Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

@Marcel55 also bei nem All World usw kannst du, finde ich, auch guten Gewissens gleich mit 1000 einsteigen, das Risiko ist schon sehr überschaubar sofern du nicht das Geld in zwei Monaten gleich wieder brauchst.

Bei der DKB gab es auch immer den workaround einen sparplan anzulegen und nach der ersten Ausführung wieder zu schließen = einmal Ausführung zum Sparplan Tarif (nur eben nicht sofort) . Keine Ahnung ob das bei dir auch funktioniert.

Edit: TR finde ich auch ganz in Ordnung, LS Exchange (deren Handelsplatz) hat in letzter Zeit wirklich viel Aktien aufgenommen die ich vorher nur über Tradegate oder NYSE handeln konnte. Pinterest ist noch die namhafteste aus meinem Hauptdepot die über TR nicht gehen würde.

Nur bei Daytrading bzw wirklich heißen Eisen würde ich mich nicht zwingend darauf verlassen, hatte da schon Fälle dass das Verkaufen einfach nicht geklappt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es spricht ja auch nichts gegen ein Zweit- oder Drittdepot :)
 
Xnfi01 schrieb:
Also bei 5€ Pro Order hab ich nix gegen. Für mich ist es immer schwierig mit den unzähligen Zusatzkosten... was dann locker auf 10 - 15€ geht.
Ist es generell so dass man eine pauschalierte Handelsplatzgebühr bezahlt die noch oben drauf kommt?
Habe z.B. die hier: https://www.onvista-bank.de/top-konditionen.html
Bank/Wertpapiere mache ich am Laptop zuhause. Handy ist mir da zu unsicher.
Hier mal als Beispiel die Onvista Abrechnung von einem meiner Käufe/Verkäufe.
Die Gebühren sollte man sich natürlich immer ganz genau anschauen.
Beim Kauf/Verkauf kannst du wählen über welchen Handelsplatz du das machen willst.
Entsprechend variiert der Verkaufspreis und die Gebühren etwas.

Kauf: 2018
Handelsplatzaußerbörslich Commerzbank
Kurswert EUR 1.998,38-
Orderprovision EUR 5,00-
Handelsplatzgebühr EUR 1,50-

Verkauf: 2021
HandelsplatzBörse Stuttgart/EDS
Kurswert EUR 2.438,10
Orderprovision EUR 5,00-
Börsengebühr EUR 2,90-
Handelsplatzgebühr EUR 2,00-
Kapitalertragsteuer EUR 76,38-
Solidaritätszuschlag EUR 4,21-


Die Kosten sind also sehr Überschaubar. Kauf+Verkauf 16,4
Wenn man natürlich nur 100€ handeln will, fressen einem die Gebühren den kompletten Gewinn weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Florian für deine Übersicht bzgl. Kosten. Hält sich in Grenzen, ja. Wann wird die Kapitalertragssteuer und Solidaritätszuschlag denn fällig? Am Monatsende? bzw. wie läuft das mit den beiden letzteren?. z.B. bei Traderepuplic schwärmen die Leute immer davon, das alles in der App bei Verkauf geregelt wird.
 
Steuer (KAP + Soli + ggf. Kirche) zahlst du
a) beim Verkauf auf Gewinne
b) auf Ausschüttungen
c) (bei thesaurierenden Fonds gibts es noch die Vorabpauschale)

Bei Deutschen Broker läuft das mit der Steuer im Hintergrund. D.h. Wenn du Verkaufst oder eine Auschüttung bekommst landet bei dir auf dem Konto nur de Bruttobetrag und die Steuer wird automatisch ans Finanzamt überwiesen.
Du musst nur einmalig den Freibetrag beim Broker hinterlegen, damit der beachtet wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: The_Hoff und Lurandil
Der maximale Freibetrag ist 801 Euro bei Singles und 1602 Euro bei Ehepaaren.

