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Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen
- Ersteller TardBase
- Erstellt am
S
Stuntmp02
Gast
Ich habe mittlerweile Wirecard verkauft und meine Verluste realisiert. Insgesamt 261€ Verlust, 47% vom EK - so ist das Leben. Das mal nur als Info, damit nicht nur die positiven Trades, sondern auch die schlechten genannt werden. Mein sonstiges Zockerdepot hat 270€ Plus, demnach habe ich jetzt +-0 durch das Zocken. Als nächstes versuche ich Intel von 500€ auf 1000€ zu erhöhen, weil ich auf die neue Sunny Cove Architektur setze und auch von Verbesserungen in der Fertigung in den nächsten 3 Jahren rechne. Das ist auch deutlich entspannter, als Wirecard 
S
Stuntmp02
Gast
Normalerweise sind meine Orders bei rund 500-600€ und da beträgt die Orderprovision rund 5-6€, also ~1% - das ist OK.
Mit Boeing und Airbus habe ich (aktuell) einen Volltreffer gelandet und das dort gewonnene Geld nun bei Wirecard verloren - so läufts eben auch mal.
Mit Boeing und Airbus habe ich (aktuell) einen Volltreffer gelandet und das dort gewonnene Geld nun bei Wirecard verloren - so läufts eben auch mal.
M
Mustis
Gast
Nichts anderes ist zu erwarten solange die ganze Situation derart in der Luft hängt. Daran wird sich erst etwas ändern, wenn es was neues gibt. Je nachdem, was dann als nächster Fakt eintritt, wird der Kurs reagieren. Die Banken mit ihrem Krediten sind natürlich ein Fallstrick, den ich, das muss ich zugeben, so nicht ganz auf dem Schirm hatte beim Kauf. Aber da dieser Kauf so oder so eine Wette war, ist das nebensächlich. Wenn das Kalkül aufgeht, ist ein riesenpotantial für Gewinn da, wenn nicht, ist ein wenig Spielgeld weg.Holt schrieb:Das geht heute schnell Richtung Süden.
PS: Bei der comdirect geht es auch grad so mit den Orderkosten auch bei solchen Käufen. So um die 1%. Macht bei dem möglichen Potential dann auch nicht mehr viel aus.
Mir ist aber aufgefallen, dass die Comdirect bei Aktienkäufen den Kaufwert direkt mit den Kosten später anzeigt wenn es komplett durchgeführt wurde während beim Sparplan diese nicht in der Kaufhistorie mit hinzugerechnet wird. Warum ist mir nicht so ganz klar.
K
knoxxi
Gast
das wird argumentativ für Wirecard nun spannend.
https://mobil.onvista.de/news/wirec...uehrt-dax-konzern-nicht-als-kunden!-370790753
https://mobil.onvista.de/news/wirec...uehrt-dax-konzern-nicht-als-kunden!-370790753
Die ARD hat da einen guten Artikel:
Nur gibt es wohl kaum einen Bereich in dem Vertrauen wichtiger ist als beim Geld und damit dürfte nun, egal was die Ermittlungen am Ende ergeben, die Geschäftsgrundlage von Wirecard auf ganz wackeligen Füßen stehen, denn die machen ja eben nichts was andere Anbieter nicht auch können.
Das Verhalten des Vorstands wirft wirklich Fragen auf, ob man wirklich nichts wusste, auch wenn man dies offenbar nun so hinstellen möchte:
Anderes kann ich mir das Verhalten gestern nämlich nicht erklären, denn das eigentlich Problem ist ja nicht neu und wurde auch von den eigens selbst bestellen Prüfern ja nicht aus der Welt geschafft:
Das ist der springende Punkt, die Vorwürfe gab es schon lange, aber man hat sich darauf konzentriert die Kritiker zu verfolgen und mundtot zu machen, nur offenbar nicht darauf die nun fehlenden 1,9 Milliarden zu finden. Dabei wäre doch eigentlich das erste was zu tun wäre, mal die eigenen Bilanzen zu prüfen und zu schauen ob auch noch alles da ist, aber dies wurde offenbar unterlassen und es ist sogar von gefälschten Belegen die Rede. Wenn das nicht danach stinkt das die Verantwortlichen hier etwas vertuschen wollten was sie längst wussten, was denn noch? Die Milliarden dürften wohl gar nicht existieren oder beiseite geschafft worden sein.
