daumen:

@Idon
Mustis hat es perfekt beschrieben. Kannst Du genau so machen.

Basis entschlacken auf ACWI-ETF (hast Du schon) und EM IMI-ETF (A111X9).
Je nach belieben geht hier noch ein Anleihen-ETF.

nicht mehr besparen würde ich:
Amundi ETF MSCI World Ex Emu UCITS ETF - EUR ACC
iShares Core MSCI World UCITS ETF - USD ACC

Im mittleren Bereich sehe ich den Sektoren-Fonds (z.B. Tech oder Health) sowie die Growth-/Momentum-/Dividenden-Strategie-ETFs.
Statt Amundi würde ich auf einen BRGF Tech Fond bzw. ishares Nasdaq-ETF gehen -> siehe Vergleich
Dividenenfond ist bei mir nicht gut gelaufen, da habe ich mit einzelnen Aktien bessere Performance inkl. Dividende.

nicht mehr besparen würde ich:
Amundi Internetaktien - EUR ACC
Xtrackers MSCI North America High Dividend Yield UCITS ETF - 1C USD ACC

Im hohen Risikobereich haben hier alle verschiedene Vorlieben.
Nischen-ETFs und Einzeltitel sind hier am meisten vertreten.
Dort gibt es die größten Risiken und Gewinnchancen aber auch die meiste Arbeit.

Entscheiden kannst am Ende nur Du allein. :)
 
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franeklevy schrieb:
[...]
Daher bin ich nun vermehrt auf Justtrade gestoßen.[...]

Klingt spannend. Bin über den Link von @franeklevy darauf gestoßen, dass da das Bankhaus von der Heydt mit drin steckt ( https://de.wikipedia.org/wiki/Bankhaus_von_der_Heydt ). Die haben ja weniger Mitarbeiter als meine kleine Abteilung und eine überschaubare Bilanzsumme - oder?

Ist das ein Problem? Denn letztlich erwirbt man ja Aktien oder via ETF Aktienanteile (physisch/synthetisch, wie ich hier gelernt habe), aber letztlich nicht bei der Bank, sondern der ETF-Gesellschaft dahinter (z. B. Blackrock)?
 
Eigentlich ja. Wenn dein Broker pleite geht, passiert dir nicht viel außer ggf. bissi Stress (Depotumzug). Auf einem verrechnungskonto wird ja keiner hunderttausende € parken.

MIch macht wie gesagt nur misstrauisch, dass es gar keine Einnahmequelle gibt und das Geschäftsmodell nicht erläutert wird. Daher würd ich da, so verlockend es klingt, nicht hin. Mit irgendwas müssen die Geld verdienen und wenn es nicht transparent ist, unterstelle ich, dass das einen Grund hat...
 
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Unterm Strich verdienen sie ihr Geld mit Negativzinsen in Höhe von -0,5 % wenn man dort als 10k auf dem Verrechnungskonto parkt wären das im Jahr 50,- €.
 
Bei justrade steht wohl die Sutor Bank dahinter. - siehe hier

Wenn ich diese google, fallen mir eine Menge negativer Bewertungen auf.
Und laut Preisliste negative Guthabenzinsen vom ersten Euro an gefallen mir auch nicht.
Das muss natürlich jeder für sich selber entscheiden.
 
Lurandil schrieb:
Und laut Preisliste negative Guthabenzinsen vom ersten Euro an gefallen mir auch nicht.
Bei der Baader Bank, die hinter Scalable steht, steht auch alles mögliche drin. Gilt aber für Kunden von Scalable nicht. Evtl. Ist das bei Justtrade ja auch so...oder steht das in der Preisliste von Justtrade?
 
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