Wenn Du den bei einer Bank überschreitest aber der gesamte Freibetrag noch nicht ausgereizt wurde, kannst Du Dir das bei der Einkommenssteuererklärung verechnen lassen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: The_Hoff
Marcel55 schrieb:
Mein eigentlicher Plan war es jetzt zum Anfang erst mal so 100€ in Wertpapiere zu stecken um es auszuprobieren, aber dann überdenke ich das noch mal und beginne ggf. nächsten Monat einen Sparplan oder lege mir erst mal so was bei Seite und investiere dann einmalig ne größere Summe.
Wer weiß, vielleicht gehen die Kurse jetzt eh erst mal länger auf Talfahrt, da wärs ja eh blöd gerade jetzt einzusteigen :D
Den kostenlosen Sparplan bei der ING machen und gut ist. Es ist einfach Unsinn eine größere Summe zusammen zu sparen und dann irgendwann zu investieren.
  • Du verpasst Kurssteigerungen und Dividenden, wenn das Geld nicht am Markt ist.
  • Du investierst doch weil du von einem langfristig steigenden Markt ausgehst. Den Dip abzuwarten funktioniert weder zuverlässig noch statistisch.

https://www.reddit.com/r/financiali...ng_the_market_the_absolute_worst_vs_absolute/

In dem Link kauft "Brittany" bei Dips und hält generell viel Cash. Am Ende hat sie aber am wenigstens im Depot ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: hightower2, Marcel55, BridaX und eine weitere Person
Xnfi01 schrieb:
Wann wird die Kapitalertragssteuer und Solidaritätszuschlag denn fällig?
Wie Nilson sagte, das macht alles der Broker, da muss man sich um nichts kümmern.
Man sollte natürlich den Freistellungsauftrag (801€) möglichst gut ausnutzen.
In der Abrechnung ist dann alles im Detail aufgeschlüsselt.

Beim Broker hast du ein Verrechnungskonto.
Auf das Überweißt du erstmal Geld.
Dann Kaufst du dir irgendwelche Aktien/ETFs, damit belastest du das Verrechnungskonto.
Beim Verkauf wird der Betrag abzüglich aller Kosten/Steuern auf deinem Verrechnungskonto gutgeschrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
florian. schrieb:
Wie Nilson sagte, das macht alles der Broker, da muss man sich um nichts kümmern.
Man sollte natürlich den Freistellungsauftrag (801€) möglichst gut ausnutzen.
In der Abrechnung ist dann alles im Detail aufgeschlüsselt.

Beim Broker hast du ein Verrechnungskonto.
Auf das Überweißt du erstmal Geld.
Dann Kaufst du dir irgendwelche Aktien/ETFs, damit belastest du das Verrechnungskonto.
Beim Verkauf wird der Betrag abzüglich aller Kosten/Steuern auf deinem Verrechnungskonto gutgeschrieben.

Danke erstmal, auch an Nilson.

Die Frage ist dann nach wie vor, welcher Broker. Bin da sehr vorsicht. Idealerweise einen Deutschen.
Da gibts soviele und bestimmt viele schlechte.

Es muss keine Smartphone app sein, idealerweise mit einem Charttool und von da aus kaufen, stops setzen usw. Auch komfortabel ETFs kaufen wäre gut.

In erster Linie denke ich aber wären es nur ETFs, mit einem eigenen Sparplan wo ich Monatlich Summe X in ETFs meiner Wahl investiere.
 
Die meisten großen sind alle nicht schlecht. Sie haben nur ggf. andere Vor- und Nachteile:
https://www.youtube.com/watch?v=Yy5fOQbBLBM

Du kannst ja auch mehrer Depots eröffnen. Kostet bei den meisten ja nichts und erstmal schauen, welches dir am besten gefällt.
Ist sowie so sinnvoll mehr als ein Depot (und Girokonto) zu haben. Ist z.B. der Anbieter pleite hast du schon ein zweit Depot, wo du deine Wertpapiere einfach hin umziehen kannst.

Mein Hauptdepot ist bei der Consors. Da die eine automatische Wiederanlage von Dividenen bieten sowie Einmalkäufe (zum 1. und 15.) zu Sparplankonditionen ermöglichen (also bei Aktions-ETFs kostenlos)
Aus den Anfangstagen hab ich noch was bei der Comdirect, das Depot ist auch nicht schlecht. Für den gelegen "zock" mit Einzelaktien hab ich ein Depot bei Trade Republik wegen den Kosten.
Das Depot bei der ING und DKB nutz ich nicht aktiv, da nutze ich nur das Girokonto.
 