Nur gibt es wohl kaum einen Bereich in dem Vertrauen wichtiger ist als beim Geld und damit dürfte nun, egal was die Ermittlungen am Ende ergeben, die Geschäftsgrundlage von Wirecard auf ganz wackeligen Füßen stehen, denn die machen ja eben nichts was andere Anbieter nicht auch können.
Eben. Diese 1.9Mrd von Wirecard sind ja für die Absicherung von Transaktionen gedacht. Gibt es diese Absicherung nun nicht werden einige Kunden Wirecard nicht mehr vertrauen. Dazu kommt das nicht gerade vertrauensvoll wirkende Verhalten der Geschäftsführung.
Es bleibt jedenfalls spannend.
Es bleibt jedenfalls spannend.
maloz
Captain
- Registriert
- März 2007
- Beiträge
- 3.205
Humor haben Anleger auf jeden Fall: https://www.gofundme.com/f/help-wirecard-recover-its-missing-billions

K
knoxxi
Gast
Lach, da musste ich echt herzlich lachen. Oder Herr Braun hat es wirklich initiiert 🤣
Acrylium
Vice Admiral
- Registriert
- Apr. 2001
- Beiträge
- 6.270
Ich habe eben mal spaßeshalber 5 Wirecard-Aktien zu dem Preis gekauft, die vor einer Woche eine einzelne Aktie gekostet hätte. Bin gespannt ob ich das Geld verlieren werde oder ob der Kurs wieder anzieht - in jedem Fall der bisher spannendste Trade des Jahres. Allerdings ist mein Depot auch schon umfangreich mit vielen anderen vernünftigen Aktien gefüllt.
Ein Word noch zu den vergleichsweise hohen Orderkosten bei so "kleinen" Orders:
Die Orderkosten von genau 10 Euro sind für solche kleinen Bewegungen zwar extrem hoch, aber dafür bin ich bei meiner Hausbank und weiß dass meine Aktien auch mir gehören und nicht von einem dubiosen Online-Händler verwaltet werden, der im Kleingedruckten irgendwo versteckt hat, dass mir eigentlich nichts gehört.
Ein Word noch zu den vergleichsweise hohen Orderkosten bei so "kleinen" Orders:
Die Orderkosten von genau 10 Euro sind für solche kleinen Bewegungen zwar extrem hoch, aber dafür bin ich bei meiner Hausbank und weiß dass meine Aktien auch mir gehören und nicht von einem dubiosen Online-Händler verwaltet werden, der im Kleingedruckten irgendwo versteckt hat, dass mir eigentlich nichts gehört.
maloz
Captain
- Registriert
- März 2007
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- 3.205
Ich hab mir heute früh 2 Wirecard Aktien zu je 36 € gekauft. Mehr war ich nicht gewollt dafür auszugeben, wenn die 72 € weg sind, sind sie eben weg. 
Aber ich wollte auch unbedingt mitfiebern, aber wenn man bei dem Unternehmen nichts in petto hat, ist es irgendwie öde.
Aber ich wollte auch unbedingt mitfiebern, aber wenn man bei dem Unternehmen nichts in petto hat, ist es irgendwie öde.
