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die -10% hat der MSCI World ETF gestern kurz vor der Rede von Powell tatsächlich geschafft. Gleich während bzw. im Anschluss der Rede hat sich diese leicht erholt. Was sagt euer Bauchgefühl, haben wir die Talsohle erreicht oder droht dank Trump weiter Ungemach / negative Performance an den Börsen? der noch wichtige Termin am Horizont ist ja der 19.03. wo die FED aber allen Anschein nach den Zinssatz beibehalten wird.
ich sehe es eher positiv... dank Trump haben wir bessere Einstiegskurse... die ganz schlauen haben vlt. nach Einführung Trumps alles verkauft aber der Rest muss es positiv sehen...
Da ich immer noch in der Ansparphase bin, freue ich mich auch jedesmal über fallende Kurse.
Da ich schon letztes Jahr von Invest in US auf EU umgestiegen bin, werde ich - wenn alle aus den US Märkten fliehen - bald wieder genau andersrum investieren.
Kommt darauf an ob man "schlau" oder "rückblickend vortheilhaft" meint, wobei letzteres auch eine Momentaufnahme ist die sich ständig ändern kann.
Ich habe einen Teil meiner Tesla nach dem ersten Peak direkt nach der Wahl verkauft, dann stiegen die noch ein gutes Stück weiter, aus der Perspektive war es dann ungünstig so früh verkauft zu haben, jetzt stehen sie noch tiefer und plötzlich wars wieder gut damals verkauft zu haben.
Was schlau ist ist halt nicht immer das was sich im Nachhinein als renditetechnisch optimal herausstellt, für letzteres bräuchte man eben eine Glaskugel.
Das Spiel lässt sich ja ewig so weiter machen. Wenn man mit seinem Invest Gewinn erzielt hat, war es immer vorteilhaft (Vorteil=Gewinn). Nur "wie" vorteilhaft es war, ist immer relativ.
Wer weiß, wo z.B. Tesla in 3 Jahren steht. Vll bei +200%. War es dann immernoch vorteilhaft?
Insgesamt waren die letzten 3 Wochen schon schmerzhaft. Gesamtdepot um ~10% gefallen. Naja, abwarten und Tee trinken. Allerdings investieren kann ich erstmal nichts mehr (Große Ausgaben stehen an).
Wie handhabt ihr das generell? Habt ihr für solche Korrekturen und fallende Kurse immer Cash parat um dann entsprechend günstig einsteigen zu können?
Ich habe 3 Nettogehälter als "Notgroschen" auf dem Tagesgeld und ansonsten geht eigentlich alles monatlich per Sparplan ins Depot. Dementsprechend habe ich außer Tagesgeld eigentlich kein Kapital rumliegen um zwischendurch außerhalb der Sparpläne investieren zu können.
Natürlich könnte ich auch das Tagesgeld plündern und dann nach und nach wieder besparen, aber bei meinem Glück geht genau dann Auto und Waschmaschine gleichzeitig kaputt.
@Stock86 Letzte Woche vom Tagesgeld in ETF investiert weil ich dachte ,,stabil Kurs gefallen, jetzt steig ich ein"
Kurs ist mittlerweile um weitere 3% gefallen.
Ich habe da kein klares System, ich habe 2024 irgendwann angefangen meinen Cash Anteil zu vergrößern und im Februar habe ich dann zusätzlich noch Nvidia und Apple reduziert - bin jetzt bei 15% Cash und überlege wann und wo ich wieder einsteige.
Da mir 100% investiert sein (und dessen Schwankungen) zu große Bauchschmerzen bereiten würde, nutze ich einen antizyklischen Ansatz von Andreas Beck. D.h. aktuell habe ich rund 20% Cash zum Nachschieben.
Ich versuche dabei letztendlich nach gewissen Regeln nachzukaufen/umzuschichten, damit ich diese Entscheidungen nicht aktiv treffen muss:
Ich bin zu 100% Investiert, daher ist das natürlich schmerzhaft, aber was soll man machen...
Klar Rückblickend hätte man letzte Woche besser einiges verkauft.
anderseits, wie viel soll man denn verkaufen? 10%? 20%? alles?
Selbst wenn man 20% Verkauft, tut der abstürz bei den restlichen 80% ja genauso weh.