Xnfi01 schrieb:
In erster Linie denke ich aber wären es nur ETFs, mit einem eigenen Sparplan wo ich Monatlich Summe X in ETFs meiner Wahl investiere.
Da bei der ING alle ETF-Sparpläne kostenlos sind und die Bank der deutschen Einlagensicherung unterliegt, sollte das doch passen.

Sparplan kannst Du ganz einfach machen, indem du bei deinem ausgewählten ETF auf "Sparplan" klickst.
ing1.JPG


und dann im folgenden Fenster Deine Wunschparameter eingibst:
ing2.JPG
 
Lurandil schrieb:
Da bei der ING alle ETF-Sparpläne kostenlos sind und die Bank der deutschen Einlagensicherung unterliegt, sollte das doch passen.
Die Einlagensicherung hat mit Aktien/ETFs nix zu tun. Das ist Sondervermögen, gehört also dir und nicht der Bank (im Gegensatz zum Geld auf dem Giro- oder Tagesgeldonto) und muss bzw. wird daher nicht von Einlagensicherung gesichert.
im Falle einer Pleite werden deine Wertpapiere von der Insolvenzverwaltung auf ein anderes Depot transferiert und von dort zu einem Depot deiner Wahl. Du kommst nur ggf. für ein paar Tage/Wochen nicht an deine Wertpapiere, bis der Prozess abgeschlossen ist.
 
Na das hört sich doch ganz gut an mit der ING Diba. Danke für die Ausfürliche Erklärung. Ich werde mir dies mal anschauen.
 
Nilson schrieb:
Die Einlagensicherung hat mit Aktien/ETFs nix zu tun. Das ist Sondervermögen, gehört also dir und nicht der Bank (im Gegensatz zum Geld auf dem Giro- oder Tagesgeldonto) und muss bzw. wird daher nicht von Einlagensicherung gesichert.
im Falle einer Pleite werden deine Wertpapiere von der Insolvenzverwaltung auf ein anderes Depot transferiert und von dort zu einem Depot deiner Wahl. Du kommst nur ggf. für ein paar Tage/Wochen nicht an deine Wertpapiere, bis der Prozess abgeschlossen ist.
Da haste natürlich recht. 😀
Ich habe dort auch noch Geld außerhalb des Depots liegen und es deswegen erwähnt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nilson
Heute wäre der Chinaklassiker "Tencent" (und Tencent Music) wieder im Sonderangebot. Ich bin ernsthaft geneigt mir eine Portion von ersterem zu bestellen.

Wie schätzt ihr auf dem aktuellen Preisniveau das Risiko auf schwere Übelkeit danach ein?
 
Ziemlich hoch. Die chinesische Regierung haut gerade komplett um sich. Zuletzt wurde Tencent vor ein paar Tagen die exklusiven Musikrechte abgenommen und for good measure noch ne Strafe reingeknallt. Die Chinesen schotten sich immer weiter ab, internationale Konzerne, die sowieso schon im Kreuzfeuer stehen, würde ich mir aktuell nicht ins Depot holen. Da gibt es andere Unternehmen mit guten Aussichten, die mich weniger um den Schlaf bringen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SPB
Ich habe Tencent und Alibaba Anfang des Jahres verkauft und Baidu bin ich jetzt auch nur noch 60% im Plus nachdem es mal 200% oder so waren, eigentlich wollte ich die behalten weil ich Baidu im Bereich KI und autonomes Fahren interessant finde aber irgendwann ziehe ich auch da die Notbremse.

Irgendwelche Dips zu denen man hätte kaufen können gabs schon das ganze Jahr und es geht ständig weiter Bergab - wenn die Börse eines nicht mag dann ist es Unsicherheit. Fundamentale Bewertungen helfen ja kaum weiter, das Problem ist ja nicht der Umsatz sondern die Willkür der Regierung...

Am Ende weiß keiner was die Chinesen morgen machen, vielleicht hellt alles auf und die verdoppeln sich in einigen Monaten oder das stagniert über Jahre auf niedrigem Niveau oder noch Schlimmeres - keine Ahnung.
Im Zweifel nehme ich dann lieber ne Aktie ohne das Turnaround Potential die aber wie am Schnürchen steigt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: youngbuck89
Zurück
Oben