Aktien sind Sondervermögen und gehören immer dir. Es gibt somit faktisch keinen deutschen Broker, bei dem das anders wäre.Acrylium schrieb:Ein Word noch zu den vergleichsweise hohen Orderkosten bei so "kleinen" Orders:
Die Orderkosten von genau 10 Euro sind für solche kleinen Bewegungen zwar extrem hoch, aber dafür bin ich bei meiner Hausbank und weiß dass meine Aktien auch mir gehören und nicht von einem dubiosen Online-Händler verwaltet werden, der im Kleingedruckten irgendwo versteckt hat, dass mir eigentlich nichts gehört.![]()
parats
Lieutenant
- Registriert
- Okt. 2018
- Beiträge
- 731
Acrylium schrieb:Ein Word noch zu den vergleichsweise hohen Orderkosten bei so "kleinen" Orders:
Die Orderkosten von genau 10 Euro sind für solche kleinen Bewegungen zwar extrem hoch, aber dafür bin ich bei meiner Hausbank und weiß dass meine Aktien auch mir gehören und nicht von einem dubiosen Online-Händler verwaltet werden, der im Kleingedruckten irgendwo versteckt hat, dass mir eigentlich nichts gehört.![]()
Sowas sofort aus dem Kopf streichen, es ist schlicht falsch.
Acrylium
Vice Admiral
- Registriert
- Apr. 2001
- Beiträge
- 6.270
Ich traue den ganzen (billigen) Online-Brookern schlicht nicht. Da kostet dann ein Trade vielleicht nur 3 oder 5 Euro, aber dieser günstige Preis muss ja irgendwoher kommen. Ich befürchte halt, das wird sich rächen wenn der Brooker mal pleite geht oder wenn ich mir mein Guthaben wieder auszahlen lassen möchte.
Weil wenn ich mal nach Testberichten über günstige Brooker google, dann finde ich haufenweise nur überschwengliche Berichte wie toll und seriös die angeblich alle sind. Für mich sehen die meisten Berichte aber fabriziert aus, da sie sich so ähneln.
Als Beispiel habe ich mal einen Brooker gefunden, der wirbt mit günstigen Orderkosten, aber erstmal muss man dafür Geld an diesen Brooker in Zypern überweisen, und wenn man sich dann wieder was auszahlen lassen will, kostet die Auszahlung extrem hohe Gebühren. Und solche versteckten Kosten erwarte ich praktisch bei allen, die günstige Orderkosten anbieten.
Bei meiner Hausbank hingegen zahle ich Orders direkt vom meinem Girokonto und bekomme Erlöse auch direkt auf das Girokonto überwiesen.
Weil wenn ich mal nach Testberichten über günstige Brooker google, dann finde ich haufenweise nur überschwengliche Berichte wie toll und seriös die angeblich alle sind. Für mich sehen die meisten Berichte aber fabriziert aus, da sie sich so ähneln.
Als Beispiel habe ich mal einen Brooker gefunden, der wirbt mit günstigen Orderkosten, aber erstmal muss man dafür Geld an diesen Brooker in Zypern überweisen, und wenn man sich dann wieder was auszahlen lassen will, kostet die Auszahlung extrem hohe Gebühren. Und solche versteckten Kosten erwarte ich praktisch bei allen, die günstige Orderkosten anbieten.
Bei meiner Hausbank hingegen zahle ich Orders direkt vom meinem Girokonto und bekomme Erlöse auch direkt auf das Girokonto überwiesen.
Der günstige Preis vieler Online Broker kommt meist über den Spread. Sprich die handeln exklusiv an einer Börse und bekommen von denen auch Provision. Tradegate ist da ein Beispiel.
Damit hat man aber natürlich weniger Käufer/Verkäufer zur Auswahl.
Allerdings haben auch Hausbanken oft nur eine Börse bzw. verlangen für andere Börsen Aufschläge etc. nur sind das meist die großen Börsen.
Damit hat man aber natürlich weniger Käufer/Verkäufer zur Auswahl.
Allerdings haben auch Hausbanken oft nur eine Börse bzw. verlangen für andere Börsen Aufschläge etc. nur sind das meist die großen Börsen.
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