Und wann kommt der Rebound?
bin ich da schon Investiert?
oder warte ich an der Seitenlinie?
Den Fehler machen ja die meisten. Sie freuen sich, dass sie "rechtzeitig" ausgestiegen sind.
Und verpassen dann den Einstieg, wodurch sie sich am ende wieder teurer Einkaufen.
Ich handhab das nach dem Motto: Hätte hätte Fahradkette.
Grundsätzlich sind Aktien eine gute Investmentmöglichkeit, daran ändert auch diese Woche nichts.
"Hin und her macht Taschen leer". Ich sehe das ganz entspannt. Es geht auch irgendwann wieder bergauf. Mein monatlicher Sparplan läuft und läuft und läuft. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass der Kurs in 10 Jahren deutlich höher steht als heute. Ich habe extra in ETFs investiert um mir eben nicht jeden Tag Gedanken machen zu müssen, wann ich wo ein- und wieder aussteige. Ist mir auf Dauer viel zu stressig.
@Magellan Es ging ja nicht darum, einzelne Titel zu verkaufen. Das kann jederzeit für sich ne gute Sache sein. Das ein oder andere Invest muss man je nach Newslage durchaus überdenken.
Es ging ja aber darum, alles zu verkaufen, weil es geht ja bergab. Und das ist, insbesondere bei ETFs mit SParplan bzw. Sparplänen generell, schlicht und ergreifend Unfug^3.
Wer darauf sepkuliert, dass der MArkt crasht, kauft weiter günstig ein, wie die Sparpläne dann fallen und kauft Shorts auf Indizes oder bestimmte Aktien um sich was dazu zu verdienen.
Wenn man investieren will langfristig über Sparplan würde ich einfach laufen lassen.
Alles andere ist für mich ein Teil Spekulation und sollte schon bewusst gemacht werden.
Bitte nicht pauschal alles was kein ETF Sparplan ist in Richtung Spekulation abtun.
Die entscheidenden Merkmale der Investition sind der langfristige Ansatz, fundamentale Bewertung und Risikolimitierung - dazu braucht es nicht zwingend einen Sparplan.
Einfach den Sparplan (Rentenvorsorge) laufen lassen.. Cost-Average ist das Zauberwort.
Mit meinem Spieldepot kauf ich manchmal einfach, wenn was fällt oder gerade attraktiv sein könnte, z.B. Rüstung im Moment oder sowas. AMD z.B. hab ich neulich erstmal nen Teil abgestoßen und Gewinne mitgenommen (bin bei 9$ eingestiegen und hab immer wieder mal was gekauft, das hat kräftig gefetzt).
Aber wie gesagt, das ist Spielgeld für mich. Anlegen und Investieren langfristig geht nur über meinen ETF Sparplan und Xetra Gold.
Ich hab ein Konto für "Spaßausgaben". Aktuell das Giro bei Trade Republic, hat für mich die beste Kombination aus Zinsen und Flexibilität. Da liegt Geld für Urlaube oder andere Konsumausgaben. Wenn die Kurze stark fallen überlege ich mir ob die den Drop mitnehme (und dann im nächsten Urlaub nur drei statt vier Sterne nehme) oder ob ich das Geld doch verkonsumiere. Eine feste Regel habe ich da aber nicht. Hängt davon ab, wie viel auf dem Konto ist und was ich davon schon verplant habe. Wenn, geht es aber nur um niedrige vierstellige Beträge, also auch keine großen Summen,
Zur Info bezüglich Rüstungs-ETF: Es wurde ein ETF aufgesetzt der sich ausschließlich auf europäische Rüstungskonzerne fokussiert, dieser soll wohl auch seit heute über Xetra Handelbar sein, dürfte also bald auch in den Neobrokern auftauchen:
Schwerpunkte sind dabei die üblichen aus Europa: Rheinmetall, Thales, Saab, Leonardo, BAE. Es ist also eher klassisch, hier fehlen mir derzeit noch Positionen die sich dezidiert auf z.B. Cyberkriegsführung konzentrieren.
Davon würde ich bei den aufgeblasenen Werten die Finger lassen. Was Rheinmetall alles produzieren müsste um den aktuellen Börsenwert zu rechtfertigen...